2x 3 Jahre zuhause
und beim Dritten werden es nochmal 3Jahre sein.


Die Betreuung der Kinder zuhause war mir sehr wichtig, sie erleben einen normale Alltag mit allem, was dazu gehört.


Natürlich fehlt ein dickes Gehalt. Wir haben uns bewusst dafür entschieden und es nie bereut.
Mir fehlt nichts, ich fühlte mich noch nie so ausgelastet und als mein eigener Herr wie zuhause mit den Kindern. Wir machen alles dann und so langsam wie wir wollen, es gibt kaum Stress. Manchmal morgens einfach um 10 in der Badewanne zu sitzen ist Luxus und wiegt fast alles wieder auf, was wir als Einschränkung empfinden.


Es zählt in Deutschland überhaupt nichts, wenn man seine KInder zuhause betreut. Die Arbeit, die ich zuhause mache, würde ich woandes gut bezahlt bekommen.


Mich tröstet und bestärkt immer wieder der EIndruck, dass es einen großen UNterschied im sozialen Verhalten der Kinder gibt, die zuhause aufwachsen und denen, die früh untergebracht sind.


Bei uns in der Gegend bleiuben immer mehr Frauen zuhause und organisieren sich für Spielgruppen und diverse Treffen.

athena_12871980

Ah ja danke ;-)
Unter Betreuungsgeld sagt mir das was.
Ist es denn tatsächlich schon sicher? Ich dachte die wollten erstmal die Wahlen in diesem Jahr abwarten da viele Parteien wohl dagegen sind und das Geld lieber für Krippen und Kitas ausgeben wollen. Habe ich aber auch nur am Rande mitbekommen und es kann sein dass ich da etwas falsch aufgeschnappt habe :FOU:


Habe vorhin noch vergessen zu schreiben,dass ich im dritten Jahr wahrscheinlich auch nur auf 400 Euro losgehe da es sich für mich mehr rentiert als eine halbe Stelle.
Bisher sind jedoch zwei kinder geplant und dann muss man mal schauen wie wir das machen....

Hallo mandel
Die studie zum sozialen fehlverhalten früh fremdbetreuter kinder würde mich mal interessieren. Woher ziehst du deine informationen dafür?

Ich finde
Diese frage ist so individuell und so stark von der Persönlichkeit des Kindes abhängig!
Ich bin gut damit Gefahren erst mal 2 Jahre zu beantragen und dann zu schauen wie meine Kurze so mit 1 drauf ist.


Ich habe einen KiTa Platz für sie bekommen und sie mit 1 Jahr und 3 Monaten dort hin gegeben. Aber nur halbe Tage. Mir war immer wichtig dass sie den Mittagsschlaf noch zu Hause macht.


Sie in die kiTa zu geben war die beste Entscheidung!
Wir haben eine sehr gute KiTa und sie geht wirklich sehr gerne dahin. Die Eingewöhnung war sanft und es gibt auch jetzt nie Geschrei. Im Gegenteil.
Sie hat sich Super entwickelt und hat ein tolles sozialverhalten!


Das was Mandelbuddha schreibt kenne ich eigentlich nur umgekehrt. Es gibt zahlreiche Studien, wo erwiesen wurde dass Kinder die erst mit 3 in den KiGa kommen im Sozialverhalten noch nicht so weit sind wie KiTa Kinder.
Aber da streiten sich auch die Geister und das kommt einfach total auf das Kind und die Aktivitäten der Mutter an...

Man muss auch bedenken
dass hier nicht jede einen Partner hat, der sie mitversorgen kann. Ich bin alleinerziehend und kann vom Vater meines Kindes genau gar nichts erwarten, der kann noch nicht mal für sich sorgen. Da hat man dann gar nicht die Wahl... leider.


Naja, dann muss ich wohl damit leben, dass meine Tochter ein anderes Sozialverhalten hat. Tut mir auch leid, aber ich muss für sie sorgen.

...
Bei meinem ersten blieb ich 1 Jahr Zuhause.. Da viel mir die decke aufm Kopf..


Beim jetzigen kann ich mir es aus beruflichen gründen nicht leisten ein volles Jahr Zuhause zu bleiben =(... Es wird mir so schwerfallen =(

Ich habe
Noch keine ahnung. Bei meiner Tochter bin ich 2 Jahre zuhause geblieben und habe dann auf 400 Euro gearbeitet, was völlig gelangt hat. Jetzt bin ich wieder schwanger und bin seit 2 Monaten zuhause und bekomme kein Geld und es langt. Wir können uns noch sachen erlauben und auch in urlaub fahren wenn wir das wollten. Werde glaub ich das elterngeld im ersten jahr zurücklegen, denn das kindergeld langt uns. Und dann entscheide ich weiter. Wenn überhaupt dann wieder nur auf 400 euro basis. Haben aber auch nur ein auto und eine sehr günstige wohnung, nicht jeder hat das Glück.

..
Also ich kann nur sagen dass die kita meinem sohn (19 monate)mehr hilft als "schadet" :-/ er geht 2 vormittage die woche und das obwohl ich im moment wegen bv zuhause bin.
Wenn ich ihn dienstag früh wecke und sage komm schatz heute fahren wir zu den kindern dann freut er sich wie bolle. Wir haben auch im freundeskreis alle kinder im gleichen alter mit denen wir uns mehrmals pro woche treffen aber die kita ist was anderes. Ich finde es super und ich glaube nicht dass es das sozialverhalten negativ beeinflusst sondern eher positiv.


Und ich glaube jede mutter wäre gerne bei ihrem kind zuhause doch wie schon geschrieben wurde können es leider nicht alle.

Ich habe
über dieses Thema mal lange mit einem Kinderpsychologen gesprochen. Er sagte, dass sich die Kollegen absolut einig seien, dass ein Kleinkind unter 3 Jahren mitten im Bindungsaufbau-Prozess steckt und Spielkontakte immer willkommen seine, aber nie für den Preis der Mutter-Entbehrung. Ein Kind mit normalem Bindungsverhalten protestiert gegen die auch nur zeitweise TRennunhg von der primären Bezugsperson und zieht es immer vor, die Zeit mit dieser zu verbringen, anstatt allein in einer Gruppe von Gleichaltrigen zu sein.


Er sagte, es sei eine politische Frage und nur wenige Experten könnten es sich leiten, dass ganz klar so zu sagen, weil die Realität für die meisten Eltern eben eine andere sei und die Medien eine bestimmte Haltung zu dem Thema forcieren und es immer wieder betonen, dass ein Kinder-Kollektiv besser für das Kind sei als der Auffenthalt bei den Eltern. So hat sich ein falsche Bildgeprägt davon, was für ein Kind "förderlich" ist.
Es wird den Eltern immer noch eingetrichtert, dass eine MOnokultur von kleinen Kindern mit wenigen (fremden) Bezugspersonen besser für die Entwicklung des Kindes ist.


Ein Kind braucht mit 2 Jahren weder Förderung noch Ellbogen zum Duchsetzen, es braucht nicht den täglichen stundenlangen Kontakt zu Gleichaltrigen bei Abwesenheit der wichtigsten Person und es braucht auch keie konzentrierte "Qualitytime". Es braucht Liebe, im Idealfall Elternliebe, das Gefühl von diesen Eltern, etwas ganz besonderes zu sein, es braucht eine verlässliche Quelle für "Rückversicherung", sehr vertraute Personen, von denen sie das ganz normale Leben abgucken können anstatt täglich künstlich beschäftigt zu werden.


Viele Eletrn sind so unter Druck oder manipuliert, dass sie es als normal akzeptieren, das ihre Kinder auch nach Monaten und manchmal Jahren noch weinen beim "Abgeben". Wieviel Leid sowohl bei Müttern und Kindern über lange Zeit dadruch verursacht wird, ist kaum vorstellbar. Erzieherinnen können am besten darüber berichten, was sich fast in allen KiTas morgens abspielt und eben so hingenommen wird.


Ich kann das Buch "Kinder brauchen Mütter" von Hanna Götze sehr empfehlen. Ich war tief berühr von ihrer Klarheit und Ehrlichkeit, mit der sie das Dilemma vieler Eltern und Kinder beschreibt.

Klasse diskussion!!!
Schöner und plakativer kann man nicht sehen, wie sich Mütter gegenseitig perfide in den Rabenmutterabgrund versuchen zu stossen!


Diejenigen die zu Hause bleiben die machen natürlich auschliesslich nur das Beste für ihr Kind oder scheuen sie vllt auch etwas den Spagat der Doppelbelastung zwischen Familie und Job


Und diejenigen die arbeiten gehen nach 1 oder 2 Jahren, die sind die bösen die den Kindern aus finanzieller "Gier" etwas schlechtes wollen oder zumindest nicht das Beste.


Skandinavische kinder sind demnach alle sozial hinten an, Ossi-Kinder sowieso, denn da ist die Betreuung ab 1 völlig normal.


Als Frau und Mutter steh ich heute auch in der Verantwortung ein Bild der modernen Gesellschaft zu vermitteln und dazu gehört auch das man als Frau zum Teil sehr gut ausgebildet, teilweise der Hauptverdiener ist und deswegen zumindest Teilzeit arbeitet wieder.


Genau diese Grabenkämpfe die hier gerade indirekt ausgefochten werden, führen dazu das Akademikerinnen kaum kinder bekommen, weil - sollten sie es wagen danach wieder einen Wiedereinstieg zu wagen - leider ihr Kind darunter leiden wird.
Was das in Summe und auf Dauer für eine Gesellschaftliche Schieflage bringt, kann man ja bereits erahnen.


Ich finde jeder sollte seinen Weg finden und den erhobenen Zeigefinger bei sich behalten. Ist die Mama zufrieden und ausgeglichen - egal ob zu Hause oder teilweise im Büro - kann dem Kind nichts besseres passieren - selbst wenn es in der Betreuung ist, weil Mama abeitet.

    Und
    Wenn du den nächsten Kinderpsychologen um die Ecke fragst erzählt der dir was Anderes.


    Da gibt es kein richtig oder falsch!


    Meine Freundin zb hat da ne andere Meinung. Sie ist Heilpädagogin. Fakt ist es hängt vom Kind ab.


    Es gibt nicht die Allgemeingültige Methode.


    Wenn man die Möglichkeit hat, würde ich persönlich raten erstmal 2-3 Jahre zu nehmen und dann zu schauen wie sich das Kind entwickelt.


    Wie gesagt wenn man die Möglichkeit hat!

      svea_12285450

      Für das Kind
      lautet die Botschaft: Mama ist nur zufrieden, wenn sie nicht bei mir sein muss. (wenn die Mutter arbeitet).


      Vielleicht ist es auch ein Problem der Mütter, dass sie erkennen, dass ihr Kind gerne bei IHnen wäre und es trotzdem nicht schaffen, aus diesem Fakt etwas persönlich angreifendes zu machen.


      Es gibt weder erhobene Zeigefinger noch "Rabenmütter" noch"böse" Mütter.


      Das sind Ablenkungsversuche derjenigen, die eben gerade einen Kampf daraus machen wollen.


      Wenn die Frage einfach die bleibt, was gut für Kinder ist, gibt es keinen Kampf.

      eddie_12880339

      "Hängt vom Kind ab..."
      ist auch ein gängiges Argument, um Akzeptanz zu fördern.


      Manche Kinder nehmen die erzwungene Tennung besser hin als andere.
      Man kann schon mit einer gewissen Allgemeinverbindlichkeit sagen, dass ein Kind mit einem Jahr unter der regelmäßigen Trennung leidet. WIE sich das auswirkt, ist unterschiedlich.


      Ein Kind mit einem Jahr kann nichts damit anfangen, wenn man ihm sagt "Mama kommt wieder". Das versteht es nicht und hat in diesem Alter keine Vorstelllung von Zeit. 3 Stunden sind eine Ewigkeit und erzeugen Stress und Verlust-und TRennungsängste.


      Wenn man die Signale der Kinder einfach mal für voll nehmen würde und das nicht ständig runter spielen würde, dann wäre das auch schon ein großer Schritt. Viele Kinder schreien sich die Lunge nach ihren Müttern aus und trotzdem wird es als Manipulationsversuch gedeutet, der ignoriert oder überwunden werden muss. Kinder werden weggerissen, Türen einfach zugemacht, damit`s "einfacher" geht oder mit allen Mitteln bestochen oder Abgelenkt, damit das Leben so laufen kann, wie die Eltern es für richtig halten


      Wann Kinder was verstehen und kompensieren können, ist kein großes Geheimnis. Darüber herrscht auch kein Streit. Jeder kann sich darüber informieren in diversen Fachbüchern zur Entwicklungspsychlogie, die in jeder guten Bibliothek stehen.

        :arrow:
        Ich bin sprachlos - bzw man liest sehr schnell aus deinen Zeilen, dass du für Argumente keinerlei Gehör hast, geschweige denn für einen Austausch.
        Deine Meinung bzw die des Psychologen ist Gesetz und es gibt nur schwarz und weiss. Da gibt es keinen Mehrwert zur Diskussion
        Sehr schade

          @santigold
          Du sprichst mir aus der Seele :BIEN:

          svea_12285450

          Danke
          Genau so sehe ich das auch.


          Wenn es eins gibt worüber sich alle vom Fach einig sind, ist es dass sie sich nicht einig sind.


          Und da kommt eine daher und hat sich irgendwo ne Meinung gebildet, die sie nun für Allgemeingültig hinstellt.


          Wirft mit Tatsachen um sich die sie in EINEM Buch gelesen hat und nun als die einzig richtigen darstellt.


          Find ich nicht OK
          Wo bleibt da die Akzeptanz der individualität der Kinder und Unterschiedlichen Lebensweisen der Mütter?

          Ich verstehe nicht,
          wie bei einem Thema, das so viele Kinder betrifft, sovel Verdrängung und Schönreden stattfinden kann.


          Vielleicht sollten die betreffenden Frauen mal morgens eine Stunde in der KiTa bleiben und sich die Abgabesituation angucken, nicht nur die des eigenen Kindes.


          Ich habe auch mit Erziehrinnen gesprochen, weil ich mich beruflich lange mit dem Thema beschäftigt habe und die meisten sagten mir, dass die Kleinen unendlich leiden würden und das den Eltern oft nicht gesagt würde, weil die sich dann noch mehr Sorgen und ggf. Vorwürfe machen würden.


          Wenn es darum geht, ob ein Kind mit ein oder zwei Jahren nach seiner Mutter schreit, weil es nicht verstehe kann, warum sie weg ist, da gibt es nichts zu dikutieren. Da gibt es nur schwarz oder weiß. Es kann für dieses Kind nur schädlich sein und muss aufhören.


          Solange dir Frauen das nicht einfordern, ändert sich nichts.


          Wer immer die Einstellung hat "ist eben so" und "geht ebennicht anders", der bewirkt nichts.


          Das Allerschlimmste ist, aus dieser offensichtlichen Not von vielen Kindern UND Müttern eine Tugend zu machen und zu sagen: Wenn es schon sein muss, sagen wir zumindest, dass es eigentlich gut für`s Kind ist.


          Ich würde mir viel mehr Einsatz der Mütter für ihre eigene Situation wünsche und dass sie formulieren, wann sie ihre Kinder wann und wie oft abgeben möchten.
          Das müsste dann umgesetzt werden und der STÄRKUNG der Familie anstatt der TRENNUNG der Familie viel mehr Wert eingeräumt werden

          Woa,
          irgendwie habt ihr euch ja ganz schön festgefahren und aus der eigentlich gut laufenden Umfrage fing eine hitzige Diskussion an. Da ich selbst Erzieherin bin habe ich einen anderen Blickwinkel als viell. manche hier, doch ich werde auch Mama und ab dann bin ich einfach Mama und mein Beruf soll mich nicht beeinflussen. Es gibt Vorteile und Nachteile was Kinderkrippen betrifft und ich gebe weder ein Dafür noch ein Dagegen ab. Ich denke, jeder kann seine Meinung haben und sollte zu dieser stehen und diese auch verantworten können. Einige fühlen sich viell. angegriffen, weil sie ihr Kind abgeben müssen, da sie sonst nicht finanziell förmlich überleben können, andere wollen dem Kind und der Familie etwas mehr bieten können oder sich was zur Seite legen. Es gibt Kinder, die sind oft in der Einrichtung noch besser aufgehoben als wie wenn sie sonst bei den 80-jähirgen Großeltern untergebracht sind, usw. Ich kenne mittlerweile 100 von unterschiedl. Fällen und Gründen und ein Richtig/Falsch gibt es auch hier nicht. Zumindest sollte man versuchen egal in welcher Situation das beste für das Kind herauszuholen. Aussagen weil man mit einer Erzieherin geredet hat und Kinder weinen ewig, das ist nicht grad professionell. Hat eine gute Eingewöhnung, egal in welchem Alter stattgefunden, lassen sich alle Übergangsphasen gut meistern und läuft einmal etwas schief, kann es sein dass es sich nicht mehr gut hinbiegen lässt, so viele Faktoren spielen eine Rolle! Auch Kinder im Kiga-Alter überraschen einen noch, wenn sie mit 5 Jahren plötzlich zwei Wochen lang jeden Morgen weinen weil etwas vorgefallen ist (zuhause oder im Kiga) und dann ist plötzlich alles wieder ok als wäre nie was gewesen. Es sind nun mal Kinder, zarte Wesen die wachsen und welche fordern, dass man ihnen hilft etwas selbst tun zu können.
          Ich persönlich trage mit meinem Mann die finanzielle Verantwortung gemeinsam, er soll nicht alleine da stehen, darum will ich in der Elternzeit bereits auf 400Euro Basis als Tagesmutter arbeiten. So kann ich aber auch 2 Jahre zuhause bleiben und einfach für das Kleine da sein. Ab dann sehen wir weiter.

          Vielleicht oder
          auch eher sehr wahrscheinlich würden einige das bald ausnutzen Kinder zu kriegen, wenn sie dann alles vom Staat finanziert bekommen würden. Ja, jeder muss selbst wissen was für seine Familie das beste ist und wie er diese über die Runden bekommt. Was bringen 3 Jahre zuhause, wenn der Kühlschrank dann leer ist?