Außen vor gelassen, dass es gesundheitlich derzeit eh nicht möglich ist, bräuchte sie da die Zustimmung des Arbeitgebers. Wenn sie die nicht bekommt, ist auch nichts mit am Wochenende arbeiten.
Finanzielle Frage Betreff Unterstützung während der Elternzeit
Für 450€-Jobs auch? Ich dachte, die darf man in D immer machen, bin aber schon länger ausgewandert, deswegen weiß ichs nicht genau. Gibts denn bei euch nicht auch zB eine Tagesmutter? Das finde ich für U3 auch angenehmer als Krippe, um ehrlich zu sein. Hier sind da maximal 5 Kinder bei einer Tagesmami, bei unserer nur 3 und alles ist einfach total familiär. Wenn ich den Mäusling hole, quatschen wir oft noch ein Stündchen, besprechen, was er so Neues kann, trinken einen Kaffee oä also einfach total schön, familiär, freundlich! Und das Wichtigste: mein Mäusling liebt sie und seine Mädels dort!
Ja auch für 450€ jobs. Und klar gibt es hier auch tagesmütter, aber auch da bekommt man nicht so mal eben von heute auf morgen einen Platz.
Ich selbst werde ab Herbst Tagesmutter sein und meine zuständige vom Jugendamt ist schon ganz scharf drauf, mir die vorläufige Erlaubnis zu geben -am besten gestern- weil derzeit so viele Anfragen kommen, dass die nicht alle unterbringen können, weil zu wenig Tagesmütter da sind.
Ah okay, dann haben wir hier wohl einfach ne gute Ecke... wir hatten 3 Tage nach Antragsabgabe eine Tagesmutter bekommen. Danke auch für die Info mit den geringfügig bezahlten Jobs! Das wusste ich nämlich wirklich nicht!
Von derzeit spricht auch keiner, bis Oktober ist eine vernünftige Einstellung der Schildrüse gut möglich.
Und was die Erlaubnis angeht, wo ist das Problem? Der AG darf sowieso nur aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen.
Dabei gehts halt allgemein u.a. auch um den Arbeitgeberschutz. Wenn man keine Zustimmung bräuchte, dann könnte man ja auch einfach so bei der direkten Konkurrenz anfangen und das wäre nicht gut
Zähne zusammen beißen...
Jeder Mensch ist anders, jeder steckt Leid anders weg. Nicht jeder der die gleiche Krankheit hat, hat die gleichen Symptome. Ich war und bin nicht besonders weh leidige. Nach meinem KS inkl Sterilisation war ich am nächsten Tag fit, am 3. Tag bin ich nach Hause und brauchte keine Unterstützung, während andere noch Tage im KH lagen. Nur Mal so als Beispiel.
Ich würde gerne einen Tag tauschen, mit denen die so groß tönen und dann sehen wir weiter!
Sie könnte auch ohne Fremdbetreuung arbeiten - mal ehrlich, "Kind nicht Fremdbetreuuen lassen" in allen Ehren, aber wenn das Geld nun mal nicht reicht, man leider Gottes aus der staatlichen Unterstützung knapp rausfällt, ja wirklich, was will man machen? Sich verschulden, damit die Kacke so richtig dampft? Auch nicht so toll fürs Kind, wenn Mama und Papa insolvent gehen, die Rechnungen nicht bezahlt haben und dann ggf wg Betrug drankommen. Dann kann man doch nicht sagen: Aber wenigstens das Kind war nicht fremdbetreut! :Fou:
Sie kann schauen, dass sie bis zum Oktober einigermaßen eingestellt ist, die Erlaubnis des AGs einholen (oder auch dort nachfragen, ob sie es nicht evtl doch möglich machen können) und sich dann einen Minijob suchen - 2-3 Mal in der Woche, abends oder am WE, vielleicht auch irgendwas daheim.
Man kann eben nicht nur jammern und "das geht auf keinen Fall" sagen, sondern man muss auch einfach mal machen und schauen, wie es doch gehen könnte, wenn man nicht sehenden Auges in den finanziellen Abgrund rauschen möchte.
Ist halt nicht immer alles Zuckerschlecken und so wie man es sich vorgestellt hat...
Ach du Gott, ich meinte doch nicht, wenn man schon auf dem Weg in Schulden ist :roll:
Nur finde ich dieses Idealisieren von Krippen/Kindergarten eben affig, weil es einfach nicht so doll für's Kind ist wie getan wird. Eltern bekommen nur die Eingewöhnungszeit mit und unabhängig dessen nur einen Bruchteil, da herrscht oft ein anderer Wind, wenn Eltern nicht da sind. Ist leider so, habe das in verschiedenen Einrichtungen erlebt. Die Kinder arrangieren sich damit, so wie mit vielem. Viele verdrängen das und reden sich das schön. Nichts anderes sage ich.
Hm und ohne Auto kommt ihr Mann wie zur Arbeit? Bus und Bahn sind teilweise teurer....
Alternativ wäre vielleicht eine Fahrgemeinschaft möglich.
Jo, wie du meinst, aber Existenzsorgen sind fürs Kind halt auch nicht so doll.
Rebecca, du reagierst immer über, wenn ich das so klar sage. Es ist aber nun mal so, dass Kinder, würde man sie ernsthaft fragen und es berücksichtigen, ihre Eltern und zu Hause sein bevorzugen. Tut mir leid. Das ist einfach die Realität. Kinder kommen mit vielem Zurecht, sogar mit Misshandlungen. Nur weil es Eltern nicht gern hören heißt es nicht, dass es nicht stimmt. Kinder nehmen auch die Erwartungshaltung der Eltern, dass es ihnen im Kindergarten gefallen soll, wahr ;-)
Das Eine hat mit dem anderen nix zu tun Rebecca, ein Kind bevorzugt seine Eltern, das ist so, aber wenn jemand arbeiten muss, dann ist das so. Aber das andere abzustreiten nur um ein besseres Gewissen zu haben, finde ich realitätsfern. Sorry.
Huhu Laluux 2, kannst du hier mal bitte Beispiele nennen? Interessiert mich schon was du konkret meinst :razz: merci
Hier muss ich dir wohl wiedersprechen. Ich war 2 Jahre zu Hause und das 3.wäre finanziell auch überhaupt kein Problem gewesen. Meinem Sohn war es mit mir schlichtweg alleine zu langweilig... Krabbelgruppe und co war nicht genug also ist er 3 Tage a 4 Stunden (ohne Mittagsschlaf) zu einer Tagesmutter gegangen. Er hat es vom ersten Tag an geliebt und es gab auch null Probleme mit der Eingewöhnung. Bitte pauschalisier das nicht so - die Tochter meiner Freundin ist auch so - der Sohn einer anderen Freundin wiederum komplett anders - da wäre fremdbetreung U2 nicht möglich gewesen. Aber bitte mache Müttern die früh arbeiten gehen MÜSSEN nicht so ein schlechtes Gewissen :NON: LG
Du, weißt du, es ist aber Tatsache, dass die meisten Erzieherinnen anders sind, wenn Eltern da sind als ohne.
Ich werde das nicht schön reden. Ganz einfach.
Ich spreche von Kindern die morgens weinen, nicht gehen möchten und darum bitten zu Hause zu bleiben und trotzdem gehen müssen. Ausnahmslos, von morgens- Ende, je nach dem. Und dann gefragt wird ob denn im Kindergarten was war. Ne, dem Kind ist es einfach zu viel. Da fragt keiner sein Kind, dann war's wieder die Einrichtung. Wer traut sich denn sein Kind wirklich zu fragen ob es tatsächlich gerne geht?
Das hat auch nichts mit schlechtem Gewissen machen zu tun, man sollte sich nur eingestehen, dass Einrichtungen eben das sind was sie sind. Einrichtungen. Ich hab in den Jahren sehr viel gesehen und erlebt als das ich sagen könnte, dass Fremdbetreuung nur toll ist für das Kind. Besser war es bei jungen Kolleginnen, bei älteren hinggegen nicht optimal, weil zu schnell genervt usw.
Das hat auch nichts damit zu tun, dass ich meinen Job nicht mag. Ich mag Kinder, sehr sogar. Umso weniger kann ich Eltern verstehen, wenn das Kind nicht gehen mag und es nicht bereit ist, doch gehen muss, weil die Eltern irgendeinen Standard haben wollen.
Ich spreche explizit von denen bei denen es keine Not tut.
Deswegen kann ich Püppi gut verstehen, dass sie ihr Kind zu Hause lassen möchte.
Zum Berufsstand, soll ich nichts Negatives aussprechen, nur weil es auf den Berufsstand zurück fallen könnte??
Zur Sprache bei Kindern mit Migrationshintergrund, wenn sie mit 3 Jahren in den Kiga kommen, reicht das auch aus. Mein Sohn hat in 3 Monaten deutsch gelernt und das hauptsächlich nur von mir. Er ist 3,5 Jahre alt.
Erkläre mir bitte warum man obengenannte ikpunkte an Einrichtungen nicht aussprechen darf, nur weil man selbst aus dem Bereich kommt? Dann würde ich gerne von dir wissen was du davon hälst, dass ich auf dem Parkplatz beobachtet habe wie eine Mutter ihr Kind schlägt..
:evil:
Ich hab
Ich es meiner Kollegin erzählt habe und meinte ob es denn schon bekannt ist, dass die Neigung zum Hauen da ist. Da sagt sie ganz trocken, ich soll nicht so viel Aufheben darum machen, das sie ihn haut, wäre das geringste Problem der Familie. Manche Kinder würden eben nicht hören und die Mutter sei überfordert. Was soll ich dazu sagen?
Ein anderes Kind bzw andere Kinder wurden von einer anderen Kollegin derart grob auf den Stuhl gezerrt, dass man eingreifen musste.
In einer anderen Einrichtung ein Junge zur Strafe in den dunklen Schlafraum gesperrt wurde zur Strafe. Ein anderer stundenlang am Tisch sitzen musste, weil er was probieren sollte.
Ein anderes Kind wurde extra nicht gewickelt damit es lernt sauber zu werden. Je wunder das Kind desto besser. Der Druck auf die Eltern größer.
In der Krippe wurde angeschrien, Kuscheltiere weggenommen, der Himmel vom Bett ab zur Strafe, weil die Kinder schlafen sollten und das bei Krippenkindern!
Alle Vorfälle aufzuschreiben würde den Rahmen sprengen, nein, es waren keine Ausnahmen. Und es waren verschiedene Einrichtungen.
Alle diese Kinder waren nicht auffällig, sind teilweise morgens ohne Weinen gekommen. Manche wollten beim Abholen nicht gehen, aber das passiert eben aus dem Grund, weil sie etwas spielen und nicht aus dem Spiel gerissen werden wollen. Das spricht aber keineswegs für die positive Qualität der Einrichtung.
Nichts anderes meine ich.
Ach so, vor den Eltern wurde natürlich nur freundlich gemacht. Vorzugsweise passiert sowas in den Zeiten wo sich sicher war, dass keine Eltern auftauchen werden.
Kommt auf die Situation an, entweder hast du ihn aus der Situation gerissen oder er hat seinen Gefühlen freien Lauf gelassen, weil er sich bei dir sicher fühlt und dich als Entspannung sieht. Oder er war wütend darüber, dass er nun gehen muss, weil du da bist, weil es wieder nach dir geht.
Kommt immer drauf an...
Weinen beim Abholen sagt nichts über die positive Qualität aus.
So, eins möchte ich klar stellen. Mir geht es hier nicht um's Rumstreiten wer denn nun im Recht ist.
Ich spreche lediglich unverblümt aus was in vielen Einrichtungen hinter verschlossenen Türen abgeht, eben wenn Eltern nicht da sind. Solche Dinge bekommen die Eltern nicht mit, können sie auch gar nicht, weil es zu Zeiten passiert wo garantiert keiner auftaucht.
Es mag auch Einrichtungen geben wo es nicht so läuft, die sind dann goldwert und gehören geschätzt, keine Frage. Nur, finde ich, darf und sollte man solche Vorfälle in Betracht ziehen, dass sowas eben auch passiert und passieren kann. Da sollte man sich als Elternteil oder Kollege nicht scheuen das anzusprechen, sondern reagieren.
Natürlich ist man als junge Kollegin auch mal genervt, die Frage ist dann nur, wie man damit umgeht.
Weißt du, ich sehe das so bzw das ist meine Arbeitseinstellung: die Kinder sind bei uns bis sie abgeholt werden, in dieser Zeit sollen sie es so schön wie möglich haben und sich ernst genommen, geschätzt und wertvoll fühlen. Auf Augenhöhe. Wenn ich dann aber sehe wie Kolleginnen Kinder mies behandeln und das beinahe täglich oder eines auf dem Kieker haben, dann muss man das an-und aussprechen.
Ich meinte mit meinem Beitrag auch, dass ich Frauen/Familien sehr gut verstehen kann die ihre Kinder zu Hause lassen wollen und das man solche, wie Püppi, bitte nicht als Schmarotzer oder faul hinstellt.
Zum Berufszweig, du, wieso sollte ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren? Wenn ich so was wie beschrieben sehe, wird das angesprochen und man sieht dann weiter was mit der Kollegin passiert.
Ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn ich weiß und sehe was passiert und nichts sage.
Zum Spracherwerb, da geh ich jetzt nicht groß drauf ein. Ich habe meine Erfahrung über die Jahre gemacht, du deine.
Ach so, du scheinst den Punkt überlesen zu haben wo ich sagte, dass man sich ehrlich eingestehen sollte, dass das Kind nicht gehen will, wenn es tatsächlich nicht bereit ist und es nicht unbedingt schön reden sollte, auch wenn es gehen muss und es nicht anders geht, ist das so.
Damit meine ich solche Situationen wie: Kind weint und schreit, will zu Hause bleiben. Mutter oder Vater haben eher die Neigung zu sagen " ach was, Kindergarten ist doch schön, dort kannst du sooo schön spielen" oder " du brauchst nicht weinen, ich hole dich später ab" usw. Gibt ja noch mehr Aussagen die das Wehren abkürzen sollen. Für das Kind sollte man aber eher eine Botschaft wählen, die ihm signalisiert " ich nehme dich und deinen Ärger wahr, kann ihn verstehen"
In etwa: "ich kann verstehen, dass du wütend auf mich bist, dass du gerade nicht gehen möchtest, ich muss aber arbeiten gehen". Da kann man ruhig ehrlich zu Kindern sein, auch Beispiele nennen wofür man z.B arbeitet, wohnen etc. Die eine Aussage impliziert, dass das Kind sich anpassen soll, aufhören soll zu weinen und zu bitten, die andere " hey, ich sehe dich, deinen Ärger, wir meistern das zusammen, auch wenn wir nicht immer glücklich mit der Situation sind".
Da ist ein Unterschied. Beim Schönreden übergeht man sein Kind, nichts anderes sage ich.
Ich hoffe, ich habe es klar gestellt und es gibt keine Missverständnisse.
Für mich wäre die Diskussion an dem Punkt beendet. Einen schönen Sonntag noch.