Es gibt kein schwarz und kein weiß
Weil jede Familie und jedes Kind anders ist.


Man kann sich und dem Kind je nach Situation vieles angewöhnen. Wenn das Baby so schnell und unkompliziert eingeschlafen ist, ändert man an der einschlafsituation nichts, denn es hat ja gut und schnell geklappt.
Daher ist das einfach eine schwieriges Thema.


Ich hab 2 Kinder und mit Absicht das einschlafritual sehr einfach und für jeden anderen durchführbar gestaltet.
Umziehen, Zähne putzen, Bett, Geschichte, kuscheln, kuss, Spieluhr, Tür zu.
Als sie noch Baby waren, hab ich sie halbwach und wach ins Bett gelegt. Hat sehr zeitig sehr gut funktioniert.


Was das beste für die eigenen Kinder und die eigene Familie ist, entscheiden die Kinder und die Familienmitglieder und niemand anders. Es gibt hier kein richtig oder falsch

Unser sohn
wird im November 2 und wir begleiten ihn auch beim Einschlafen. Das dauert an manchen Tagen eben länger, an anderen kürzer. Für uns ist es die beste Lösung, ich lege mich dann vor sein Bettchen und halte seine Hand oder streichle seinen Rücken. Wenn er "genug" davon hat, schiebt er die Hand weg und dreht sich zum schlafen um. Wenn ich rausgehen würde, würde der Kleine weinen. Es ist für mich auch eine kurze Entspannungszeit und ich glaube, dass sich das auch irgendwann geben und er alleine einschlafen wird. Das stößt nicht überall auf Zuspruch, aber jedes Kind ist anders und ich würde nie jemanden verurteilen, der das anders macht. Das muss jeder für sich entscheiden und jegliche Äußerungen, die mein Handeln in Frage stellen, ignoriere ich inzwischen. Es ist unser Kind, er braucht das noch und damit ist das Thema für mich erledigt :-D

Für seine eigenen kinder, ...
... sollte man sich immer zeit nehmen.

Das Problem bei der Einschlafbegleitung
ist einfach, dass es tendenziell die Kinder davon abhält, durchzuschlafen. Denn sie werden ca. alle anderthalb-zwei Stunden leicht wach und wenn du dann nicht mehr da bist, haben sie oft Probleme, wieder einzuschlafen. Auch kann Einschlafbegleitung manche Kinder vom schnellen Einschlafen abhalten, weil das Kind immer aufpasst, dass du nicht abhaust.


Es gibt also durchaus ein paar gute Argumente gegen das begleitete Einschlafen. ABER wenn dein Kind durchschläft und nicht zwei Stunden braucht, um einzuschlafen, ist doch alles in Ordnung.

    geoff_12372514

    Das ist Quatsch!
    Mag bei manchen Kindern so sein, aber bei weitem nicht bei allen! Damit meine ich vor allem das Durchschlafen. Manche Kinder schlafen sogar trotz Einschlafstillen durch.


    Ganz klar: jedes Kind ist anders, manche brauchen es so, manche anders. Aber so verallgemeinernde Aussagen sind Quatsch, es stimmt einfach nicht.

      franka_12528037

      Habe ich irgendwo gesagt, dass das alle Kinder betrifft?
      Wenn ich Worte wie "tendenziell" "kann" und "oft" benutze, dann meine ich eben, dass es vorkommt, aber nicht bei jedem Kind. Bei meiner Grossen war es so, bei der Kleinen nicht zum Beispiel.

        geoff_12372514

        Und man kann durchaus begleiten
        ohne sich dazu zu setzen, in dem man zwar ausser Sichtweite ist, aber noch vorsingt, zum Beispiel.

        Alle 3 wurden bzw. werden
        In der Schlaf begleitet. Irgendwann hört das von selbst auf. Der Große mit ca. 2 1/2, der Mittlere mit unter 2. Die kleine ist 7 1/2 Monate und ich liege natürlich daneben. Es ist wunderschön und doch echt kein Akt.

        Mein sohn 8 jahre
        brauchte lange eine einschlafbegleitung. Mit 6 änderte sich das. Wir lesen abends zusammen. Dann Zähne putzen. Hörbuch an. Zu decken. Gute Nacht Kuss. Nachtlicht an und er schläft alleine ein. Jedes Kind hat sein Tempo und jeder sollte es so machen wie er es für richtig hält.

        geoff_12372514

        Das
        hast du sicherlich aus JKksl ;-) Ich glaube nicht, dass das so stimmt. Ich halte es für ein Ammenmärchen. Jedenfalls hat es bei meinen Mädels nicht gestimmt - das Durchschlafen hing/ hängt bei Beiden weder vom Einschlafbegleiten oder Einschlafstillen noch von der Ernährung ab. Sie waren beide einfach irgendwann soweit.

          geoff_12372514

          So
          War es bei uns. Sie schläft erst jetzt durch nachdem ich sie nicht mehr in den Schlaf begleite. Muss nicht bei allen so sein, kann aber bei manchen wirklich vorkommen.

          gulfem_12932941

          Da muss ich elisabennet
          recht geben!


          Unserer wird auch einschlaf - begleitet und schläft mal brav 12h durch, mal weniger (weil wieder zähne kommen)... er darf dann bei uns schlafen! bevor ich 10x ins zimmer rüber gehe! :super:


          das hängt glaub ich von der gehirnreife ab.

          Eigentlich empfinde ich dich als
          Nette userin. Daher überlese ich deinen spitzen, fast provozierenden Kommentar ;-)
          Ich bin zu meinen Kindern gegangen und habe sie geröstet! !!!!!!!!!??????? Was glaubst du denn?
          Schreien lassen?
          Es ging von Anfang an gut. Warum soll ich es dann ändern? Wenn beide Kinder ihre Ruhe zum schlafen brauchten und wollten, geh ich halt raus!
          Ich habe gesagt, dass ea kein schwarz und weiß gibt. Ich hab grün gewählt und du unterstellst mir fast schwarz.
          Lass es einfach.
          Liebste Grüße

          Absolut pro!!!
          Ich begleite unseren Sohn jeden Mittag und Abend in den Schlaf und er ist ein guter Schläfer. Ich werde das so handhaben bis er nicht mehr möchte das Mama da ist...war beim stillen genauso

          Ganz klar ja
          Bei uns ist es so, dass unsre Tochter die ersten 3 /3/4 jahre ihres Lebens ( also bis letzte woche Mintag ;-) ) bei mir im Bett geschlafen hat und ich habe es genossen. Mir wäre im Traum nicht eingefallen, sie schon so Mini in ein eigenes Zimmer zu legen. Man muss dazu sagen, wir hatten bevor sie zur Welt kam eine Todgeburt und wahrscheinlich hätte ich nachts eh kein Auge zu gemacht, wenn sie nicht neben mir gelegeb hätte, zu traumatisiert...
          jetzt vor ein paar Monaten hat sie selbst den Wunsch geäussert, in ihr Zimmer umzuziehen, sie wünschte sich so sehr ein Hochbett, immerhin ist sie ja gross. Hab lange überlegt wegen Hochbett, jetzt haben wir es letzte Woche gekauft und aufgebaut. Seit dem schläft sie in ihrem Zimmer, schläft durch und ist jeden Morgen mega stolz drauf.
          Trotzdem begleite ich sie jeden Abend in den Schlaf, setz mich auf den Sessel neben ihrem Bett und lese ihr was vor. Wenn sie dann eingeschlafen ist gehe ich raus. Klappt hervorragend! Ich glaube von alleine einschlafen sind wir noch weit entfernt aber das ist völlig ok!


          Lg

          gulfem_12932941

          Meine grosse Tochter
          hat eine Zeitlang zwei Stunden gebraucht zum Einschlafen, während ich neben ihr sass. Jedes Mal, wenn ich aufgestanden bin, ist sie aus dem Halbschlaf wieder aufgewacht. Bei der Kleinen bleibe ich zwar im Zimmer, aber manchmal will sie, dass ich ihre Hand halte und das mach eich zum Beispiel nicht, weil es sie wach hält.


          Die Kleine schläft noch nicht durch (mit 4). Ich finde das jetzt nicht schlimm, denke aber, dass es damit zusammenhängt.

          Ja genau
          immer nur dann Zeit nehmen, wenn es einem selbst in den Kram passt, nicht wie die Kinder es brauchen. Aber was schreib ich- du verstehst es eh nicht...

          Alle 3 mehr oder weniger begleitet
          Der Große hatte bis 2 Jahre ein extrem aufwändiges Einschlafritual, noch dazu fummelte er mit seinen Fingernägeln immer an meinem Nagelbett rum, sodass ich schon ganz wund war :roll: Also, da war ich echt schon genervt und wusste für mich, dass ich da was umstellen wollte.


          Ich hab ihm dann erklärt, dass die Mama nicht mehr die ganze Zeit bei ihm sitzen wird. Wir hatten ein ausgiebiges Gute-Nacht-Ritual mit Kuscheln und Lesen, dann sagte ich zu ihm, dass ich jetzt noch aufräumen gehe und die Tür zum Kinderzimmer offen lasse. Er könne mich jederzeit rufen und ohnehin die ganze Zeit hören. Ich hab dann auch recht geräuschvoll aufgeräumt, die ersten paar Male hat er auch noch öfter gerufen, um sich zu versichern, dass es eh so abläuft, wie ich es ihm gesagt hatte. :FOU: Aber nach ein paar Tagen war es kein Problem mehr. War selbst fast verwundert. Ich habs ihm allerdings jeden Tag (auch untertags) immer wieder gesagt, wie es am Abend ablaufen wird. Er war zu dem Zeitpunkt 2 Jahre alt.


          Mein 2. Kind war recht pflegeleicht. Es gab zum Einschlafen die Brust, später die Flasche und als es auch keine Flasche mehr gab, dann haben wir eben gekuschelt, dann drehte er sich meist mit dem Rücken zu mir und das war für mich das Zeichen, dass ich rausgehen konnte. Bei ihm merkte ich immer, dass er schlafen wollte. Wenn er müde war, WOLLTE er schlafen, da gabs einfach kein Ankämpfen dagegen.


          Meine 3. schläft momentan mit Flasche plus anschließendem Händchenhalten ein. Dauert allerdings keine 2 Minuten, bis sie weg ist. 1 x kommt sie nachts um ein Fläschchen. Ab und zu schläft sie auch durch. Mal sehen, was weiter kommt.... :-)

          Hat jemand von euch...
          ... erfahrung mit Hörspielen zum einschlafen?


          Wir haben jetzt mal eine CD bestellt und schauen wie das funktionieren wird. es sind ganz ruhige Gute Nacht geschichten über Tiere... 30 min Spielzeit. :super:

          Wirkt hier.
          Beide Jungs kuscheln zusammen im Bett vom Mittleren, dort bekommen sie zusammen eine Geschichte. Der Große geht dann in sein Zimmer und der Mittlere bekommt noch eine Geschichte für ihn alleine incl. Kuscheln und noch etwas quatschen. Dann macht er sein Hörbuch an (Findus und Petersson liebt er, er ist 3, 4 Monate)


          Das Gleiche Spiele beim Großen. Schlafen toll ein dabei