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denice_12094760

  • 24. Okt 2016
  • Beitritt 16. Okt 2015
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  • Als
    mein zweiter kam, war der Große 19 Monate - und es gab keine Eifersucht. Ich musste eher aufpassen, dass er ihn nicht erdrückte vor lauter Liebe. Der Kleine war aber auch sehr pflegeleicht - er war glücklich, dass rundherum was los war und hat so gut wie nie geweint und auch problemlos geschlafen. Ein echtes Anfängerbaby :mryellow:


    jetzt - mit 9 und 7 - ist es natürlich nicht mehr Harmonie pur. Sie können sich schon ordentlich fetzen bzw. sie pflegen auch unterschiedliche Freundeskreise. Man merkt einfach die Konkurrenz untereinander und dass sie versuchen, sich abzugrenzen. Nichtsdestotrotz spielen sie jeden Tag auch miteinander.


    Als die Kleine kam waren sie 6 und 8 - und es war Liebe auf den ersten Blick. Die kleine Schwester wurde vom 1. Tag an geknuddelt und herumgeschleppt, abgeknutscht usw. Keine Spur von Eifersucht, sie sind bis heute unglaublich fürsorglich, so gut wie nie genervt (obwohl ich es manchmal wirklich verstehen könnte). Die Kleine wird von ihnen behandelt wie eine Prinzessin. Und sie ist natürlich total fixiert auf die großen Brüder. Für mich total schön zum Miterleben (und auch praktisch, denn die Großen sind schon oft eine super Hilfe :super: )

  • Alle 3 mehr oder weniger begleitet
    Der Große hatte bis 2 Jahre ein extrem aufwändiges Einschlafritual, noch dazu fummelte er mit seinen Fingernägeln immer an meinem Nagelbett rum, sodass ich schon ganz wund war :roll: Also, da war ich echt schon genervt und wusste für mich, dass ich da was umstellen wollte.


    Ich hab ihm dann erklärt, dass die Mama nicht mehr die ganze Zeit bei ihm sitzen wird. Wir hatten ein ausgiebiges Gute-Nacht-Ritual mit Kuscheln und Lesen, dann sagte ich zu ihm, dass ich jetzt noch aufräumen gehe und die Tür zum Kinderzimmer offen lasse. Er könne mich jederzeit rufen und ohnehin die ganze Zeit hören. Ich hab dann auch recht geräuschvoll aufgeräumt, die ersten paar Male hat er auch noch öfter gerufen, um sich zu versichern, dass es eh so abläuft, wie ich es ihm gesagt hatte. :FOU: Aber nach ein paar Tagen war es kein Problem mehr. War selbst fast verwundert. Ich habs ihm allerdings jeden Tag (auch untertags) immer wieder gesagt, wie es am Abend ablaufen wird. Er war zu dem Zeitpunkt 2 Jahre alt.


    Mein 2. Kind war recht pflegeleicht. Es gab zum Einschlafen die Brust, später die Flasche und als es auch keine Flasche mehr gab, dann haben wir eben gekuschelt, dann drehte er sich meist mit dem Rücken zu mir und das war für mich das Zeichen, dass ich rausgehen konnte. Bei ihm merkte ich immer, dass er schlafen wollte. Wenn er müde war, WOLLTE er schlafen, da gabs einfach kein Ankämpfen dagegen.


    Meine 3. schläft momentan mit Flasche plus anschließendem Händchenhalten ein. Dauert allerdings keine 2 Minuten, bis sie weg ist. 1 x kommt sie nachts um ein Fläschchen. Ab und zu schläft sie auch durch. Mal sehen, was weiter kommt.... :-)

  • Nach meinem 3. Kind
    bin ich gewichtsmäßig wieder da, wo ich mit 20 war (bin 170 cm und habe 59 kg).


    Allerdings hat die Haut am Bauch ziemlich gelitten. Zwar keine Streifen, aber einfach überdehnt und schrumpelig (unterm Nabel) :-/

    • hajar_12078415

      Was heißt dabeisein?
      Wir sind halt auch zuhause, unter der Woche halt nur ich - und am Wochenende halt auch mein Mann.
      Und nein, das besagte Besuchskind verschwindet nicht gleich im Kinderzimmer, sondern fragt mich als erstes, "was machen wir denn?"
      Und nein, ich mache auch kein "Programm" - auch bei meinen Kindern im Alltag nicht. Die dürfen sich ruhig auch mal langweilen. Allerdings finde ich es irritierend, wenn ein Freund zum Spielen kommt - und dann ist alles nur langweilig, außer fernsehen und zocken :shock:

      • Ist es bei euch auch so anstrengend, wenn Freunde eurer Kinder zu Besuch sind?


        Ein Freund (9) meines Sohnes quäkt die ganze Zeit herum, dass ihm so langweilig ist, ob er fernsehen darf, ob er wii spielen darf, ob er you tube gucken darf. Wenn ich dann sage, sie sollen doch zusammen spielen, dann "nöööö, langweilig, was sollen wir denn spielen...." auf jeden Vorschlag: nööööö, das kann ich nicht, das mag ich nicht, dürfen wir fernsehen, dürfen wir an den Computer...... Auch alles was mein Sohn vorschlägt, mag er nicht.


        Zur Info: meine Kinder sehen gar nicht fern (der Fernseher wird bei uns erst zum Hauptabendprogramm angemacht) und Computerspielzeit haben sie am WE 2 Stunden. Ist für meine Kids auch kein Thema. Sie spielen echt ausdauernd Lego, lesen viel, gehen raus Radfahren oder aufs Trampolin.....
        Aber der will NUR Computern oder Fernsehen, weder spielen noch raus. Ich krieg da echt die Krise.


        Ein anderer Freund, auch 9, verfolgt, wenn er da ist, meinen Mann auf Schritt und Tritt, damit er mit ihm spielt und läßt meinen Sohn mehr oder weniger links liegen. Der hatte auch mal bei uns übernachtet. Da stand er dann um halb 5 Uhr morgens bei uns im Schlafzimmer und wollte, dass mein Mann aufsteht und mit ihm Batterien für ein ferngesteuertes Auto sucht!!!!! Ansonsten steht er alle gefühlten 5 min da und fordert Aufmerksamkeit: schau wie ich das mache, schau was ich gebaut habe, schau wie hoch ich springen kann, kannst du mir das geben, kannst du mir da helfen, weißt du dies, weißt du das............


        Habt ihr auch solche Erfahrungen? Mir ist das echt zu anstrengend, ich fühl mich immer wie erschlagen, wenn die zu Besuch bei uns waren.

      • Mein Kleiner
        ist bei seinen ersten Freilauf-Versuchen mit 12 Monaten dermaßen auf die Nase gefallen, dass er sich für die nächsten 2,5 Monate sicherheitshalber wieder aufs Krabbeln verlegt hat.
        Ging auch schneller ;-)

      • Danke für eure Einschätzung
        ich werde auf jeden Fall versuchen, meinen Bruder zu "überhören" und ihn nicht zu wichtig zu nehmen. Das macht er eh selber....

      • meral_11979817

        Ja,
        ich habe sie wegen der Kirmes-Sache angesprochen. Erst konnte (oder wollte) sie sich gar nicht erinnern.


        Dann meinte sie, "sie waren ja eh mit dir dort, ist ja nicht ins Wasser gefallen".


        Dass die Kinder gerne mit den Großeltern gegangen wären, hat sie nicht gelten lassen. Sondern sie hat nur darauf hingewiesen, dass die Kinder je eh ein Spielzeug von der Kirmes abgegriffen hätten (sie hatte ihnen nen 10er in die Hand gedrückt). Als obs mir darauf angekommen wäre... :evil:

      • Mir kommt vor
        als würde es vor allem meiner Mutter nicht auffallen, wie sie von meinem Bruder manipuliert wird.


        Wir hatten ja schon den gemeinsamen Urlaub gebucht, als mein Vater erkrankte. Es war aber noch nicht absehbar, ob und wie lange er krankheitsbedingt ausfallen würde. Mir schwante aber schon so etwas und ich sagte zu meiner Mutter, dass sie lieber rechtzeitig stornieren sollte, bevor sie das angezahlte Geld verlieren (wegen Stornofrist). Meine Eltern "nein, nein, jetzt warten wir erst mal ab, usw...."


        Jetzt ist es halt so weit, dass mein Vater definitiv für mind. 3 Monate ausfällt. Und dann ruft mich meine Mutter an und meint, also ich müsse das schon verstehen, dass sie da nicht mitfahren können, wenn mein Vater frisch operiert ist, das könne ich doch nicht von ihnen erwarten usw...


        Hääää? Ich habe doch schon vor Wochen gesagt, dass sie sich rechtzeitig um das Storno kümmern sollen.....


        Vielleicht bin ich ja paranoid, aber wenn da mal nicht wieder mein Bruder gehetzt hat......

        • heuel1 hat auf diesen Beitrag geantwortet.
        • Tja,
          da waren noch weitere Vorkommnisse:


          1) meine Eltern hätten so gerne, dass wir uns gut verstehen, die wollen heile Familie und alle ihre Kinder/Schwiegerkinder sollen sich lieb haben und am besten auch noch häufig privat was miteinander unternehmen. Ich habe kurz mal den Kontakt abgebrochen (eig. zum Bruder, aber da der im Elternhaus wohnt sind halt meine Eltern auch zum Handkuss gekommen). Na gut - ich hab nachgegeben und komme wieder auf Besuch. Allerdings merke ich schon, wie tief der Stachel bei mir sitzt - ich kann einfach die Dinge, die er mir an den Kopf geworfen hat, nicht vergessen. Es tut mir weh. Und er fühlt sich völlig im Recht. Und meine Eltern verteidigen ihn mit "er meints ja nur gut mit uns"......


          2) Immer wenn ich auf Besuch komme, dann sind mein Bruder + Familie natürlich auch da. Die Kleine meines Bruders wacht eifersüchtig über Opa und Oma - sie ist halt die Exklusivbetreuung gewohnt. Und wenn dann eins meiner Kinder Oma oder Opa mit Beschlag belegt, dann ist Gekreische und Geheule in den höchsten Tönen. Die Kleine ist halt erst 2 Jahre und weiß es nicht besser. Und meine Mutter nimmt dann die Kleine hoch und meint mehr oder weniger entschuldigend, dass sie doch die Kleine nicht heulen lassen kann, wenn sie doch so leidet, wenn andere Kinder ihr die Oma "nehmen" wollen. Mein Bruder und seine Frau greifen da nicht ein.


          3) Einmal war schon wochenlang ausgemacht, dass meine Kinder mit Oma und Opa auf den Kirmes bei ihnen im Ort gehen dürfen. Die Kinder haben sich total gefreut. Und was war dann, als wir dort waren? Mein Bruder hat Besuch erwartet und die beiden sind mit dem Wohnungsputz nicht mehr rechtzeitig fertiggeworden und statt dass die Oma mit den Kindern auf den Kirmes geht, hat sie bei Sohn und Schwiegertochter das Treppenhaus gewischt..... Und ich hab mich allein mit 3 Kindern durch den Kirmes gehangelt. Wobei das alleine gehen für mich nicht das Problem war, sondern die Kinder hätten sich auf einen Ausflug mit Oma und Opa gefreut.

          • ich fühle mich gerade ziemlich hilflos, vielleicht kommt ja hier irgendein brauchbarer Input für mich.


            Zur Vorgeschichte: mein Bruder und ich hatten nie ein besonders inniges Verhältnis, wir wohnten 600 km auseinander und haben uns höchstens zu Weihnachten gesehen. Das haben wir dann netten Smalltalk geführt und das wars dann auch schon wieder für ein Jahr. Hatten beide kein Problem damit. Wir haben halt keinen besonderen Bezug zueinander.


            Dann kams eines Tages zum Gnatsch. Er meinte zu mir, dass meine Kinder den Großeltern zu anstrengend würden, ich dürfte sie nicht mehr so oft hinbringen (zur Info: wir kamen alle 3 Wochen zu Besuch für einen Nachmittag, wir haben die Kinder vielleicht 1 - 2 x im Jahr für einen Tag "abgegeben". Die Kids waren da im Alter zw. 2 und 5 (zugegebenermaßen anstrengend, deswegen haben wir es ja nicht oft gemacht). Aber meine Eltern haben sich immer gefreut, wenn wir mit den Kindern da waren und wollten auch die Kinder immer wieder mal alleine bei sich haben. Und bei mir haben sie sich auch nie beschwert. Mein Bruder meinte dann auch, dass wir nicht mehr mit den Großeltern auf Urlaub fahren dürften, denn das wäre ja keine Erholung für sie, wenn da die Kinder dabei sind.


            Ich war im ersten Moment ziemlich perplex und habe tatsächlich davon Abstand genommen, mit den Kindern zu meinen Eltern zu fahren. Nach ein paar Wochen haben dann meine Eltern gefragt, wann wir denn wieder mal kommen würden. Dann habe ich ihnen gesagt, was mir mein Bruder nahegelegt hatte. Sie meinten sofort, ich solle mir das doch nicht so zu Herzen nehmen, denn er würde es ja nur gut meinen, aber sei wohl übers Ziel hinausgeschossen. Aber ich hatte schon den Eindruck, dass sie sich geschmeichelt fühlten, dass sich ihr Sohn solche Gedanken um sie macht.


            Dann ist er mit schwangerer Frau und Kleinkind bei ihnen eingezogen (aus finanziellen Gründen). Er ist damals (mit knapp 36) erst mit seiner Ausbildung fertig geworden und war ziemlich verschuldet).


            Naja, was soll ich dazu sagen: die Kleine war vom ersten Tag an täglich bei der Oma, die Schwiegertochter isst täglich am Mittagstisch mit. Als das zweite Kind kam, hat Oma 3 Monate lang von früh bis spät aufs größere Kind aufgepasst, weil das Baby eine Trinkschwäche hatte und mit der Spritze/Löffel gefüttert werden musste. Plötzlich war es überhaupt kein Thema mehr, dass es anstrengend für die Großeltern ist. Oma hat sogar bei ihnen die Wohnung geputzt, um sie zu unterstützen. Ist ja auch nichts dagegen einzuwenden, wenn sie gern macht. Und ist ja auch gut, wenn sie sich gut verstehen. Sie müssen ja auch unter einem Dach leben.


            Aber mich ärgert es, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird.


            Jetzt ist es so, dass meinem Vater eine schwere Operation bevorsteht. Meine Mutter ist schon etwas mitgenommen deswegen. Und ich habe das Gefühl, dass mein Bruder schon wieder "intrigiert" (sorry für den Ausdruck, mir fällt gerade nichts Passenderes ein). Ich wollte meinen Vater im KH besuchen fahren mit den Kindern, da kam ein Anruf meiner Mutter, ich solle doch warten bis nach der OP, weil vorher sind so viele Untersuchungen und er hätte eh nur Streß usw. Konnte ich prinzipiell nachvollziehen, nur konnte ich im Hintergrund meinen Bruder hören, wie er ihr genau das vorsagte. Auch noch ok, aber dann meinte meine Mutter noch, dass sie mit meinem Bruder und dessen Familie (2 Kleinkinder) jetzt eh die letzten 3 Tage täglich bei ihm waren..... Aha, aber ich soll nicht hinfahren, weil es für ihn Streß bedeutet.


            Übertreibe ich? Ich komme mir irgendwie ausgebootet vor....


            ich habe natürlich meinen Mund gehalten und bin nicht gefahren, denn ich will ja in der für meine Eltern belastende Situation nicht auch noch zusätzlich einen Wirbel machen....


            Was auch noch dazu kommt, ist, dass ich meine Schwägerin mittlerweile für ein ziemliches Biest halte. Zu meinen Eltern ist sie scheißfreundlich, in Gegenwart meiner Eltern auch zu mir. Wenn ich sie da einlade, uns doch mal zu besuchen, reagiert sie scheißfreundlich, ja unbedingt, gleich nächstes WE usw... Wenn ich es dann mir ihr telefonisch oder per SMS fixieren möchte, dann stellt sie sich tot, kein Rangehen, keine Antwort, lässt mich einfach auflaufen..... Und da waren auch noch einige unschöne Sachen auf FB, wo sie immer wieder Sticheleien postet, wo ich ganz genau weiß, dass sie mich damit meint. Aber eben sehr subtil, sodass sie jederzeit auch sagen könnte, das war unabsichtlich und ich sei überempfindlich :-(


            Ich weiß einfach nicht, wie ich hier richtig reagieren soll. Mein Mann und meine Freunde raten mir, denn Ball flach zu halten und den Kontakt zu minimieren. Aber ich will meinen Eltern die Enkel nicht vorenthalten. Außerdem wirkt es so, als ob ich die Böse wäre. Denn meine Eltern halten ja meinen Bruder für den großen Fürsorger......

          • Ich kaufs gleich gar nicht,
            denn wenn eins daheim ist, esse ich es löffelweise :-(


            Ob man Nutella aber jetzt morgens oder abends isst, ist, denk ich, egal. Hauptsache die Zähne werden danach geputzt (das Zeug klebt wie blöd in den Zahnvertiefungen :evil: )

            • In dieser Reihenfolge
              1. Hintern
              2. Brüste
              3. lange Haare


              Mann halt.....

            • Schön nicht,
              aber anziehend. Vom Äußeren eher durchschnittlich, also auf jeden Fall nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprechend.
              Aber ich bin meist fröhlich, lache gerne, komme leicht mit Menschen in Kontakt.
              Das macht "meine" Schönheit aus - so wie bei vielen, denke ich. :-)

            • cleoxcleo

              Ja,
              beim Spielen kann er sich super konzentrieren. Auch in der Schule, wenn ihn etwas interessiert. Aber sobald etwas uninteressant ist, ist auch die Konzentration weg.

            • Hallo,
              ich habe einen Sohn mit diagnostiziertem ADS (ohne Hyperaktivität). Das äußert sich bei ihm auch durch massive Konzentrationsschwäche, ausgelöst durch die Reizüberflutung - er hat von klein auf eine Regulationsstörung/Reizfilterschwäche, war auch ein Schreibaby. Er konnte einfach die Eindrücke nicht filtern und war vollkommen überreizt.


              Wir haben unzählige Therapien durchgemacht, jahrelang Ergo, x Konzentrationstrainings usw.


              Unser Alltag ist SEHR strukturiert, nur wenige, aber klare Regeln, die zu 100 % eingehalten werden.


              Er kommt jetzt in die 4. Klasse. Diagnostiziert ist er seit der 1.Klasse, aber da er durch seine Intelligenz sehr viel von seiner Konzentrationsschwäche kompensieren konnte, sind wir bis Mitte der 3. Klasse ohne Medikamente ausgekommen. Es war allerdings immer ein Kampf, ihn zur Hausübung zu kriegen und dass diese auch in angemessener Zeit erledigt wurden. Er konnte einfach die Sachen, die er im Konzentrationstraining gelernt hatte, nicht umsetzen.


              Als er schließlich begonnen hat zu sagen, er ist dumm, er kann das nicht usw. haben wir uns zur Medikamentengabe entschlossen (die Ärztin hatte uns das schon ein Jahr zuvor empfohlen, aber ich wollte noch sämtliche Alternativen ausschöpfen, wie z.B. Belohnungssystem mit Punkten, Homöopathie, usw.)


              Aber all diese Sachen konnte er erst annehmen und umsetzen, als er Medikamente bekam. Die jahrelange Überei mit Konzentrationstrainings kommt uns jetzt zugute, denn durch die medikamentöse Unterstützung ist die Reizüberflutung eingedämmt und er kann sich konzentrieren und weiß, was er zu tun hat.


              Laut deiner Beschreibung klingt es so, als ob bei deinem Sohn ein ähnliches Problem bestünde. Allerdings ist für die Diagnose wichtig, dass vorab alle anderen Einflußfaktoren für eine Konzentrationsschwäche ausgemerzt sind. Das wären z.B. inkonsequentes Erziehungsverhalten, Reizüberflutung durch Fernsehen, Computerspiele u.ä. (gab und gibt es bei uns beides nicht), zu wenig Bewegung,.. Wir gehen täglich raus, vor allem in den Wald. Das ist total gut für die Konzentration, keine Reizüberflutung, es beruhigt die Kinder, sie kommen runter.


              Auch Langeweile ist gut für die Kinder zum Runterkommen, dann bloß keine Ablenkung anbieten.


              Du hast ja schon einen Termin zur Abklärung. Ich kann dir nur ans Herz legen, vorab schon alle Ursachen für Konzentrationsstörungen, die in der Erziehung und im Alltagsablauf zu finden sind, auszumerzen, denn nur dann kriegst du auch eine verlässliche Diagnose und die entsprechende Hilfe.


              Das ist halt nur meine langjährige Erfahrung mit dem Thema :-)

              • cleoxcleo hat auf diesen Beitrag geantwortet.
              • Ich
                hätte gerne so einen Dauerbrandherd, mit Holz zu heizen. Damit kann man heizen und auch kochen. Ich würd den so toll finden, aber mein Mann spielt da nicht mit. Der Herd müsste nämlich ins Wohnzimmer, da nur dort ein Kaminanschluß ist :cry:

              • Warum
                filtern? Kann man das bei euch nicht so einfach von der Leitung trinken?

              • jia_11966925

                Solaranlage haben wir auch
                die ist für unser Warmwasser.


                Foodsharing-Börse finde ich toll. :super:
                Muss mich direkt mal erkundigen, ob es bei uns in der Nähe sowas gibt.