Also
Ich hatte mein Gewicht natürlicher Weise immer im guten Normalbereich.Und ich sollte von meiner Ärztin aus das Gewicht erreichen,was ich vor meiner Essstörung hatte.Damals habe ich mir auch gedacht: Wie soll ich das jemals wieder erreichen? Das wollte ich doch nie wieder haben.
Aber jetzt denke ich mir: Was bringt es mir,mich immer auf krankhafte Art und Weise unter meinem "normalen" natürlichen Gewicht zu halten und dauernd gegen die Natur anzukämpfen.Das ist einfach nicht gesund.Es ist doch dumm.Wieso soll ich das ändern? Meine Augenfarbe,meine Größe etc. kann ich doch auch nicht ändern und will es auch eigentlich nicht.
Jetzt habe ich wieder mein altes Gewicht und ich weiß genau,auch,wenn es schwer für mich ist,dass es nicht mein Gewicht damals war/heute ist,was mich unglücklich macht/unglücklich machte.Das war es nie und das wird es nie sein,auch,wenn ich mir das manchmal wünschte,da es leichter zu kontrollieren ist,als der Konflikt,den ich eigentlich in mir austrage.
Also damit meine ich nicht,dass man nicht leicht untergewichtig sein darf,wenn man von Natur aus immer dünn war.Das gibt es nun einmal.Und das dürfen "normale" Menschen ja auch.
Ne Freundin von mir aus der Klinik war z.B. von Natur aus im leichten Untergewicht und sah damit auch "normal" dünn aus.Aber sie musste damals bis über ihr vorheriges Gewicht zunehmen.Klar,das finde ich auch komisch.
Ich finde auch,dass der entscheidende Punkt hier nicht unbedingt das Gewicht ist,sondern seine Einstellung dazu.
Man sollte sich nicht darauf festlegen,unbedingt im Untergewichtsbereich bleiben zu wollen.Aber solange es die Natur vorgibt und es sich wirklich nur um 2-3 Kilogramm handelt und alle natürlichen Vorgänge ( Menstruation/Haar-und Nägelwachstum,Psyche...) nicht beeinträchtigt sind,dann ist das natürlich auch "erlaubt".
Die Gefahr besteht natürlich nur immer bei Rückfällen.
Dann kann man ganz schnell wieder im lebensbedrohlichen Untergewichtsbereich liegen.
Nimmdir das vielleicht zu Herzen
Lg,EisblumexXx