Lt. gesetz brauchen wir menschen scheinbar sex
hi cosmic,
dieser zeitungsbericht hing bei uns im betrieb aus. da steht drin, daß einem beamten beihilfe genehmigt wurde für viagra. hier der komplette auszug:
"Bayerischen Verwaltungsgerichtshof Urteil vom 03.04.03 - 3 B 00.3631
Der Staat muss Beamten und Ruhestandsbeamten, die wegen einer Zuckererkrankung an Erektionsstörungen leiden, Zuschüsse zum Potenzmittel Viagra zahlen. Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in einem Grundsatzurteil entschieden. Der Staat habe sich im Rahmen der Beihilfe an den Kosten der Behandlung zu beteiligen, entschied der 3. VGH-Senat (Az.: 3 B 00.3631). Die in diesem Fall beklagte Stadt München könne das Urteil noch beim Bundesverwaltungsgericht anfechten, sagte Gerichtssprecher Stephan Kersten am Donnerstag in München.
Der zuckerkranke Ruhestandsbeamte hatte von seiner Ärztin wegen erektiver Disfunktionen Viagra verschrieben bekommen und bei der Stadt im Wege der Beihilfe einen Zuschuss von umgerechnet rund 55 Euro geltend gemacht. Die Stadt lehnte dies ab und stützte sich dabei auf auf entsprechende Durchführungshinweise des für das Beamtenrecht zuständigen Bundesinnenministeriums. Danach sind Mittel zur Behandlung von Erektionsstörungen sowie zur Anreizung und Steigerung der Potenz generell von der Beihilfe für Beamte ausgenommen.
Der zuckerkranke Beamte erhob Klage gegen die Entscheidung der Stadt und berief sich dabei auf die Weltgesundheitsorganisation, die neben Schlaf und Essen auch die sexuelle Aktivität zu den Grundbedürfnissen des Menschen zähle.
Der Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gab ihm Recht und stellt fest, dass die Beihilfe Viagra nicht einfach als unwirtschaftliches Arzneimittel von der Erstattung ausschließen dürfe. Denn davon, dass es nur Kosten verursache, ohne die bezweckte Wirkung zu erzielen, könne ja keine Rede sein. Es gebe auch kein vergleichbares billigeres Präparat. Man dürfe auch nicht zwischen den nicht immer krankheitsbedingten Gründen zur Anwendung von Viagra differenzieren. Und es gehe auch nicht an, dass wegen der Pillen-Menge in der Intimsphäre der Betroffenen gestochert werde die benötigte Menge richte sich nach der individuellen Lebensgestaltung. Das Medikament könne außerdem nicht unter dem Gesichtspunkt der privaten Lebensgestaltung zu den ebenfalls nicht erstattungsfähigen Gütern des täglichen Bedarfs gezählt werden.
Wenn der Staat für Viagra nicht zahlen wolle, müsse er es in die Liste der ausdrücklich nicht beihilfefähigen Präparate aufnehmen so, wie die Antibabypille. Solange das aber nicht geschehen sei, müsse gezahlt werden."
aber mal davon abgesehen, natürlich braucht der mensch sex. das war schon immer so und wird auch so bleiben. und es ist ganz sicher zu früher nicht weniger (vielleicht aber eher etwas mehr) geworden. sex ist ein bedrüfnis. mal ein schwächeres, mal ein stärkeres. und wie du schon sagtest: "möglicherweise will das defizit früher oder später wieder kompensiert werden" nicht bloß möglicherweise, sondern ganz bestimmt sogar.
was wäre das leben ohne die schönste nebensache der welt 
in diesem sinne.
lg
willow