Heike98
Hallo, ich kann das mal von Spenderseite aus berichten.
Ich habe schon mal einem heteropaar gespendet. Er war nicht mehr fruchtbar, sie wünschten die natürliche Methode.
Am Eisprungtag hat sie mich am bahnhof abgeholt, daheim saßen wir noch zu dritt am Tisch und haben geredet. Es ging dann ins Schlafzimmer, er saß an der Seite des Raumes, sie wünschten dass er wenigstens bei der Zeugung seines Kidnes zugegen ist. Dieser Mann war in der Tat, auch im Gespräch, einer der tolerantesten und unaufgeregtesten Menschen die ich jeh getroffen haben...
Der Raum war schön und es war nicht dunkel, sondern heller Sommertag. Zwar waren die Vorhänge vorgezogen, jedoch war der Raum hell und in warmen Tönen.
Anfangs war es etwas holzig, haben uns dann ausgezogen und einfach angefangen. sie hat BH angelassen, ich T-Shirt, um dem wenigstens eine gewisse Restdistanz zu geben. Sie hat sich etwas fingernd vorbereitet, bei mir war es kein Problem.
Nach mehreren Stellungswechseln hat das ganze dann etwas gedauert, denn auch meine Nervösitität hat mir etwas die Power aus den Segeln genommen. Am Ende kam ich doggy in ihr.... zwischendurch war der Mann auch immer wieder draussen, hoffend dass es mir ein wenig die Aufregung nimmt, wenn der "Zuschauer" nicht aanwesend ist.
Sie legte sich dann auf den Rücken, Kissen unter den Po, zog sich was über. Ich zog mich flott an, nette aber kurze Verabschiedung und dann ging es für mich auch bald zum Bahnhof.
An dem Tag wurde sie im ersten Versuch schwanger, anfangs war es für sie wohl doch etwas schwierig zu wissen, dass sie von einem anderen Mann schwanger ist. Err hatte wohl gar keine Probleme. Nach einigen nach de Geburt ist dieses Gefühl wohl für beide verflogen. Anfangs bekam ich ab und zu noch Bilder . Jetzt nur noch einmal im Jahr... an der Zahl der Emails sieht man zumindest, dass es für sie normal geworden ist und der Spender nur noch ein Besucher der Vergangnehiet, der vor Jahren mal ne Stunde da war und seitdem keine Rolle mehr spielt.
Ich denke das wichtigste ist, Heike, die eine Umgebung zu schaffen in der du dich wohlfühlst. Soll es hell sein? Willst du ihn dabei sehen können? Lieben halbdunkel für nicht zuviele EIndrücke? Gestalte dir das! Und kommuniziere eurem Spender auch, was ihn erwarten wird. Auch deine NOGOs bei dem Akt und deine Grenzen. Vor dem besagten obigen Treffen habe ich sie auch gefragt was sie mag und was nicht. Im Gespräch waren wir überein, dass die ganze Geschichte schlicht zweckgebunden sein soll, nett , angenehm, aber eben nicht mit dem Charakter eines OneNightStand. Sondern eben netter kurzer Sex, der dazu führt dass er in ihr kommt und sie dann schwanger wird. Keine Küsse oder streicheln, sondern respetkvoller Start bis zum erklärten Ziel.
Ob der Freund dabei sein will, ist oft der heikelste Aspekt. neigt er zu Eifersucht? Ist er cool oder steht sogar etwas drauf? (gibts ja auch)
In meinen Gesprächen ist das gemsicht, aber überwiegend möchten die Herren das gar nicht mitkriegen. Oft wird ausch gesagt, dass Er am liebsten nur eines Tages einen positiven Schwangerschaftstest unter die Nase gehalten bekommen möchte, ohne viel Wissen von der Aktion gehabt zu haben. Ein emotionaler Vorteil sagen viele, sei es auch wenn der Mann den Spender nie gesehen hat, damit er kein Bild hat und entsprechend sein Gesicht nicht im Gesicht des künftigen Kindes wiederfinden kann.
So, ich hoffe ein paar Aspekte mögen dir zur Inspiration dienen. Ich freue mich auf deine Gedanken hierzu, gerne hier im Forum oder auch privat wenn gewünscht.
LG