Wir mussten leider feststellen, dass mein Freund zeugungsunfähig ist. Wir haben lange überlegt, was wir mit der Situation machen sollen. Sollen wir ein Kind adoptieren oder auf Kinder verzichten. Wir haben uns dann dazu entschlossen, einen Samenspender zu suchen. Nach sehr langer Suche haben wir jetzt einen passenden Mann gefunden. Jetzt steht demnächst das Treffen zur Zeugung an und ich bin sehr nervös. Wer hatte eine ähnliche Situation? Habt ihr ihn dann ins dunkle Schlafzimmer mitgenommen und euch schwängern lassen oder hattet ihr einigermaßen „normalen“ Sex. War euer Freund dabei? Mir gehen soviel Fragen durch den Kopf. Vielleicht könnt ihr ein wenig von euren Erfahrungen berichten.

Liebe Grüße
Heike

    meines wissens nach kann der samenspender auch in eine glasschale ejakulieren und du kannst das mit einer medizinischen spritze aufnehmen und bei dir einführen......

      Welche Vereinbarung hast Du den mit deinem Mann getroffen?

      Eine schon "merkwürdige Künstliche Befruchtung" - Live Sex mit dem Samenspender.
      Auch rechtlich - Dünnes Eis.
      Habt Ihr euch rechtlich abgesichert. Später Ansprüche von Ihm, auf das Kind.
      Unterhaltsansprüche, von Dir an Ihn. Auch ist das Kind später mal Erbberechtig.

      Und zuletzt... Wer sagt das gleich der erste Versuch zum gewünschten Erfolg führt?

        devota1977

        Wer sagt das gleich der erste Versuch zum gewünschten Erfolg führt?<

        Wiederholung nicht ausgeschlossen... 😜

        Wir haben lange überlegt, ob wir es mit der Bechermethode machen, haben uns dann aber dagegen entschieden. Natürlich kann das mit einer privaten Samenspende rechtlich viele Probleme verursachen. Daher haben wir auch lange gesucht, so dass wir ein möglichst gutes Gefühl haben. Ein Restrisiko besteht immer, aber das gehen wir ein.

          Was ist der Grund für eine private Samenspende - Kosten für den regulären Weg?
          Welche Tests werden denn von beiden Seiten (also Samenspender und dir) beigebracht, damit man über ein Restrisiko sprechen darf? Das ist schon alles wichtig - nichts läuft auf Treu und Glauben.
          Über rechtliches brauchen wir gar nicht reden.
          Selbstverständlich wird die Bechermethode gewählt. Der Vorteil zum normalen Sex ist kaum gegeben.
          Glaube mir, dass es für deinen Mann eine absolute Erniedrigung sein wird, wenn der Samenspender sich an dir abarbeiten darf - zumal du meist nicht im 1. oder 2. Anlauf schwanger wirst.

            user1147

            user1147 zumal du meist nicht im 1. oder 2. Anlauf schwanger wirst.

            Vielleicht ist das ja auch der reiz, bei wem auch immer.

              Ich habe schon gespendet... der Wunsch und das Reale liegen weit auseinander!

              Heike98
              Wenn für euch dieser Weg der richtige ist, dann solltet ihr es so machen. Bedenke aber auch, dass man nach einmal Sex nicht gleich schwanger ist.

              • Bieneverh hat auf diesen Beitrag geantwortet.

                u55isthier
                also - ich halte ja grundsätzlich auch das für nicht unmöglich - aber bei einem solchen Thema sollte der Impuls sexueller Reiz eher keine Rolle spielen. Am Ende muss ja auch vom eigenen Mann noch was Ego überbleiben.

                Ich wollte jetzt auch keine Diskussion über das ob man es macht lostreten. Das haben wir schon entschieden. Ich hatte nach ein paar Erfahrungen gesucht, von denen die es schon gemacht haben.

                Heike98 Ich habe schon einen Erfahrungsbericht für dich.
                Der ist aber nicht unbedingt positiv.
                Meine Cousine griff damals auf so eine Methode zurück da der Kinderwunsch von ihr und ihrem Mann unerfüllt blieb.
                Die Wahl viel auf einen guten Freund. Es brauchte sieben Versuche bis sie schwanger war.
                Ihr Mann wartete bei diesen Versuchen immer im Wohnzimmer. Es fiel ihm aber mit jedem mal schwerer zu wissen das seine Frau Sex mit einem anderen Mann hat. Auch wenn er einverstanden war. Er war eifersüchtig.
                Das war oft Thema zwischen den Beiden.
                Als ihr Sohn zur Welt kam waren die Streitereien dann für einige Zeit vergessen.
                Probleme gab es erst wieder als der Kleine heranwuchs. Denn er wurde seinem leiblichen Vater vom Aussehen her immer ähnlicher. Damit kam der Mann meiner Cousine nicht mehr klar.

                Leider trennten sich die Beiden dann später. Der Junge ist inzwischen 14 und hat einen guten Kontakt zu seinem leiblichen Vater.
                Der Mann meiner Cousine sagte uns später mal das er sich das völlig anders vorgestellt hätte. Einfacher. Aber letztdendlich hat es ein Gefühlschaos in ihm ausgelöst.

                  magdalena966 Denke da wäre die Hilfe eines Fremden besser gewesen.... und die Bechermethode!

                    harald74 Es ging da einiges schief.
                    Die Bechermethode wäre auf jeden Fall besser gewesen. Es war aber auch der Spender völlig ungeeignet.
                    Und der Vorname des Kindes war nicht wirklich eine gute Wahl.

                    • harald74 hat auf diesen Beitrag geantwortet.

                      magdalena966 hab schon mit einigen paaren und Singlefrauen gesprochen wo Mann schnell merkt das die Erwartungshaltung und das reale nicht zusammen passen... Eine single Frau war total überdreht.. mach immer ein Erstgespräch und am Ende erwartete sie von mir das ich auf dem MC Donalds Klo ihr ne Spende machen sollte weil sie hatte ihren fruchtbaren Tag... Ich hab dann abgelehnt...

                      Ich habe einen Freund, der hatte vor mehreren Jahren eine Affäre mit einer Frau. Es war ein zufälliges Kennenlernen und gegenseitige Anziehung. Jedenfalls sagte sie ihm, sie hätte gerne ein zweites Kind und es klappt mit ihrem Ehemann nicht wie gewünscht, trotz zuversichtlicher Fruchtbarkeitstests. Er hat ohne zu zögern darauf bestanden, mit ihr ab dem Zeitpunkt ungeschützten Verkehr zu haben und nach etwa 4 Monaten hat sie ihm dann mitgeteilt, dass sie schwanger ist. Ob das Kind nun von ihm ist oder vom Ehemann, dass weiß er bis heute nicht, denn sie haben im Laufe der Schwangerschaft das intime Verhältnis abgebrochen und hören sich ab und dann nur mehr.

                        Katharina90s
                        Das kann hoffentlich auch alles gut gehen. Ein Lebenlang für alle Beteiligten.
                        Aber spätestens wenn das Kindn mal krank wird und es Blut oder sonstiges braucht, kann es rauskommen das nicht der Vater der Erzeuger ist.
                        Weil zb. die Blutguppenkombination nicht passen kann.

                        magdalena966 Das hört man natürlich nicht gerne. Es gehört bei einer solchen Sache aber leider zur Wahrheit dazu. Zum Glück gibt es ja auch positive Beispiele.