CosmicgirlDas ist...
... schonmal gar nicht schlecht. Also nicht kausal, gut.
Die entscheidende Frage bleibt natuerlich trotzdem:
Woher weiss mann, dass das "Bild", das Venus, Saturn und co. da so malen, die Wege *in der Weise* in der die Astrologen das behaupten begrenzt, und nicht in einer anderen, z.B. genau gegensaetzlich?
Welches Argument haben die Astrologen, dass die Rahmenbedingungen der Realisierung so und so sind und nicht anders? Du sagst selbst: die beiden Prinzipien stecken die Wege ab, es bleiben nicht alle offen. Woher weiss man, welche? Nur aus alten Buechern?
Wenn ich nun behaupte: es bleiben *genau die anderen* Wege offen, als die Astrologen behaupten, was koennen sie mir antworten? Sie koennen nicht sagen: Schau, wir sehen einfach, dass sich die Menschen entsprechend *unserer* Bedingungen (ungefaehr) entwickeln, und nicht entsprechend deiner. Denn solche Untersuchungen *gibt es nicht* und *kann* es nicht geben, weil naemlich *doch* alle Wege offengelassen werden vom Himmelsbild, und die Auswahl der moeglichen Wege der Astrologen willkuerlich, ungerechtfertigt und unsinnig ist.
Uebrigens haben sich weder Newton noch Galilei mit Astrologie beschaeftigt, das ist eine gemeine Unterstellung... ;)
Zum Artikel - leider vollkommen daneben, denn mit Statistik lassen sich keineswegs nur kausale Zusammenhaenge untersuchen, sondern gerade auch nichtkausale.
Zum Beispiel kann man sehr leicht statistisch feststellen, ob blonde Frauen einen geringeren IQ haben als bruenette, und selbst wenn das statistisch so waere (was es sicher nicht ist), wuerde niemand behaupten, die Haarfarbe wuerde den IQ *verursachen*.
Es gibt einfach keinen einzigen Grund, anzunehmen, dass die Astrologen mit ihren Deutungen recht haben und nicht genau das Gegenteil wahr ist.
;)
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