Cosmicgirl

Interessant...
... was dann *ist* Astrologie? Ich meine, es gibt hunderte beruehmte Physiker (Newton, Einstein, ...), beruehmte Dichter (Shakespeare, Goethe, Nabokov,...), Komponisten (Bach, Mozart, Beethoven, Chopin,...), Philosophen (Platon, Hume, Spinoza, Kant, Schopenhauer, Nietzsche, Wittgenstein, Davidson,...) usw. usf. aber gibt es auch beruehmte, einflussreiche Astrologen? Nostradamus? ;) Gibt es geniale Menschen, die die Astrologie bereichert, veraendert, revolutioniert haben, wie es sie in allen anderen interessanten Lebensbereichen gab und gibt?


Gib mir einen Link auf ne Seite in der erklaert wird, was du unter Astrologie verstehst, und ich will's zufrieden sein.


;)


n

    Noch ein kleiner Nachtrag...
    ... - diese ZEN Weisheit ist eine, kein Zweifel. Trotzdem moechte ich viele Dinge verstehen, ganz zweckfrei, nur so aus Spass. Ausserdem hat diese Weisheit, wie alle, ihre Grenzen - wir koennen naemlich durch ueberlegtes und solidarisches Handeln die Dinge *veraendern*, und wir tun es auch staendig, sonst wuerden wir heute noch in Hoehlen leben, uns angrunzen und uns gegenseitig die Koepfe einschlagen.


    Und nochwas: ich lebe *nicht* gut, jedenfalls ganz und gar nicht zur Zeit.


    ;)


    n

    Sphären, planete, astrologie
    hallo mercedes,


    du fragst, was du machen sollst... na, immer locker bleiben. :)


    alles kann uns durchwirken und wir sind mit allem, was uns umgibt in einer ganz bestimmten weise verbunden.


    astrologen gehen davon aus, dass durch die jeweilige planetenkonstellation eine bestimmte schwingung auf der erde herrschte, deren wir ausgesetzt waren, als wir unseren allerersten atemzug machten.


    die astrologie ist nicht dazu da, dir vorzuschreiben, wie du zu sein oder was du zu tun hast. es geht hierbei nur um die entdeckung von veranlagungen und potenziale - inwieweit und ob ein mensch diese nutzt und wie ausgeprägt diese sind, hängt von dem menschen selbst ab. so bietet sie eine orientierungshilfe, indem sie auf mögliche potenziale aufmerksam macht, diese zu erspüren und dabei über dich selbst nachzudenken und schwächen und stärken an dir selbst zu finden, an denen du arbeiten kannst. notwendig ist das aber nicht. die astrologie hinterfragt nicht, wer zu wem passt.. das ist auch nicht möglich, anhand der astrologie festzustellen, denn rückschlüsse kann hierbei jeder nur auf sich selbst schließen und nicht auf einen anderen menschen.
    astrologie zu verwenden, heißt nicht, so handeln zu müssen, wie es nach den sternen zu erwarten wäre, sondern nach belieben die TENDENZEN, die die astrologie zeigt, für die e i g e n e n z w e c k e zu benutzen. sie kann deshalb durchaus nützlich sein, ist aber nicht notwendig.


    wenn du dich also mit deinem freund verstehst, dann ist es doch schnurzpipegal, ob er dieses oder jenes oder ganz ein anderes sternzeichen ist.


    ob ihr zusammenpasst, wirst du auch entdecken können, ohne im internet darüber nachzulesen und ohne die sterne dabei zu befragen.


    gruss,
    cosmic.

      Cosmicgirl

      Alles...
      ... schoen und gut, aber wie *kommen* die Astrologen zu der Annahme, Himmelskoerper wuerden mittels irgendwelcher Schwingungen gewisse TENDENZEN in Neugeborenen hervorrufen?


      Worauf, verdammt noch mal, gruendet sich diese Annahme?


      Kann ich nicht genausogut annehmen, die Position der Himmelskoerper wuerde bei der Geburt eines Menschen genau die *gegensaetzlichen* TENDENZEN hervorrufen als diejenigen, die die Astrologie bestimmt? Wie koennte man entscheiden, wer recht hat? Und wenn man es nicht entscheiden kann, worin liegt der Sinn, die urspruenglichen TENDENZEN anzunehmen und nicht die gegensaetzlichen?


      ;)


      n

        Aha... ;)
        <<<<<<< Verstehen ist kein Intellektueller Prozess.<<<<<


        naja, vielleicht sollte ich lieber hierueber mit Ute diskutieren, aber was dieser Satz mit Astrologie zu tun haben soll, ist mir unklar... ;)


        "Verstehen ist kein intellektueller Prozess" koennte bedeuten, es ist was anderes als z.B. 343+67 auszurechnen, was *vielleicht* ein Beispiel fuer einen intellektuellen Prozess ist.


        Soweit seh ich das genauso. Uebrigens behauptet niemand von Bedeutung, zu wissen was Verstehen ist und schon gar nicht, dass es ein intellektueller Prozess sei. Vielmehr sind sich die Philosophen einig, dass Verstehen etwas sehr merkwuerdiges (oder auch etwas sehr einfaches) ist, und sich vielleicht nicht anders charakterisieren laesst als durch eigene Erfahrung, man sagt dann vielleicht: "Aha, *jetzt* weiss ich, was Verstehen ist.". ;)


        Ob die Behauptungen der Astrologie *wahr* oder *falsch* sind jedoch, hat nichts damit zu tun, was Verstehen ist, genausowenig wie die Wahrheit von 2+2=4 und die Falschheit von 2+2=5.


        ;)


        n

        Fair enough...
        ... das Buch habe ich uebrigens gelesen. Es enthaelt offenbar einen ziemlich eindeutigen Hinweis darauf, dass an Astrologie *nichts* aber auch *gar nichts* dran ist, auch wenn der obskure Autor am Ende genau das Gegenteil behauptet. Die Eigenschaften der 12 Sternzeichen sind in den Tabellen im Buch so nett und fein gleichmaessig ueber *alle* Geburtszeitpunkte verteilt, wie man es kaum besser erwarten kann und so, dass die Konklusion am Ende absolut laecherlich ist...


        ;)


        n

        oliver_12558894

        Diese berühmten, bekannten leute,
        die du ansprichst, warum sollten die denn nicht auch astrologen gewesen sein? - galileo galilei war einer z.b. und newton war auch einer...


        ---


        Astrologie ist nicht kausal. Wir haben nicht bestimmte Charaktereigenschaften, weil die Stellung der Gestirne am Himmel uns in irgendeiner Weise beeinflusst. Wir erleben bestimmte Dinge nicht, weil das Horoskop sie in Gang setzt. Auf die Frage, welche Kraft hinter den Phänomenen der Welt steht gibt die Astrologie keine Antwort. Ein Horoskop ist nichts anderes als ein Bild für die Qualität der Zeit, die zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort herrscht. Es ist ein Bild für die Energien und Kräfte, für ihre Verteilung und die darin enthaltenen Möglichkeiten manifest zu werden. Die Verwirklichungsmöglichkeiten sind vielschichtig und nicht auf eine einzige Form festgelegt, obwohl sie einem Prinzip unterliegen, das die Rahmenbedingungen der Realisierung vorgibt. Eine Verbindung von Venus und Saturn verfügt über eine Vielzahl von Wegen, wie sie sich im Leben manifestieren kann, wenn auch nicht über beliebig viele, da die beiden Prinzipien den Entfaltungsrahmen auf der prinzipiellen Ebene abstecken.


        zum nachlesen: http://www.astrologix.de/artikel/paradigm/hamann2\_-1.html


        gruss,
        cosmic.

          Cosmicgirl

          Das ist...
          ... schonmal gar nicht schlecht. Also nicht kausal, gut.


          Die entscheidende Frage bleibt natuerlich trotzdem:


          Woher weiss mann, dass das "Bild", das Venus, Saturn und co. da so malen, die Wege *in der Weise* in der die Astrologen das behaupten begrenzt, und nicht in einer anderen, z.B. genau gegensaetzlich?


          Welches Argument haben die Astrologen, dass die Rahmenbedingungen der Realisierung so und so sind und nicht anders? Du sagst selbst: die beiden Prinzipien stecken die Wege ab, es bleiben nicht alle offen. Woher weiss man, welche? Nur aus alten Buechern?


          Wenn ich nun behaupte: es bleiben *genau die anderen* Wege offen, als die Astrologen behaupten, was koennen sie mir antworten? Sie koennen nicht sagen: Schau, wir sehen einfach, dass sich die Menschen entsprechend *unserer* Bedingungen (ungefaehr) entwickeln, und nicht entsprechend deiner. Denn solche Untersuchungen *gibt es nicht* und *kann* es nicht geben, weil naemlich *doch* alle Wege offengelassen werden vom Himmelsbild, und die Auswahl der moeglichen Wege der Astrologen willkuerlich, ungerechtfertigt und unsinnig ist.


          Uebrigens haben sich weder Newton noch Galilei mit Astrologie beschaeftigt, das ist eine gemeine Unterstellung... ;)


          Zum Artikel - leider vollkommen daneben, denn mit Statistik lassen sich keineswegs nur kausale Zusammenhaenge untersuchen, sondern gerade auch nichtkausale.


          Zum Beispiel kann man sehr leicht statistisch feststellen, ob blonde Frauen einen geringeren IQ haben als bruenette, und selbst wenn das statistisch so waere (was es sicher nicht ist), wuerde niemand behaupten, die Haarfarbe wuerde den IQ *verursachen*.


          Es gibt einfach keinen einzigen Grund, anzunehmen, dass die Astrologen mit ihren Deutungen recht haben und nicht genau das Gegenteil wahr ist.


          ;)


          n

            >> Vielleicht hast du es nur nicht verstanden. <<
            Das ist immer moeglich, klar. ;)


            >> Wer weiss, vielleicht bist du der, auf den die Menschheit gewartet hat und verblüffst uns mit deinen neuen Erkenntnissen. <<


            Wohl kaum. ;) Dass saemtliche astrologischen Behauptungen unhaltbar sind, ist sowieso allgemein akzeptiert, und die beiden Lehrstuehle beschaeftigen sich auch nur damit, immer wieder statistisch nachzuweisen, dass nichts dran ist, damit sie den Astrologen die Ergebnisse hinhalten koennen, wenn sie mal wieder angetrappelt kommen, rumnerven und die Oeffentlichkeit mit ihren Prognosen verunsichern... ;)


            Danke fuer die Muehe mit den Links - aber ich will dir wirklich nicht deine Zeit stehlen!


            Aberglaeubisch bin ich uebrigens natuerlich auch, und zwar extrem, aber ich behaupte nicht dass ich recht damit habe!


            ;)


            n

            oliver_12558894

            Wieso nur bei Neugeborenen?
            kannst du gut schlafen bei vollmond? - wenn ja, dann hast du sicherlich schon davon gehört, dass es menschen gibt, die schlafprobleme haben, wenn der mond voll ist. bist du gut oder schlecht drauf, wenn die sonne scheint? - warum sollten denn nicht auch andere planeten, beispielsweise mars oder venus auch nicht auf uns mit einer bestimmten kraft auf uns menschen wirken?


            die planeten haben nicht nur einfluss auf neugeborene, sondern auf alles, was uns umgibt. allerdings nehmen neugeborene energien und schwingungen ungefilter wahr.


            obwohl in der astrologie schon seit sehr langer zeit geforscht wird, konnte die astrologie bisher keinen nachweis über den zusammenhang der planetenkonstellation und der charakterlichen eigenschaften erbringen.
            allerdings steht fest, dass wenn die planeten physikalisch nachweisbar einen einfluss auf die kosmische ordnung, kosmische abläufe, erdengeschehen und das leben ansich haben .... dann haben die planeten auch einen einfluss auf uns.


            bei der bestimmung der tendenzen geht man von dem jeweiligen planet aus. - den planeten werden eben ganz bestimmte wirkungsweisen zugeschrieben und somit sagen die planeten, die zu unserer geburtsstunde ihre kraft entfalteten, etwas über die entsprechende tendenz aus, da sie mit dieser bestimmten schwingung wirkten.


            hm.. ja, ich merk schon ist etwas verworren, aber ich denke, man kann es schon einigermassen nachvollziehen, was ich hier getippt habe.


            gruss
            cosmic.

              oliver_12558894

              Aufgrund der Synchronizität
              weiss man es... getreu dem motto: wie oben, so unten.


              es herrscht einfach zu unserem geburtszeitpunkt eine gewisse kosmische qualität vor, die von diesen kosmischen dimensionen über die natur in uns selbst weiterführt.


              nun, ich bin kein astrologe aber weiss, dass es in der astrologie verschiedene interpretationen gibt und jeder astrologe vertritt eine eigene.


              tatsächlich und rational betrachtet gibt es aber keinen grund anzunehmen, dass die astrologen mit ihren deutungen und prognosen recht haben - etwas anderes sagen sie ja selbst auch nicht, weil sie keinen beweis erbringen können. es gibt kein argument, stattdessen gibt es aber einen wissenschaftlichen konsens, dass astrologie keine bedeutung hat.


              aber meine eigenen erfahrungen zeigen, daß sich ganz simpel gesagt ein stier anders verhält, als z. b. ein skorpion. darum werde ich einem wissenschaftlichen mainstream mit der ablehnung der astrologie auch nicht folgen. - meine erfahrungen sind mir wichtiger, als irgendwelche theorien.


              gruss,
              cosmic.

                Hallo Werdandi,
                ja, das habe ich und festgestellt, dass tiefenpsychologische astrologie auf psychologischen erkenntnissen und nicht auf astrologischen basiert.


                liebe grüsse,
                cosmic.

                Nein, nicht wirklich
                denn astrologie halte ich für mich selbst nicht für notwendig. es gibt bessere methoden, kräfte an sich selbst zu entdecken, zu forcieren, zu nutzen, zu wandeln, zu erkennen. astrologie ist einfach nur ein logischer teil meines weltbildes: das ganze ist mehr als die summe der einzelnen teile.


                liebe grüsse
                cosmic.

                Cosmicgirl

                OK & SORRY fuer einen Fehler... ;)
                ... richtig: >> aber meine eigenen erfahrungen zeigen, daß sich ganz simpel gesagt ein stier anders verhält, als z. b. ein skorpion. <<


                Menschen verhalten sich unterschiedlich, und es gibt vielleicht tatsaechlich so 12 unterschiedliche psychologische Kategorien und die Beschreibungen der Sternbilder passen durch jahrtausendelanges fine tuning ziemlich gut darauf. Aber wer in welche Kategorie faellt, hat absolut nichts mit dem Geburtszeitpunkt zu tun. Wenn meine Vermutung stimmt, muesste bei ungefaehr 10% der Leute das Geburtshoroskop sehr genau stimmen - was vielleicht den grossen Erfolg der Astrologie erklaert... Bei mir stimmt's uebrigens auch sehr gut - ich finde mich in den andern Beschreibungen kaum wieder, aber ganz gut in der von meinem Sternbild - Zufall halt.


                >> meine erfahrungen sind mir wichtiger, als irgendwelche theorien<<


                Das seh ich natuerlich genauso.


                Uebrigens hab ich einen kapitalen Fehler gemacht vorhin und dem Artikel voellig unrecht getan! Das kommt vom Ueberfliegen... ;)


                Am Ende steht naemlich (was deinen Aussagen widerspricht):


                >>
                Wenn wir die astrologischen Symbole betrachten und beginnen, kreativ darüber zu spekulieren, was sie alles bedeuten könnten ohne uns sofort von dem was wir für möglich halten und was nicht, beschränken zu lassen, entdecken wir Alternativen und Betrachtungsweisen, die uns neue Wege eröffnen und mehr Freiheit in unserem Denken schenken können.
                <<


                Na, wenn das mal kein Eingestaendnis ist, dass *doch* alle Wege offenbleiben! Wenn Astrologie natuerlich nur ein Spiel sein soll, ohne Voraussagen, Konsequenzen und Behauptungen, wenn Astrologie nur dazu dient, sich zu ueberlegen, was verschiedene (erstmal bedeutungslose) Zeichen bedeuten *koennten*, wenn es also gar keine "professionellen" Horoskope gibt, sondern nur die Freiheit des Individuums, mit seinem Leben zu machen was es will, wenn Astrologie nur Horizonte oeffnen soll, dann bin ich selbst Astrofan. Nur brauch ich zum kreativen Spiel mit meinen Moeglichkeiten nicht unbedingt irgendwelche Sternzeichen und Planetenkonstellationen. ;)


                Jedoch - die allermeisten Menschen fassen Astrologie ganz anders auf, naemlich als Weg, sich von "Wissenden" Aufklaerung zu holen ueber ihr Leben (siehe Eingangsposting), und *das* ist fatal, das werfe ich den Astrologen vor. Wenn der Artikel die Meinung der Astrologen ueber Astrologie korrekt wiedergibt, dann ist es eine Schande, fuer Horoskope Geld zu verlangen, sogar eine Schande ueberhaupt welche zu schreiben, und jegliche Rede ueber "richtige", "falsche", "exakte" oder "weniger gute" Horoskope ist gemeine Luege.


                Vielen Dank fuer diese Diskussion, Cosmic, war sehr lehrreich fuer mich!


                ;)


                n

                  Cosmicgirl

                  Mhm...
                  ... ich hab noch nie gemerkt dass ich bei Vollmond nicht schlafen kann. Aber mir ist mal aufgefallen, dass eine ganze Weile lang (sicher so fuenfmal in einem Jahr), immer dann wenn ich ein Wochenende an meinem Lieblingsort verbracht hab - Vollmond war. Das fand ich schoen und geheimnisvoll, Schluesse wuerd ich aber nicht draus ziehn. ;)


                  >> den planeten werden eben ganz bestimmte wirkungsweisen zugeschrieben <<


                  Das ist es ja, wieso gerade diese, und keine andern Wirkungsweisen? Nur weil Mars rot leuchtet und deshalb nach dem Kriegsgott benannt wurde? ;)


                  Wie auch immer, wenn, wie in deinem Artikel stand, Astrologie nur ein unschuldiges Spiel mit Zeichen ist, ist ja alles gut. Schade, dass die meisten Leute das nicht zu wissen scheinen - die meisten Astrologen wohl eingeschlossen... (unten mehr dazu)


                  ;)


                  Viele Gruesse,


                  n

                  Funktionieren...
                  ... und belegbar sein, ist ein und dasselbe. Gewisse Dinge funktionieren ohne dass man eine Erklaerung dafuer hat, das ist nichts weiter besonderes... ;) Ob Homoeopathie funktioniert, weiss ich nicht, vermutlich schon, gibt da ein paar Tests wohl. Dass niemand erklaeren kann, *warum*, wie gesagt, schadet natuerlich nichts.


                  Wenn Astrologie fuer Dich in einer gewissen Weise funktioniert, ist das sehr begruessenswert, sie funktioniert aber ganz sicher nicht in der Weise wie die Horoskope (auch die "exakten" ;)) behaupten.


                  Dir auch nen schoenen Abend,


                  ;)


                  n

                  oliver_12558894

                  Hallo Nathan,
                  sicherlich verhalten sich menschen unterschiedlich - aber, wieso? sind wir nicht alle aus demselben fleisch und blut? - klar sind wir das, aber es gibt eben bestimmte parameter, die auf uns einwirken und uns auch bestimmen können.


                  ich glaube nicht an zufälle und auch nicht daran, dass dinge *einfach so* passieren. wenn man die welt aus meinen augen betrachtet, dann stellt man fest, dass wir mit allem, was uns umgibt auf geheimnisvolle weise verbunden sind und auch in wechselseitiger beziehung stehen und wenn es mehrere tausend lichtjahre von uns entfernt ist und dass all unsere verhaltensweisen auf einer uralten kosmischen mischung aus parametern resultieren. so erhalten wir alle - jeder für sich - mit der geburt bestimmte parameter, mit denen wir unser leben meistern müssen.


                  aber es ist deine sache, woran du glaubst und ich wage mal zu behaupten, dass man sich darüber noch in hunderten von jahren streiten wird, denn letzten endes ist es eine glaubensfrage: die einen gehen in die kirche und beten in der hoffnung ihr schicksal dadurch positiv zu gestalten und andere beschäftigen sich eben mit astrologie, was letztlich auf dasselbe hinausführt.


                  allerdings hat astrologie nichts, aber auch gar nichts mit zukunftsprognosen oder so ein firlefanz *wer passt zu wem* zu tun. das weiss man, wenn man eine gewisse zeit mit dem menschen verbracht hat, dazu muss man nicht in die sterne blicken - die astrologie stellt archetypen dar, nicht mehr und nicht weniger. es gibt tausende methoden sich mit dem menschlichen verhalten zu beschäftigen. ob nun psychologie, astrologie oder sonstwas - ist vom prinzip her egal. jede dieser methoden setzt an einem anderen punkt des kreises an und beleuchtet diesen daher aus einem anderen blickwinkel. der kreis bleibt jedoch immer gleich. ich persönlich schätze diese vielfalt.


                  sicher fassen die meisten menschen astrologie ganz anders auf, was sehr bedauerlich ist - ich sage, dass die meisten sog. astrologen null ahnung von astrologie haben, sondern nur, wie man den leuten das geld aus der tasche zieht... eins ist klar, anhand von astrologie kann nicht der jackpott geknackt werden und es ist auch klar, dass davon auch eine gefahr ausgehen kann, nämlich dann, wenn man sein leben danach ausrichtet und damit die verantwortung dafür abgibt. - hier kann höchstens noch ein guter arzt helfen.


                  ansonsten betrachte ich astrologie als ein durchaus legitimes und ggf. auch gutes mittel, um mit sich selbst zu kommunizieren, wenn man es denn kapiert hat, was man da überhaupt macht und worum es dabei geht.


                  gruss,
                  cosmic.

                    Cosmicgirl

                    Gut.
                    >> sicherlich verhalten sich menschen unterschiedlich - aber, wieso? sind wir nicht alle aus demselben fleisch und blut? <<


                    ;) Das ist ja einfach - wir haben erstens ganz unterschiedliche Gene und zweitens, was wichtiger scheint, ganz unterschiedliche Erinnerungen, oder "Praegungen" wenn du so willst. Das erklaert jedweden Unterschied.


                    >>
                    dass wir mit allem, was uns umgibt auf geheimnisvolle weise verbunden sind und auch in wechselseitiger beziehung stehen und wenn es mehrere tausend lichtjahre von uns entfernt ist und dass all unsere verhaltensweisen auf einer uralten kosmischen mischung aus parametern resultieren.
                    <<


                    Ja, mag sein. Die uraelteste kosmische Mischung von Parametern, naemlich kurz nach dem Urknall, wird ja von vielen als verantwortlich angesehen dafuer, wie unser Universum ist, sogar dafuer, wie wir uns verhalten, jeder einzelne. Problem ist natuerlich, dass die genaue Art und Weise dieser Beeinflussung eben gerade wie du sagst, *geheimnisvoll* ist, und niemand sie durchdringen kann, am wenigsten die Astrologen, mein Gott, ein paar laeppische Sternenpositionen - vergleich das mal mit dem was sonst noch so abgeht im Universum... ;)


                    Es gibt eben keine *bekannten* Regeln a la: "weil Atom Nr. 345823432 mit Atom Nr. 3434 100,343 Sekunden nach dem Urknall so und so kollidierte, hat der nathan heute morgen Cornflakes zum Fruehstueck und ist ansonsten ein extrem fauler Kerl." - auch wenn es vielleicht tatsaechlich genauso ist!!! ;)


                    Wie auch immer, ich glaube nicht, dass man sich von solchem Determinismus beeinflussen lassen sollte, wir haben einen Freien Willen. Aber das kann man natuerlich diskutieren, nur kommen Planetenkonstellationen in den Argumenten nicht vor... ;)


                    >>
                    ich sage, dass die meisten sog. astrologen null ahnung von astrologie haben, sondern nur, wie man den leuten das geld aus der tasche zieht...
                    <<


                    Genau das versuchte ich auszudruecken mit der Aufzaehlung der ganzen genialen Physiker, Dichter, usw. Was waere, wenn die meisten Mathematikprofessoren keine Ahnung von Mathematik haetten, die meisten Profifussballer keine vom Fussballspielen und die meisten Schriftsteller keine vom Schreiben? Wuerde nicht das jeweilige Wissensgebiet absolut diskreditiert sein, und laecherlich?


                    *Ausschliesslich* in der Astrologie nimmt man sowas einfach hin - und vielleicht noch in der Politik. ;)


                    >>
                    ansonsten betrachte ich astrologie als ein durchaus legitimes und ggf. auch gutes mittel, um mit sich selbst zu kommunizieren, wenn man es denn kapiert hat, was man da überhaupt macht und worum es dabei geht.
                    <<


                    Legitim ist alles was keinem andern schadet, und wenn dir Astrologie guttut = umso besser. Ich find' es zwar ein bisschen schade - Du und Ute und ein paar andere hier koennten 1000mal interessantere Entdeckungen machen wenn ihr mal ein Philosophiebuch lesen wuerdet, statt dieses Astrokrams - aber wir sind ja alle freie Menschen...


                    ;)


                    n

                      oliver_12558894

                      Was lässt dich denn vermuten,
                      dass wir keine philosophischen werke lesen? - nun, ich kann nur für mich sprechen, aber ich bin mir dennoch sicher, ziemlich sicher sogar, dass ute bereits das eine oder andere philosophische werk gelesen hat. ich selbst habe sartre gelesen, da war ich gerade mal dreizehn und einiges andere an philosophischem material ist dem gefolgt. aller anfang beginnt schließlich irgendwo und wenn es die philosophie ist, die mich auf meinen weiteren pfad geführt hat. es ist wie, wenn du ein gebrauchtes fahrrad kaufst und dann checkst, *okay, ich brauche neue reifen, eine neue klingel, ein neues schutzblech* - und wenn du das alles anmontiert hast, dann fallen dir diverse feinheiten ein, vielleicht hier ein wimpel, dort einen fuchsschwanz *g*.


                      meine sichtweise *ist* eine lebensphilosophie, es ist eine art grundgerüst und ich selbst nenne die farben und bestandteile mit denen ich dieses gerüst zu meinem individuellen dasein fülle. das kann die philosophie sein, das kann malerei sein, das kann die beschäftigung mit ikebana sein.- all das, was mit mir stimmig ist eignet sich als füllmaterial, alles das ist möglich, nur nicht das, wo ich den zusammenhang nicht erkenne. denn dieses gerüst hat zum entwickeln von verständnis und fertigkeiten den menschen zum mittelpunkt, mich selbst. und daraus resultiert dann eine person, die daran glaubt, dass es noch wirklichkeiten neben der erlebbaren realität gibt, z.b. die astrologie. - die grenzen mögen manchmal verschmelzen und sind manchmal schwer aufrecht zu halten, sie sind aber durchaus da. - aber das ist meine ganz persönliche vorstellung von den dingen. ich bin davon überzeugt, dass es mehr gibt, als man hört, sieht, schmeckt, riecht und spürt und als unser kleiner geist überhaupt erfassen kann. ich finde aber nicht, dass andere daran auch glauben sollen, aber ich für meinen teil habe mich dafür entschieden.


                      wenn du schreibst, dass ute und ich mal ein philosophiebuch lesen sollten - gerne, da habe ich auch gar nichts dagegen, aber ohne zu fühlen ist jede erkenntnis ein sich verflüchtigender moment. daher taugt es ohnehin nur dazu, um sich selbst zu reflektieren und es gibt vielerlei andere und auch bessere methoden dafür, mit sich selbst zu kommunizieren. man braucht dafür keinen schoppenhauer, kant, camus oder sonstwen... das taugt bestenfalls als füllmaterial - wenn es stimmig ist... wenn es stimmigkeiten in uns weckt. anstonsten schaut man einfach nur, okay, wo stehe ich - was für viele schon schwer genug ist - aber ohne das nutzt dir die beste philosophie auch nichts - man schaut also, wo man steht... das reicht eigentlich schon, um ein ganzes universum für sich zu entdecken. man kann dann aber noch weitergehen, fast wie bei einem sportler, bei dem das leistungsvermögen und die verfassung getestet und dokumentiert wird und sich dann daraus ableitend das trainingsprogram erstellt wird.


                      gruss,
                      cosmic.

                        Cosmicgirl

                        Oh...
                        ... ich wollte euch nicht zu nahe treten... ;) Ute hat mal geschrieben, dass sie ungern Buecher liest, weil sie sich lieber ihre eigenen Gedanken macht.


                        Ich haette vielleicht praeziser sagen sollen: analytische Philosophie - Sartre war ein kontinentaler, also eigentlich ein Literat. ;) Ich liebe sein Tagebuch, die Romane die ich kenne find ich langweilig, die Theaterstuecke grossartig. Die Existenzphilosophie ist okay, aber eben nur Dichtung, volkstuemlich interpretierter Heidegger vielleicht... ;) Nuetzlich und beruhigend interpretiert, ja. Aber so war's nicht gemeint! ;)


                        Du hast ja vollkommen recht, Philosophie verstoert eher das Lebensgefuehl, als dass sie ihm hilft. Jedoch - um einzusehen, was und wieviel offensichtlicher Unsinn an der Astrologie ist, und was sie allenfalls sein kann (Spiel eben), ist Philosophie absolut geeignet.


                        Nichts liegt mir auch ferner, als andern meine Lebensweise anzuempfehlen, zumal sie offenbar ins Desaster zu fuehren scheint... ;)


                        Was ich eigentlich meinte, ist: Wittgenstein ist hundertmal interessanter als Esoterik, nicht nur interessanter, sondern verstoerender, radikaler, absurder, genialer, einleuchtender, revolutionaerer, spannender.


                        Leider auch deprimierender, aber das liegt sicher an mir.


                        ;)


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