skadirux

nun, doch, das ist wichtig.


Hätte sie sich deswegen von Arbeit freistellen lassen, könnte sie dann zumindest im Nachinein damit beweisen, dass sie sich nicht einfach nur eine "schöne" Story ausgedacht hat. So hat sie zumindest einen offiziellen Beleg ... eher sehr spät, aber sie hat ihm.

skadirux

ja, er lässt sich also nicht testen und lass mich raten, er hält die Quarantäne auch nicht ein, jedenfalls nicht Dir gegenüber.


Tja, auch wenn man Null Symptome hat, kann man andere so anstecken, dass es die voll erwischt. Aber da glaubt Ihr ja sowieso nicht dran :-/

Das hat nichts mit dran glauben zu tun.
Warum sollte er 8 Tage, nachdem er es erfuhr mir ggü noch in Quarantäne gehen? Wenn dem so sein sollte, hätte es mich eh schon erwischt 🤷🏻‍♀️
Morgen sind die 14 Tage eh um, immernoch symptomlos. Denke nicht, dass er morgen noch mit welchen anfängt..


Er informierte alle, mit denen er zu tun hatte und hat. Da er draußen oder in riesigen Hallen arbeitet und Abstände einhalten kann, blieb er auch nicht der Arbeit fern.

    skadirux

    nein, am Tag, an dem er erfährt, dass er "Kontaktperson ersten Grades" eines Infizierten war, sollte er in Quarantäne gehen. Egal ob mit oder ohne Symptomen.


    Wenn ich mich ans Steuer eines Autos setze, kann ich nicht ausschließen, dass ich einen Unfall verursache. Aber wenn ich vorher schon WEIß, dass es Faktoren gibt, die dagegen sprechen (ich bswp. sturzbesoffen bin), mache ich mich schuldig, wenn ich mich ans Steuer setze. Auch dann, wenn oft nichts passiert, obwohl jemand betrunken gefahren ist und man nur die 2km Landstrasse fährt, wo um die Zeit eh keiner unterwegs ist.
    Das was Dein Mann da gerade macht, läuft für mich in der gleichen Kategorie, sorry.

    • skadirux hat auf diesen Beitrag geantwortet.
      skadirux

      Auch asymptomatisch erkrankte Personen können andere anstecken. Wenn es ihn und vielleicht dann dich erwischt hat und du ebenfalls asymptomatisch bist, kannst du dennoch andere anstecken. Genau das soll mit der Quarantäne verhindert werden. Genau deswegen bleibt sie auch bei asymptomatischen und auch negativ getesteten Personen (die ja nur zum getesteten Zeitpunkt keine bzw. eine nicht nachweisbare Virenlast haben) bestehen.

      avarrassterne3

      Wenn er weiß, wann er mit dieser Person Kontakt hatte, warum muss er dann erst AB dem Tag, wo er davon erfuhr (nämlich eine Woche und ein Tag NACH dem Kontakt) erst in Quarantäne?! Er hatte seit 13 Tagen keinen Kontakt mehr zu dieser inzwischen genesenen Person.


      Ich gehe außerdem immernoch davon aus, dass er sich nicht ansteckte. Wir sind sehr abgehärtet. Zudem hielten sie genügend Abstand.

        mayte_21750084

        ich mache eben das beste daraus mache sport gehe Spazieren und bin natürlich viel im internet unterwegs um zu chaten

        skadirux

        Wenn er weiß, wann er mit dieser Person Kontakt hatte, warum muss er dann erst AB dem Tag, wo er davon erfuhr (nämlich eine Woche und ein Tag NACH dem Kontakt) erst in Quarantäne?!
        Nun eher ging es in dem Falle halt nicht. Aber von den potentiellen Ansteckungen ist noch die knappe Hälfte der Zeit übrig. Und selbst wenn es nur ein Tag wäre, wäre er moralisch und ggf. auch rechtlich in der Pflicht, auch nur einen Tag lang nicht andere potentiell anzustecken. Moralisch zumindest meine Meinung und rechtlich überlasse ich den Ämtern und Anwälten.


        Wir sind sehr abgehärtet.
        Prima, nach aktuellem Stand sind die Spätfolgen wohl von der Abwehr abhängig. Je stärker die körpereigene Abwehr auf das Virus reagiert, desto wahrscheinlicher sind Spätfolgen. Dann solltest Du wirklich hoffen, dass Ihr Euch nicht angesteckt habt.


        Zudem hielten sie genügend Abstand.
        Lass mich raten, es war ja zu Hause bei der anderen Person, also in einem geschlossenen Raum. Und da hat der Bekannte also keine 10 min vorher das Fenster aufgerissen, dass Du Dir mit dem geringen Risiko so sicher bist? ^^
        Es gibt inzwischen prima Videos, wo man sich anschauen kann, wie sich Aerosole in geschlossenen Räumen verteilen und warum immer alle so von "Lüften" labern.


        Ich gehe außerdem immernoch davon aus, dass er sich nicht ansteckte.
        und selbst wenn, interessiert EUCH das wohl ganz offensichtlich gar nicht. IHR habt ja die symptomfreie Version, falls Ihr Euch infiziert habt, wen interessieren da die anderen? Vielleicht habt Ihrs, vielleicht nicht, vielleicht steckt ihr gerade beide andere an, vielleicht nicht, wen interessiert das schon?


        Finde ich unter aller ***. Tschuldigung.

        • skadirux hat auf diesen Beitrag geantwortet.
          avarrassterne3

          So, damit du dich wieder beruhigen kannst, ich hatte recht behalten!
          Ich sagte bereits, dass wir robust und abgehärtet sind und nicht jeden Infekt mitnehmen, war schon immer so! Wir sind nämlich bei jedem Wetter draußen. Ich habe täglich mit vielen Menschen zu tun, habe drei Kinder, seit Jahren überall Viren um uns (gewesen) und selten wurde weder ich noch mein Mann angesteckt.
          Aber schade, dass man gleich abgestempelt wird und automatisch davon ausgegangen wird, dass man sich angesteckt haben MUSS, nur weil man mal eine Stunde im geschlossenen Raum mit einem Infizierten verweilte.
          Er ließ sich nämlich wohl noch testen und nein, ich denke nicht, dass er einfach nur Glück hatte. Nicht jeder steckt sich nunmal an.


          Übrigens war der Arzt auch seeehr "charmant", als erstes fragte er ihn pampig, ob er Symptome habe- nein. Was er dann hier wolle? Oh, da geht man echt gerne zum Arzt :bien:

            skadirux

            nein, ich habe nie gesagt, dass Ihr Euch angesteckt haben müsst. Ich habe kritisiert, dass Ihr Euch nicht verhaltet, als wäre es möglich.

            • skadirux hat auf diesen Beitrag geantwortet.
              avarrassterne3

              Naja, dein Beispiel mit dem betrunken Auto fahren, hörte sich schon so an, als habe er sich wissentlich alkoholosiert ( = er ist infiziert) ans Steuer gesetzt, klang so, als gingst du davon aus, er muss es ja haben. Weiß ich nun, ob ich mich betrunken ans Steuer setze oder weiß ich es nicht oder habe ich nur vielleicht Alkohol getrunken?


              Ich verstehe trotzdem, was du meinst aber finde nicht, dass er nun alles falsch gemacht hat. Im Grunde wussten wir, dass nichts ist und der Test war nur die Bestätigung. = "Er keinen Alkohol trank".
              Es wäre schon Zufall, wenn wir restlichen 4 unserer Familie alle symtomlos erkrankt wären, irgendeiner hätte garantiert welche bekommen.


              Zwei Tage nach seinem Kontakt, waren noch andere mit dem Infizierten in Kontakt im geschlossenen Raum, keiner hatte sich angesteckt. Nur noch dessen Mutter, mit der er mehr und öfter zu tun hat. Inzwischen auch wieder genesen und nur leichten Schnupfen gehabt.

                skadirux

                jedes Beispiel hinkt, klar, aber so falsch finde ich dieses nicht.


                Jemand, der sich betrunken ans Steuer setzt, wird nicht zwangsläufig andere verletzen. Auch nicht zwangsläufig Sachschaden verursachen. Und auch nüchtern am Steuer besteht die Gefahr, andere zu verletzen. Aber wer betrunkten am Steuer sitzt, erhöht das Risiko, mit den eigenen Handlungen Schaden anzurichten, beträchtlich - und pfeifft darauf.
                Genauso bei Euch: nein, es war nicht klar, dass andere angesteckt werden (bzw. Ihr selbst infiziert wart), aber Ihr wußtet bzw. hättet wissen müssen, dass das Risiko deutlich höher war, als es ohne bekannten Fall im Umfeld gewesen wäre.
                Und: "nein, bei mir passiert da nie was, ist immer gut gegangen, ich kann das einfach" ist sorry, aber 1:1 die "Argumentation" aller, die besoffen fahren.


                Anyway: gut zu hören, dass bei Euch alles gut ging.

                mayte_21750084

                Ich möchte etwas zum ursprünglichen Thema beitragen. Ich fange mit meinem Bruder an, der die ganze Zeit mit seinen Bekannten in seiner Wohnung musiziert und dabei Verstärker benutzt. Früher hatte ich mitgespielt, aber jetzt kommt es öfters zu hässlichen Szenen mit den Nachbarn, da es sehr laut ist. Ich nehme an, dass er bereits weitgehend taub ist. Er wechselt zwischen Teilzeitbeschäftigung und Arbeitslosigkeit hin und her, so dass er immer viel Zeit für so etwas hat, wenn andere Leute im Home Office schwitzen müssen. Für mich selbst hingegen ist es wichtig, viele Diskussionen zu führen - übers Internet. Mein Bekanntenkreis hilft mir wirklich dabei, weltoffen zu bleiben. Es macht mir Freude, Verbindungen mit Menschen aufrecht zu erhalten, die etwas mit mir gemeinsam haben, die mich in ihre Welten lassen und mir erlauben, ihre ganz eigenen, einzigartigen Perspektiven zu entdecken. Diese Leute haben mir die Augen geöffnet und ich bin sehr dankbar dafür. Ich bin fasziniert davon, wie die Art und Weise, wie wir "die Welt" erleben, von den Menschen abhängt, mit denen wir uns umgeben. Wie jeder Mensch in seiner Welt ein Katalysator sein kann, der es uns ermöglicht, unsere eigene Welt neu zu erfahren. Ich fühle mich von der Art "Welt" angezogen, die mir ein Gefühl von Zugehörigkeit vermittelt, das sich daraus ergibt, dass ich die Welt aus der Perspektive von etwas sehe und verstehe, das "anders" ist als ich. Ich bin auch sehr froh über meine Entscheidung, Hobby-Autorin zu werden. Ich bin jetzt in der Lage, zu tun, was ich schon seit vielen Jahren vorhatte und was mir viel Freude bereitet: schreiben, schreiben und noch mehr schreiben. Es ist Glück im Unglück für mich, dass ich jetzt so viel Zeit fürs Schreiben habe. Es gibt mir viel Freiheit.

                  iwako

                  Wow, das zumindest hast Du gut beschrieben. Ja, von dem Menschen, mit denen wir uns umgeben hängt sehr viel ab. Und ich luebe das Internet für die Möglichkeit, andere Welten sehen und vielleicht sogar verstehen zu können.

                  Ich treffe zurzeit außer meinem Partner und einem weiteren Freund niemanden, da ich beruflich jeden Tag mit sehr vielen Menschen Kontakt habe, die sich nicht immer an die Vorschriften wie zb Masken tragen halten (Einzelhandel).


                  Deshalb facetime ich viel mit meinen anderen Freunden und telefoniere oft mit meinen Eltern. Außerdem versuche ich mir bewusst Zeit für mich selbst zu nehmen - Self Care wird bei mir groß geschrieben! Sei es ein gemütliches Bad oder ein Puzzle, oder eine Maniküre. Vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit backe ich gerne und bin kreativ.


                  Zu Beginn des Lockdown Lights hab ich bereits alle meine Klamotten ausgemistet. Jetzt sind alle anderen Dinge in meiner Wohnung dran, wie zb Papiere, Geschirr, Bettwäsche usw. Mal sehen wann ich darauf Lust habe :D

                  Wir treffen derzeit auch niemanden, da ich demnächst entbinde und das möglichst nicht isoliert möchte.


                  Mein Großes Kind geht weiter zur Schule und mein kleines Kind ist Zuhause.
                  Wir basteln, gehen auf den Spielplatz (bei den Temperaturen meistens eh alleine 😂), nutzen unseren Garten (auch Gartenarbeit kommt nicht so kurz wie sonst).


                  Mit Freunden beschränke ich mich aufs Telefonieren und Schreiben.. ansonsten brüte ich entspannt vor mich hin und genieße tatsächlich nicht so viel zu müssen..!


                  Mein Mann und ich spielen jetzt wieder öfter zusammen Gesellschaftsspiele, dazu waren wir vor Corona oft zu erschöpft mit den ganzen Fahrtwegen die wir über den Tag so hatten.


                  Ansonsten spazieren gehen, gerne auch mal alleine mit Kopfhörern und Musik, Netflix, ich hab wieder angefangen die Fotoalben der Kinder weiter zu bekleben und zu Nähen..


                  Ende 2019 und Anfang 2020 war für mich privat und arbeitsmäßig sehr schlimm... mir tut die Entschleunigung eher gut. Ich möchte auch wenn die Dinge wieder anders möglich sind gucken, dass ich mehr auf mich achte und nicht nur schaue was andere brauchen und mich für alles verantwortlich fühle :).

                  Großartig hat sich im Alltag nicht verändert.
                  Am Wochenende genieße ich es nirgends hin zu müssen. Keine Geburtstags- oder sontigen Einladungen,Geburtstag nich selber Feiern müssen.
                  Und ich freue mich auf ein Weihnachten ohne hierhin und dorthin gefahre. Niemanden sehen, nur mit meiner Frau Essen, Sofa, Filme und Serien gucken und Pennen. Herrlich.


                  Wenn nicht ein Virus rumeiern würde an dem Menschen sterben können, wenn man das mal ausblendet, finde ich die momentane Situation sehr angenehm und sehr passend für meine kleine Eremitenseele.

                  mayte_21750084

                  Genießen kann ich während dieser Zeit gar nichts.
                  Ich durfte hautnah miterleben wie gefährlich dieser Virus ist und gehe nur außer Haus wenn es sein muss.

                  Ja das sind schon außergewöhnliche Zeiten, bei mir gibt es auch immer etwas zu tun.Ich und mein Freund sehen auch immer das pisetive.Wir schauen gerne mal Filme und gute Serien.Das tut ganz gut.