Ach!
Jetzt sind plötzlich doch alles Wunschkinder, nicht nur die geplanten? :rigole:
Unpassende Äußerungen bei Bekanntgabe der Schwangerschaft
Naja
Wenn man Fragen nicht stellen darf "wo man mitbekommt, dass die nicht überall gut ankommt", welche Frage darf man dann noch stellen?! ;-)
Nein, wie gesagt, ich habe selbst
zwei geplante Kinder, die aber nicht weniger Wunschkinder wären, wenn sie ungeplant entstanden wären. Ich fand nur deine Wertung sehr komisch und auch etwas herablassend. Es klang wirklich so, als würdest du meinen, alle ungeplanten Kinder seien automatisch auch unerwünscht und ungeplant schwanger zu werden sei was ungutes. Aber gut, wenn du das jetzt revidiert hast, ist es auch okay ;)
:mrgreen:
Mich wundert nur der schnelle Schwenk.
Nee eben nicht
Ich hatte die Verhütung bewusst abgesetzt und gehibbelt bei jeder der drei Schwangerschaften. Trotzdem war meine erste Reaktion auf jeden positiven Test immer mehr Panik als Freude. Ein Kind zu bekommen ust ne große Sache und egal ob "geplant" oder nicht, nicht jede Schwangere schwebt neun Monate auf Wolke 7.
Der Vergleich
hinkt.
Das eine ist eine einfache Frage aus freundlicher Beteiligung so wie: Wie alt ist denn Ihr Kind?
Das andere ist eine negative Bewertung nicht veränderlicher Tatsachen. So wie: Ach das ist aber ein hässliches Kind.
Anhand der Frequenz in der du hier postest merkt man ja wie cool du hier über allem stehst :cool: :lol:
Was kann denn
an der Frage freundlich sein? Meiner besten Freundin würde ich es von mir aus erzählen wenns ne Verhütungspanne wäre, jeden der mir nicht so nahe steht gehts nichts an. Was will man mit dieser Information? Lästerstoff sammeln? Ist mir wirklich schleierhaft. Und nein: Ich finde nichts verwerflich an einer ungeplanten Schwangerschaft und ich finde es schön wenn durch die Entscheidung dafür dann ein Wunschkind daraus wird. Aber so wie ich niemanden frage ob ne Kinderwunschbehandlung nötig war, frag ich auch nicht ob das Gummi geplatzt ist..
Klar kann
So eine Frage auch freundlich sein. Es ist eine Frage ohne jegliche Wertung. Erst durch vorgerige Reaktionen gibt man der Frage eine Wertung.
"Ich bin schwanger!"
- "Ach du scheiße! War das geplant :shock: ?!"
Oder aber
"Ich bin schwanger!"
- "Oh wie toll ! Herzlichen Glückwunsch! Wars denn geplant?"
Oberes ist unverschämt, unteres zeugt von Interesse. Aus der reinen Frage "war das geplant?" Kann man ohne weiter Indikatoren (charakter, Mimik, Gestik, vorherige Äußerungen des Fragestellers) keine gute oder böse Absicht ableiten.
Dann mal anders gefragt:
Warum stellt man die Frage, ob es geplant war? Was macht man mit der Antwort, was bringt einem diese Information? Nein, es war eine Verhütungspanne. Und jetzt? Warum braucht man diese Information?
Es ist eine intime Frage, deren Antwort doch nur der Beurteilung dienen kann.
Mir wurde diese Frage übrigens nie gestellt. Ich rege mich also nicht deshalb auf. Ich verstehe nur nicht, warum man es ok finden kann, so etwas Privates zu fragen und dann noch meint, dass wenn man solche Fragen nicht mag, man albern sei oder sich anstellen würde,
Und übrigens, jane, zeugt doch eine hohe Frequenz hier einfach vom Spaß am Diskutieren. Und davon, dass man sich mit Meinungen auseinandersetzt. Das also als Beweis zu nehmen, dass jemand, der sagt, er sei da locker, es gar nicht sei, finde ich lächerlich.
Gründe
Aus Konversation, Interesse, um zu wissen wie der Partner dazu steht und um zu wissen, wie es der Person mit der Schwangerschaft geht (Freude, gemischte Gefühle, Niedergeschlagenheit...)
Warum fragst du nach dem Geschlecht oder der SSW. Sind ähnliche Gründe.
Um mal
einen weiteren Aspekt in die 'wars geplant' Frage zu bringen...
Ich war ganz "dankbar", wenn man mir die Frage gestellt hat, weil die Schwangerschaft zum ungünstigsten Zeitpunkt überhaupt kam. Ich hatte nach einem überstürzten Umzug und einigen joblosen Monaten endlich einen neuen Job begonnen, befristet für ein Jahr an einer wirklich wirklich tollen Schule und musste meiner Direktorin und meinen Kollegen nach 5 Wochen beichten, dass auch ich in meinem hohen Alter nicht gefeit bin vor Verhütungspannen. :)
Insofern nahm jeder, der mir die Frage stellte eben nicht kommentarlos an, dass ich es darauf angelegt habe (was ich definitiv nicht hatte), sondern ich konnte erklären. Meine Standardantwort war eigentlich immer: Alles andere als geplant, aber erwünscht, willkommen und jetzt schon geliebt. :-)
Gott
aber warum verletzt einen das? Das ist doch dann eher ein Problem, das man mit sich selbst hat.
Ich finde die
"War das geplant?"-Frage nur affig, wenn es einfach klar ist, dass es geplant ist. Wenn man schon lange zusammen ist z. B. oder frisch verheiratet oder was auch immer.
Manche fragen das vielleicht auch einfach interessehalber, um Hilfe anzubieten, von seiner eigenen Situation zu berichten usw., und nicht nur, um das zu beurteilen.
Taktlos finde ich hier übrigens eher die Wunschkind-Diskussion. Echt, Leute, wir haben nicht mehr 1950 und heute durfen Frauen auch ungeplant ohne lange Hibbelblabla schwanger werden. Die sind nicht doof und Verhütungspannen sind auch nichts schlimmes. :fou:
Naja,
das sollte man sich vorher überlegen, bevor man solche Äußerungen wie "Ich denke jeder für sich selbst wäre lieber ein Wunschkind als eine Verhütungspanne" macht ;)
Das "klau" ich mir....
Das finde ich so shcön formuliert und passt genau auf unsere aktuelle Situation ;-)
:)
Aber sehr gern!!
Ich habe mitbekommen
was das mit einem Menschen machen kann. Jeder in unserer Umgebung wusste wie meine beste Freundin entstanden ist. Die Eltern waren grade 15 und 16, haben zusammen bei Nachbarn gebabysittet und das Kondom ist geplatzt. Alles ging gut. Die Beziehung hielt, die zwei haben geheiratet, bekamen noch 3 weitere Kinder. Bei meiner Freundin gab es immer Kommentare hinter vorgehaltener Hand. Sie wäre nur so dick, weil sie das ungeliebte Kind zuhause wäre. Sie würde so stark rebellieren, weil ihre Eltern ihr immer unterschwellig zeigen würden, dass sie ihre Jugend zerstört hätte.. bla bla.. Das war alles Quatsch, aber überlegt mal was das mit einer 13jährigen macht, die sowas über sich und ihre Eltern hört.
Was ist nun das Problem?
Also für MICH ist es nicht die Frage, ob geplant, gewollt, gewünscht oder herbeigesehnt, denn dass muss doch jedes Paar oder jede Frau mit SICH ausmachen. Wenn jemand eine SS bekannt gibt, ist das Kind ja wohl gewollt, sonst würde man es wohl nicht bekommen....
Ich finde einfach nur die Frage danach, ob geplant oder nicht einfach nur völlig grenzüberschreitend! Denn wen zur Hölle geht das denn was an? Außer das Paar selbst?
Wo ist denn dann bitte die Grenze? Warum denken alle, nur weil es um ne SS geht, dürfte man alles fragen?
Habt ihr Untersuchungen machen lassen? Ist das Kind gesund? Würdet ihr es abtreiben wegen Trisomie? Wie konntet ihr ein 2. Kind bekommen? Habt ihr überhaupt wieder S.e.x. nach der Geburt? Bist du gerissen? Wie war die Geburt?
Also ich weiß, dass ICH empfindlich bin, was das angeht und ICH will das nicht geftagt werden nur weil jemand denkt, alles was SS und Kind angeht, darüber dürfte man Smaltalk halten, rein interessehalber mal nachfrage, weils halt so interessant ist usw.
Bei anderen persönlichen Themen ist man ja in der Regel auch zurückhaltender.... Nur wenns um Kinder geht, dann darf man alles fragen.
Klar gibt es vertraute Personen, mit denen ich auch obige Fragen besprechen würde, idR mein Mann oder Freundin oder Mama.... Aber das ist für MICH kein Smaltak....
Andere sehen das anders, ja, aber ich fühl mich da bedrängt, gekränkt, verletzt und manchmal find ichs auch einfach distanzlos.....
Dämliche Idioten
gibt es immer. Leider...Bei einer Schwangerschaft mit 15 und 16 kann man allerdings mit ziemlicher Sicherheit von einem Unfall ausgehen; da erübrigt sich die Frage nach geplant oder nicht geplant. Insofern ist nicht die Frage das Problem, sondern der Umgang irgendwelcher bigotter Mitmenschen mit dem Umstand, dass Babys auch außerhalb einer Ehe/einer jahrelang gefestigten Beziehung/überhaupt einer Beziehung entstehen können. Wieso ist denn sowas unwichtiges überhaupt nach Jahren noch Thema? Das arme Mädchen...
Bei
uns gingen die Kommentare eher Richtung "das hat aber ganz schön lange gedauert". Vor allem bei einer lieben Freundin, die mich ganz vorsichtig gefragt hat, ob wir darauf lange warten mussten, hat mich die Frage gewundert. Für mich lief alles genau nach Plan, 2 Monate nach dem Absetzen der Pille wurde ich schwanger. Aber wir waren schon 3 Jahre verheiratet, deshalb haben schon viele darauf gewartet, dass ich schwanger werde, obwohl ich noch nicht mal 25 war.