St. martin
War doch total links ;-) , er hat digar seinen mantel geteilt. Versteh einer mal die Logik...
LG
Die Linken fordern das Aus fürs St. Martins-Fest - Eure Meinungen?
Keiner hat nach abschaffung
deutscher feste geschrien. Die werden doch respektiert.
Habe in der schule und im kindergarten an allen möglichen christlichen festen teilgenommen, weihnachtslieder gesungen und auf instrumenten gespielt, kerzen angezündet und krippenspiele mitgemacht.
Ich war mit spaß dabei obwohl ich wusste, daß es nicht meine kulur war.
Unsere muslimischen feste hingegen habe ich 'verpasst'. Ich saß in der schule.
Will mich garnicht beschweren aber nur soviel dazu, daß deutschlands kultur in gefahr ist. Da brauchen die migranten garnicht großartig was zutun, das ist schon so gefährdet
Kann ich nicht besser sagen!
Danke :)
Find ich gut! :super:
Es geht ja ums St.Martins-Fest im Kindergarten. Klar, religiöse Kindergärten sollen halt machen was sie wollen, ich muss mein Kind ja dort nicht anmelden. Aber in allen anderen Kindergärten hat das Christentum nix verloren, finde ich. Wenn es denn schon sein muss, dann sollen bitte die Feste aller großen Weltreligionen vertreten sein. Aber ich finde darüber kann man was lernen, Projekttage etc, selber feiern müssen sollten es die Kinder nicht.
Ich bin auch gegen Kreuze in öffentlichen Schulen und Marienbilder und und und. Schrecklich finde ich das.
Dann bist
du ja ziemlich säkular/laizistisch eingestellt.
Finde ich gut.
Religion hat eigentlich nichts in öffentlichen einrichtungen verloren.
Es gehôrt zu unserem
Kulturkreis mit dazu.
Welche andere religion würde denn ihre Feste umbenennen?
Lg
Bin
auch der meinung, dass es zu unserem kulturkreis gehört wie weihnachten und ostern - sollen die jetzt auch in "hase-versteckt-eier-fest" und "jesus-christus-geburtstag" umgetauft werden :cool: :bete: :?: :fete: so ein unfug! ich kenne genug moslems, die auch weihnachten und nikolaus feiern und ich meine, st. martin ist ja nun kein böser mensch gewesen. ganz im gegenteil, warum soll man dann sowas bescheurtes draus machen wie "sonne-mond-laterne-fest"?!?!?!
naja, vllt. kommt die linke ja auch bald darauf, dass man den ramadan ja nicht in deutschland feiern kann, denn das sei ja etwa 80 mio. deutschen gegenüber diskriminierend (ist ja nicht unser kulturkreis) und daher sollten alle moslems ausreisen, wenn sie das begehen sollen :moque: :fete:
:neutral:
naja... aber es fängt ja schon damit an, das selbst in nicht christlichen kindergärten auch ein weihnachtsbaum aufgestellt wird, oder für weihnachten geschmückt/gebastelt wird.
ostern ja das selbe...
ich kenne ehrlich keinen kindergarten/grundschule wo nicht auf diese feste eingegangen wird.
wäre doch traurig wenn es so wäre oder? also wenn auf gar keine christlichen feste eingegangen wird.
Danke
Apo!!!
Genau SO ist es!
Vielen herzlichen Dank, dass du es so super zusammengefasst hast...
Und doch!
Weil Deutschland eben ein christliches Land ist.
Wenn ich irgendwo hin auswandere muss ich die Religion des Landes respektieren und somit auch deren Bräuche.
So sieht das übrigens auch die moslemische Tagesmutter meiner Tochter die ursprünglich aus Algerien kommt. Die hat sogar ein wenig weihnachtlich geschmückt für ihre deutschen Tageskinder, so sieht für mich Toleranz aus. Und meine Tochter hat dafür das Zuckerfest kennengelernt.
Ich schrieb auch
öffentliche einrichtungen wie schule, ämter, gerichte etc.
Was leute privat (tagesmutter) machen sollte keinen stören
Im grunde genommen nicht
da hast du recht
Wander doch DU aus :D
Abgesehen davon, daß sich keiner aus einem anderen 'kulturkreis' an dem namen des festes gestört hat, will ich mal gerne darauf hinweisen, daß die mehrheit dieser menschen aus dem fremden 'kulturkreis' deutschland als ihre heimat betrachten und sehr wohl auch ein mitspracherecht hier haben. Und da werden sich diese menschen bestimmt nicht mundtot machen oder gar abschieben lassen!
Warum kann ich in meinem Land nicht alles wie bisher feiern?
Wer nimmt sich das Recht raus, dass einfach abschaffen zu wollen??
So wird nur künstlich Rassismus erzeugt...
Geh ich ins Ausland, pass ich mich da an und lebe da mit deren Sitten und Gebräuchen! Punkt!
Es würde mir im Traum nicht einfallen mich da einzumischen, und etwas verbieten zu wollen!
Und wenn unsere Politiker meinen, sie müssten sich mit solchen dummen Verboten im Ausland profilieren, dann sind sie A----geigen...
Irgendwann ist ja mal genug!
Die brauchen wohl mal wieder was um im Gespräch zu sein...
Ich bin nicht christlich und feier trotzdem martini. Aus dem einzigen Grund, weils schön ist.
Wenn das "abgeschafft" wird, gehts als nächstes wohl Weihnachten an den Kragen....
Für mich völlig unverständlich, vorallem wenn es keine Mehrheit stört.
Hmmmmm
Also ich habe so das Gefühl das die Politik das zu sehr puscht. Die Immigranten die ich kenne ist es sehr wichtig das ihre Kinder die deutschen feste und Bräuche kennenlernen schließlich leben Sie ja hier. Die Politiker wollen sich immer noch für etwas entschuldigen für was Sie nichts können!! Ich bin nicht sehr gläubig aber die feste die hier gefeiert werden sollen doch so bleiben wie Sie sind es hat doch noch nie jemanden gestört. Es schrieb jemand das es stört wenn kreuze und marien Bilder in Einrichtungen hängen darf ich dich fragen warum dich das stört?
"Deutschland hat nunmal eine christliche Tradition"
Dieser Satz hat für mich in der Argumentation keine wirkliche Schlagkraft. Sicher hat das Christentum dieses Land stark geprägt, ABER nicht nur zum Guten! Auch andere Ideologien haben dieses Land geprägt und die vermisst keiner. Wer sich mit Gechichte auskennt weiß, dass wir vieles was wir heute an Freiheiten und Werten genießen durch den Kampf GEGEN die Kirche möglich wurden. Durch den Mut und Verstand vieler Religionskritiker und atheistischer Denker (man denke an die Aufklärung!) wurde die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie der wissenschaftliche Fortschritt ermöglicht. Ohne sie würden wir heute noch im finstersten Mittelalter leben.
Wieso heißen hier alle etwas gut nur weil es das schon lange gibt? Ich bin in meinem Leben schon Zeugin von viel zu viel Gewalt und Leid geworden, verübt im Namen Gottes (auch des christlichen). Ich habe die Bibel gelesen und ich weiß was da teilweise grauenvolles drin steht. Ich war aktives Kirchenmitglied, mein Mann studiert Theologie. Ich weiß also wovon ich rede.
Klar gibt es auch anständige, großherzige, fortschrittliche und offene Christen, Moslems, Juden, etc...Aber die können doch ihre Religion im Privaten ausüben? Damit meine ich natürlich nicht, dass sie Kreuze, Kopftuch, Kippa etc ablegen sollen, auch nicht im Job.
Ich meine nur, dass der Staat nicht fördern sollte, dass Religion Kindern als selbstverständlicher Teil des Lebens nahegelegt wird. Nichts anderes geschieht wenn man im Kindergarten und in der Schule religiöse Feste feiert. Das sieht man schon hier im Forum: So viele von euch hinterfragen die Feste bloß nicht weil sie sie selber aus der Kindheit gewöhnt sind und lieb gewonnen haben.
Ich finde die Religion sollte nicht länger das "Monopol" auf Werte, Spiritualität und freudige Familienfeste haben. Meine Kinder sollen die Menschenrechte lernen, demokratische Grundwerte, Philosophie. Sie sollen auch die Religionen kennen lernen, aber aus einer "Außenperspektive" und nicht von innen.
So, und wenn schon Religionen unterrichtet werden MÜSSEN, dann bitte die, die wir verstärkt in Deutschland haben: Also Christentum UND Islam. Und zwar bitte für alle, im Ethikunterricht. Um zur Verständigung zwischen den Religionen zu erziehen, nicht zum befolgen der einen. Was im Moment stattfindet ist ein Skandal.
Ich muss dazu sagen,
auch wenns widersprüchlich klingt, dass wir Weihnachten feiern. Aber wir haben da einen Kompromiss gefunden, in dem mein Mann (Katholik) und ich (konfessionslos) kindgerecht darlegen warum wir jeweils Weihnachten feiern. Ich habe dafür eine spezielle Weihnachtsgeschichte geschrieben. Unsere Kinder lernen was es bedeutet Christ zu sein, aber auch wie es anders gehen kann. Getauft sind sie nicht (weshalb uns die Kirche das Leben schwer macht, aber das ist eine andere Geschichte :-( ).
Warum es dann Christentum nennen?
Die Christen haben die Menschlichkeit nicht erfunden. Im Gegenteil, viel Grausamkeit steckt mit drin in diesem Paket was über die Jahrhunderte hinweg so gut vermarktet wurde. Meine Werte sind Liebe, Hilfsbereitschaft, Respekt, Ehrlichkeit, Gleichheit. Diese habe ich NICHT von Jesus Christus gelernt, NICHT von der Kirche. Im Gegenteil, ich habe sie schon oft vor der Kirche verteidigt. :TRISTE:
Ich muss sagen,...
dass mich deine Worte schon nachdenklich gemacht haben!
Ich gebe dir insofern recht, dass Traditionen sehr wohl kritisch hinterfragt werden dürfen und sollten, etwa ob die Botschaft noch zeitgemäß ist. Den Grundgedanken, dass religiöse Feste nichts in staatlichen Einrichtungen zu suchen haben, finde ich auch durchaus nachvollziehbar.
Andererseits denke ich einfach, dass ohne diese Feste viel verloren gehen würde. Du schreibst: "Religion sollte nicht länger das "Monopol" auf Werte, Spiritualität und freudige Familienfeste haben." Schön und gut, aber wie soll so ein Gedanke umgesetzt werden? Kinder brauchen Bilder und Geschichten zur Wertevermittlung. Wer sollte den heiligen Martin ersetzten, der einem unbekleideten Armen die Hälfte seines Mantels gibt? Soll jede Kita sich seine eigenen Traditionen aufbauen? Ich glaube nicht, dass das funktionieren würde! Ebensowenig glaube ich, dass man sich auf eine "Ersatzfigur" für den heiligen Martin einigen könnte.
Verstehe mich nicht falsch, ich finde den Ethik-Unterricht wunderbar, wo verschiedene Religionen und Philosophien wertungsfrei gelehrt werden! Ich bin noch nicht einmal gläubige Christin!
ABER Weihnachten, Ostern und eben auch das Sankt Martins-Fest haben für mich einen kulturell und emotional unschätzbar hohen Wert, dass ich einfach sehr traurig wäre, wenn diese Feste in öffentlichen Einrichtungen verändert oder gar abgeschafft werden würden!