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Panikattacken / Angst vor dem Tod
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von: katilein23
Hallo!
Ich habe ein Problem. Ich leide unter Panikattacken, weil ich totale Angst habe dass ich jeden Moment sterben könnte oder mir etwas zustoßen könnte.
Am Anfang war es nur sehr selten aber in letzter Zeit sind diese Gefühle jeden Tag aufgetreten und ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll.
Ich bin schon total verzweifelt. Habe schon Bücher gelesen aber keines konnte mir helfen.
Habt ihr vielleicht einen Rat für mich?
Ich wäre euch sehr dankbar.
LG Katrin
gesendet am 24/08/12 um 20:06 Warnen Antworten
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Und plötzlich führte ich ein leben mit angst-und panikattacken
huhu
da ich ganz neu hier bin und überhaupt das erste mal in solch einem forum tätig, werde ich euch versuchen mein leben der letzten 3 monate zu schildern denn heute ist nichts mehr wie es einmal war...aber ich gebe die hoffnung nicht auf,,,,noch nicht!!!
also... vor ca. 3 monaten kam es das erste mal vor, das mir in gesprächen mit freunden, angehörigen,kollegen usw. die welt um mich herum nicht mehr ganz real erschien,,,damals war dieses gefühl für mich nicht in worte zu fassen und niemand verstand was ich überhaupt für ein problem habe....auffällig war es besonders bei intensiveren gesprächen,das ein gefühl der derealisation entstand begleitent von einem immer schlimmer aufsteigenden schwindel! nun gut , das erste mal schenkte ich all dem kaum beachtung, beim zweiten mal(ca. 1 woche später) steigerte ich mich schon etwas in die sache hinein und bekam für ca 10 minuten ein gefühl der angst weil ich derartige probleme oder überhaupt kreislaufprobleme überhaupt nicht kannte! das dritte mal passierte es wieder knapp eine woche später, auf arbeit, wobei ich dazu sagen muss dass ich krankenschwester bin, was die sache nicht einfacher macht! da passierte es das erste mal das mich die panik überfiel...das unwirklichkeitsgefühl wurde immer schlimmer, mein herz raste ,meine beine zitterten und ich hatte das gefühl gleich falle ich in ohnmacht( was bis heute noch nicht ein einziges mal passierte))
dieser tag veränderte alles, denn seitdem hatte ich täglich diese gedanken, was bloss mit mir los ist, welche erkrankung steckt dahinter, was mache ich wenn mir was passiert, wenn ich sterbe, wie verkraften das meine angehörigen, mein hund,....usw. mein tag begann praktisch schon mit dem gedanken um diese komischen attacken( zu derzeit für mich noch völlig unverständlich) und es begann ziemlich schnell der teufelskreis nämlich "DIE ANGST VOR DER ANGST"... nun hatte sie mich gepackt! die anfälle wurden schlimmer, die abstände kürzer so dass es nicht lange dauerte bis ich in krankenhaus ging! wie bei den meisten rein organisch nichts festzustellen,,,auf grund einer emotionalen belastungssituation im gesamten letzten jahr stiess man sehr zügig auf den gedanken einer anpassungsstörung und angst-u panikattacken! ziemlich schnell bekam ich stationär einen termin beim psychologen, so dass der verdacht bestätigt wurde! da ich eine hypochondrische ader habe, ich schon immer etwas ängstlich im bezug auf krankheiten war , nahm ich mir diesmal den rat einer therapie an und sah ein dass es sich um angst und panik handelt!...nun gut...nichtsdestotrotz nahm mir diese einsicht nicht meine symptome....hier nur die häufigsten
- schwindel
- herzrasen
-schweissausbrüche - derealisation
- derzeitiges hauptproblem falsche atmung+ hyperventilation, dadurch verspannungen und beklemmungsgefühl, das gefühl ich kann nicht mehr tief einatmen und ersticke gleich
- konzentrationsschwäche
- apetittlosigkeit
- innere unruhe
- todesangst
- globusgefühl
- kribbeln in den fingern
- benommenheit
- sehstörungen
......okay...dann kamen tage wo es mir wieder besser ging, bis zu dem nächsten vorfall der mich nun schon seit 3 wochen im kompletten dauerangstzustand sein lässt....
ich schäme mich fast dafür das als auslöser für einen erneuten angstschub zu nennen aus respekt zu den angehörigen doch leider nahm die panik danach richtig ihren lauf....vor einigen wochen starb ein mann an einer allergischen reaktion nach einem wespenstich, das war der punkt wo meine panik bis auf s maximum stieg, ich ging nicht mehr raus aus angst vor den wespen( die angst vor wespen war bis dahin nicht vorhanden), dann passierte es ,ich wurde doch gestochen,,,,das war mein todesurteil...ich wartete praktisch 48h darauf dass der anaphylaktische schock eintritt und mein leben vorbei war,,,war den ganzen tag nur damit beschäftigt meine atmung, meine lippenfarbe etc. zu kontrolieren,,,habe bewusst geatmet; was zu der heute fast chronische hyperventilation geführt hat; habe mich 6h an meinem arbeitsplatz(krankenhaus) aufgehalten obwohl ich frei hatte aber in der annahme ,man könne mir noch schneller helfen als wenn der schock zu hause einsetzt!
da ich langsam ein ende fassen muss, möchte ich euch nur mitteilen dass ich bereits im begriff war mein leben auszublenden das heisst soviel,,,ich bin in der wohnung geblieben, habe nichts unternommen aus angst vor der angst und war kurz davor mich komplett zu isolieren,,,,nun bin ich aber auf einen besserem wege,,,,falls jemand interesse hat sich mit mir auszutauschen ,würde ich mich freuen aber für den anfang denke ich reicht es erstmal))
fühlt euch alle gedrückt und gebt die hoffnung nicht auf