Hallo pacjam
Danke für deine ausführliche Antwort ;-)
Ich fand das sehr interessant, was du zum "Wandel des Alphamanns" geschrieben hast.
In deinem ersten Post ging es um die Ur-Sippe, deren MItglieder sich relativ kunterbunt untereinander vermehrt haben. Ich glaube aber, dass auch da die jeweiligen "Anführer" der Sippe die meisten Kinder gezeugt haben. (Ist ja bei den Affen auch so :-D ) und Frauen hatten immer Vorteile davon, sich mit einem Anführer einzulassen.
Wenn man später das Monogamiemodell der Einehe nimmt, wo die Frau sich einen Durchschnittsmann als Versorger sucht und nebenbei Babys mit Alphamännern zeugt, die sie ihrem ahnungslosen Gatten unterschiebt: da ist ja die Wahrscheinlichkeit hoch, dass neben den Kuckuckskindern auch mal eins vom eigenen Mann dabei ist...Also würden in dem Fall auch nicht NUR Alphamänner zur Vermehrung kommen.
Und ja, ich finde schon, dass es so ein paar allgemeine "Qualitätskriterien" gibt, die für die meisten Alphamänner zutreffen, egal ob heute oder vor 1000 Jahren und die auf Frauen attraktiv wirken: Gesundheit, Dominanz bzw. eine hohe soziale Stellung, Tatkraft, Führungsqualitäten, besondere Leistungen oder Erfolge auf irgendeinem Gebiet...
Zur "Krieg-der-Spermien"-Theorie: die Frau kann durch die Wahl des Zeitpunktes, wann sie mit einem Mann schläft, und auch dadurch, ob sie einen Orgasmus hat, mit beeinflussen, von wem sie eher schwanger wird. Man hat herausgefunden, dass Frauen eher zum Zeitpunkt ihres Eisprungs fremdgehen, in der Zeit auch nachlässiger verhüten und eher einen Orgasmus mit ihrem Liebhaber haben als mit ihrem Ehemann :roll:
Und dass Frauen zu einem spontanen Sexangebot nein sagen, liegt sicher nicht in erster Linie daran, dass sie Angst haben zerstückelt inder Tiefkühltruhe zu enden...