Mir ist zur Zeit relativ viel egal, aber das hat viele Gründe. Leider färbt so was auch auf eine Beziehung ab. Schlimm dabei ist, dass viele Frauen so eine Einstellung, die ja verschiedene Ursachen haben kann, auch noch unterstützen. Sie meinen, sie müssen ihre sich-hängen-lassenden-Männer unter die Arme greifen und stecken deshalb ihre eigenen Interessen zurück. Das geht dann so lang, bis die Beziehung zu Ende ist, weil Frau irgendwann überhaupt nicht mehr will.
Mit größerer Gleichgültigkeit sinkt auch die Verantwortung innerhalb der Beziehung. Man lässt vieles unerledigt, ist unaufmerksam, vergisst vieles, etc. Das betrachte ich als ein ernsthaftes Problem.
Ich als Mann fände es aber besser, wenn man nicht sofort bei einem Durchhänger aufgefangen wird. Nur wer selber mal so richtig hingefallen ist lernt auch wieder das Aufstehen und nimmt den erlebten Schmerz als Anlass daraus zu lernen. Ich fände es toll, wenn die Frau einen das Durchhängen (Demotivation) spüren lässt, man sich als Mann seiner Situation bewusst wird, man selber handelt und man so auch wieder der Verantwortung in einer Beziehung bewusst wird. Wenn man dann irgendwann zurück zu seine alten Form kommt sollte die Frau da sein und sagen wie schön es ist dass er wieder für die Beziehung da ist.
Die Frage für mich: Die Verantwortung innerhalb einer Beziehung, ist das angebohren, anerzogen oder lernt man das aktiv? Ist diese Verantwortung vergleichbar mit der gegenüber Kindern oder in der Arbeit? Was denkt ihr?