Du kannst beginnen und deine Gefühle beschreiben...wie fühlt es sich an?....was spürst bei bestimmten Berührungen? Schimpfworte, Herabsetzungen und Beleidigungen gibt es bei uns nicht. Wir lieben sanfte Worte bzw. erwachsene Worte ohne Harabsetzung. Beschreibe was du dir als nächstes wünschst. Bleibe dabei echt und sauge dir nichts aus den Fingern...das stört doch nur den Akt...Denken ist beim Sex eh der falsche Weg. Lass dich treiben, schnurre, stöhne und plappere dabei.
Dirty talk ?
Dazu muss ich Dir etwas schreiben. Aber bevor man wieder schreibt, dass vom Thema abgewichen wird schreibe ich es Dir privat.
Zwei Azubis in meiner Firma haben in der Pause auch fast jeden Satz mit "Weisst wie ich meine?" beendet. Da hab ich mir einen Spass erlaubt und auch etwas erzählt und zwischendurch immer wieder mal gesagt "spürst Du wie ich denke?" Irgendwann sagte dann einer von ihnen: "Alter was laberst Du? Du bist ja voll Old School. So redet doch kein Mensch."
das finde ich auch! Ich mag es sehr und es hat mir neue Würze in mein Sexleben gebracht. Richtig und dosiert ist DT ausgesprochen stimulierend!:roule:
ich brauchs nicht!
Dass alles geil war, wenn es eben mal toll oder einfach nur gut war, ist mir schon vor mehr als 20 Jahren auf den "Senkel gegangen".
Haben die sich über sowas unterhalten oder wie?
Vielleicht so - DT hört da auf, wo die Erotik anfängt - etwas pointiert ausgedrückt.
Niemand mus für DT über seinen Schatten springen - ebensowenig wie in der Erotik. Wir sagen am besten nur das, was uns gefällt. Z.B. bei einem "zurückhaltenden erotischen Umgang" reicht vielleicht ein "Ich bin scharf auf dich" ins Ohr zu flüstern am Restauranttisch um als DT durchzugehen. Bei einem "herberen erotsichen Umgang" z.B. im Bereich BDSM wird auch der DT ggf. anders ausfallen. So würzen wir unsere Erotik mit den Gewürzen, die wir zur Verfügung haben und die wir mögen. Und manchmal sind da auch wirklich stimmulierende Gewürze darunter :lol:
Wie sagt man so schön: Jede Jeck es anders!
würde das eher umgekehrt sehen....
vielleicht kann man sich ja darauf einigen, dass man das jedem selbst überlassen sollte.
warum einigen-wir streiten ja nicht :-)....wir haben eben nur unterschiedliche meinungen zum gleichen thema....;-)
und ich beharre keineswegs darauf, recht zu haben-nur weil es MEINE meinung ist....
Ja, Anleitungen und Befehle können sehr aufregend sein
das finde ich aber auch. Ich mag's auch gerne!
Es kommt immer auf die Situation an und es kann sehr reizvoll sein.
Ich finde es sehr zart besaitet, wenn ich hier Äußerungen lese "es ist sofort der Ofen aus, wenn der mit sowas anfängt", "da ist Sahara dort unten" und das nur bei so (inzwischen fast schon gesellschaftsfähig gewordenen) Wörter wie Fo**e oder wie tief man in einem steckt. Aber es ist okay, wenn es jemanden nicht gefällt, dann ist das so - Punkt.
Aber überkorrekt muss man bei der Geschichte auch nicht sein, irgendwann beschwert sich jemand, weil man bei dem Dirty Talk nicht gendert :FOU::roule:. Manchmal ist das Verruchte doch das Salz in der Suppe oder das Sahnehäubchen. Bei meiner Freundin reicht es schon, wenn ich sie mein "kleines, dreckiges Luder" nenne, so dass sie unzüchtige Gedanken bekommt.
Von daher müssen die Paare jeweils ausloten, was ist in Ordnung und was nicht, was bringt das Blut zum kochen und wo geht der erwähnte Ofen aus. Ich finde es zum Beispiel eher langweilig und abturnend, wenn es still und leise dabei zugeht. Stöhnen, Empfindungen (das ist so geil, fühlt sich so unglaublich an...), Hinweise und Wünsche (tiefer, nimm mich von hinten,...) oder besagter Dirty Talk (Leck meine Fo**e, ich will deinen Schw++z tief in mir spüren, besorgs mir du Hengst, du dreckiges Luder...) gehört für mich dazu und ist wie die Musik bei Filmen - es beinflusst die Emfpindungen und Wahrnehmung. Es kann - zur richtigen Zeit mit den richtigen Worten - den richtigen Kick geben.
Sex ist schließlich mehr als nur die Penetration: Fühlen, Spüren, Schmecken, Riechen, Sehen und Hören - Genießen mit allen Sinnen. :super:
LG Hardy
Die Menschen sind sexuellen Themen meißt etwas gehemmt und nicht gewohnt, darüber zu sprechen.
So fällt es vielen schwer z.B. die Geschlechtsorgane beim Namen zu nennen.
Aber man kann sich herantasten, so wie du es sagst.
Da kann man mal den Prinz aus seinem Gefängnis befreien oder verlangen, die Prinzessin zu küssen. Mit den ersten Wortwechseln wird man sehr schnell das richtige Fahrwasser finden und die Worte, welche schlussendlich einen selbst und den Partner wirklich antörnen.
Und wenn es dann plötzlich zum Prono-Jargon wechselt - wenn es euch anmacht, was solls? Es hört doch keiner außer der Partner. ;-)
Das hat mit zart besaitet nichts zu tun. Es ist einfach ein gefällt mir oder eben nicht. Wie bei jeder Praktik.
Und für mich ist das meiste eben entweder niveaulos (lecke meine Fo... oder ich will deinen Schw... Und ähnliches, oder lächerlich (Hengst und kleines Lüder usw.)
Dazu kommt dass das meisten in so einen stöhnigen singsang abdriftet den ich auch eher zum lachen als alles andere finde.
Daher wir bei mir/uns der Schnabel gehalten.
Du magst es anders, was ok ist. Aber darum ist man nicht zarter besaitet wenn man das ablehnt, man hat nur sehr unterschiedliche Vorstellungen.
Ich habe dich in keinster Weise angreifen oder beleidigen wollen. :kikou:
Ich sprach davon, wie ich es empfinde, sorry wenn ich das missverständlich formuliert habe. Und es ist völlig okay, wenn das für euch nichts ist - was ich übrigens ebenfalls gesagt habe.
Das Ganze allerdings als niveaulos oder lächerlich abzutun mag für dich vielleicht zutreffen, ist aber nicht allgemeingültig und würde andere angreifen, denen es gefällt.
Wie ist es bei deinem Partner, empfindet der das genau wie du oder akzeptiert er lediglich, dass es dir keinen Lustgewinn bringt? Dein "Daher wird bei mir/uns der Schnabel gehalten." klang jetzt so stringent.
Und ich sprach auch nur von meinem Empfinden (nicht mein Verständnis von Niveau bzw. lächerlich).
Das kann, darf und soll ja jeder für sich selbst entscheiden wie er das findet.
Mich hat nur das zart besaitet gestört.
Wird mir immer zu schnell behauptet. Wer das und das nicht mag ist prüde, verklemmt etc. Oder eben zart besaitet.
Das es nicht, oder nicht immer, etwas mit zart besaitet zu tun hat, wär mir gerade mal wichtig.
Mir treiben sollche Begriffe nun wahrlich nicht die Schamesröte ins Gesicht. Aber ich möchte im Bett keinen Menschen haben der solche Sachen sagt. Das sagt für mich auch etwas über das Mindset des Gegenübers aus. Das ist noch mal was anderes als wenn er gerne z. B. Oralsex möchte. da sage ich nein, Und gut ist. Aber bei solchen verbalen Geschichten, steckt da, für mich mehr dahinter, und mit so einem Menschen liege ich grundsätzlich nicht auf einer Linie und darum kann ich das nicht einfach übergehen und weiter machen nach der Ablehnung. Da ist dann wirklich der Ofen aus.
Mein Mann ist was Sex angeht sehr zurückhaltend. Der muss es gar nicht akzeptieren, sondern das würde ihm wie über die Lippen kommen.
Ich denke nach all den Jahren kann ich das ganz gut einschätzen.
Wir haben zwar nix darüber geredet, wär aber auch nie nötig, weil keiner Je anstalten in die Richtung gemacht hätte.
Kann dich absolut verstehen und dein Empfinden ist auch völlig okay.
Aber ein besser beschreibendes Wort als zart besaitet ist mir nicht eingefallen. Ich habe es darauf bezogen, dass ein Mensch sich bei den "rüden" Worten eher unwohl fühlt und daher ablehnt - da ist mir "zart besaitet" eingefallen. Diesen Begriff negativ aufzufassen ist mir nicht in den Sinn gekommen.
Welches Mindset sagt es denn über den Gegenüber aus, wenn dieser mit solchen Worten agiert? Liegt da nicht vielleicht ein kleines Vorurteil in deinen Worten? Was liegt für dich "mehr dahinter"?
Das würde mich mal interessieren - wenn du das hier in der Öffentlichkeit nicht breittreten möchtest, gern auch per PN. Würde ich nur gern verstehen wollen.
Ich persönlich empfinde nicht, dass da mehr dahinter steckt. Sondern es ist eher ein Kick im Kopf, welcher einem noch einen Push gibt. Ich sag mal so, das ist wie Analverkehr. Ja, es fühlt sich intensiver an, weil der Schließmuskel enger und härter den Penis umschließt. Aber ich behaupte mal, dass für Großteil der Menschen es eher der Reiz des nicht alltäglichen, ja des etwas verruchten ist, was hier den Spaß ausmachen. Und genau diesen Reiz bekommt man auch, wenn man in der "verruchten" Sprache miteinander umgeht.
Mich würde es eher amüsieren, wenn man sich gegenseitig sagt: "Ich fände es sehr erregend, wenn du jetzt Cunnilingus an meiner Vulva durchführen und mit deiner Zunge meine Vagina penetrieren könntest". Da spornt mich ein "Leck meine Mö*e und fi*k mich mit deiner Zunge zum Orgasmus!" eher an. Und ich bin wahrlich kein Monster, sondern ein ganz normaler, emphatischer und emotionaler Mensch.
Ach nööö....
nicht immer so...
dieser Zustand ist wirklich besonders... aber um mich mit Worten weiter zu reizen, darf ruhig etwas Fantasie genutzt werden....