Ich bin auf alle Meinungen gespannt, auch auf Deine,
ich habe Dir nur zurückgeschrieben, warum was so ist.
;-)
Ich bin auf alle Meinungen gespannt, auch auf Deine,
ich habe Dir nur zurückgeschrieben, warum was so ist.
;-)
Vielen Dank @apfel
Das was Du schreibst liest sich für mich sehr gut.
Auch secco hat schon ganze Sache gemacht.
Solch ein Beispiel von Deinem Exmann könnte ich zu Hauft aufzählen.
Du stelltest mir eine Frage nach dem Warum?
Ich hab eine Vermutung und ich hoff ich kanns jetzt wirklich so rüberbringen: Kann es sein, dass ich Auslöser für dieses Verhalten bin? Irgendwas an mir löst das aus, dass er so ist.
Und irgendwie hab ich die Vermutung, dss diese Gesamteinstellung die er hat, sehr wenig mit Toleranz zu tun hat, vielmehr mit seinem eigenen Willen, etwas durchzusetzen.
Vorweg ich bin das was ich hier schreibe im wahrsten Sinne nicht gewohnt. Ich habe eine Ehe hinter mir bin geschieden, ich habe noch ein paar Beziehungen hinter mir, das habe ich noch nie erlebt. Ich kenne das auch nicht von mir. Ich habe hier immer freie Hand gehabt, meine Vormänner haben im Haushalt geholfen - aber ich hatte noch nie einen Mann, der mir einfach soviel vorschreibte und der letzten Endes obwohl ers weiss sehr unnachgiebig ist.
Ich hätte mir - glaub mir - niemals gedacht, dass dieses Zusammenleben so schwierig ist.
Verstehst Du was ich meine?
Es hört sich irgendwie lustig an.
Ein paar solcher Episoden wird vllt. jede Frau kennen. Humor ist auch mir wichtig - glaub mir.
Aber es ist leider auch so, dass ich meinen Gefühlen nicht mehr ganz vertrauen kann, ich bin unsicher geworden und DAS ist so ziemlich das einzige, was ich in meinen Vorbeziehungen nicht war.
Und je mehr ich mich anstrenge, Verständnis dafür aufzubringen, desto ehrlich gesagt mehr gehts in die Binsen und ich finde diese Sachen eben nicht mehr lustig.
Wir haben auch das Problem, dass ich solche Dinge der Bevormundung, Besserwisserei nicht inne hab, es widerstrebt mir völlig.
Ich geb aber zu, dass etliche Frauen mit dieser Art ankommen.
;-) jetzt muss ich schmunzeln, hört sich lustig an, echt.
Nein das hab ich noch nie probiert.
Also im groben und ganzen ist es so
Ja, die Tabuzone habe ich ausgesprochen, nachdem
er 1 1/2 Jahre mir gesagt hatte, wie der Müll zu trennen ist, warum ich nicht den grossen sondern den kleinen Topf nehme, warum ich nicht Nudeln dazukoche, sondern Reis und das war mir zuviel. Tut mir leid.
Das reinfuttern, was ich meine, stimmt auch nicht. Das wird abgesprochen und zwar ganz normal.
Er darf in die Küche, allerdings nicht wenn alle seine Äusserungen besserwisserisch u.bevormundet klingen.
Im Gegenzug hiezu sage ich ihm auch nicht, wo er einparken soll oder wieso er den Rasen jetzt mäht und nicht übermorgen.
@ secco ein Beispiel ist grad was das Kochen (Gäste)
betrifft: Nachdem er fertig war fragte er mich ob der Tisch schon gedeckt wäre. Der Tisch ist einen Meter von der Küche entfernt :-) Ich sage: ja, fast fertig.
Er sagt daraufhin: Sollen wir die Tischkärtchen drauftun?
Ich sage: Ach nein, diesmal nicht, soll nicht immer gleich aussehen.
Er geht zum Kasten, nimmt die Kärtchen und stellt sie hin.
Sorry ich weiss, ein super banales Bla Bla
@ secco Ja das habe ich getan, des öfteren und auch genauso
mit dieser Wortwahl die Du verwendest.
Er meint dann, ich sei extrem empfindlich und hypersensibel.
Er versteht nicht und das sagt er dann auch, warum ich mir das so zu Herzen nehm. Ich solle doch mehr Humor haben.
Das geht aber nicht immer!
Er sagt folgende Sätze:
ICH werte mich doch selbst ab, wenn ich mir dabei dumm vorkomm. So war das nicht gemeint. Ich hätte eine hohe Kränkbarkeit. Das wären (oder sind) alles normale Sätze, die er zu mir sagt.
Jetzt ist nur eines noch: Nehm ich es mit Humor und foppe ihn, macht er das was er will. (es ist halt nur erträglicher für mich)
Das einzige wo er ablässt (blöd ausgedrückt) ist, wenn ich schon fast streite mit ihm. Dann auf einmal hört diese Art auf, aber trotzdem ist die Missstimmung da bzw. fühle ich mich nicht wirklich gut dabei.
:-) Ihr seid echt toll, ich tendiere zu beiden - aber wie gesagt
nach meinem Gefühl.
Manchmal mit Drüberwegsehen, Humor und mit Foppen.
Aber manchmal denk ich mir, das gibts jetzt nicht. Das kann ich nicht mehr und das gibts nicht dass er das NICHT als abwerten sieht.
Versteht Ihr?
Es ist nicht immer gleich, ich hab nur erlebt dass er in allen Punkten pefektionistisch ist. In seinem ganzen Tun, er verzettelt sich oft dann auch oder kommt einfach nicht zum Ende.
Nur, mit anderen (Freunden etc.) lebt er nicht zusammen.
Die sehen das nicht so weil sies ja gar nicht können.
Aber ich sehs und es ist ehrlich gesagt zerstörerisch.
Nein, siehst Du nicht! absolut nicht.
Nur wie kann ich das unterscheiden??
Wenn sagen wir mal der Hang dazu wäre, dass er sich aufwertet .... wie merk ich das? Ich kann ja nicht generell mit dieser Einstellung bei jedem was er sagt oder tut reingehen?
hmm..
Ihr habt beide recht, ich frag mich jetzt was stimmt und wie
ich drauf komme.
Ich kann nicht beurteilen, wen die anderen belächeln.
Ich kann nur von meinem Gefühl ausgehen.
Da gibts halb welche die werden mich belächeln, so auf die Art warum hebt die ihren Hintern nicht. Und dann gibts welche, die ihn belächeln, nichts aus der Hand geben zu wollen.
Ich schwank ehrlich gesagt auch:
secco sagts ihrendwie ganz klar und dieses Gefühl hab ich auch an schlechteren Tagen, wo es mir sozusagen schon wirklich *reicht*.
Dann wieder gibts eine Zeit da is es nicht so arg und ich kränke mich nicht sosehr darüber, sodass es halt wieder leichter ist.
Was ich aber zugebe ich auch die Tatsache, wirllich ändern tut sich nix dran, das Problem bleibt Problem.
Harte Worte - es geht nicht darum, dass er mich vor
Gästen zur Idiotin abstempelt, er möchte die Arbeit deswegen an sich reissen, damit er von anderen Ankernnung bekommt.
Und die hat er dann, wenn er wie ein Feldwebel in der Küche rumwudelt.
Hmm ja ich komm mir nicht vor wie ein kompletter Depp aber reichlich überflüssig, meinst Du dass ich zu *gut* denke?
:-) Lach, vielen Dank ja Ihr habt recht.
Ich brauch hier mehr Konsequenz und mehr Humor.
Das mit der Kontolle ist sehr gut.
Ich dache mir das schon die längste Zeit, es ist nur wirklich schwer - an dem muss ich anscheinend arbeiten - nicht die Zweifel an meiner Person zu sehen.
Ich hab immer wieder ganz gute Tage wo dies hinhaut, aber auch schon des öfteren Tage, wo ich mir aufgrund dieser Szenarien ganz schön klein vorkomm. Und das bitte kann es nicht sein.
Sehr gut, danke, denn ich bin mit meiner Weisheit am
Ende. Das beste ist, dass er es selbst weiss, wie schwierig er in solchen Dingen ist. Er kann/will es nicht ändern. Er steckt er zurück, wenn ich mal ausflipp und lauter werd. Ist das nicht traurig, dann ist die Missstimmung da... Ich versteh das nicht, ich hatte sowas noch nie. Ich kann darüber auch nicht mehr mit Humor agieren, denn es nervt einfach unheimlich. Ich kann zwar ein paar Mal hinwegsehen und brauch keinen Streit anfangen.
Hallo liebes Forum
mein Freund und ich sind rund drei Jahre zusammen.
Wir wohnen zusammen, ich bin zu ihm gezogen.
Ich bin 43 mein Freund ein Jahr älter, Das grösste Problem in unserer Beziehung ist, dass mich mein Partner wie ein Kind behandelt.
Ich kann machen was ich will, er redet mir überall drein.
Wir hatten deswegen schon etliche Gespräche, zum Teil hat er sich geändert, ich bin ihm ebenfalls entgegengekommen, zum Teil hab ich resigniert, wenn es ein paar Monate später wieder angefangen hat.
Dieses Verhalten zieht sich durch unser Leben durch und betrifft den gesamten Haushalt, Urlaub etc.
Wenn ich etwas koche, kann er es nicht lassen, dass er dazwischenquatscht und mir sagt welchen Topf ich nehmen soll. Er redet ständig drein und auch als wir uns darauf geeinigt haben, dass die Küche während ich koche tabu ist für ihn, kann er es nicht lassen. Ganz besonders schlimm ist es wenn Gäste da sind bzw. Leute, die das mitansehen und teilweise belächeln.
Beispiel: er fragt nehmen wir Schlag zu den Erdbeeren, ich meine, ja, sagt er dann na doch nicht, sage ich nein, sagt er doch machen wir dazu. Es läuft so ständig und ich fühl mich dadurch auch nicht ernstgenommen.
Ich denk mir halt auch, warum fragt er mich überhaupt, wenn er dann das tut was er will. Das kann ja vorkommen und so in Ordnung sein, aber immer? Wozu das?
Ich befrücht halt das wird sich nie und nimmer ändern und ich hab mir auch schon Gedanken gemacht, ob ich irgendwie besonders hilfsbedürftig aussehe oder so tue, dass er sich in die Brust wirft. Das ist aber nicht der Fall, nicht mal ansatzweise und stimmt auch nicht überein, mit dem, dass ich ihn schon Millionen mal gesagt habe, dass es mich sehr stört.
Habt Ihr aus Eurer Sicht Ratschläge?
Du meinst je mehr ich drüber nachdenk ob allein oder mit ihm
desto mehr zaudere ich. Ja
Allein behagt mir mehr.
Aber es stimmt auch was Du sagst.
Der Vorschlag ist schon zu würdigen. So ist es nicht.
Der Gedanke alleine einmal anzufangen behagt mir
mehr wenn ich ehrlich bin.
Es liegt mir auch daran, dass mein jetziger Freund wirklich in der Folge mitkriegt, dass das eben der Hammer war.
Ich tu mich auch so schwer mit der Entschuldigung.
Für mich ist sie ebenso dürftig und das schmerzt natürlich umso mehr.
Lieb von Dir, ja es raten mir eigentlich alle dazu.
Ich weiss das zur Genüge mit diesen Auslösern.
Das mit dem seelischen Schmerz ist ärger als damals der körperliche, obwohl ich in dieser Stunde gedacht habe, dass er mich umbringt.
Ich leb noch und ich leb wirklich gut.
Aber das andere sitzt so tief.
Ein Hoffnungsschimmer tut sich auf
ja ich bin auch so verletzt, weil er es - leider - nicht nachvollziehen kann, wie Du schon sagst, wie auch!
Ich laub ich komm nicht umhin, eine Therapie zu machen. und wenns gemeinsam mit ihm ist, das kann doch nicht schlecht sein.
Wir lieben uns, da gibts nix zu rütteln, aber um meine Gedanken wieder zu sortieren muss ich von dieser Traurigkeit wegkommen.
Das hat mich völlig geschafft.
PS. was vergessen
a.) ich weiss vieles auch aus Literatur von wegen eigener Schuld etc. etc. ich hab soviel drüber gelesen und auch an mir gearbetiet. Ein Grund warum ich keine Therapie machte, war enorme Scham und auch dass ich dachte, die oer derjenige kann mir auch nur sage, was in Büchern steht. Ich hab auch geglaubt, ich kiegs alleine hin.
Das zweite ist, dass es diese Sitaution mit meinem jetzigen Partner nur einmal gegeben hat und mein Nein akzeptiert wurde. Das heisst, der Auslöser war nicht etwas was er gemacht hat sondern er Auslöser war, mein Nein nicht zu akzeptieren und sofort aufzuhören.
obwohl ich hier schon des öfteren geschrieben hab und geglaubt habe, dass das alles seine Richtigkeit hat, ist mir vor zwei Tagen etwas passiert, was mich total getroffen hat. Ich weiss nichts, eigentlich gar nichts, was ich denken soll, fühlen soll, ich weiss nur dass es nicht richtig ist.
Ich wurde von meinem Ex vor drei Jahren vergewaltigt. Daraufhin war natürlich Schluss, ich machte keine Anzeige und auch keine Therapie. Ich machte zweimal einen Termin bei einer Therapeutin aus, ging aber nicht hin. Aber ich stöberte im Internet und fand ganz gute Seiten über diese Dinge, u.a. Traumaverarbeitung etc. Mir ging es damals wahnsinnig schlecht und noch heute habe ich Erinnerungen an verschiedene Szenen. Ich bin durch das fast ein anderer Mensch geworden und hab sicherlich auch einen Knacks, was Männer anbelangt. Das mit dem ich am schwersten fertig wurde, ist, dass ich diesen Menschen einmal geliebt hatte und ich nicht verstehen kann, warum er das tat. Und das allerschwerste war und ist heute noch, wie konnte mir das passieren, warum hab ich Signale nicht wahrgenommen und warum hab ich es nicht verhindern können. Immer wieder kommen mir solche Phasen hoch. Mein Partner, mit dem ich rund 1 1/2 Jahre zusammen bin, weiss davon.
Ich hab zu ihm enormes Vertrauen (gehabt) und ich hab ihm diese Geschichte im Laufe unserer Beziehun erzählt.
Vor zwei Tagen schlief er mit mir und er machte etwas, was ich nicht wollte. Ich sagte zu ihm nein und drückte seine Hand weg, worauf er seine Hand nicht wegnahm sondern weitermachte. Ich sagte ein zweites Mal nein und er hörte nicht auf und beim dritten Mal Nein, das ich gebrüllt habe, hörte er dann auf, meinte jedoch ich sei ein extremer Stimmungstöter.
Ich erklärte ihm, dass ein Nein wirklich ein Nein bei mir bedeutet (ehrlich gesagt hatten wir darüber schon sehr gute Gespräche) und dass eben gerade ich wie er weiss extrem vorbelastet bin. Es entstand ein Streit weil ich wütend war und nach meiner Wut habe ich geweint und war tags darauf furchtbar depremiert. Und vor allem ich stelle die Beziehung in Frage und ich bin so masslos enttäuscht darüber, dass genau er das nicht verstand.
Er hingegen entschuldigte sich bei mir und sagte er sei ein Schwachkopf, aber ich bin noch immer so verletzt.
Ich habe soviel Gefühle in mir, dass ich nicht weiss wo ich anfangen soll.
Ich hab einfach eine furchtbare Angst, dass er mich nicht ernst nimmt, dass er mir nicht glaubt, was damals war, dass ich vielleicht komplett überreagiere, weil er ansonsten komplett liebevoll ist. Und ich könnte stundenlang heulen, was ich ehrlich gesagt auch tu. Ich weiss nix mehr und ich weiss nicht mehr was ich glauben soll, vertrauen soll etc. etc.
Was mich auch total schockiert, ich hab geglaubt, ich bin über diese erste Geschichte hinweg und ich kann damit umgehen, weil ich ja weiss, dass es auch Auslöser geben kann.
Er meinte auch, es wäre vllt. nicht schlecht einmal eine Paartherapie zu machen, was ja eigentlich super klingt. Ich denk mir halt auch, das würd er nicht sagen, wenns ihm wurscht wäre oder?
Ich dank Euch...
Sodala wieder da!
1. Wenn Du Dich zurückziehst um nicht verletzt zu werden, dann ist dieses Zurückziehen wahrscheinlich zu heftig (in der Art wie, im Blick, in der Sprache).
Ich könnte mir vorstellen, dass er das als Spinnerei wertet.
So möchtest auch Du Dich nicht zurückziehen, findest aber offensichtlich keinen Mittelweg.
Wie wäre es mit *nett* zurückziehen?
2. Das Kartenhaus bricht zusammen ist eher Dein Traum von der immerwährenden Liebe und Harmonie.
Ich stell mir vor, dass Du sehr harmoniebedürftig bist, gutes Essen, guter Wein, reden, lachen, ... all die Sachen was jeder Mensch an und für sich will.
Nur jeden Tag geht sowas nicht.
Darfst mich bitte nicht missverstehen, ich habe selbst eine Partnerschaft und die Gedanken die Du hast sind auch in meinem Kopf (hin und wieder)
Diese harmonische Seifenblase ist nicht aufrecht zu erhalten, da jeder Tag stimmungsbedingt anders ist. Bei ihm und auch bei Dir.
3. Wie schauts mit Deiner Eigenständigkeit aus und mit Sachen die Du alleine ohne ihn machst?