hallo,
es sind jetzt über vier wochen um, nach dem ich mit meinem freund schluss gemacht habe und genau eine woche nach dem er einen teil seiner sachen geholt hat. ich geh auf dem zahnfleisch. nach 1,5 jahren dieser kalte und lieblose abgang...immer dieses hoch und runterdenken...was hab ich alles falsch gemacht? wie scheisse war er? ich weiss, es bringt alles nicht und er ist es nicht wert, die zeit zu vergeuden... habe volles programm durch um mich abzulenken; alle sind für mich da- doch ich kriege ihn nicht aus meinem kopf. ich bin gelähmt...es macht mich fertig, dass ich keine antworten auf meine fragen bekomme-dass er einfach weg ist und mich wahrscheinlich nie wirklich geliebt hat.fühle mich abgelegt, ausgenutzt und in meinem stolz verletzt.
alles, was wir hatten war em ende nichts und ist von ihm einfach so weggeworfen worden. ich bin wütend und verletzt zugleich. warum kriege ich ihn nicht endlich aus meinen gedanken? die zeit vergeht immer mehr. ich fasse das alles nicht! wie in einem schlechten film...
Er fehlt mir so...
Re
Hallo,
leider kann ich dir deine Fragen nicht beantworten. Ich kann verstehen,dass dich das quält. Und eine Woche ist ja noch nicht lange. Da hast du ihn das letzte Mal gesehen. Alles noch sehr frisch.
Und auch in einem Monat wird es noch nicht viel besser aussehen, aber ich garantiere dir, dass du schon in einem halben Jahr darüber hinweg bist. Jedenfalls oberflächlich. Du wirst die Folgen dieses miserablen Abgangs erst in deiner nächsten Beziehung bemerken. Nämlich dann, wenn du dich diesem neuen Menschen nicht so sehr anvertrauen willst, wenn du merkst, dass du Ängste hast.
Aber auch das wirst du schaffen. Wie lange dauert es noch bis zu deiner Prüfung? Ich weiss, dass du gerne Antworten hättest und ich verstehe, dass du dich ungeliebt fühlst. Aber meinst du, dass es unter diesen Bedingungen gut gegangen wäre? Meinst du nicht, dass du immer an seiner Liebe zweifeln würdest und ziemlich unzufrieden wärst?
Du weisst, dass du hier immer schreiben kannst. Es ist ein guter Weg, denn hier geht es doch einigen Menschen genauso. Und vielleicht können dir unsere Worte nicht den Trost geben, den du dir von Herzen wünschst, aber vielleicht können wir dich ein wenig aufbauen oder dir eine klarere Sicht geben.
Ich wünsche dir Kraft, Ruhe und Ausdauer. Eine Liebe, die endet ist immer unschön.
Ich muss mich kontrollieren!
hallo,
habe noch 1,5 wochen. nicht mehr lange...
ich kann mich langsam aber wieder konzentrieren. auch wenn es spät ist, aber immerhin. wenn ich durchfalle, mache ich halt nochmal.
ich weiss, dass ich die fragen nicht beantwortet bekomme. viele sagen, in der examensvorbereitung dreht man am rad und neigt zu kurzschlussreaktionen. aber, es ging wirklich nicht mehr so weiter. er hat nur noch sein ding gemacht und ich konnte nicht riskieren,dass er, wenn er gerade mal wieder sauer ist, einfach mitten in der nacht oder gar nicht nach hause kommt ohne was zu sagen -und das mitten im examen oder kurz davor. deswegen habe ich nägel mit köpfen gemacht. insgesamt ist jetzt mein leben ruhiger. aber, es ist halt irgendwie hart, weil ich nicht weiss, was er denkt oder fühlt und ich ihm nicht mehr hinterherlaufen kann wegen meinem eigenen stolz. ich habe ihm gesagt, dass ich ihn sehr liebe, aber nicht mehr weiter weiss. wenn er so einfach abschließen kann und sein leben ohne mich weiterleben kann, dann war ich wohl nicht die große liebe. irgendwann wird er vor mir stehen. vielleicht habe ich dann die antwort, ohne dass viele worte fallen. ich weiss es nicht. ich muss an mir halten dort nicht anzurufen oder ihn abzufangen und ihm ein gespräch aufzuzwingen. ich denke, wenn er das gefühl verspürt, wird er schon kommen und mit mir reden. er fehlt mir. wenn ich ihm nicht fehle, dann bringt das ganze aber auch nicht. männer sind irgendwie viel rationaler. manchmal glaube ich sogar, dass er zwar gefühle hat, aber sie kaum zulässt und einfach "weitermacht". ich muss jetzt an mich denken. aber, es bleibt irgendwie nicht aus darüber nachzudenken...könnte jetzt eigentlich nur so arbeiten machen wie: lochern, tackern, abheften statt mir komplizierte dinge zu merken...
der gedanke, dass, wenn ich vielleicht in manchen situationen lockerer reagiert hätte und unsere beziehung entspannter weitergelaufen wäre, bringt mich um. aber, die worte: "hätte, könnte, würde" bringen irgendwie nicht weiter.
am ende bleibt nach einer großen leidenschaft, liebe, aufopferung, hingabe einfach nur leere, stille und ein großes fragezeichen. das kann es doch nicht gewesen sein..."pass auf dich auf" und "kannst ja mal nen kaffee trinken kommen"...-diese standardsätze nach 1,5 jahren eheähnliche beziehung?!! ich muss an mich halten bei ihm nicht anzurufen!!!!
das leben ist wirklich komisch und die menschen sind es auch...
Re
Hallo,
kann mir vorstellen, dass es die ganze Zeit in deinem Kopf arbeitet.
Weisst du, was eventuell eine Erleichterung sein könnte?
Einen Brief zu schreiben an ihn mit deinen Fragen, Gedanken und Gefühlen.
Allerdings würde ich dir empfehlen das erst nach dem Examen anzugehen. Du kannst über mehrere Tage schreiben und zum Schluss entscheidest du dich, ob du ihm diesen Brief geben möchtest oder nicht.
Aber hör mal in dich hinein. Würdest du ihn unter diesen Bedingungen wirklich gerne wieder haben?
Ich weiss, dass er dir fehlt. Aber könntest du es nochmal wirklich aushalten mit ihm. Dass er einfach so über Nacht wegbleibt u.s.w.
Er war in deinem Leben auch ein Unruhefaktor und du hattest ja auch eine Unzufriedenheit in dir, sonst hättest du dich nicht von ihm getrennt.
In einer Beziehung geht es ja auch um die Bereitschaft Kompromisse einzugehen. Es geht aber auch um Rücksichtnahme. Er kann nicht einfach über Nacht wegbleiben. Es verletzt dich und beunruhigt dich doch. Das sollte er wissen. Und dann sollte er sich doch auch zusammenreissen und nicht weglaufen. Und du weisst nicht einmal wohin. Das ist total unfair. Ich bin auch eher so ein Wegläufer Mensch, aber ich weiss,dass ich es nicht machen darf. Weil der andere sich dann total aufregt.
Bei meinem Mann bin ich damals auch manchmal mitten in der Nacht gegangen. Oder ich war einfach mal ein WE weg, ohne Absprache. Das war nicht okay. Ich habe daran gearbeitet und heute mache ich es einfach nicht mehr.
Aus Rücksicht.
Wie geschrieben, das mit dem Brief wäre eine Idee. Du musst dir einfach sagen, dass es nach dem Examen genug Zeit gibt um darüber nachzudenken und sich damit auseinanderzusetzen. Eine Freundin von mir hat ihr 2. Examen geschafft, obwohl sie herausgefunden hatte, dass ihr Freund sie betrügt. Sie hats durchgezogen. Schluss gemacht und das Examen gemacht und sich nie wieder bei ihm gemeldet.
Und glaub mir sie hat gelitten wie ein Hund. Aber sie hat sich einfach zusammengerissen.
Und auch ich, habe mich bei meinen Ex-Freunden nie wieder gemeldet.
Wenns aus ist, dann ists aus. Wenn ich einen Schlussstrich ziehe, dann gibts kein zurück mehr.
Bei meinem letzten Freund ists anders, denn er ist ein Kämpfer. Und er ist bereit an vielen Dingen zu arbeiten. Das schaue ich mir jetzt noch ein einziges Mal an. Wenn er es dann wieder vermasselt, dann ists endgültig gelaufen. Das weiss er auch. Und da gibts kein Erbarmen mehr.
Ich bin wieder bereit für ihn, aber ich bin reserviert, distanziert. Er wird sich bemühen müssen nach all dem was er sich geleistet hat.
Ich denke an dich. Du schaffst das.
Gute idee
hallo,
wenn ich nach dem examen das gefühl habe, ich muss nochmal was loswerden, dann schreibe ich. allerdings weiss ich, dass er angeblich (vielleicht wollte er es nicht zugeben) zb meine zwei seiten abschlussbrief noch nichtmal gelesen hat. warum sollte ich mir dann die mühe machen und wieder schreiben? wenn es mir gut tut, mache ich es dennoch. aber, er wird den brief nie lesen...
weisst du, wenn ich wie bei deiner freundin, etwas definitives hätte, würde es mir besser gehen. ich würde zwar auch leiden, aber anders, denn ich wüsste, dass er einfach ein arsch ist. aber so, fühlst du dich immer schlecht, weil du zwar seine fehler siehst, aber immer auch an deine fehler denkst und nachwievor diese schuldgefühle hast. klar, er ist einfach immer weggeblieben (ich wusste wo), obwohl er wusste, dass mir das weh tut und ich dann nicht schlafen kann oder hat sich einfach nicht gemeldet und ich musste ihm dann immer hinterherlaufen. klar, er hat mich eifersüchtig gemacht, obwohl er wusste, dass ich wahnsinnig drunter leide und es dann wieder diskussionen gibt. klar, war er egoistisch und ist überhaupt nicht auf mich und meine lage eingegangen. aber, hab ich nicht auch irgendwie immer ein bißchen übertrieben etc...?? ich weiss, ich blende das jetzt einfach mal aus. vorbei ist vorbei und die zeit kann man nicht zurückdrehen. es ist schon so viel zeit vergangen -es kommt mir wie eine ewigkeit vor-und ich verstehe nicht, warum man sowas kostbares einfach aufgibt und wegschmeisst. wenn es aus ist, warum bunkert er die sachen noch bei mir??? warum kein schnitt alles auf einmal? kein bock auf auseinandersetzung? er ist feige und das macht mich wütend. man kann nicht sein ganzes leben machen was man will ohne auf andere rücksicht zu nehmen, für die man ein stückweit mit verantwortung übernommen hat und dann einfach vor den konsequenzen oder fragen, die entstehen, einfach weglaufen und sein easy-going-leben weitermachen. das ist selbstbetrug!
Loslassen....
Liebe esel18
hör auf ganesha42, lass los. Die ganze Zeit versuchst Du nun schon, ihn dahin zu bewegen, wo Du ihn haben möchtest, haben mußt. Mit bitten, betteln, drohen, mit allem, was Du aufbieten konntest einschließlich Trennung, hast Du versucht ihn in das zu verändern, was Du Dir wünscht. Wenn Du nun schon die ganze Zeit über ihn nachdenken mußt (und ich kenne das aus eigener Erfahrung), dann setz Dich einfach mal hin und schau Dir an,WIE ER WIRKLICH IST! Nicht, wie Du ihn gern gehabt hättest, nicht mit der Überlegung, was Du hättest anders machen können, um ihn zu dem Mann zu machen, den Du gern gehabt hättest. Nicht mit Selbstzweifeln und Selbstvorwürfen....Du bist so, wie Du bist, hast Deine Bedürfnisse, Deine eigene Art, Deine eigenen Wünsche. Das ist vollkommen ok. Es geht doch gar nicht um richtig oder falsch, gut oder schlecht. Du brauchst bestimmte Dinge, Gefühle, Vertrauen, brauchst eine bestimmte FORM der Beziehung. Und er kann Dir das nicht geben. Geh nicht immer davon aus, dass er dir das nicht geben will; geh doch einfach mal davon aus, dass er dir das nicht geben KANN. Nicht, ohne sich selbst zu verleugnen. Hör auf, für ihn mitzudenken, mitzufühlen, mitzuhandeln. Hör auf, ihn manipulieren zu wollen. Hör auf, jede seiner Handlungen zu interpretieren. Er hat genau das gesagt, was er sagen wollte. Er hat genau so gehandelt, wie er handeln wollte. Solltest Du ihn irgendwo fehlverstanden haben, hatte er genug Möglichkeiten, das richtig zu stellen. Hat er das nicht getan, hast Du ihn nicht fehlverstanden!
Du sagst noch immer, Du willst Antworten. Du hast seine Antworten schon bekommen. Sie waren nur nicht die, die Du haben wolltest. Aber es waren SEINE Antworten; die Antworten eines erwachsenen Mannes, der weiß, was er hatte, weiß, was er wollte; weiß, was er verliert. Gib ihm die Freiheit, etwas anderes zu wollen als Du. Gib dir die Freiheit, woanders das finden zu können, was Du brauchst und willst.
Ganesha42`s Freundin hatte es nicht leichter. Gar nicht. Wenn man betrogen wird, wird man zunächst mal maßlos verletzt. Und dann stellen sich genauso viele Fragen ein. Warum überhaupt? Und warum sie? Und wer ist sie? Und was habe ich falsch gemacht? Und, und, und.... Das einzige, was diese Freundin gemacht hat, ist....loszulassen.
Mach, was ganesha42 gesagt hat: Mach jetzt erstmal deine Prüfung. Stürz Dich drauf. Quäl Dich durch. Zeig, was noch so in Dir steckt. Du hast noch viel mehr in Dir als nur das Gefühl für diesen Mann. Und dann schreib NACH Deiner Prüfung diesen Brief. Du schreibst ihn für Dich.
Stimmt
danke für die klaren worte. es hat mich zwar grad echt zum weinen gebracht, aber es stimmt. ich muss es nun mal endlich akzeptieren. vielleicht kann ich es einfach nur nicht verstehen,dass er so wenig bereit ist über sich nachzudenken und an sich zu arbeiten und deswegen lieber alles aufgibt. aber, du hast recht. er hat die freiheit zu machen, was er will und ich muss ihn loslassen...
Das klingt alles so logisch, aber.....
Hallo nichtich2,
deine Aussage klingen total vernünftig und auch irgendwie realistisch, aber wie funktioniert das Akzeptieren, nicht mehr Teil seines Lebens sein zu dürfen??
Mir geht es eigentlich genauso wie esel18. Ich kann einfach nicht verstehen, wie man einen Menschen (mit dem man sein Leben teilt) einfach so aufgeben kann. Wie kann es denn passieren, dass man sich entliebt? Warum passiert es überhaupt? Ich kann das gar nicht nicht nachvollziehen.
Mein Mann hat mir nach 12 gemeinsamen Jahren gesagt, dass er für mich nur noch freundschaftliche Gefühle hat. Wie kann das sein? Warum sind die Gefühle verloren gegangen. Warum habe ich das nicht gemerkt?
Ich liebe ihn immer noch so sehr und für mich ist er der Mann mit dem ich mein restliches Leben verbringen wollte und jetzt steh ich da und weiß nicht wohin mit meinen Gefühlen.
!!!!!
weisst du, ich sitze hier und mir geht es beschissen. ich lese die worte hier im forum und denke mir: klar, die haben recht. aber, ich weiss nicht, wie ich das in die realität umsetzen soll. meine vernunft kapiert, mein herz schreit...ich sehne mich nach ihm, denke an ihn und würde am liebsten zum telefon greifen oder rausrennen und ihn suchen. ich heule, ich schreie, ich denke und das alles schon scheisse lang. aber, egal. das wird er nie erfahren. egal, wie lange man zusammen war. man muss akzeptieren, dass der andere nicht will. egal, was man selbst fühlt. es ist purer egoismus, den anderen zu etwas zwingen zu wollen, was er gerade nicht braucht oder nicht will. ich verstehe auch nicht,aber es ist egal, ich habe es nicht zu verstehen, ich muss damit leben. wir waren nicht so lange zusammen wie du, smartdriver, aber wenn meiner schon nach normalen eifersuchtsdiskussionen, die konstant waren, weil immer was passierte und er grundsätzlich nicht diskutierte, sondern lieber schwieg, wegrannte oder dinge extra machte- dann verstehe ich nicht, wie er unser feuer, unsere leidenschaft und das glück, das noch am anfang stand einfach so wegschmeisst. vielleicht für ein sorgloses leben, abenteuer, die keine verpflichtungen mit sich bringen, bei denen man sich nicht rechtfertigen muss nach einem langen arbeitstag...aber, es sind spekulationen. genauso, wie du nicht weisst, was in deinem mann vorgeht, weiss ich nicht, was genau in meinem exfreund vor sich geht. ich weiss nur eins: mir fehlt er. es ist so als hätte man mir mein herz rausgerissen. und ich kann nichts machen. ich weiss nicht, wer hier wen verloren hat. ich ihn oder er mich. vielleicht wir uns beide. aber, ein steht fest, man kann nicht halten, was nicht gehalten werden will und dann muss man erkennen und loslassen. soll er tun,was er will-vielleicht findet er was er sucht. und vielleicht solltest auch du dir die zeit jetzt nehmen und über dich nachdenken. lass ihm die freiheit zu machen, was er meint machen zu müssen. halten kannst du ihn eh nicht. man kann nur gewinnnen, wenn man loslässt und manchmal, wenn man hochsetzt, gewinnt man alles oder man verliert alles. aber, man hat es versucht.
Vom Prinzip her hast du recht...
Deine Worte "man kann nicht halten, was nicht gehalten werden will" sind ja sowas von 100%ig richtig, aber es zu akzeptieren bzw. sich zu verinnerlichen ist so schwer. Ich habe ihn ja ziehen lassen. Er ist am 30.12. um 22.30 Uhr aus unser Wohnung gegangen (nachdem wir einen schönen Tag im Centro/Oberhausen hatte und uns fürs lange Silvesterwochenende ein paar DVDs ausgeliehen haben), weil er es nicht mehr in unserer Wohnung ausgehalten hat, ist zu seiner Mutter gezogen und wollte sich dort über seine Gefühle klar werden. Am 02.01.07 ist er abends vorbei gekommen um mir zu sagen das es aus ist. Ich hab mir alles angehört, hab versucht seine Entscheidung zu verstehen und hab ihn dann ziehen lassen. Ich hab weder gefleht das er bei mir bleiben soll oder ihm Vorwürfe gemacht, ich hab nicht versucht in krampfhaft zu halten. Das kann ich also schon behaupten. Aber das Gefühlschaos in mir sieht eigentlich genauso aus wie bei dir. Ich mache mir gar keine Gedanken darüber wie ich ihn wieder gewinnen kann. Ich frage mich immer wieder was ich übersehen habe, was ich hätte besser machen können, ob ich es hätte verhindern können..... Genau wie du, frage ich mich wie er uns einfach so aufgeben konnte.
Einer Bekannten hat er gesagt, er möchte in seinem Leben noch was erleben. Hätten wir das nicht gemeinsam erleben können? Oh man, das tut so weh, mir wäre nie in den Sinn gekommen, dass ich irgendwas ohne ihn hätte machen wollen.
Ich lege ihm auf jeden Fall keine Steine für seine weitere Zukunft in den Weg. Scheidung und Notarvertrag - alles was er will, mache ich ohne Scherereien mit. Er hat es also sehr einfach bei seiner Selbstverwirklichung.
Er hat sogar seit Januar eine neue Freundin. Vielleicht erfüllt sie all die Anforderungen, die ich nicht erfüllt habe.
Ich will ihn ja auch nicht zu irgenwas zwingen, was er nicht möchte. Was mich so zerfrisst, sind die Schuldgefühle und immer wieder die Fragen wie konnte es dazu kommen. Aber mehr wie rumspekulieren und immer wieder neue Fragen und Antworten suchen bleibt nicht mehr übrig.
Kampf gewonnen?
is ja auch nicht gerade prickelnd bei dir...
weisst du, ich habe in den letzten 4 wochen sehr viele gespräche mit anderen gehabt. dabei ist mir bewusst geworden, dass diese schuldgefühle völlig normal sind. sie aber eigentlich grundlos sind. denn es gibt immer zwei personen, die agieren. und da ist immer einer bei, der nicht redet oder nicht die signale sendet, die der andere verstehen könnte. dann irgendwann kommt es zum bitteren ende und man sitzt da und denkt: he??
ich habe beschlossen, nachdem ich heute zum 100mal zu ihm gehen wollte, um seine augen zu sehen, nichts mehr zu tun und ZU AKZEPTIEREN. Es ist halt so gekommen. Es hat nicht sollen sein und Fehler hab nicht nur ich gemacht. Damit leb ich einfach besser. ich habe gekämpft und jetzt ist schluss mit lustig. ich liege verletzt am boden und schein den kampf verloren zu haben, aber vielleicht habe ich ihn ja auch gewonnen?
wenn dein mann ne andere hat, kann es bedeuten, dass ihm bei dir was gefehlt hat. es kann aber auch heissen, dass er sich irgendwie austoben will. und genau das ist es: du sitzt da mit diesen gedanken und kriegst keine antwort. du wirst sie auch nie kriegen. entweder du kämpfst oder du lässt es sein, aber dazu gehört auch ABZUSCHLIESSEN und sich diese zermürbenden Gedanken nicht mehr zu machen. Es ist hart, ich weiss. Heute ging es mir sehr schlecht. Ich habe in den seltsamsten Situationen einfach angefangen zu heulen (voll krank). Aber, ich bin froh, dass ich es geschafft habe nicht zu ihm zu gehen. Ich bin froh, dass mir immer mehr bewusst wird, dass nicht er, sondern ich wissen muss, was ich will. Udn genau das muss Dir bewusst werden. Ich denke aber, es hat was mit Stolz und Würde einer Frau zu tun, ihn ziehen zu lassen!! Laß das frei, was DU liebst und wenn es zu Dir zurückkehrt und Du es noch willst, hast du es für immer...
Natürlich ist es schwer....
Hallo smartdriver,
ich weiß, dass es sehr, sehr schwer ist, mit dem Gefühlsverlust des Partners klar zu kommen. 12 Jahre sind eine lange gemeinsame Zeit; wenn einer von beiden das einfach aufkündigt, zieht er dem anderen emotional den Boden unter den Füßen weg. Wenn der Partner "einfach aufgibt", was für einen selbst die wesentlichen Bestandteile des eigenen Lebens waren, wird der eigene Lebenssinn maßgeblich in Frage gestellt. Wenn sich dein Mann "einfach so" von dir abwendet, kann das Gefühl aufkommen "nicht genug" gewesen zu sein. Die eigene Wahrnehmung wird plötzlich zweifelhaft, wie man selbst die Beziehung gesehen hat, wie man meinte den Partner zu kennen und natürlich auch wie man sich selbst empfunden hat. Man bekommt leicht das Gefühl, sich auf seine eigene Intuition nicht mehr verlassen zu können und das ist ein Urvertrauen in sich selbst, dass einem plötzlich abhanden kommt.
Niemand kann den Schmerz einer (ungewollten)Trennung vermeiden. Und die Hilflosigkeit, die mit dieser Erkenntnis einsetzt, ist vielleicht noch mal so schlimm. Du kannst davor nicht weglaufen, niemand kann das. Aber du kannst Deinen inneren Frieden wiederfinden; langsam und mit der Zeit Dich wiederfinden. Und, weil deine Aufmerksamkeit nicht mehr auf deinen Partner geteilt wird, wirst Du wahrscheinlich noch viel mehr über dich selbst herausfinden, als Du bislang gewußt hast. Ich weiß, dass es langsam geht; ich weiß, dass es ein elendiger Weg ist; ich weiß, dass es geht. Ich sag jetzt nicht: geh aus, lerne neue Leute kenne, laß dich ablenken. Wenn dir das was gibt, wirst du es schon machen; wenn dir das nichts gibt, weil alle diese neuen Leute (und Männer) noch immer einfach die "falschen" sind, lass es nach. Lerne erstmal wieder das kennen, was Dir am nahsten ist: Dich selbst. Schieb die Schuldgefühle ERSTMAL beiseite, stell die Frage "warum liebt er mich nicht mehr" ERSTMAL nach hinten. Kratz das alles zur Seite und beschäftige dich erstmal mit dem, was darunter liegt : DICH. Finde ERSTMAL wieder die kleinen Freuden, bevor du das große Glück erwartest. Lehn Dich nicht mit dem letzten bisschen Kraft, das Du noch hast, gegen das Leben auf, sondern gestatte Dir einfach zu sagen: Morgen, morgen werde ich gegen den Schmerz, die Ungerechtigkeit und den Verlust ankämpfen. Für heute überlebe ich einfach erstmal. Fang mit dem an, womit dein Mann schon vor längerem begonnen hat: sich auf sich selbst zu fokussieren. Er hat es gekonnt - UND DU KANNST ES AUCH. Was kannst Du denn verlieren: Dein Mann hat sich schon für die Trennung entschieden; ob Deine Schuldgefühle überhaupt eine angemessene Grundlage haben, kannst Du in deiner derzeitigen Situation aus Wut und Trauer nicht bemessen; die Antworten auf deine Fragen nach dem warum und wie kannst Du in einiger Zeit, wenn Du wieder mit dir selbst im Tritt bist und den richtigen Blickwinkel einnehmen kannst, auch noch ergründen gehen. Die Aufarbeitung dieser Trennung läuft dir nicht davon, kümmere dich zum richtigen Zeitpunkt darum: später!
Ob dein Mann "nur" eine Midlife crisis hat oder ob diese neue Freundin im Alltag wirklich alle seine Anforderungen erfüllt, bleibt abzuwarten.
Deine Entscheidung, deinen Mann seinen Weg selbst wählen zu lassen, finde ich gut. Wieviel Kraft, Stolz und Würde du aus deiner Entscheidung ziehen wirst, wirst du erst später selber erkennen. Aber dann in vollem Ausmaß.
Sehr schöne
worte hast du gefunden! es ist wahr. bei dem ganzen vergißt man ganz sich auf sich selbst zu konzentrieren. genau das ist es aber, was viele männer irgendwie von natur aus "können". vielleicht ist es für uns immer spannender die ganze energie und konzentration auf den partner zu legen und uns dabei vollkommen zu vernachlässigen...
ich sitze hier und denke schon wieder mal viel zu lange darüber nach, ob er wirklich begriffen hat, dass ich schluss gemacht habe, obwohl ich ihn liebe. dass es ein warnschuss war. ich meine, er ingoriert jegliche gefühle meinerseits und nimmt nur dieses "schluss" ihn ohne zu kämpfen. hab mir schon fast eingeredet, er habe irgendwie meine letzte sms nicht erhalten, an dem ich ihm nochmal gesagt hab, dass ich ihn liebe...aber,ist wahrscheinlich wieder nur ein überflüssiger gedankengang. hätte er wirklich gewollt, hätte er was dagegen getan oder mir seine gefühle gezeigt und würde nicht mit seinem verletzten stolz nur dieses schluss hinnehmen.....es ist wirklich schwer...ich kann auch schlecht akzeptieren und loslassen!
Du hast ganz bestimmt recht,...
aber irgendwie schaffe ich es nicht, mir den Kopf zu zerbrechen. Manchmal geht es einen Tag oder ein paar Stunden gut und dann kommt mir irgendwas in den Sinn und schon fängt das Grübeln wieder an.
Ich hab ja selber gemerkt, dass es unterm Strich zu gar nichts führt, ausser das es mir noch elender geht. Aber zwischen Herz und Verstand liegen halt Welten.
Ich denke, dass auf mich selber fokusieren, wird wahrscheinlich die schwierigste Hürde für mich werden.
Ich bin seit meinem 15ten Lebensjahr immer in einer Beziehung gewesen,dass waren nicht viele (mit meinem Mann 3), aber ich war halt noch nie so richtig alleine, und das für längere Zeit. Klar weiß ich, dass ich das schaffe und das es machbar/lebbar ist, aber das muss ich jetzt wohl erst lernen. Für mich war eine Partnerschaft immer das Schönste was ich mir vorstellen konnte. Rücksicht nehmen war für mich selbstverständlich und ich habe es nie als eine Last angesehen. Ganz im Gegenteil ich habe es immer gerne gemacht. Jetzt nur noch auf mich zu gucken erscheint mir nicht unbedingt erstrebenswert.
Aber sicherlich liegt es auch daran, dass ich in meiner Trauerphase eh nicht offen für die Zukunft bin. Irgendwie kann ich immer nur zurück schauen und sehen was ich verloren habe.
Ich würde echt viel dafür tun, damit das endlich aufhört. Ich weiß, das ist eine Frage der Zeit. Aber warum geht das nur im Schneckentempo vorran? Und kaum hab ich 5 Schritte nach vorne geschafft, kullere ich 3 wieder zur
Du hast ganz bestimmt recht (die restlichen vergessenen Buchstaben)
Hups, da hab ich wohl en paar Buchstaben vergessen. Ich wollte sagen, dass wenn ich 5 Schritte nach vorne geschafft habe, ich dann aber wieder 3 zurück kullere.
Er hat es richtig verstanden
Ich bin mir ziemlich sicher, dass er deine letzte sms bekommen und richtig verstanden hat. Aber er hat wohl seine Konsequenz daraus gezogen und fertig ist seine Entscheidung gewesen.
Ich glaube nicht, dass die Männer sich auch nur halb so viele Gedanken machen wie wir. Sicherlich kann man nicht alle über einen Kamm scheren, aber die meisten schon. Viele Bekannte haben mir erzählt,dass sich ihre EX-Partner immer sehr schnell mit Neuen getröstet haben, wo sie (dir Frauen) noch mit der Verarbeitung beschäftigt waren.
Aber das ist wahrscheinlich typisch Frau - genauso wie deine Erkenntnis zum Thema die ganze Konzentration auf den Partner legen.
Du kannst echt stolz auf dich sein für deine Erkenntnis
Und das meine ich ganz ehrlich. Ich finde, mit dem Entschluss den du gestern getroffen hast, bist du kopftechnisch auf jedenfall einen Schritt weiter. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft, mental nicht wieder rückfällig zu werden und wirklich an deiner Erkenntnis festzuhalten.
Ich wünschte mir, ich wäre schon so weit. :-(
Das mit dem plötzlichen Losheulen kenne ich gut. Aber das kann man halt nicht steuern. Mach dir darüber keinen Kopf. Das ist einfach ein Ventil für uns.
Konsequenzen...
ja, hat er gezogen. aber, warum???? hat er drauf gewartet, dass ich schluss mache?
Er fehlt mir so..."
Ich war 10 Jahre Verheiratet und meine Frau kam von heute auf morgen nicht mehr Nachhause, ich fühle mit Dir.
Und Kopf hoch wir schaffen das schon.Du hast diesen Schmerz nicht verdient.
Die meisten von uns haben von der Liebe eine sehr verklärte und romantische Vorstellung. Kein Wunder. In den Texten der Liedermacher und Schriftsteller, in Filmen und Romanen wird die Liebe verklärt und als das höchste der Gefühle dargestellt. Das ist auch so Da ist die Rede von Glück, Schmetterlingen im Bauch, inniger Zuneigung und jeder Menge Romantik.
Diese schöne Seite von Liebesbeziehungen erfahren wir meist nur sehr kurz. Die mit der Liebe verbundenen positiven Gefühle sind nämlich meist nur in der Verliebtheitsphase da und diese dauert in der Regel allerhöchstens ein Jahr - in den meisten Fällen jedoch nur einige Monate. Danach tritt an die Stelle all der wunderschönen Gefühle eine Routine, die die meisten Beziehungen erstickt. Die zwei Menschen leben dann wie auf Eisenbahnschienen nebeneinander her, ohne jemals wieder auch nur im Entferntesten die Gefühle zu erleben, die sie in der Verliebtheitsphase verspürt haben.
Mit Ausnahme der Phase der Verliebtheit nein das ist die wahre liebe
(da war der Partner das wichtigste im Leben er war das Zentrum für uns)
empfinden wir in aller Regel das Gefühl der Liebe
für einen anderen nur,
wenn dieser uns das gibt,
was wir möchten.
Das heißt. Liebe ist im Grunde genommen etwas Egoistisches. Wir lieben einen Menschen nicht um seiner selbst willen, sondern immer nur, weil er uns gewisse Bedürfnisse und Wünsche erfüllt. Wenn der Partner unsere Wünsche nicht mehr erfüllt, beispielsweise den Wunsch nach Anerkennung, Sex, Zärtlichkeit, Verständnis, Zuwendung, etc., verwandelt sich unsere Liebe in Enttäuschung, Hass, Gleichgültigkeit.
Mit anderen Worten: fast niemand ist zur bedingungslosen Liebe fähig, mal abgesehen von mir. Der Normalsterbliche erwarten immer etwas, stellt Bedingungen an unsere Zuneigung. Und werden diese Bedingungen nicht erfüllt, werden die Erwartungen enttäuscht, gibt uns der andere nicht (mehr), was wir uns von ihm erhofft haben, dann denken wir über eine Trennung nach.
Jede Liebesbeziehung
lebt von der Erfüllung
der Bedürfnisse des anderen.
Das ist auch o.k.so, und wenn wir uns dessen bewusst sind, dann kann eine Partnerschaft funktionieren.
Liebe lebt vom Geben.
Das bedeutet aber auch: wir müssen uns regelmäßig um den anderen bemühen und dafür sorgen, dass seine Bedürfnisse nicht zu kurz kommen. Für das Gelingen einer Partnerschaft ist es entscheidend, dass wir und unser Partner uns einig sind in unseren Erwartungen und Vorstellungen. Und natürlich müssen wir bereit sein, die wichtigsten Bedürfnisse des anderen auch zu befriedigen.( keine Frage das versteht sich ja von selbst.)
Erwartungen und Lebensziele können sich jedoch im Laufe der Jahre ändern. Dann müssen wir nach einem neuen Konzept suchen, das beiden Zufriedenheit bringt oder die Trennung ist unausweichlich.
Was bedeutet das nun für eine Partnerschaft? (Affäre)Es bedeutet, dass eine Beziehung nur funktioniert, wenn beide bereit sind, zu geben, zurückzustecken und Kompromisse zu machen. Eine gute Beziehung ist nie eine Einbahnstraße.Wie es bei Dir war meine Liebe
Auf diesen wege wünsche ich dir die ware Liebe