Mich würde mal interessieren, wer sich in einer ähnlichen Lebenssituation befindet:
Bin 38 und Finanzierungsspezialist mit folgendem Wochenablauf:
Zwischen 9 und 10 Uhr Eintreffen im Büro, dann Geschäftsbesprechungen, Kundengespräche, Computeranalysen und Berechnungen, mit Problemen der Mitarbeiter rumschlagen, Vorstandsvorbereitungen usw. usw. d.h. Stress pur. Feierabend selten vor 20 Uhr. Dann wird noch Arbeit mit nach Hause genommen, weil nicht alles zu schaffen war oder man bestimmte Sachen im Büro nicht in Ruhe durchdenken konnte. Zu Hause angekommen noch etwas Fernsehen, unsystematisches Surfen im Internet, Kleinigkeit essen, dann am Schreibtisch noch Unerledigtes erledigen. Manchmal noch joggen im beleuchteten Park.
Am Wochenende: Ausschlafen wegen des Schlafdefizits in der Woche, Einkäufe erledigen, etwas Sport treiben (z.B. Radfahren), weitere unerledigte Sachen abarbeiten, Studium von Fachliteratur und Weiterbildung (in meinem Job fürs Überleben wichtig). Ev. etwas Fernsehen und Musik hören. Sonntags die unvermeidbare Hausarbeit, nächste Arbeitswoche vorbereiten, um eigenen Kleinkram kümmern ...
Fazit: So ist etwa mein Lebensablauf seit Ende meines Studiums vor 10 Jahren. Eine Beziehung hat sich nie ergeben - gab weder Zeit noch Gelegenheit, irgend jemanden kennenzulernen. Man kommt aus diesem Rhythmus nicht mehr raus, da man wie ein Uhrwerk funktioniert. Ich wüsste auch gar nicht, wie ein Mensch wie ich eine Partnerin finden sollte. Im Internet hat man als 38jähriger Mann Null Chance eine Partnerin zu finden (definitive Erfahrung), in der Disco ist man doppelt so alt wie der Durchschnitt der restlichen Gäste (wird also bestenfalls schräg angeguckt), Frauen in der gleichen Altersklasse sind fast immer schon vergeben oder haben an einer Beziehung kein Interesse.
Also lebe ich einfach so weiter wie bisher, wohlwissend für immer Single zu bleiben. Im Inneren tief unglücklich, aber kein Rauskommen möglich. Über den eigenen Schatten zu springen ist leicht gesagt, geht bei mir aber nicht. Ich lebe also einfach so weiter. Wofür? Wohl für nichts. Bin ich ein Einzelphänomen oder gibt es Menschen, denen es ähnlich geht?

Millionen.
Gestern im Fernsehen: Zu viel Singles in Singapur -- lange Arbeitszeiten, keine Gelegenheit, Leute zu treffen. Die Regierung will die Singles verkuppeln, Verkupplungsinstitute werden gefördert. Wollen wir das?


Ansonsten: Jou, mache ich auch so. Seit 20 Jahren.


Und jede Frau ist entsetzt, wenn man z.B. sagt, dass das Wochenende zur Regelarbeitszeit gehört. Und dass man nix davon hält, in Urlaub zu fahren. Schon gar nicht in den Süden. Das Verständnis für solche Lebensweise hält sich besonders bei jüngeren Frauen in kaum messbaren Grenzen.


Also, betrachtet man die Wünsche und das Verneinen schlichter Lebensnotwendigkeiten und die eigentlich einzufordernde Entsagung an überbordend spassigen Lebensstil - die Welt spinnt.


Die Menschen.



asteus

    Wozu brauchst du eine Frau?
    Bzw. wann hättest du denn Zeit, eine Beziehung zu pflegen? Nach Feierabend TV und surfen streichen? Statt gelegentlich Joggen etwas Sex? Am WE??? Wahrscheinlich darf sich deine Partnerin um die "unvermeidbare Hausarbeit" und den anderen lästigen "Kleinkram" kümmern, um dir etwas Zeit für die Beziehung freizuschaufeln???


    Ein trauriges Leben...


    Wie wäre es, im Job einen Gang herunterzuschalten
    (finanzielle Einbussen wirst du hinnehmen müssen) und mit dem Leben anzufangen??? Du fragst dich doch selbst "wofür???" Es wird Zeit, daß du darüber nachdenkst, was wirklich wichtig für dich ist.


    LG Ela

      jarod_12098475

      Vielleicht eine ...
      ... saublöde Frage, aber sei's drum:


      Du sagst, Du bist erst gegen 9 oder gar 10 im Büro. Kannst Du denn nicht früher hin und dafür früher fort am Abend? Dann hast Du mehr Zeit am Abend und könntest sogar einem sozialen Hobby (also nicht im Netz surfen) frönen, bei dem Du gar nette Frauen triffst. Was machste denn überhaupt aufm Netz? Gehe Leute treffen! Und am Wochenende musst Du ganz sicher nicht immer arbeiten gehen. Geh raus und mache mit Leuten ab! Gehe Squash spielen oder so. Tut gut.


      Und bevor ich hören muss, dass bei einem anständigen Job halt rangeklotzt werden muss und das nicht anders geht: Ich bin die erste, die Überstunden schiebt, wenn in der Arbeitsstelle mal wirklich etwas dringend fertig gemacht werden muss, auch mal am Wochenende (bin Juristin in der Privatwirtschaft und kenne das mit deadlines und Fristen sehr gut). Aber DAUERND Überstunden und Wochenendeinlagen heisst, dass Du oder Dein Boss die Arbeit schlecht einteilen und / oder dass ein, zwei, mehr ... neue Mitarbeiter ran müssen. Und das subito. Erstens ist keiner auf der Welt unersetzlich, das heisst also, wenn Du morgen mit einer Herzbaracke (Helvetismus für Herzinfarkt) über einem Aktenstapel zusammenbrechen solltest, werden alle sagen "der Depp hätte sich nicht so verausgaben sollen in der Arbeit" und übermorgen sitzt an Deinem Platz ein - Pardon!- neuer Depp bis zum Zusammenbruch. Zweitens musst Du dringend wieder sozial aktiv werden, weil Du sonst total vereinsamst, nicht nur hinsichtlich einer Beziehung, sondern sozial, also keine Freunde und Bekannte mehr ... Meiner bescheidenen Meinung nach ist es nämlich kein Job der Welt wert, seine *ganze* Zeit dran zu geben und ihm das *gesamte* Leben unter zu ordnen. Schalt nen Gang runter und verdiene halt weniger Geld & akzeptiere, dass dies weniger Prestige bringt. Dann hast Du unter dem Strich aber mehr (vom) Leben.


      Für Putzen und so wiederkehrende Sachen würde ich eine Putzfrau anfragen, ob die Lust hat, bei Dir zu putzen - sie kann nämlich gleich auch noch einkaufen, dann musst Du das nicht mehr so oft. Teuer? Ja, sicher, aber warum willst Du Dir denn noch die (eh nicht vorhandenen) Wochenenden auch noch damit versauen? Und waschen und bügeln könnte eine Putzfrau gleich auch noch. Macht mehr Zeit zum Leben für Dich unter dem Strich!

        audrea_11971129

        Ach ja und
        Als ich noch Singelin war, habe ich stur am Mittwochabend mit einigen Freunden zum Essen abgemacht. Das war mir heilig und mit einer dafür relativ spät angesetzten Zeit von 8 Uhr abends passte das sogar gut zur Arbeit.


        Man arbeitet, um zu leben. Man lebt aber nicht, um zu arbeiten.

          audrea_11971129

          Jein.
          Denn es gibt es Arbeiten, die auch bei weit mehr als 'Normerfüllung' nicht dazu reichen, eine Entlastungskraft zu engagieren.


          Man kann dann selbstverständlich antworten: Dann taugt der Job nix.


          Nein, sage ich dann, dann taugt das Regelsystem der Entlohnung nix. So kommt man auf die Erkenntnis - was Wunder - dass auch mit viel Fleiss in vielerlei Branchen eben nix zu reissen ist. Somit taugt diesbezüglich das kapitalistische System der nach Wertschöpfungsmöglichkeiten gerichteten Entlohnung nix. Aber egal.



          So könnte man vorschlagen, doch die Branche zu wechseln.


          Wenn alle 'unlukrativen' Branchen entfernt würden, bliebe nur ein gesellschaftliches Skelett übrig (Friseurentlohnung im Osten Deutschlands wegen der nahen polnischen Grenze EUR 4,80 Brutto in der Stunde...). Vorschläge, die zur eigenen Zeitentlastung des Hilfspersonals bedürfen, sind nur bedingt tauglich und nicht zu verallgemeinern.


          Jeder Kleinselbständige - und davon gibt es MILLIONEN!!! - wird das so unbesehen unterschreiben.


          Und Zeit, Leute kennenzulernen in Bereichen, die einem zudem persönlich ohnehin nix geben, bleibt so ohnehin nicht. Seit nunmehr 17 Jahren bin ich nun - und das mit Freude - im allergrössten Sportverein am Orte mit einigen Tausend Mitgliedern - sogar meine Schwester ( und das heisst was!) hat auf einem Besuch hier den Blick schweifen lassen und auf meine eher ironisch gemeinte Frage, ob da denn - nur rein äusserlich betrachtet - eine Frau 'für mich dabei wäre' mit einem zackigen 'Nö' reagiert.


          Voilà.


          Im Leben kann man noch soviel planerisch vorgehen - wenn es nicht sein soll, wird es nicht.


          Autsch.




          asteus

            an0N_1247886199z

            Siehste,
            wenn ich sage - und das ist nicht einmal auf meinem Mist gewachsen - dass zwei Menschen, um miteinander 'glücklich' zu sein , ähnliche Ansichten vbom Leben haben müssen, ist das hiermit wieder einmal bestätigt.


            Wenn er sein Leben 'um zu arbeiten' so sieht, braucht er auch eine Partnerin dazu, der das nicht fremd ist.


            Eine Ausgeh-, Spass-, Freizeit- und Urlaubsschnecke tut es da mitnichten.


            Es gibt auch Frauen, die aus der beruflichen Tätigkeit mehr Zufriedenheit mit sich selbst ziehen als aus einer Beziehung. Dennoch ist eine Beziehung immer eine gerne mitgenommenen Zutat im Leben.


            So sollte es ohenhin generell sein.


            Bitte um Verzeihung, dass ich da verbal ein wenig grob werde.



            asteus

            jarod_12098475

            Naja ...
            ... Wenn Du meinst es ist so, ist es für Dich so. Wusste ich eben nicht, dass Du in einem riesigen Sportclub bist, das hast Du anfangs gar nicht gesagt. War eben eine simple Idee von mir.


            Andere simple Idee: Suche unter "parship" oder einer andere online Partnervermittlung, da gibt es wirklich viele Ladies, die in ihrem Beruf zwar voll aufgehen, aber dennoch gerne einen Partner hätten. Das heisst aber, dass Du Dich am Abend mit potentiellen Partnerinnen treffen musst, aber ob Du es bis dahin aus dem Büro schaffst?


            Und bevor Du mir nun in die Haare schmierst, dass Du auch das schon zig-fach und erfolglos versucht hättest, und alles Planen halt nicht hilft, ja, das stimmt manchmal auch. Planen hilft nicht immer, aber gar nichts Planen und Anreissen hilft auch sicher nicht. Habe auch nicht behauptet, dass meine bescheidenen Vorschläge sicher immer gegen die Partnerlosigkeit helfen. Und wer lange genug den Kopf zu allem schüttelt, so wie Du, findet eh immer ein Haar in der Suppe.


            Vielleicht findest Du ja wirklich einmal eine Partnerin, die ebenfalls die Erfüllung im Arbeitsleben findet und Dich versteht, so wie Du bist. Sie müsste aber älter sein als Du, damit sie keine Kinder mit Dir haben will, denn das ginge bei zwei Arbeitswütigen wohl nicht gut.


            So, und die Sonne scheint ganz doll hier und ich gehe nun 4 Stunden frühstücken und spazieren! :-))

            Dauerhaft Single? Wohl ja ...
            Nach einem Wochenende des Nachdenkens bin ich auch zu dem Ergebnis gekommen, Single zu bleiben. Ich sehe durchaus nicht schlecht aus, treibe in meiner wenigen Freizeit Sport und achte schon sehr auf Fitness und Gesundheit. Aber für einen 38jährigen Mann der beruflich voll im Management eingespannt ist (d.h. mindestens 60 Stunden-Woche, Arbeit am Wochenende und/oder zu Hause, hoher Ruhebedarf) - dafür hat keine Frau Verständnis. Kinder bzw. Familie käme für mich ohnehin nicht in Frage, allenfalls eine Beziehung. Auf wechselnde Partner und Bettgeschichten - wie mir jemand empfohlen hat - stehe ich überhaupt nicht. In Internet-Singlebörsen kann ein 38jähriger Mann allenfalls gleichaltrige Frauen mit Kindern (1 + x) kennenlernen; für mich unakzeptable, da ich zu Kindern nicht den geringsten Bezug habe. Wenn eine Partnerin, dann schon eine attraktive und jüngere ohne Kinder. Die hat aber unbegrenzte Auswahl und nimmt sich verständlicherweise lieber den gleichaltrigen sonnenstudio-gebräunten Sunnyboy mit 35-Stunden-Arbeitswoche als den gestressten Manager den sie nur selten sieht.
            Die letzten Jahre habe ich mich in meiner wenigen Freizeit ziemlich abgequält, eine Partnerin zu finden - und damit Zeit vergeudet, die ich hätte schöner nutzen können. Fazit: Nur Enttäuschungen bzw. Frauen, die es auf mein Geld abgesehen haben. Ich bin daher doch froh, nun erkannt zu haben, dass man auch als dauerhafter Single sein Leben leben kann. Das ist zwar etwas einsam, aber was solls. Tipps wie kürzer treten etc. können nur von Leuten kommen, die nicht wissen wo es drum geht. Wer wie ich in der 2. Managementebene arbeit, hat nur die Möglichkeit vollen oder keinen Einsatz zu bringen.
            Ich würde diesen Job auch nicht aufgeben um eine Frau kennenzulernen, denn wie gesagt -mit 38 ist der Zug sowieso abgefahren. Hat nichts mit Resignation zu tun, sondern ist schlichte Lebenserfahrung ...

              Zug abgefahren?
              Hab schon richtig gelesen - und da hast ja nicht Unrecht. Nur meine Erfahrung ist eine andere. Ich sehe jünger aus als ich bin, aber wenn ich eine Frau mal anspreche, fragt sie irgendwann doch danach, wie alt ich denn eigentlich sei. Wenn ich dann sage 38, dann war's das dann - nie mehr was von ihr gehört. Ich gebe zu, dass mich nur jüngere Frauen interessieren - dafür mag man mich kritisieren; aber wenn ich für gleichaltrige Frauen nichts empfinde, dann kann ich an meiner Natur eben nichts ändern - und bleibe eben Single. So einfach ist das. Und wie gesagt, ich bin auch nur für eine richtige Beziehung zu haben, nicht für wechselnde Bettgeschichten.

                rashid_12363001

                Dann hast dus doch schon für dich entschieden...
                ...und bleibst eben Singel.


                Ich hoffe, du findest wenigstens in deinem Job Erfüllung.


                Übrigens, wenn du dich nur für blutjunge Mädels interessierst, darfst du es denen nicht übelnehmen, wenn ihnen mehr an deinen Geld, als an dir liegt (ich seh auch nicht, was du einer Frau sonst zu bieten hättest).


                Nenn es managementagreement...


                LG
                Ela


                P.S.: Ich bin nicht käuflich

                  Überwiegend singlemänner
                  "den Singlezustand gibts unter Männern genauso wie unter Frauen"


                  leider stimmt die aussage so nicht.


                  gesamtgesellschaftlich gibt es deutlich mehr singlefrauen als männer.
                  diese singlefrauen sind jedoch überwiegend älter, weil es mehr älter frauen als älter männer gibt.


                  in der angesprochenen altersgruppe dominiert die zahl der singlemänner deutlich über die zahl der singlefrauen, weil männer grundsätzlich jüngere frauen bevorzugen, durch den geburtenrückgang aber weniger junge frauen vorhanden sind und mehr männer als frauen pro jahrgang geboren werden.


                  ergebnis: über 30% der besagten männer wird dauerhaft partner- und kinderlos bleiben.

                    an0N_1247886199z

                    Junge frauen wollen älter männer
                    @ela1972


                    männer stehen auf jünger frauen und frauen stehen auf ältere männer. dies ist in dieser gesellschaft üblich und ein hauptgrund, warum viele männer partnerlos bleiben: das zahlenverhältnis männer zu jungen frauen stimmt nicht.


                    die mädels werden immer leugnen und dies auch selber glauben, dass es nicht um das geld beim mann geht.
                    die mädels werden aber sagen, dass sie einen attraktiven, selbstbewußten, gut gekleideten, humorvollen usw. mann haben wollen.
                    frauen vergessen aber, das diese eigenschaften einher mit dem sozialen status gehen und damit auch am geld gebunden sind.


                    oder ziehst du einen sozialhilfeempfänger vor, der dich zur pommesbude in der plattensiedlung einlädt? der mann mit geld, der mit die unter dem eifelturm champus trinkt, wird bei die viel eher romantische gefühle erwecken.

                      Jüngere Frauen ...
                      ... sind solche zwischen 20 und 30.
                      Ja, eine richtige Beziehung ist was wertvolles, v.a. wenn man seit mehr als 10 Jahren Single ist.
                      Ich werde auch keine Beziehung mehr haben, denn warum sollte sich plötzlich was ergeben, wenn sich in den letzten 10 Jahren auch nichts ergeben hat?

                        trygve_11846653

                        Was solls
                        ist m.E. o.k., dass Männer wegen der statistisch kürzeren Lebenserwartung zumindest vom Singledasein im Rentenalter weitgehend verschont bleiben. Darum werde ich auch bis 70 arbeiten, jedenfalls so lange wie die Gesundheit mitspielt. Alleine, alt, ohne richtige Aufgabe und dann noch in einer anonymen Großstadt lebend - das wäre eine Horrorvorstellung.

                        rashid_12363001

                        Du sagtest:
                        Viele Frauen, mit denen Du gesprochen hast über die Jahre, seien nur an Deinem Gelde interessiert gewesen.


                        Da Du beruflich keinesfalls kürzertreten willst, kannst Du Frauen ausser Deinem Gelde aber auch nicht viel anderes bieten (wie zB Deine Zeit, Zuneigung, Gesellschaft und Zärtlichkeit - alles so äääääh zeitraubend und ineffizient, nicht wahr ...). Wenn Du Dich so deutlich rar machst im Privaten, geht von Anfang an eben nichts ausser einer "Beziehung", die v.a. auf Geld basiert.


                        Und ich verstehe total, dass Du Dich von jungen Frauen angezogen zwischen 20 und 30 fühlst, da die hübsch, herzig und frisch sind, aber die wollen zu 99% irgendwann eine Familie. Da das für Dich nicht in Frage kommt, kannst Du lediglich für sie für einige Zeit ein netter (und alternder) sugardaddy sein, bevor sie weiterziehen und einen Vater für ihre Kinder suchen gehen.


                        Du musst Dich mit zunehmenden Alter aber auch mal fragen, ob Du denn mit diesen jungen Frauen denn überhaupt noch gemeinsame Interessen hast, denn der Altersabstand wird immer grösser zwischen Dir und ihnen. Angenommen, Du fändest jetzt eine Freundin, die 20 Jahre alt ist ... Du wärst nun fast doppelt so alt wie sie. Würdet ihr überhaupt in derselben Welt leben? So eine junge Frau will noch um die Häuser ziehen und etwas erleben - und Du tust das sicher nicht bei Deinem Job. Was bleibt denn dann noch zwischen euch übrig?


                        Ich kann ja noch provozierend in den Raum werfen, dass Du schlicht Angst hast vor Nähe zu einer gleichaltrigen oder gar einer älteren Frau, da Du diese nicht (mehr) mit Deinem tollen Job und Deiner relativen Unabkömmlichkeit beeindrucken könntest, so wie es bei jungen Frauen noch eher klappt.


                        Vielleicht bist Du also unbewusst doch lieber allein und ungebunden als dass Du Dich den Forderungen, die eine junge oder gar eine alte Frau an Dich haben könnte, zu stellen. Eine Beziehung ist eben auch, wie ein Job: viel, viel Arbeit. Vielleicht scheust Du diese Arbeit ja und findest deswegen keine Frau, obwohl Du ja "möchtest".


                        Wahrscheinlich liege ich eh total falsch und was masse ich mir überhaupt eine Meinung über Dich an. Aufgrund Deiner Beiträge kommst für mich aber als klassische Kombo "beruflicher Überflieger & emotional-sozialer Krüppel" rüber. Arbeite vielleicht mehr an Deiner Persönlichkeit (die sicher viele Vorzüge hat!) und nicht nur an Deiner Karriere.


                        Vielleicht klappt es dann ja doch noch mit einer Beziehung. Der Zug für eine Beziehung fährt übrigens nie ab. Mein Grossvater hat sich im Alter von 75 Jahren nochmals heftig verliebt und war die letzten 10 Jahre seines Lebens mit dieser Frau sehr glücklich.


                        Alles Gute.

                          trygve_11846653

                          @hugox
                          "männer stehen auf jünger frauen und frauen stehen auf ältere männer."


                          hugox, das kommt ja wohl drauf an, wie man "jünger" und "älter" dev. ich möchte keinen mann, der 10 oder 20 jahre älter ist! mit plus/minus 5 jahren komme ich besser zurecht, wobei ich dir recht gebe, daß ich meistens den "älteren" attraktiver finde. das hat aber mehr mit "reife" als mit "alter" zu tun.


                          "die mädels werden aber sagen, dass sie einen attraktiven, selbstbewußten, gut gekleideten, humorvollen usw. mann haben wollen."


                          sicher, aber das kann auch ein "normalo" bieten. was hab ich denn, von all den guten eigenschaften, wenn der mann meint, eine 60 std. woche durchziehen zu müssen???


                          "oder ziehst du einen sozialhilfeempfänger vor, der dich zur pommesbude in der plattensiedlung einlädt? der mann mit geld, der mit die unter dem eifelturm champus trinkt, wird bei die viel eher romantische gefühle erwecken."


                          weißt du, ich glaube immer noch an "liebe" und da ist es mir egal, ober "er" sozialhilfeempfänger (auch ein top manager kann seinen job verlieren) oder multimillionär ist.


                          soviel charakter habe ich!


                          etwas kleines, was von herzen kommt, ist mir unendlich viel mehr wert, als wer weiß was teures, worüber beim kaufen überhauptnicht nachgedacht wurde=> einfach nur teuer. romantisch finde ich es, wenn ich in "seinen" augen liebe sehe (kennt ihr dieses leuchten?) champus mag ich wirklich nicht und der eifelturm ist mir auch keinen zweiten besuch wert.


                          lg
                          ela


                          die immer noch naiv an liebe glaubt

                            rashid_12363001

                            @klaus
                            "denn warum sollte sich plötzlich was ergeben, wenn sich in den letzten 10 Jahren auch nichts ergeben hat?"


                            Vielleicht, weil Dir langsam bewusst wird, daß Arbeit und sozialer Status nicht alles sind im Leben???


                            Wenn Du mit Deiner Beziehungslosigkeit problemlos zurechtkommen würdest, hättest Du hier wohl kaum gepostet, oder?


                            Ich wünsche Dir von Herzen, daß Du Karriere und privats Glück "unter einen Hut" bekommst.


                            LG


                            ela

                            rashid_12363001

                            PAH!
                            Blöde Frage:


                            Warum sollte ein Flugzeug in Sichtweite abstürzen, wenn ich noch nie gesehen habe, dass eines runtergefallen ist?


                            Resignation in Ehren, aber so weit geht es bei mir nicht. Oder -- nur selten.



                            asteus

                            audrea_11971129

                            Danke und tschüss ...
                            Für mich war das Singledasein die letzten Jahre nie ein Thema, so wie es das für viele Menschen auch nicht ist, denn es stellte sich hierzu gar keine Alternative. Viele Singles treten als solche gar nicht in Erscheinung und werden deshalb auch nicht wahrgenommen. War das erste Mal seit vielen Jahren, dass ich überhaupt darüber nachgedacht habe und auf dieses Forum gestoßen bin, denn wenn man auf die 40 zugeht, kann man ja mal Bilanz über sein bisheriges Leben ziehen.
                            Meine Entscheidung ist nun auch gefallen: Ich bleibe Single - und zwar aus gutem Grund. Eine wirkliche Partnerin zu finden ist so schwierig und kann zu so vielen Enttäuschungen, falschen Hoffnungen und Erwartungen führen, dass ich es lieber lasse. Ich bin es gewohnt, unabhängig, niemandem für irgendetwas Rechenschaft schuldig, frei und allein zu sein - und bin auf Experimente und Risiken gar nicht scharf. V.a. auch nicht darauf, dass irgendeine Frau sich die Gütigkeit erweist, mich so zu akzeptieren wie ich bin. V.a. habe ich auch keine Lust, mit irgendwelchen Sunnyboys um attraktive Frauen zu konkurrieren. Alles hat im Leben seine Vor- und Nachteile - und darum bleibe ich Single - und bin hier aus dem Forum jetzt weg für immer ...