Danke erstmal
für eure zahlreichen antworten.


ich möchte unbedingt betonen, das mir das völlig egal ist, ob einer studiert ist oder nicht - ich habe das nur erwähnt, um mein anliegen besser hervorzuheben.


mein exfreund ist koch und hat kein abi - war völlig wurscht, wir hatten uns genug zu sagen, da haperte es eher an was anderem.


ich will auch gar nicht, das er völlig für mein wohlergehen verantwortlich ist - ich bin sehr selbstständig und kann bestens für mich sorgen.


es klingt vielleicht bescheuert, aber ich bin ja kein teenie mehr, sondern 32 - und ich habe angst, die zeit mit dem falschen mann zu verbringen, anstatt dafür zu sorgen, das es mit mir vorangeht, am liebsten mit einem mann, der eine ähnliche geundeinstellung hat wie ich und sorry, das ich es wieder sage - geistig auf einem "niveau" ist, so das er mich auch dadurch begeistern kann.


schaut ihr nicht gerne ab und an zu eurem mann auf? ich schon. und mir die gespräche woanders holen möchte ich gar nicht, das würde ihn zu meinem kuschelbärchen degradieren, und das will ich nicht.


ich bin immer sehr streng mit mir selber, und das bin ich auch mit meinem partner - aber nur, weil ich ihn absolut für voll nehme!


die frage ist gut, ob es zu früh ist, sich die fragen zu stellen, die ich mir stelle.


aber ist es anderseits auch nicht ein schlechtes zeichen, wenn man nach so kurzer zeit den eindruck hat, es geht nicht weiter?


ich habe wie angedeutet lange keine beziehung gehabt und bin in dem punkt unsicher, ob ich nicht zu viel erwarte...... deshalb frag ich ja :-)))

    Ohje
    Hi go insane,
    oh das ist total schade. Da hast Du jemand der total lieb ist und dann passt es intellektuell nicht. Ich befürchte dass Du da nichts anderes machen kannst als Dich zu trennen. Wenn es Dich ja jetzt schon aufregt dann kannst Du nix machen. Denn das schlimme ist einen Bildungsstand kann man ja nicht "erlernen". Er ist so geprägt, so aufgewachsen und das ist eben seine Bildung.
    Selbst wenn Du Dir jemand anders suchst als Ausgleich mit dem Du intellektuell Dich austauschen kannst, würde Deine Beziehung ja trotzdem immer frustrierend sein. Sehr schade ist das. Tut mir leid für Dich.

    Pfff...
    ...ob du es glaubst oder nicht (was mir übrigens egal ist), ich habe dich schon verstanden. Mir ging es in meinen Anmerkungen aber nicht um das, was du ihretwegen schriebst, sondern um das, was du deinetwegen schriebst.



    Die Tatsache, dass er Bauarbeiter ist, schließt natürlich nicht aus, dass er studieren kann. Aber das scheint ihr (goinsane) nicht zu reichen.



    Sie ärgert es, dass er das Leben, was so kurz und schön sein kann, nicht ausschöpft. Das empfindet sie wohl als Respektlosigkeit dem Leben gegenüber. Gut, das ist gemutmaßt, aber zumindest kann ich mir das so vorstellen.



    Und natürlich kann studieren, wer will und arbeiten, wer will. Es kommt halt drauf an, was man daraus macht. Und augenscheinlich ist das, was er daraus macht, ihr zu wenig!

      Ich habe richtig gelesen,
      fand's nur irgendwie suess... wo man grad von Akademikern redet, bringst du als Gespraechsbeispiel Fussball und Stars...


      war nicht boes oder so gemeint :)

      Du hast nichts verstanden
      ich glaube, du fühlst dich irgendwie persönlich betroffen... aber für deine wut auf akademiker kann ich nichts.


      du hast wirklich nicht verstanden, worum es mir geht und ich finde es schade, wenn hier hasstiraden ausgetauscht werden. ich würde mich in deinen anschuldigungen etwas mäßigen.... danke.

      Nimm ihn wie er ist...
      du haste jemanden der toll ist, das is doch super.
      versuch ihn nicht zu verändern. stell dir vor, er würde jetzt anfangen dir zu sagen, du würdest dich zu "umständlich" ausdrücken. stell dir vor, er würde dich bitten dich fortzubilden indem du beo brötje einen kurs für heizungsregelungen machst.....


      ich kann dich schon sehr gut verstehen, ich verstehe dass du auch mal "geistreiche" gespräche haben möctest und nicht über jeden bauarbeiterwitz lachen kanannt.
      ich war auch mal mit so jemandem zsammen. um dir mal ein beispiel zu nennen: wir im restaurant, an der wand hängen schwaz/weiß bilder von prominenten.
      er schaut auf ein bild und sagt (laut) "ey, der typ auf dem bild, der weisshaarige, der die zunge rausstrekht..denn kennich doch... von welchem film nur ?"
      oder auch gut: wir wollen essen gehen, ich " wie wäre es mit fisch?" er: " nee, ich mag keinen fisch, wie wäre es mit sushi?, wollte ich schon immer mal probieren"


      wenn wir mit freunden unterwegs waren, ist es besonders aufgefallen, aber ich hatte genug selbstbewusstsein zu ihm zu stehen und ich bin sehr froh darüber.


      wenn du denkst der unterschied ist so groß, dann solltest du dich mal fragen, ob du wirklich so denkst- oder ob du etwas angst vor der gesellschaft hast.
      lg. ties

        wiebke_12736617

        Ties
        @ties: ich finde das erschreckend wie ungebildet das ist und auch dumm. Ohje, das ist doch furchtbar. einerseits ist es ja schön wenn du zu ihm stehen kannst aber ich könnte das nicht. da ist doch überhaupt kein normaler austausch möglich, geschweige denn über tiefgründige dinge zu sprechen. und das mit deinen beispielen ist ja jetzt noch "oberflächlich" betrachtet. ich würde mich auch mit so jemandem in grund und boden schämen.

          @Julschen
          Ich gebe Dir Recht!
          Ich hätte auch Abi machen können ( ok, ich war nicht ehrgeizig genug ), aber ich hatte damals auch keine Vorstellung, ich werde Arzt oder so.
          Jetzt habe ich diesen Sommer mein 10jähriges Berufsjubiläum in einem Job der mir Spaß macht - ein Klassenkamerad von mir studiert immer noch!!! Das finde ich soo peinlich
          ( bei ihm ) während andere was schaffen, studiert der seit 10 Jahren. Außerdem ist es auch nicht so toll, heutzutage zu studieren - wieviele Ärzte usw. gibt es denn? Wer garantiert mir, dass ich gleich einen Job bekomme wenn ich mit 26 oder 30 fertig bin mit studieren? Das kann dann auch alles für die Katz sein!

          Cool
          Ist besser als kino *popcorn hohl* ;-) ne aber ernsthaft habte auch schon 2 bez in denen ich mich dem partner überlegen fühlte geistig. Fand ich net so gut. Ist aber nicht daran gescheitert sondern an anderen dingen.

            Akademikermist..
            ist auch ganz normaler Kram, nur vielleicht ein wenig profunder und mit mehr Hintergrundwissen und mehr Perspektive *g*


            Jetzt stell dir mal vor, sie faengt mit ihm an, ueber irgendein Thema zu reden.. sagt dies und das, Pro und Contra, aus Sicht der Voegel und von ihm kommt ein Hm. Tja. Gut.


            Das ist es was sie meint. Sie sind gespraechsfuehrungstechnisch nicht auf demselben Stand!! Ich denke nicht, dass sie ueber Aktien reden will. Oder ueber den Boersenstand. Oder aehnliche abstruse Dinge, die wirklich nur Professionelle interessieren.

            ona_12711817

            Hmm...
            .. okay, dass man zu seinem Partner "aufschauen" kann, finde ich persönlich schon auch wichtig.


            Also so wie es rüberkommt, happert es ja offenbar nicht nur am Intellekt. Ich meine, wenn ein Mann nicht die Bildung hat die man sich wünscht, hat er meist etwas anderes was das kompensieren könnte. ZB eine grossen Lebenserfahrung, ein Flair mit Menschen gut umgehen zu können etc.. irgendetwas, was dich begeistert.


            Warum bist du denn mit ihm zusammen? Was für Qualitäten hat er denn, ausser mit dir lieb zu sein? Ich meine, irgendetwas hat euch doch zusammen gebracht - und wenn das mehr Gewicht hat als das Intellekt würde ich mir darüber keine Gedanken machen ..


            Wenn es aber so ist, dass du GAR nicht mit ihm reden kannst und du dich für ihn schämst, sobald ihr unter Leute seid, finde ich das schon eher bedenklich. Das hat aber alles nicht NUR mit dem Intellekt zu tun. Das ist immer relativ, und wie gesagt, die meisten Menschen haben irgendeine Intelligenz - muss nicht immer gleich "erlernt" oder eben mit Bildung zu tun haben.


            Gruss

            afra_12865334

            Kino ist gut
            Ich mach mit!



            Die Debatte um Akademikermist & co. hat ja für die Beitragsbeginnerin keinen hohen Wert - außer natürlich einen unterhaltenden.

              halona_12051106

              Das hat mir
              damals nichts ausgemacht. ich habe viele interessen und bin sowieso sehr sehr vielseitig, daher tausche ich mit beinem bfreudeskreis diese verschiedenen facetten aus.
              weisst du was ich meine ?
              wenn ich z.b. tiefgründige gespräche führen will treffe ich mich mit anderen leuten, wenn ich nur lachen will wiederum mit anderen usw. daher hat mi die dummheit meines damaligen freundes nichts ausgemacht. ich habe auch viel von ihm lernen können :-)

              ona_12711817

              Ja, aber ich denke auch,
              dass Du so nicht glücklich wirst...aus der jetzigen Frustration (die nach SO KURZER ZEIT doch schon immens scheint) wird irgendwann Hass, dann folgen Versöhnungen, dann wieder Wut und Enttäuschung...


              Ich kann nur aus meiner perspektive sprechen: meine GLÜCKLICHSTE --- wenngleich nicht längste --- Beziehung war die mit einem Partner, der noch ein Grad mehr hatte. Bei ihm fühlte ich mich geborgen. Geborgenheit und somit Vertrauen ist nämlich (wie Sex) grossenteils Kopfsache. Bei manch einem schlichter strukturierten Partner WAR ICH MIR SICHER, dass er mich liebt, aber ich fühlte mich innerlich allein gelassen -- weil der gute Mann mich intellektuell nicht erreicht hat.


              Nimm Deine Zweifel bitte ernst --- die Sache wird nicht besser...

              Ronny,
              Intelligenz misst man z.B. an Abstraktionsvermögen.

              ...
              Also, das ist ja ein schrecklicher Selbstdarstellungsthread geworden.
              Goinsane nützt es nichts, wenn einige hier ständig beteuern, sie hätten auch Abitur machen können...
              Selbstverständlich sind Akademiker keine besseren Menschen als Arbeiter.


              Aber: Goinsane findet in ihrem Partner keinen adäquaten Gesprächspartner. Wer das noch nicht selbst erlebt hat, kann da wohl nicht mitreden.


              Ich hatte mal einen Freund, der ebenfalls studierte und mit dem ich mich trotzdem nicht unterhalten konnte, weil er mir geistig unterlegen war. Wenn man das Gefühl hat, ständig über den Kopf des Partners zu reden, KANN die Beziehung keinen Bestand haben- ganz egal, ob er Kisten stapelt oder an der Börse spekuliert.

              Japp kenn ich
              der letzte ,als mein letzter ex der mih verlassen hat...stand irgendwo im forum,war auch student.ich stehe im harten leben..gehe arbeiten,hab kind,muss um mein leben kämpfen..bei mir gibts kein zuckerschlecker,keine studententreffs,keine bootspartys die daurch organisiert wurde..und kurz vor der trennung,hab ich das auch gedacht..aber nciht ausgesprochen...hätte ich das,hätte ich es beendet.und nicht er...ich finde studenten und die arbeitende gesellschaft haben nicht immer verständnis für einander.und ein ganz anderes leben...ich denke das es nicht immer gut geht...aber wenn beide sich drauf einigen,kann es gt gehen..meine erfahrungen sind anders...ich denke(ohne dich jetzt angreifen zuwollen oder sonst wen)aber ein student ist für mich ein ungezwungenes shulkind das manchmal nciht wirklich verständnis für den arbeitenden teil hat.wie gesagt,nicht böse gemeint...nur meine erfahrungen sind bitter.und vielleicht kann es auch gut gehen....aber ich werd mich nie mehr auf einen studenten einlassen.denn es sind zwei welten...so wie arm und reich.

                cheri_12856826

                Wir sind doch nicht mehr in den 60/70ern!
                Deiner Beschreibung nach sind Studierende Althippies, die neben ein paar Seminaren eben viele "Selbsterfahrungstripps" machen.


                Oh man, wir sind im 21. Jahrhundert und ich möchte nicht bezweifeln, dass es hier und da mal einen solchen Kandidaten gibt, der so ist, wie du es beschreibst, aber der Großteil der Studierenden hat eben kein Leben wie die Made im Speck.


                Verkürzte Studienzeiten, voller Stundenplan, völlig überzogene Anzahl von benoteten Scheinen, Studiengebühren und hohe Mietkosten in den so genannten "Studentenstädten" sind nur einige der Aufwände, mit denen die Studierenden derzeit konfrontiert sind. (Und es gilt auch hier: Natürlich nicht jeder und nicht überall!)



                Gruß, von einer, die sich über solche Klischees furchtbar ärgert!