Mit "Orks" ist nicht das russische Volk gemeint, sondern die postkommunistische KGB-Mafia, die im Moskauer Kreml das Sagen hat! Den Unterschied solltest selbst du erkennen können.
Natürlich kann ich nicht neutral sein, wenn die Heimat meiner Vorfahren völkerrechtswidrig überfallen wird. Und natürlich bekommen die Überfallenen jegliche, mir mögliche Unterstützung. Und dies seit dem Beginn des Überfalls. Anfangs auf dem Bahnhof, wo ich die Bahnhofsmission bei der Erstversorgung der vielen aus der Ukraine geflüchteten Frauen und Kinder ehrenamtlich unterstützte, später dann mit der logistischen Unterstützung der von einem guten Freund gegründeten ehrenamtlich und ohne öffentliche Fördermittel arbeitenden psychologischen Beratungsstelle. Falls du mehr darüber wissen willst, schau mal in der ZDF-Mediathek das Mittagsmagazin vom 17. Februar ab Minute 40:50 nach, wo du viele Infos darüber findest. Und nein, ich bin nicht der, der dort geehrt wird, sondern nur einer der Unterstützer.
Was meinen Urgroßonkel betrifft: Natürlich teile ich nicht die konservativ-patriotische Haltung von Kazimierz Grocholski,.
Ich halte es da doch eher mit Heinrich Heine aus dem "Wintermärchen": "Fatal ist mir das Lumpenpack, das, um die Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit allen seinen Geschwüren!"
Aber vermutlich gehörte dieser Patriotismus damals zu den Grundvoraussetzungen, wenn man positive Veränderungen in seiner fremdbeherrschten Heimat erreichen wollte. Und das hat er unter anderem als Verfasser der sogenannten "Galizischen Resolution" durchaus erreicht. Die polnischsprachige Wikipediaseite berichtet übrigens noch deutlich ausführlicher über das Wirken und die Erfolge dieses Politikers.
Ich war übrigens vor ein paar Jahren mal in Rozyska. Von dem Gut ist nichts mehr zu finden, auch wenn sein Name dort bis heute wohl bekannt ist. Heute ist es ein Vorort von Ternopil.
Ich finde es übrigens immer wieder lustig, wie die Putinversteher immer wieder auf den Bandera rumreiten, es aber gleichzeitig verschweigen, dass die Orks aus dem Moskauer Kreml auf eine Bande rechtsextremisischer Bastarde setzt, die in alter SS-Manier nicht nur die Drecksarbeit für die Orks erledigen, sondern deren Führer ihre NS-Ideologie u.a. mit ihren SS-Tatoos (wie z.B. Wagner-Mitbegründer Utkin) offen zur Schau stellen. Lieber reitet man auf einen ukrainischen Rechtsextremisten herum, der bereits 1959 (also zu tiefsten Sowjetzeiten) zur Hölle gefahren ist. Natürlich passt es auch nicht in die russischhörige Filterblase, dass die rechtsextremistische Wählerliste bei den letzten Wahlen zur Rada (dem ukrainischen Parlament) gerade einmal 2,15 % der Wählerstimmen erreichte, bei der letzten Präsidentschaftswahl kam der rechtsextreme Präsidentschaftskandidat sogar nur auf gut 1 %! Klar, das passt nicht in die von Putin verordnete Naziphobie, der Tilly hatte mit einem seiner Düsseldorfer Mottowagen sowas von recht!