Kenne ich. Seit der Geburt unsres Kindes vor einem Jahr , kann ich den Sex an einer Hand abzählen . Ich leide darunter und vermisse den Sex .
Ich befriedige mich daher sehr oft selbst.
😢

Danach Betteln käme mir nie in den Sinn.
Aber ich komme auch bestenst mit wenig bis sehr wenig Sex aus. Hab gesunde Hände und brauch meiner Frau so auch nicht auf den Wecker zu gehen.

Ich verstehe euch nicht. Warum lässt sich jemand dazu herab, um Sex zu betteln? Das macht einen doch für den Partner total unattraktiv!


Anstatt zu betteln, lieber Klartext reden und sagen, dass man unglücklich ist mit dem Sexleben. Gemeinsam nach Lösungen suchen. Ist der Partner nicht bereit, daran zu arbeiten, dann eben trennen oder damit leben.

    Oder sich was nettes einfallen zu lassen.
    In einer Beziehung oder mit Kindern im Gepäck wir es eh schwieriger und selterner. Frauen oder auch Männer können dem Partner mal ein Verwöhnungsprogramm vorbereiten. Wenn man vieleicht noch nie was mit Spielzeug zu tun hatte, lasst echt was einfallen. Oder schreibt mir PN, wenn ihr nix wisst etc..

    listigerlurch1

    Was bringt es dur wenn jetzt einige Männer hier schreiben "Ich auch"? Ein paar megr Infos wären gut wenn du wirklich Rat willst - Meist sind beide Schuld wenn die Beziehung nicht läuft.

      darcy_22087382

      Warum nicht immer möglich? Wenn man sich manipulieren lässt weil zb. der Partner überemotional auf angebrachte Kritik reagieren läuft doch generell was schief. Sowas habe ich schon erlebt, erwachsene Menschen die dann ausflippen, Bock/Heulanfälle bekommen oder erstmal jammern wie schlecht es ihnen doch geht mitsamt einer Auflistung ihrer seeluschen Krankheiten und Traumata, verbunden damit das man aber auch keinen Spezialisten aufsucht, man hat das halt und andere haben gefälligst Rücksicht zu nehmen- Damit will man den Kritiker in den meisten Fällen nur Mundtot und das Leben bequem halten, der Partner welcher Kritik geäußert hat und unglücklich ist, ist denen dabei egal.

        Sieht bei mir ähnlich aus...
        wie helft ihr euch ab?
        Selbstbefriedigung?

        darcy_22087382

        Da gebe ich Dir Recht.


        Mann/Frau will sich manches eventuell auch nicht eingestehen, redet es sich schön, halt dieses Bla Bla.


        Ich finde es nur wichtig, sich selbst zu hinterfragen; Kann ich damit umgehen/leben oder nicht.
        Und dann dementsprechend auch zu handeln. Auch wenn emotional viel dran hängt.


        Oft lagern sich die Prioritäten in einer Beziehung mit der Zeit um und da müsste dann kommunikativ gehandelt werden. Wenn denn Bedarf besteht umzustrukturieren, von beiden Seiten aus....
        Aber meist wird ja nun mal von dem "Bedürtigen" zu spät gehandelt und von der Gegenpartei keine Einsicht oder kein Bedürfnis dahingehend gezeigt.
        Und die Kommunikation, seien wir mal alle ganz ehrlich ist eh grottig! 🙃

          suzu_20114093

          Für Andere wahrscheinlich nicht nachvollziehbar.
          Aber bei uns haben sich die Prioritäten inzwischen verlagert.


          Sex ist wichtig. Aber nicht so das es mir in den Sinn käme jetzt meine Beziehung in Frage zu stellen.
          Gespräche sind oft schwer da man sich im Kreis dreht oder es gar in Streit endet.
          Ich habe gelernt mit sexlosen Zeiten zurecht zu kommen. Meinen doch etwas komplizierten Partner habe ich ja freiwillig gewählt.

            darcy_22087382

            Doch. Das meinte ich ja, alles kann sich verlagern. In Richtungen mit den Jahren, unvorhersehbar.


            Aber der Umgang damit....


            Deshalb für mich persönlich, auch wenn es noch so schwer fällt, reden.
            Es will nicht verletzt werden. Grade wenn eine tiefe Bindung dahinter steckt,aber manches mal kommt man da nicht drum herum. Um sein Selbstwohl.


            Solange Du damit zurecht kommst....🙃

            darcy_22087382

            Warum ist es nicht möglich, Klartext zu reden? Wenn ich mit meinem Partner nicht reden kann, was ist das dann bitte für eine Beziehung? Worauf baut die dann auf? Auf Geld oder Abhängigkeit? Also das wäre nichts für mich.


            Musst du aber selbst wissen. Wenn du dich nicht deshalb trennen möchtest, ist das legitim. Dann brauchst du dich aber auch nicht zu beklagen, du suchst dir das ja selbst so aus.

            rabenschwarz

            Das kommt sogar sehr oft vor, auch hier in den Foren lese ich das häufig: es wird gejammert und sich beklagt, aber ändern will man nichts. Am liebsten wäre ein Zauberspruch, damit alles so läuft wie gewünscht.


            Blöd nur, dass es so nicht funktioniert. Mit beklagen allein erreicht man nunmal nichts und ändern kann man immer nur sich selbst. Man kann mit dem Partner reden, ihm sagen, was einen stört und was man sich wünscht. Wenn der Partner aber keine Lust hat, was zu ändern, kann man nichts machen.


            Das kann man dann nur so akzeptieren und entweder damit leben oder sich trennen. Meiner Meinung nach sind Menschen, die auf Kritik so reagieren, wie du es beschreibst, nicht beziehungsfähig. Das ist auch in Ordnung, es gibt manchmal Phasen im Leben, bei denen einfach keine Beziehung ins Leben passt, weil man eigene Baustellen hat, um die man sich kümmern muss. Dann sollte man aber auch so fair sein und keine Beziehung eingehen.

            darcy_22087382

            Das ist natürlich auch eine Methode, damit umzugehen. Wenn du damit leben kannst, warum nicht?

            rabenschwarz

            Hallo,


            wenn du als Kritiker fungierst, wirst du mit Gegenwind rechnen müssen oder mundtot gemacht. Was nicht daran liegt, dass alle Menschen es möglichst bequem mögen, aber wohl kaum einer mag Kritik an der eigenen Person. Deine Wortwahl trifft ziemlich genau den Punkt, unbedachte "Kritik" äußern verlagert nur das eigentliche Bedürfnis, welches man selbst empfindet, auf eine andere Person, die dieses ausgleichen soll. Da muss man sich vielleicht nicht wundern, wenn der kritisierte Partner überemotional reagiert.


            Wäre es da nicht viel zielführender über die eigenen Bedürfnisse zu sprechen? Dafür braucht es nicht einmal Kritik. Erfüllung von Wünschen oder Bedürfnissen sind keine Pflicht. Ich glaube nicht, dass es Menschen egal ist, wenn sich ein anderer unglücklich fühlt, ich glaube, sie sprechen zu selten darüber.


            LG Sis

              Geht mir leider auch so, mein Mann will nun schon eine ganze Zeit nichts von mir, egal wie viel Mühe ich mir gebe, er lässt mich immer abblitzen...

                10 Tage später
                sisteronthefly

                Kann man wirklich jede Kritik als eigenes Bedürfnis formulieren? Ich denke mir das gerade durch und tu mir damit ein wenig schwer.


                Bei vielen Dingen geht das schon, zum Beispiel, wenn es um sexuelle Bedürfnisse geht, mehr Unterstützung im Alltag, mehr Zuwendung zum Beispiel.


                Was aber, wenn es ganz normale Dinge sind, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, wie zum Beispiel, dass der Partner sich wäscht, sich die Zähne putzt, seine Wohnung sauber hält, sich einen Job sucht bei Arbeitslosigkeit, bei Alkoholismus/Suchterkrankungen und ähnliches? Sowas liest man ja auch oft im Beziehungsforum und da sind das nicht nur die Bedürfnisse des Partners, die missachtet werden, sondern grundsätzliche Dinge.


                Wie würdest du es beispielsweise formulieren, wenn der Partner ungepflegt ist und stinkt? Das hat ja nicht nur Auswirkungen auf die Beziehung, sondern auf sein gesamtes Leben (so jemand bekommt ja auch keinen Job bzw. wird ihn nicht lange behalten, um mal ein Beispiel zu nennen, ganz zu schweigen von der gesellschaftlichen Ächtung).

                  eisbrecher

                  Hallo,


                  ja, ich würde sagen, dies ist möglich. Hinter deiner Frage ist deine spezielle Einstellung zu erkennen, also das, was du empfindest und in deinem Leben für angemessen, selbstverständlich bzw. unangemessen, unmöglich auffasst. Die Bedürfnisse wären in deinem Fall jene, nach Ästhetik, gesellschaftlicher Anerkennung und einem beruflichen Standing. Es ist doch möglich das zu formulieren.


                  Eine etwas andere Perspektive bekommt deine Frage bzgl. Suchterkrankungen oder anderen schweren Erkrankungen. Wahrnehmung von Empfindungen und Bedürfnissen sind eingeschränkt, bei sich selbst oder bei anderen, auch können sie wohl oftmals nicht thematisiert werden. Wenn dies gelänge würden nicht zu Suchtmitteln gegriffen werden. Daraus resultiert wohl häufig eine Missachtung von Grenzen anderer. Manch einer muss vielleicht auch erst lernen Dinge einzufordern und nicht als gegeben hinzunehmen. Zu eigenen Bedürfnissen stehen gehört m. E. auch dazu.


                  LG Sis