Laut WHO-Empfehlung sollen Babys bis sie 6 Monate alt sind voll gestillt werden bzw. alternativ Pre trinken aus o.g. Gründen. Daran hat sich auch in den letzten Jahren nichts geändert
ich geh grad durch die Hölle
Google mal High Need Baby. Unter dem Stichwort findest du Blogs und Infos. Mein erster war auch so ein Kaliber und ich weiß wie anstrengend das ist. Hätte ich damals schon von High Need gelesen hätte ich vielleicht weniger gelitten. Er wird übrigens bald 7 und ja, es wird besser. Halt durch.
Meine Tochter ist 7 Jahre alt und bei ihr war das sicher nicht so. Sämtliche Fachpersonen haben das damals so empfohlen und ich glaube nicht, dass die einfach alle die WHO ignoriert haben. Aber ich vergass, dass du mehrere, schon ältere Kinder hast und sich seit Jahren mit dem Thema befasst.
Naja, um Empfehlungen und deren Herausgabejahre lesen zu können brauche ich keine 7-Jährige Tochter zu haben.
Diese WHO-Empfehlung existiert seit 2001 und ist damit im letzten Jahr volljährig geworden :FOU: irgendwie dann doch schon älter, als deine 7-Jährige, bei der es diese Empfehlung ja noch nicht gab
Naja, WHO-Empfehlungen sind halt genau das: Empfehlungen und nicht der Weisheit letzter Schluss. Die empfehlen auch, dass man sich gehen Grippe impfen lässt,... war letztes Jahr aufgrund der Virenmutation eher ein Reinfall, aber eben auch Empfehlung.
Hier ist die gängige Kinderarztempfehlung auch seit Jahren: Möglicher (!) Beikoststart ab vollendeter 16. Lebenswoche. Aber so und so muss das jede Mama selbst entscheiden und ich nehme mal an, das wird bei anderen Kindern jetzz nicht soooo anders sein: Wenn das Kind noch nicht soweit ist, bekommst du in die Futterlucke eh fast nichts rein und dann tschüssikowski Empfehlung. Masernimpfung ist übrigens noch (!) auch eine dringend angeratene Empfehlung und wie viele lassen nicht impfen?! Man miss ja nicht immer alles absolut setzten, schon gar nicht wenns um den menschlichen Körper oder menschliche Empfindlichkeiten geht. Was der eine locker wegsteckt, das haut den anderen aus den Socken und genau so unterschiedlich sind halt auch die Kleinsten. Habe auch gehört, es gebe Babys, die von Geburt an durchschlafen... meiner halt nicht. Kann ich mir jetzt auch nix von kaufen!
Naja, aber die Empfehlungen gibt es ja nicht ohne Grund, nur damit sich mal jemand zu dem Thema geäußert hat.
Ich habe lediglich den sehr frühen Beikoststart des Sohnes der TE mit den Veränderungen in einen zeitlichen Zusammenhang gesetzt. Wenn es damit nichts zu tun hat und das Kind die Beikost gut verträgt, dann soll es halt weiter mit Beikost gefüttert werden.
Ich finde es nur sehr seltsam, dass von einer Hebamme so ein Rat kommt, wo diese doch eigentlich wissen sollte, dass das Hauptnahrungsmittel eines SÄUGlings nun mal optimalerweise Muttermilch sein sollte bzw. alternativ Pre. Und zwar die ersten 6 Monate ausschließlich, sofern das Kind keine Gedeihstörung entwickelt.
Dass Kinderärzte leider so oft nicht der richtige Ansprechpartner für Ernährungsfragen sind habe ich mittlerweile auch schon mehrfach erlebt. Hauptsache der Punkt auf der Perzentile stimmt. Wenn es nach unserer ehemaligen Kinderärztin gegangen wäre, hätte ich bei der U4 auch schon eine Mahlzeit komplett durch Obstbrei (!) ersetzt haben müssen :FOU:
Auf das Impfthema gehe ich jetzt mal gar nicht ein, da habe ich eine ganz konkrete Meinung zu, aber diese Diskussion eröffne ich hier nicht...
Na du machst es dir aber sehr einfach, zu einem Thema einfach die WHO Empfehlungen zu lesen und diese dann wörtwörtlich wiederzugeben und als richtig abzutun.
Falsch, ich habe mich mit den Empfehlungen nicht aufgrund des Themas beschäftigt, sondern zu dem Zeitpunkt, als wir selbst vor der Frage standen, wann der richtige Zeitpunkt für die Beikosteinführung ist. Warum die wissenschaftlich fundierten Gründe für diese Empfehlungen deiner Meinung nach falsch sein sollen, erschließt sich mir nicht wirklich. Warum sollte ich die Organe eines so kleinen Babys mit zu früher Beikosteinführung überfordern, wenn es genauso gut noch wenigstens 2 Monate länger ausschließlich von Säuglingsmilch ernährt werden kann?
Du willst einen 4 Monate jungen Säugling von Brei ernähren? Bitteschön, tu dir keinen Zwang an, nicht meine Baustelle. Mir hat lediglich der zeitliche Zusammenhang zwischen der frühestmöglichen Beikosteinführung und der seitdem zunehmenden "Unausgeglichenheit" des Kindes zu denken gegeben. Wenn dies nicht der Grund ist, auch gut.
Warum du mir jetzt einen Vortrag darüber hälst, warum wissenschaftlich fundierte Empfehlungen Bullshit sind weißt wohl auch nur du selbst
Ich glaube, es ist nicht was du schreibst,sondern wie du es schreibst. Beikost ist nicht ausschließliche Ernährung. Und so wie du es schreibst, klingt es, als würden alle Mütter, die vor dem 6. Monate mit Brei anfangen, ihr Kinder misshandeln. Aber das ist eben, je nach Kind, nicht der Fall. Und Kinderärzte sind auch nicht per se Ernährungs- und/oder physiologische Spackos, die keine neueren wissenschaftlichen Forschungen rezipieren. Hebammen haben auch nicht der Weisheit letzter Schluss und wissenschaftliche "Erkenntnisse" absolut zu setzen, ist meist unklug, weil es für jede Studie eine Gegenstudie gibt.
Nun, so sollte es nicht rüberkommen. Natürlich misshandelt keine Mama mit zeitigem Beikoststart ihr Kind.
Was ich allerdings tatsächlich hart kritisiere, ist die Aussage der Hebamme. Die verdient nämlich ihren Lebensunterhalt mit Säuglingspflege und sollte daher schon auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse sein, ansonsten könnte ich auch den nächsten Verbandswechsel bei einem Patienten unsauber durchführen und nachhher sagen "oh wusste ich gar nicht, dass das Material steril sein muss", obwohl das schon seit über 100 Jahren bekannt ist.
Wenn die Hebamme natürlich auch noch dazu rät, so zeitig mit der Beikost anzufangen, was soll eine Mama, die vielleicht gerade ihr erstes und dazu noch sowieso nicht einfaches Baby hat dem noch entgegen setzen?
Vielleicht ist die Hebamme ja auf dem neusten Stand der Erkenntnisse? Die WHO ist nur eine Stelle, die empfehlen auch Sachen, die ich persönlich als fragwürdig erachte. Wir könnten jetzt 8 Hebammen fragen und würden wahrscheinlich 10 Meinung dazu erhalten ;-)
Es gibt diverse Seiten, die ich jetzt mal als einigermassen seriös erachte, die empfehlen den Start der Beikost nach vollendetem 4. Monat / anfangs 5.
Wenn man mit der Beikost beginnt, sind das ja echte Mini-Portionen, bis man da eine Milch-Mahlzeit ersetzen kann, ist das Kind schnell mal einen Monat älter.
80 % der Diskussionen in diesem Forum drehen sich nicht mehr ums Ursprungsthema. Solltest du ja gerade sehr gut wissen.
In diesem Thread hast du aber die Diskussion völlig am Thema vorbei gelenkt. Wirklich konstruktive Antworten auf die Ursprungsfrage kamen von dir dabei allerdings nicht
Ein fünf Monate altes Kind benötigt gewiss nicht 14 Stillmahlzeiten am Tag. Und nur weil ein Baby weint, hat es auch nicht immer gleich Hunger. Ich würde mal etwas Anderes als deine Brust anbieten zum Beruhigen.
Und warum gehst du nicht aufs Klo??? Dein Kind wirds auch mal ein paar Minuten ohne dich aushalten, wenn du in der Dusche bist. Auch wenns mal weint.
Ich hab damals in den wichtigsten Räumen Krabbeldecken mit Spielzeug deponiert (Wohnzimmer, Küche, Bad, Hauswirtschaftsraum).
Dann kann dich dein Kind sehen und du deine Arbeiten machen. Und dann kann er ja mal rumheulen. Ein Baby darf auch mal grummelig sein.
Und an deiner Stelle würde ich sogar ans Abstillen denken. Vielleicht tagsüber langsam Beikost und was danach noch benötigt wird, aus dem Becher oder wenns unbedingt sein muss eben Flasche. Dann kommt ihr BEIDE mal zur Ruhe
Happy wife (Mama), happy life
Absolut falsch. Du und niemand anderes war es, der die Diskussion mit der Beikost losgetreten hat.
Dann lies nochmal. Ich habe lediglich eine zeitliche Verbindung von der Veränderung des Kindes zum Zeitpunkt der Beikosteinführung hergestellt verbunden mit einer Empfehlung, was ich dementsprechend verändern würde.
Von dir kam bisher nur Gebashe auf das ganze Beikostthema ohne auf das eigentliche Thema einzugehen. :FOU:
So von mir noch ein Tipp bzw ist mir gerade heute fast selber wieder ein altbekannte Fehler unterlaufen. Der Kleine hat geschlafen und nach ca 30 Minuten hat er lauthals geschrien. Ich bin gleich hin, aber weil er im Kiwa lag, Verdeck auf und von der Tür abgewandt, bin ich nicht so schnell an ihn rangekommen, um ihn abzuschnallen und aus dem Kiwa zu heben. Tja, da war der kleine Kerl schon wieder eingeschlafen und ist dann erst eine Stunde später richtig aufgewacht und nicht nur im Schlaf hochgeschreckt. Wenn er im Bett liegt, schau ich sonst immer, ob er nicht gleich wieder weiter schläft, wenn er mein lächelnde Gesicht sieht. Denn oft scheint er hellwach zu sein, die Augen sind offen, er schreit, aber er ist im Schlaf dann doch nur kurz erschrocken. Wenn man ein Kind in so einem Moment quasi aus dem Tiefschlaf reißt, braucht man sich nicht wundern, wenn die Kleinen nach so einer Aktion so richtig knatschig sind. Sie hätten ja gerne weiter geschlafen, aber Mami hat sie ja einfach so aufgeweckt.
sorry, aber was hast gedacht??
Kind ist da und plötzlich herrscht Weltfrieden und alle tanzen auf Blumenwiesen??
Will man sich einen Hund zulegen, fangen alle an zu überlegen, aber sobald es um ein Kind geht, schaltet sich das rationale-logische Denken aus.
Soll ich denn einfach wiederholen, was andere schon geraten haben?
Meine Kinder waren und sind gute Schläfer. Wir haben da aber nie so ein Drama draus gemacht, jeder von uns hat überall schon geschlafen, wo man schlafen kann. Die Kinder schleichen sich oft zu uns ins Bett. Hauptsache, morgens sind alle fit und munter.