Freund oder Feind? Dazwischen gibt es nichts? Können die zwei sich nicht normal benehmen? Erst wie Hund und Katz und jetzt die große Vertrautheit? Ein wenig sonderbar ist es schon, dass nach dieser geheimnisvollen Aussprache unter vier Augen eine sonderbare Komplizenschaft zwischen deiner Freundin und deinem Freund zu bemerken ist, die keinen Raum für dich vorsieht. Es ist auch interessant, dass die beiden einander jedenfalls nicht egal sind. Erst Streit, nun die große Eintracht.
Bei mir wäre es so: Ein gutes Gefühl bei einer Sache samt Vertrauen ist alles. Verliere ich dieses gute Gefühl, könnte man natürlich zum Ermittler werden und versuchen zu erforschen oder zu erfahren, was los und passiert ist. Dies könnte man in weiterer Folge analysieren und sich einreden, dass da nichts ist. Oder man bzw. ich würde sich bzw. mir dies sparen und sich bzw. mir sagen, dass man bzw. ich auf solche Freunde verzichten kann. Zumal eine Aussprache mit beiden Seiten zu nichts führt. Um es kurz zu machen: Mich würde es nerven, wenn meine beste Freundin und mein Freund nach einer zänkischen Phase nun eine sonderbare geheimnisvolle Vertrautheit miteinander teilen, in die sie niemanden miteinbeziehen. Auch deshalb, weil die ganze Sache nicht natürlich gewachsen scheint, sondern ursächlich mit dem Vieraugengespräch zu tun haben scheint. Dann könnten die beiden gleich ohne mich weitermachen.
Ich lese mit Interesse all die anderen Stellungnahmen, die der ganzen Geschichte keine allzu große Bedeutung beimessen. Ich an deiner Stelle wäre auch irritiert und wüsste nicht, was ich denken soll. Und wenn ich an einen solchen Punkt komme, dann kenne ich nur einen Teil der Wahrheit und verlasse ich mich auf mein Gefühl. Etwas anderes bleibt mir in einer solchen Situation -wenn ich das Gespräch gesucht habe- nicht übrig.