• Mein Baby
  • Plötzlich unglücklich über sein Leben? Hilfe :(

xue_12850032

Dann erkenn das doch für dich an. Wenn dir das momentan reicht, dann kann dir auch egal sein was andere davon halten. Such doch nicht immer nach anerkennung, die brauchst du doch garnicht wenn du zufrieden bist.

Stimme dir zu 100% zu. Wenn ich von der Arbeit komme dann finde ich schon das ich was geleistet habe, vielleicht auch weil man etwas dafür bekommt (Lohn), alsos chwarz auf weiß "sieht" was man geleistet hat. Im Haushalt sieht man das weniger, zumindest die alltäglichen Dinge. Vielleicht weil es auch eine sehr stumpfe arbeit ist, die man immer wiederholt, aber das sind ja viele andere Jobs auch. :???: Ich denke das es wohl daran liegt das es so alltägliche Dinge sind die nebenbei laufen, die man macht wie Schuhe anziehen und sowas alles. Das ist für mich nichts besonderes, deshalb sehe ich es nicht als Leistung an. Ausnahmen sind wie gesagt fälle die besondere Hintergründe haben weshalb diese alltäglichen Dinge für diese Personen eben nicht alltäglich sind.

Für Medizin muss man denke ich auch sehr viel biss haben. Immer weiter machen obwohl man keine Lust mehr hat, keine Anerkennung bekommt, alles schief läuft usw. Ich finde das braucht man für jedes Studium wenn ich mich so umschaue, und mit Kindern noch dreimal mehr und für Medizin noch zehnmal mehr. Ich weiß ja nicht wie alt die TE ist, aber ich würde mir auch überlegen ob man dann mit vllt. mitte/ende dreißig (wenn alles gut geht) nochmal beruflich komplett bei 0 anfangen will mit übermotivierten jungen hüpfern die gefühlt die eigenen Kinder sein könnten. Für mich wäre das denke ich nichts, ich wäre da auch ganz ehrlich zu faul für. Wenn ich höre das man 12 semester studieren muss und danach erstmal eine Facharztausbildung macht wird mir schon schlecht. Und das auch nur wenn man das Studium in Regelstudienzeit schafft. :shock: Und wenn ich dann nachrechne wie alt ich am Ende bin hörts bei mir ganz auf. :roule:Da kann ich fast schon wieder in Rente gehen :lol: Nee, ich finde man sollte die Kirche schon noch im Dorf lassen. Man muss ja nicht gleich das höchste anstreben was es so gibt an Berufen, das heißt nicht das man nichts findet was einem nicht auch spaß macht. Wer weiß ob die TE Medizin am Ende doch nicht so mag. Man hat ja immer vorstellungen wie ein Studium oder Job so ist, und am Ende ist man froh das man doch was anderes gemacht hat. :mrgreen:

dinis_12452859

Das dachte ich mir auch. :mrgreen:


Ich muss ehrlich zugeben, dass ich die ganze Organisation drumherum sehr stressig finde...also z.b. Schliesszeiten vom Hort, Freizeitaktivität vom Kind und unsere Arbeitszeiten irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Auf meinen Mann kann ich da gar nicht zählen, weil er so gut wie nie vor 18/19 Uhr zuhause ist. Meistens noch später. Der Hort schließlich um 16 Uhr. Ich gehe bis 17 Uhr arbeiten...vor 18 Uhr bin ich meistens nicht zuhause. Die Kinder müssen in der ersten Klasse gebracht und geholt werden. Juhu...
Man ist nur am hetzen.


Auf Arbeit dreht man auch nicht Däumchen...ich zumindest nicht. Mein Frühstück würde nie im Magen landen, wenn ich nicht neben den Telefonaten mir mein Frühstück in die Backen schieben würde. In Ruhe essen sieht definitiv anders aus.
Da kommt es dann wohl auch auf das Kind an. Mein Kind ist nicht so nervig wie die meisten Kunden und Kollegen. Da hat der eine Mist gebaut und dann ist das Fahrzeug kaputt und da muss der Kollege frei haben und dann fehlen da 5 Leute durch Krankmeldung und nicht zu vergessen die Eltern, die alle 3 Minuten anrufen, weil die Kinder ihre Fahrkarte vergessen/verloren haben und gleich morgen brauchen sie eine neue und wenn es heißt, dass sie dafür zahlen müssen, dann rasten sie auch noch aus und der rote Lieblingspullover von Lilly ist auch verschwunden und sie weiß nicht wo sie ihn als letztes hatte...ich könnte doch mal bitte suchen gehen und wenn ich ihn gefunden habe, dann soll ich bitte dem nächsten den Pulli mit ins Fahrzeug legen...man hole ihn dann da und da. Das ist alles zusätzliche Arbeit für mich, die man vermeiden könnte, wenn Leute mal ihre Gedanken zusammennehmen würden.
Meine Mittagspause ist auch nicht sicher.
Ich habe jetzt Urlaub und ich weiß jetzt schon, dass ich meine ersten 2 Wochen auf Arbeit keine Pause haben werde, weil die Schule wieder anfängt. Und in meinen 3 Wochen Urlaub...ja, 3 Wochen "Urlaub" nachdem ich 4 Monate durchgängig arbeiten war...in der der Zeit hat auch keiner meine Arbeit gemacht...die ich dann noch parallel nachholen darf.
Da lobe ich mir meinen Urlaub, denn da muss ich nur mein Kind betreuen und das ist einfacher als Kollegen und Kunden.


Ich liebe meine Arbeit wirklich sehr, aber das heißt nicht, dass man auf Arbeit total entspannt ist. Ich stehe die ganze Zeit unter Hochspannung, weil alle 3 Minuten irgendeiner was will und ich ja trotzdem noch meine regulären Aufgaben habe.
Meine reguläre Arbeit macht mir tierisch Spaß, aber das heißt nicht, dass man nur Däumchen dreht und auf Arbeit durchatmen kann.
Das kann man als Arzt auch nicht, wenn man Medizin studiert hat...ein Kumpel von mir ist AIPler und kann seltenst sein Pausenbrötchen im ganzen essen.
Keine Ahnung was sich manche unter arbeiten gehen vorstellen. Selbst im Einzelhandel hat man keine sichere Pause.


Ich würde nie den Wert einer Vollzeitmutter mindern, aber dann möchte ich auch bitte nicht lesen, dass Arbeitnehmer durchatmen können am Arbeitsplatz. Mein Kind war auch mal klein und hat Mittagsschlaf gemacht und wenn man sich beim Schlaf dazulegen muss, weil das Kind sonst nicht schläft, dann ist das auch kein Stress sondern man liegt mal 30 Minuten.
Natürlich sehe ich meine Arbeit als Ausgleich zum Mutterdasein, aber das ist deswegen nicht weniger stressig. Und wer die Einstellung hat, dass Arbeit weniger Stress bedeutet, der soll sich doch bitte Arbeit suchen, weil jeder Mensch will seinen Stresspegel mindern. Aber doch bitte nicht das eine oder andere Modell bewerten oder abwerten, weil man es anders macht.

    Ich arbeite in einem emotional sehr stressigen Job mit hoch traumatisierten Menschen. Also nichts mit Däumchen drehen. Trotzdem vergleiche ich nicht mit Müttern, die Zuhause sind. Da spielen zu viele Faktoren mit rein. Ich war selbst 5 Jahre Zuhause. Und ich genieße es, alleine auf die Toilette zu gehen, haha.
    Es ist eine endlose Diskussion in der zu viel schwarz weiß Malerei betrieben wird.

    Also ich fühle mich jetzt ja gerade mit der Aussage "und setzte nicht noch zwei Kinder in die Welt" schon etwas angegriffen. Ich setzte bestimmt nicht aus Langeweile einfach Kinder in die Welt, und wenn dann auch nur wenn ich ihnen etwas bieten kann. Letztlich weiß ich für mich aber das ich noch min.ein Kind möchte, und dafür auch Abstriche machen würde/werde. So ne Aussage finde ich aber ziemlich unangebracht :-/


    Genauso die Unterstellung nicht Vollzeit arbeiten gehen zu wollen. Ja will ich aktuell tatsächlich nicht, warum? Weil ich daheim meinen fetten Ar*** platt drücke; nein - weil ich Kinder habe und die in erster Linie gerade die erste Prioritäten haben. Volleit arbeiten gehen kann ich noch lang genug.
    Meine Kinder sind nur einmal klein..


    Im Übrigen gab ich mich zwecks Medizinstudiun schon sehr informiert, auch da träume ich nicht nur einfach so und fachliche Ahnung ist schon vorhanden, also ich bin nict ohne Grund Krankenschwester ;-)

    Dann entschuldige, vielleicht waren da zu viele Hormone im Spiel als ich es gelesen hatte. Hatte heute ein nicht sonderlich schönen Tag *hust*


    Ich habe mir die meisten Worte wirklich zu Herzen genommen und bin mir schon in vielen viel Klarer.
    Morgen versuche ich es nochmal beim Arbeitsamt, da hatte ich bisher wenig Glück. Da möchte ich mal zwecks Umschulung nachfragen :)

    tiwlip_12368723

    Seh ich auch so. Ich hab zwar das Glück das hier die Kigas recht lange aufhaben, aber trotzdem ist es sehr stressig nochmal von der Arbeit durch die ganze Stadt zu hetzen damit man rechtzeitig ankommt und das Kind nicht auf den letzten Drücker abgeholt wird, kann man MAL machen, aber nicht immer. Manchmal ist das organisatorisch echt der Horror, gerade wenn Ferien oder Feiertage sind, man aber (oh wunder) genau DANN arbeitet, weil Ferienzeit = alle wollen in den Urlaub. Meine Arbeit habe ich mir genauso ausgesucht wie sie ist, und wenn ich was anderes machen müsste würde ich am Rad drehen, aber sie ist irre anstrengend und stressig, aber noch viel schlimmer ist das Drumherum das alle Arbeitenden Eltern haben. Dann das mit dem Kiga, wenn die mal einen Tag zumachen ist das ein Staatsakt sondergleichen. Das hat man alles nicht wenn man nicht Arbeitet. Ist ja dann egal ob der Kiga zumacht, man ist ja eh zuhause. Oder ob das Kind Krank ist, es zählt ja niemand Krankentage. Es brummt einem auch niemand blöde Schichten auf die nicht mit den Betreuungszeiten passen. Klar, man hat trotzdem verpflichtungen, viele haben ja auch Kinder im Schulalter pluss Kigaalter, aber die Pflichten sind überschaubar und locker machbar, ausser man hat Kinder mit speziellen Bedürfnissen, aber das ist ja hier nicht der Fall.
    Bei der Te sehe ich das Problem das sie sehr abhängig von den Eltern ist. Jetzt hat sie das "Problem" das ihre Schwester Karrieretechnisch reinhaut, und fühlt sich in ihrer leistung nicht genug anerkannt. Ich muss aber sagen wenn ich zwei Kinder hätte, und die eine reißt sich den po auf um etwas aus ihrem Leben zu machen wärhend das zweite momentan zuhause ist in Elternzeit würde ich auch eher Kind 1 loben, weil ich zuhause sein und Kinder + Haushalt als nichts Wahnsinnig Lobenswertes ansehe, sondern als ganz normal. Ich will das nicht herabsetzen, aber ich emfpinde es einfach als etwas das nichts ist was man so loben müsste. Das sie eine gute Mutter ist und es bei ihr ja so sauber ist und sowas klar, wenn mir das auffallen würde, würde ich das auch zur sprache bringen, aber einfach so ... eher nicht. Die TE ist ja selbst mit der Lage auch nicht zufrieden, aber auf vorschläge wie ein Ehrenamt anzunehmen oder Vhs Kurs zu belegen ist sie nicht eingegangen.

      dinis_12452859

      Doch an VHS Kurse nehme ich schon teil ;-)


      Es ist ein Stück die Abhängigkeit meiner Eltern aber, ich löse mich auch davon.

      dinis_12452859

      hm....wo beibt bei alledem der Mann/ der Partner/ der Vater? In Ehen mit "klassischen Rollenverteilungen" wie es bei uns ist ,übernimmt der eine Partner Kinder und den Haushalt, der andere die finanzielle Verantwortung. In Ehen, in denen beide Elternteile berufstätig sind, teilt man sich doch die Pflichten, dachte ich immer. Demnach obliegt die Verantwortung für den Haushalt und die Kinder im Alltag doch nicht nur Dir alleine?
      Wenn ich alleine alles stemmen müsste ( Kinder, Haushalt, Job), wäre ich praktisch alleinerziehend und das wäre mir tatsächlich zu stressig.:-D
      Defintiv stressiger als jetzt.

      dinis_12452859

      <<Das kann ich echt nicht nachvollziehen, klar, zuhause sein ist auf seine Art anstrengend, gerade wenn man mehrere Kinder hat, aber für mich wird immer Arbeiten UND Kind UND Haushalt (+ eventuelle Beziehung) anstrengender sein, unabhängig von der Art des Jobs, weil von Anfang an schon so viel organisiert werden muss.


      Wie ich schon schrieb: alleinerziehende Frauen haben es definitiv schwerer als Mütter und Hausfrauen, aber ich dachte, dass wir hier von Frauen sprechen, die in Beziehungen/Ehen leben- wie die Te.

        <<Man erkennt es doch selbst nicht mal als "Arbeit" an , sonst bräuchte man die Anerkennung von außerhalb doch nicht . Ich finde es ist fürs Ego ganz fatal NUR daheim zu sein. Ganz normal das sie sich so fühlt .


        Natürlich erkennt man es selbst als Arbeit an. Ich bin Mutter und Hausfrau und natürlich arbeite ich. Genauso wie es Ärzte tun. Genauso wie es Anwälte tun. Genauso wie es Erzieher tun. Der Unterschied ist lediglich, dass ich keinen Arbeitgeber habe, der mit regelmäßig Geld auf mein Konto überweist. So what? Brauche ich das? Nein.
        Anerkennung bekomme ich von meinen Kindern, meinem Mann, meiner Familie.
        Meinem Ego und mir geht es pudelwohl.


        Die Te fühlt sich so, weil sie keine Anerkennung von ihrer MUTTER bekommt. Vermutlich schon als Kind nicht. Die Mutti bevorzugte immer die Schwester und die Te kann tun und lassen, was sie will: sie zieht immer den kürzeren.
        Das ist hier das Grundproblem: die Mutti;-)

        alyson_11905641

        Dieses Gequatsche mit den AE's kann ich nicht mehr hören und genau das hat hier eigentlich nur noch gefehlt.
        Wieso vergleicht man diese beiden Modelle? Das ist absoluter Schwachsinn.
        Ich war jahrelang alleinerziehende Mutter und das ist nicht mal im Ansatz zu vergleichen.
        1. hat man weniger Arbeit im Haushalt, weil a) eine Person fehlt und b) hätte ich mir allein mit Kind nie eine 120qm Wohnung genommen.
        2. ist die Einstellung bei einer alleinerziehenden Mutter ganz anders. Da weiß man, dass da keine weitere Person ist und hat gar keine andere Wahl als das allein zu wuppen. Das ist psychisch schon ne ganz andere Sache.


        Du redest aber nur vom theoretischen Teil. Die Theorie ist aber oft ne ganz andere Geschichte als die Praxis.
        "klassische Rollenverteilung" a)es gibt genug Frauen, die auch gern selbst Geld verdienen. Wie oft gab es hier schon Threads, dass Frauen sich finanziell abhängig machen und sich dann nicht trennen wollen, weil sie finanziell abhängig sind? b) nicht für jede Frau ist die Mutterrolle die absolute Erfüllung.
        c) die Verdienste und Arbeitszeiten spielen eine große Rolle. Mein Mann verdient weniger als ich. Trotzdem kann mein Mann nicht hinschmeissen, weil er seine Arbeit braucht (merkt man ja auch in diesem Thread, dass Arbeit wichtig für die Psyche ist) und er von der Firma her die Stunden nicht runterschrauben kann.
        Ich habe lange Teilzeit gearbeitet, aber musste und wollte wieder die Stunden hochsetzen.


        Weisst du...es gibt mehr als schwarz und weiß. Es gibt Paare, die können es sich nicht leisten auf einen Verdienst zu verzichten. Dann gibt es Paare, die haben einfach das Pech, dass sie Vollzeit gehen müssen, weil die Firma keine Teilzeitarbeit zulässt.
        Meine Schwägerin z.B. sie hat ein Jahr nach dem Babyjahr Teilzeit gearbeitet. Dann ist die Assistentin vom Chef vorzeitig in den Ruhestand gegangen und meine Schwägerin musste den Posten übernehmen, weil sie die einzige Person war, die die Qualifikation dafür hatte. Also hieß es: entweder du gehst wieder Vollzeit oder du musst die Abteilung wechseln und wir besetzen die Stelle neu und du hast keine Chance mehr auf Vollzeit und eine höhere Position. Ein Einkommen konnten sie sich nicht leisten und entwickeln wollte sie sich auch noch in der Firma. Also hat sie in den sauren Apfel gebissen und mit 2 kleinen Kindern die Vollzeitstelle genommen.


        Die Theorie klingt immer so einfach, aber die Praxis ist meistens ein ganz anderes Thema.
        Und wenn mein Mann länger und mehr arbeiten ist als ich, dann kann ich ihn da nicht einspannen und er macht Kleinigkeiten, wenn er die Zeit dafür hat. Wir haben zwar manchmal zur selben Zeit Feierabend, aber da habe ich um 8 Uhr angefangen und er um 4Uhr. Und natürlich übernehme ich dann den Haushalt überwiegend und lasse ihm Kleinigkeiten wie Spülmaschine einräumen und Wäsche waschen, wenn ich nicht dazu gekommen bin. Auch die Organisation übernehme ich, weil er damit gar nicht groß in Berührung kommt.

          Also erstmaL:
          an dem Spruch "Auf der anderen Seite ist das Gras immer grüner" ist einfach was dran. Man schaut eher auf die anderen statt einfach das zu genießen, was man hat. Ist ja nicht so, dass du mit nix da stehst. Du hast einen Mann, zwei Kinder, eine abgeschlossene Ausbildung in einem sehr ehrenwerten Beruf, und das obwohl du noch relativ jung bist. Das ist doch schon mal was.
          Andererseits kenne ich das Gefühl, meine Eltern bzw mein Vater haben meine jüngste Schwester auch immer so in den Himmel gelobt. Wie toll, ihr Abitur! Ihr Studium! Und jetzt hilft sie beruflich benachteiligten Kindern!! Ja toll! Ihr Nesthäkchen schafft das alles ganz toll!
          No need to say, dass wir anderen auch Abitur gemacht und studiert haben - aber eben nicht so toll wie das geliebte Nesthäkchen :roll: Und klar, meine Schwester ist auch so - sie kennts ja gar nicht anders.
          Es hilft nur, sich davon loszumachen, in solchen Konstellationen kann eben nur ein Kind den Eltern alles recht machen. Seit ich mein Ding mache, hat sich auch die Beziehung zu meinem Vater sehr gebessert und wir können mittlerweile darüber auch scherzen ;)

          Wenn Mann und Frau alles zusammen machen, dann würde mich da aber mal interessieren wieviel Mann und Frau arbeiten und von wann bis wann.

          So verstehe ich das auch.
          Bei uns ist eben die "Problematik", dass meiner selten am Wochenende frei hat, alle 2 Tage ne andere unregelmäßige Schicht...mal von 3/4 Uhr bis späten Nachmittag, mal von früh bis spät abends, mal von Mittag bis Mitternacht...unsere Firma hat 200 verschiedene Dienste.
          Wenn er früh zuhause ist oder frei hat, dann macht er auch den Haushalt, aber im Großen und ganzen mache ich das meiste, weil ich einfach feste Arbeitszeiten von 8 bis 17 Uhr habe. So bin ich eben diejenige, die irgendwie Schliesszeiten vom Hort und Arbeitszeit irgendwie unter einen Hut kriegen muss.
          Ist leider so, aber da gibts leider dieses "wir teilen uns da rein", nur im Urlaub oder wenn wir beide frei haben. Geht aber auch. :mrgreen:

          tiwlip_12368723

          Ich arbeite ebenfalls nicht Vollzeit, und da finde ich es nur reecht und Billig das ich mehr im Haushalt mache. Das heisst nicht das er garnichts macht. Er ist für den Garten und die Autos zuständig, obwohl wir das auch nicht in Stein melsseln, was ansteht wird von dem gemacht der Zeit hat, grosse sachen im Garten machen wir zusammen.

          tiwlip_12368723

          Netter Beitrag , aber an meinem Thema vorbei. Ich vergleiche gar nichts, ich male gar nichts schwarz - weiß und mir ist es schnurzpiepegal, wie Andere um mich herum leben.Ich willl hier auch keine Grundsatzdiskussion starten. Mich nervt einfach nur die Abwertung der Hausrbeit durch berufstätige Mütter, die in diesem Thread und übrigens auch in Deinem Beitrag zu lesen ist. "Man merkt, wie wichtig Arbeit für die Psyche ist"- schreibst Du- völli vorbei am Grundproblem der Te, nämlich der ungesunden Bindung zu ihrer Mutter.
          "Zuhause zu sein ist definitiv ungesund für das Ego"- schreibt eine Andere.
          "Du leistest nicht viel, Andere machen es nebenbei" und so weiter.
          Hausarbeit und Kindererziehung IST Arbeit. Wer nicht in der Lage ist, das zu erkennen, hat ein ernsthaftes Problem.
          Am Ende kommt es im Leben auch nicht darauf an, was und wieviel man leistet- es kommt darauf an, sich ein möglichst angenehmes, schönes und glückliches Leben zu erschaffen.

            Supi- bei uns schon - Gott sei Dank!
            Und das sieht so aus: ich bin von Mo bis Fr alleine für Kinder, Garten und Haushalt zuständig, wobei ich natürlich auch eine Putzfrau habe. Mein Mann kommt teilweise erst zwischen 18.00 und 21.00 Uhr heim- Kinder sind dann schon im Bett. An Wochenenden kümmern wir uns beide um Kinder und den Haushalt.
            Das hat für uns als Familie folgende Vorteile: Ich kann mich uneingeschränkt den Kindern und allen im Haus und Garten anfallenden Arbeiten widmen- für mich ein optimales Modell, er seiner Karierre, was für uns alle in einem angenehmen und finanziell sorgenfreien Leben mündet.
            Und jetzt beantworte mit mal folgende Frage: welche von uns leistet mehr?:mrgreen:
            Und spielt das überhaupt für irgendwen eine Rolle?:-D

            Ich bin auch daheim und habe eine. Nur weil man daheim ist und nicht arbeitet, hat man nicht automatisch Bock auf Putzen :cool: