Auf meiner Stamm-Laufstrecke durch ne dicht bewachsene Allee rund um nen See, da könnte ich mir frühsommerlichen Sex schon gut vorstellen. - Ggf. mit einer der zahlreichen, aufreizenden Joggerinnen. Aber wenn, dann nicht vor der Dämmerung, wenn es deutlich milder ist und weniger Leute auf der Strecke unterwegs sind. Am Wegesrand und am Ufer gibt es da viele verschiedene nicht direkt einsehbare Stellen..

Kann ganz schön sein, mich nervt aber die rücksichtslosigkeit von manchen. Bin diese Woche zweimal mit meiner Tochter im Wald auf rammelnde Pärchen gestoßen. Ich machs auch gerne aber doch bitte nicht direkt neben den Wegen. 😅

Eigentlich nicht :) die meisten Menschen arbeiten bei diesem tollen Wetter und abends ist das ja man noch´n büschn kühl.

Selbstvertändlich verlockt die Sonne zu Sex im Freien. Sich bietende Gelegenheiten bleiben selten ungenutzt, am liebsten Abends am Strand oder am Baggersee. Auf dem Lande gibts aber auch andere Stellen, an denen man nicht mit Spaziergängern oder Joggern rechnen muss.

Ja da hast Du absolut recht. Wir haben diese Woche beim spazieren gehen sogar 3 Pärchen im Wald in flagranti erwischt.
wir erklärt man das den Kindern bitte!?
Da kann man ihnen ja nur die Wahrheit sagen...

    blowmore

    ja wenn Kinder jemand beim Liebe machen sehen, oder auch noch jemand Nacktes (igitigit) dann sollen sie nicht schauen....
    aber von morgens bis abends im Fernseher, Gewalt, Krieg, Mord und Totschlag damit sie liebevolle und gute Menschen werden... das toleriert die Gesellschaft !!!!!!!!!!!!!!!!

    Dafür habe ich kein Verständnis.


    Vor ein paar Jahrzehnten hatten Paare kaum eine andere Wahl, denn sie es treiben wollten. Die haben dann aber eher Stellen aufgesucht, die nicht eingesehen werden konnten.


    Heute herrschen kaum mehr Verbote für Sexualverkehr in Privatbehausungen. Ich meine sogar, überhaupt keine mehr, wenn man nicht gerade in einer fundamentalistischen Familienstruktur beheimatet ist.


    Im Freien treiben es die Leute daher nur noch, um einen besonderen Kick zu haben. Das grenzt dann schon eher an eine Art von Belästigung anderer Menschen, weil diese Personen wenig Wert darauf legen, nicht gesehen zu werden.

    Wenn sich spontan eine Situation ergibt in der wir Lust aufeinander haben und an einem passenden Ort sind kommt das schon mal vor. Aber das muss dann wirklich spontan sein, wir gehen nicht gezielt irgendwo hin um es auswärts zu treiben.

      leenaa99

      Also wenn ihr mal so spontan bei einem Rockkonzert oder in der Oper... Oder Kino ... So etwas kenne ich nicht und will es auch nie kennenlernen. Sexuelle Spontaneität solcher Art geht für mich gegen meine Menschenwürde. Aber OK. Muss jeder selbst wissen. Ich gucke weg und denke mir mein Teil.

      • bowmore hat auf diesen Beitrag geantwortet.

        Im Wald oderuf einen Feld geht es mmer finde ich oder auch Mal im See kommt natürlich aufs Wetter an und auf die Beschaffenheit der Gegend haha

        mila1001

        > Outdoor ist gar nicht meins. Beim Sex möchte ich laut und hemmungslos sein können, und nicht ständig auf andere Leute achten müssen.


        Wieso sollte das Outdoor nicht möglich sein? Wenn man irgendwo ist, wo die Leute einen nicht kennen... :mrgreen: Man muss es ja nicht grade so machen, dass es auf Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses hinausläuft. Aber zB Cap d'Agde, Strand, würden mir andere Leute keine Hemmungen verursachen.

        zauderer22

        Mir scheint du schießt in letzter Zeit etwas übers Ziel hinaus.
        Ich kann dem rumgemache, außerhalb der eigenen Wände, bzw. außerhalb des bequemen Bettes auch nichts abgewinnen.
        Aber dann gleich mit Menschenwürde um die Ecke kommen, ist schon etwas drüber, oder?

          bowmore

          @bowmore.


          Da ging es um so eine Äußerung "wenn es über uns kommt, dann ...".


          Die Äußerung ist ja vielleicht mehr Phantasie und insofern belanglos. Aber ich würde sowas so nicht schreiben: Ich sollte es ja nicht einfach da treiben, wo es mal über mich kommt. Das tun gewisse Tiere - daher dachte ich an die Menschenwürde.

          • bowmore hat auf diesen Beitrag geantwortet.
            zauderer22

            Nun, ich bin sicher alles andere als der Anwalt der oft überzogenen Sexmaniacs hier.
            Aber wir kennen das nun mal nicht mit dem starken Drang nach Sex, Das es einen mal so überkommen kann.
            Und denke auch das es nicht immer auch ausgelebt werden muss.
            Aber nur weil sich manche ihren, vielleicht animalischen, Trieben hingeben oder wie man es auch bezeichnen will, geht ja nicht gleich die würde flöten. Das ist mir dann doch ein zu großes Geschoss.
            Das ist sicher nicht meine Art von Intimität, manchmal vielleicht auch mit eine Niveaufrage, Wertefrage, Aber meist schlicht eine andere Auffassung von Sex. Aber nicht menschenwürdig ist mir dann doch zu krass.

              bowmore

              > Aber nur weil sich manche ihren, vielleicht animalischen, Trieben hingeben oder wie man es auch bezeichnen will, geht ja nicht gleich die würde flöten.


              Die Vorstellung, die Würde eines Menschen könne flöten gehen, ist bezogen auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland alles andere als verfassungstreu:


              Gemäß Grundgesetz Artikel 1, Absatz 1, Satz 1, der da lautet "Die Würde des Menschen ist unantastbar" kann die Würde des Menschen nicht flöten gehen. Könnte sie flöten gehen würde etwas existieren wodurch sie verändert/angetastet wird, was wiederum dem Postulat der Unantastbarkeit zuwider liefe.


              Aus dem Postulat der Unantastbarkeit der Würde des Menschen folgt, dass kein Mensch jemals in einen (Seins-)Zustand geraten kann, welcher dazu legitimieren würde, ihm die Menschenwürde und damit das Menschsein und die Menschenrechte und die Menschenpflichten abzusprechen/abzuerkennen, egal, was dieser Mensch Verdienstvolles tut oder Böses anstellt oder was diesem Menschen widerfährt/angetan wird.


              Dieses kurze einfache Postulat steht Gedankengebäuden entgegen, wie es sie zB in der NS-Zeit gab, denenzufolge Menschen willkürlich durch Machthaber/innen so degradiert und erniedrigt werden können, dass sie dadurch ihre Menschenwürde verlieren und in Konsequenz nicht mehr wie Menschen behandelt werden müssen sondern zB in Konzentrationslagern menschenunwürdig behandelt und gequält und getötet werden können.

                Ok. Da ja heutzutage alles erlaubt ist! Meinetwegen. Gegenbeispiel:
                Neulich las ich einen total irren altenglischen Krimi. In Kurzform wurden 2 Verlobte in die furchtbare Verlegenheit gebracht, dass er - um sie zu retten - eben diese mit ihm verlobte Dame aus dem Wasser ziehen und auf seinem Hausboot unterbringen musste, da das rettende Ufer nächtlich nicht mehr sicher erreichbar war. Diese keusche Aktion - zumal ja eben nichts, aber auch gar nichts Ehrenrühriges geschah - wurde jedoch von dem bösen Feind dieses Paares zu einer Erpressung ausgenutzt. Denn Verlobte nächtlich auf einem Hausboot, wenn auch in getrennten Kabinen! Was für eine sittliche Katastrophe und Erniedrigung. Beide dachten sogar schon an Selbstmord - aber irgendwie fanden sie einen anderen Ausweg, um nicht von der ganzen sie umgebenden Gesellschaft zutiefst verachtet zu werden.


                Wenn man überlegt, dass zwischen diesem Krimi und unserer heutigen Zeit 100 Jahre liegen! Und heute?


                Die sittliche Norm der Gegenwart wäre mindestens Gruppensex auf dem Hausboot. Für eine Erpressung müssten ganz fürchterliche Dinge passieren.


                Letztendlich finde ich da die heutige Moral doch besser, um ehrlich zu sein. Man ist dann eben seltener erpressbar, obwohl in Zeiten von #metoo schon Vorsicht geboten ist.