libero_19548714

Warum möchte er ausgerechnet einen Pitbull? Der ist doch als Kampfhund deklariert..?
Ist das wirklich sein Herzenswunsch oder wärs mehr ein Statussymbol?


Hatte er schon mal einen Hund? Falls ja, wie sieht die Geschichte zu dem aus?


Ich kann mir vorstellen, dass er sich das einfach in den Kopf gesetzt hat ohne zu wissen warum..


Klär mal seine wahren Beweggründe.. oder lass das Thema ruhen, vielleicht erledigt es sich ganz von selbst..

libero_19548714

Da ihr nicht zusammen wohnt, ist es seine Entscheidung, ob er sich einen Hund anschafft oder nicht. Und wäre ich er, hätte ich mich für den Hund entschieden, weil du dich mit deiner Erpressung disqualifiziert hättest!!


Ich kenne übrigens nur liebe sanfte Pitbulls, die jeden Wesenstest mit Bravour bestanden haben! Nur weil sie in einer Liste stehen, sind sie nicht automatisch gefährlich!
Da ist mir ein Schäferhund viel suspekter, der macht mir eher Angst!!

    grazia_12329395

    Da ist mir ein Schäferhund viel suspekter, der macht mir eher Angst!!


    Absolut! Die werden total unterschätzt!



    Lass ihn den Hund kaufen, schau mal wies läuft und dann freundest du dich evtl doch damit an. Ultimatium geht gar nicht!

      apfelsine8

      ja, die Regelungen hängen stark vom Bundesland ab, ich kenne die Nummer, ich habe mich in Rottis verliebt... Hier in Bayern musste meine Dame zum Wesenstest, der hätte die Haltung mit Auflagen verbinden können oder ganz untersagen. - In einigen anderen Bundesländern wäre es schlimmer geworden, in anderen wiederum ganz stressfrei.


      Rottis haben ja auch so einen Ruf als Kampfhund und "Statussymbol" weg... Ich musste auch lange warten, bis ich mir eine holen konnte, im Studium und kurz danach war es leider nicht möglich, aber schon da waren das in der Zeit im Tierheim immer meine Lieblinge. Inzwischen habe ich die zweite Rotti-Lady und den zweiten 40kg-Schoßhund. Die Bedenken unserer Nachbarn, die es am Anfang ziemlich stark gab, hat schon die erste Lady hinweg gefegt.
      Meine erste Hündin hat mich viel gelehrt im Umgang mit unserem Baby damals... wo ich noch unsicher war, auf ihre Instinkte konnte ich mich verlassen. Später hat Junior ihr (!!!) beim Zahnen die Ohren blutig gebissen. Davon, dass das Kind erst mal lernen musste, dass man Hunde streichelt, nicht rupft, nicht zu reden. Sie hat nie auch nur ein bißchen ausgezuckt. Ist noch nicht mal dem aus dem Weg gegangen.
      Aber ein Hund ist keine Katze. Bei einem Hund muss man immer darauf achten, dass die Hierarchie gewahrt ist und bleibt. Alles andere endet für Hund und Besitzer schnell sehr unschön. Das ist aber bei jedem Hund so, nicht nur bei den angeblichen Kampfhunden.

        grazia_12329395

        Oh ja, ich wurde in 5 Jahren Tierheim nie, aber in der Zeit danach 3x von einem Hund gebissen. Zwei davon war ein Schäferhund... Das andere so ein kleiner Terrier-Mix.
        Aber Angst vor Hunden habe ich deswegen nie bekommen. Ich habe auch keine Angst vor Menschen, obwohl es echt so einige Menschen gibt, die ziemlich gestört sind.

          Einfache Klare Kante zeigen.


          Er wird sicherlich eine Frau finden, die einen Pitbull ganz Toll findet

          libero_19548714

          Hund oder nicht Hund ist wohl eine Frage wie Kinder oder keine Kinder. Das lässt sich nicht vereinbaren, wenn einer das in seinem Leben haben will und es für den anderen nicht geht.


          Ich könnte auch nicht mit einem Partner zusammen sein, der keine Hunde mag. Bei mir waren die Hunde aber auch vor dem Partner da.


          Ein Ultimatum ist natürlich Blödsinn, aber du solltest für dich entscheiden, ob du einen Hund akzeptieren kann oder eben nicht und ihm aber dann nicht im Weg stehen sich diesen Lebenswunsch zu erfüllen - das wäre doch egoistisch :/

          Ganz klar, Hund und vorallem, Bullterrier aller Art.


          Wer diese Rassen wirklich kennt, weiß was ich meine. Wenn diese Hunde ihr Herz verschenken, bekommt man bedingungslose Liebe. Was ja beim Menschen nicht immer der Fall ist.


          Das Strahlen, wenn man nach Hause kommt ist unbeschreiblich und wenn man diese Liebe mit dem passenden Partner teilen kann, noch bereichernder für die Partnerschaft.


          Finde es immer bedenklich, wenn eine/r glaubt in Konkurrenz zu Kindern oder Haustieren treten zu müssen.

          libero_19548714

          Welche Erfahrungen hast du denn mit Hunden gemacht? Ich finde wichtig das zu wissen.


          Das Ultimatum war nicht ganz schlau von dir, ich würde mit ihm nochmals darüber sprechen. Ich an seiner Stelle wäre auch gekränkt, weil es ja sein Traum ist. Allerdings würde ich das Halten eines Tieres als Partnerin nur befürworten, wenn er sich wirklich darüber bewusst ist, dass das Tier Aufmerksamkeit, Ausläufe etc braucht und es nicht reicht, den Hund den ganzen Tag alleine in der Wohnung dahinvegetieren zu lassen. Viele Tierhalter sind ja nur verantwortungslos.


          Hast du mit ihm über deine Ängste gesprochen? Interessiert er sich dafür?


          Ich weiß nicht wie ich reagiert hätte, weil es mir einfach wichtig wäre zu wissen, welche Ängste mein Partner hat. Deshalb wäre es schön, wenn du darüber vl noch mal kurz berichten könntest.

          apfelsine8

          Die wurden ursprünglich als Familienhunde gezüchtet? Nein, die wurden gezüchtet um zu kämpfen, z.B. für Hundekämpfe. Zum Verhängnis wurde ihnen vor allem auch die hohe Bisskraft. Für einen mittelgroßen Hund ist diese nämlich enorm, wenn mich nicht alles täuscht, sogar unter Hunden die größte überhaupt. DAS ist das große Problem, das sich die Idioten unter den Hundehaltern zunutze machen.
          Letztendlich kann man aber mit einem Hund, sofern man ihn richtig erzieht und sozialisiert, einen friedlichen Begleiter haben. Man muss natürlich schauen, woher man den Hund hat, um nicht das Resultat einer Verpaarung von aggressiven Tieren daheim sitzen zu haben, sondern eben ein friedliches Exemplar. Wie gesagt, gerade bei einem Tier mit hoher Bisskraft ist das besonders wichtig.
          Bei uns in der Straße wohnt ein Mann mit einem Bullterrier. Ich habe selten einen Hund gesehen, der so brav an der Leine läuft. Der Hund kuckt nicht rechts und nicht links, lässt sich nicht mal von unserer Katze ablenken, wenn die vor der Haustür bei uns hockt. Ich kenne den Hund nur vom sehen, aber der wirkt absolut friedlich und gut erzogen.


          Um nochmals zur Frage zurück zu kommen: tja, TE, du hast ein Ultimatum gestellt und offensichtlich eine Antwort dazu erhalten. Jetzt liegt es an dir, ob du deine Forderung wirklich wahr machst oder dich auch ein Stück weit unglaubwürdig machst. Deshalb: nur das "androhen", wo man wirklich dahinter steht, es auch durchzuziehen.
          Aber hast du denn wirklich den Eindruck, dein Partner ist sich der Verantwortung nicht bewusst? Gerade ein Listenhund erfordert natürlich besonders viel Verantwortung. Und eigene schlechte Erfahrungen kann man auch bewältigen, wenn man das denn möchte.

          ja?
          "Im Rassestandard des UKC wird er als exzellenter Familienhund, aber wenig geeigneter Wachhund beschrieben. In einem Buch über die Rasse heißt es, er sei „Spielgefährte, Clown, Tröster oder hervorragender Bettwärmer“ " (wikipedia)
          ... also wirklich, was soll man von einem Menschen denken, der sich für so eine Hunderasse begeistert. Fände ich auch total abschreckend... ok, gelogen, finde ich sympathisch.


          Weniger sympathisch finde ich Menschen, die den Ruf einer Hunderasse, der fast immer auf spektakulären Einzelfällen oder, in diesem Kontext lang zurückliegenden Ereignissen beruht, über den Charaktertypus stellen, auf den hin der Rassestandard züchtet.
          Ja, das kommt auch bei Hundehaltern vor, da aber zum Glück selten. Nein, diese Menschen sollten die Hunde nicht halten dürfen bzw. gar kein Tier halten dürfen.


          Wenn es danach geht, welche Meinung müssten wir von der menschlichen Rasse haben? Kennen wir nicht alle Berichte von Menschen, die brutal, rücksichtslos gemordet und / oder andere verletzt haben? Hat uns die Geschichte nicht unzählige Male gezeigt, was die in unserer Menschenrasse verankerten Charaktermerkmale für unaussprechliche Scheußlichkeiten hervorbringen können? Und da wollen wir noch Zeit mit der Rasse Mensch verbringen? Uns so einen Menschen zulegen, mit dem wir planen, die nächsten Jahre zu verbringen? Hilf- und wehrlos neben ihnen zu schlafen? Bedenklich... :taquin:

          Ich kann die TE schon verstehen. Ich gebe ehrlich zu, dass ich kein Haustier möchte und auch froh bin, dass mein Partner genauso denkt. Würde er damit ankommen, hätten wir ein großes Problem. Schlussendlich würden wir dann wohl wieder in getrennten Wohnungen leben. Die TE wohnt ja noch nicht mit ihrem Freund zusammen. Vielleicht sollte sie damit auch noch warten, bis das mit dem Hund geklärt ist. Möchte er nicht darauf verzichten, dann würde ich an ihrer Stelle nicht mit ihm zusammenziehen. Ich kann beide Seiten verstehen: Es ist sein Kindheitstraum einen Pit Bull zu haben und sie möchte es auf keinen Fall. Einen Mittelweg wird es nur geben, wenn vielleicht ein kleinerer Hund für beide okay wäre.

            Vielen Dank erst einmal für die ganzen Antworten. Vielleicht habe ich mich ein wenig falsch ausgedrückt. Natürlich würde ich mich nicht von ihm trennen wenn er sich wirklich einen Hund holen würde. Unsere Beziehung läuft wirklich perfekt und ich könnte mir keinen besseren Menschen an meiner Seite vorstellen. Und die Aussage "Hund oder ich " war aus Wut heraus gesagt. Ich finde nur, dass ein Pitbull viel Verantwortung mit sich bringt und wenn man zusammen lebt teilen sich beide diese Verantwortung. Ich finde es ein wenig übertrieben, dass hier einige einen Hund mit Kindern vergleichen aber naja ich besitze keinen Hund und kann's vielleicht nicht nachvollziehen. Ich habe mir einige Tipps zu Herzen genommen und werde nochmal mit ihm über dieses Thema sprechen. Vielleicht finden wir ja einen Kompromiss mit dem beide sich anfreunden können.

              libero_19548714

              ja darum gehts in einer partnerschaft!
              einen kompromiss finden!
              und nicht seinen kopf durchsetzen und ihm nicht vor den latz knallen:
              hund oder ich


              arbeitet ihr beide?

              libero_19548714

              Bin weiblich und hätte wie er reagiert. Es ist sein Wunsch und ich an seiner Stelle würde mir wünschen, eine Partnerin zu haben, die mich entweder mit meinen Wünschen und Zielen im Leben unterstützt oder aber mich damit akzeptiert - denn das gehört wohl zu ihm und seiner Person.

              libero_19548714

              Dann solltest du versuchen deine Impulsivität unter Kontrolle zu halten, wenn du es nur "aus Wut" gesagt hast. Einmal gesagtes lässt sich eben schwer zurück nehmen und verletzt den anderen.

              maite_18422897

              ich kann sie auch verstehen, ein Partner, der keinen Hund möchte, wäre für mich eben auch nichts - und das ist mit "nicht zusammen ziehen" doch nicht getan.
              Selbst wenn wir in getrennten Wohnungen wären, wie soll das gehen? Immer wenn ich zu ihm fahre, muss ich meinen Hund daheim lassen? Na dann fällt "über Nacht bleiben" schon gleich als erstes aus. Er kommt nie zu mir, weil da ist ja der Hund? Na danke... ^^


              Die meisten, die gern Hunde möchten, sind nach meiner Erfahrung als Hundefan, Hundehalter und vielen Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in einem Tierheim auf einen bestimmten Typus, d.h. auf eine bestimmte Rasse festgelegt. Wer Rottweiler mag, wird mit einem Yorkshire nicht glücklich (und der Yorkshire mit ihm nicht). Mit einem Schäferhund auch nicht, mit einem Windhund auch nicht. - Kompromisse sehe ich da eher nicht.

                libero_19548714

                "wie hättet ihr denn reagiert?"


                ihm alles glück der welt gewünscht und seinem traum, mit einem tier statt mit einem menschen zusammen zu leben, nicht im weg gestanden. für mich steht meine partnerin an erster stelle, dann kommt lange nichts... die frage "hund oder ich" find ich gar nicht verkehrt (erst recht wenn man mit hunden nicht kann), so kann man den charakter einschätzen. für mich käme ein hund auch nicht in frage, wobei gar nicht mal der hund das problem wäre, sondern eher die tierhalter, die ich bissl ballaballa finde :mrgreen:


                :kikou:

                  Rassismus mit Hunden...


                  Ich war auch schon in Gegenden, wo jeder Russe zur Mafia gehört hat. Deswegen würde ich dennoch nicht bei jedem mit slavischem Akzent unbedingt als Erstes seinen Mafiabezug geklärt haben wollen. Fände ich rassistisch, dumm und zu sehr vorurteilsfixiert.