Du bist nicht allein
Zunächst einmal bist du nicht allein!
Du hast deine beiden Kinder!
Vergiss den Ex, denk nicht darüber nach. Er ist suchtkrank und man kann und sollte ihn nicht ernst nehmen. Warte ab, was sich der zweite Mann, den du geliebt hast noch einfallen lässt, vielleicht kannst du ihm verzeihen, wenn nicht, dann vergiss ihn auch.
Ich würde anfangen mein Leben neu zu sortieren. Wofür hast du dich schon immer interessiert, was könntest du machen? Autogenes Training, Yoga, Zeichenkurs, Sprachkurs, Wandern...
Wohin wolltest du schon immer einmal reisen? Und wenn es nur mal ein paar Tage am Meer sind, einfach mal rauszukommen hilft meistens schon.
Ich bin mir sicher, dass es Betreuungsmöglichkeiten für deine Kinder gibt, solange du eine Therapie machst. Ganz sicher! Warum fährst du nicht mal zu einer solchen Klinik und erkundigst dich da. Erkläre ihnen die Dringlichkeit usw. Melde dich trotzdem schon einmal für einen Termin beim TP an. Schaden kann es nicht.
Aber vor allem: Richte deinen Blick nach vorne! Der Tod deines Vaters war nicht einfach, aber du hast die Stärke bewiesen trotz allem was er dir angetan hat für ihn da zu sein. Du solltest wirklich stolz auf dich sein. Und tröste dich, deine Mutter hat dich sicher sehr geliebt und dein Vater auch auf seine Art. Wahrscheinlich hatte er auch keine leichte Kindheit.
Du kannst immer nur dich selbst verändern, nicht die Menschen um dich. Sieh zu, dass du deinen Kindern Liebe gibst und suche dir Menschen, die dir etwas positives in dein Leben bringen.
Also mein Plan für dich würde so aussehen:
1) Eine Therapie - erkundige dich wie man die Betreuung deiner Kinder organisieren kann.
2) Ein Urlaub - erkunde einen Platz auf der Welt, den du noch nicht kennst
3) Veränderung des Alltags: suche dir Hobbies! Lerne so neue Leute kennen.
Wenn garnichts mehr geht:
Plane einen Umzug in eine andere größere Stadt, in der vielleicht alles anders wird.