Liebe Kerstin,
ich habs noch gelesen und danke Dir für Deine stets so liebenswerte und zupackende Art, Du hast uns allen hier oft sehr viel Trost gespendet und tust es noch! Bleib so wie Du bist, Du bist ein sehr sehr wertvoller Mensch, den man nicht an jeder Straßenecke findet - ich hoffe das weißt Du!!!
Dir auch von Herzen alles Gute,
den anderen Mädels natürlich auch,
Ella
Ffaithe_12870388
- 21. Nov 2020
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- gala_11932185
Hallo Kerstin, hallo Ihr alle,
lieben Gruß von mir und dickes Entschuldigung dass ich ewig nix von mir hören ließ.
Oskar ist nun bald 3 Monate alt, er ist am 29.2.2020 um 22.55 Uhr geboren. Spontan, vaginal, mit nur 5 Schmerzglobuli, es war furchtbar, aber als es richtig furchtbar wurde, wäre es für Schmerzmittel eh zu spät gewesen. V.a. die Austreibungsphase hat sich sehr hingezogen...aber das war nicht das Schlimmste...das Schlimmste war dass sie ihn mir nach wenigen Minuten mit respiratorischer Anpassungsstörung weggenommen un in die Kinderklinik verbracht haben, wo er 5 Tage an Messgeräten hing und i.v.-Antibiose erhielt. Es ging ihm Gott sei Dank nach wenigen Stunden immer gut, trotzdem wars eine schlimme Zeit. Mittlerweile ist alles gut, er wächst und gedeiht, hat seine guten und schlechten Tage, mal schreit er viel, dann schläft er wieder viel, er ist sehr süß und ich bin dankbar, dass er gesund ist. Trotzdem ist es auch sehr anstrengend für uns mit ihm, mein Freund - sein Vater - ist psychisch nicht gesund und leidet sehr unter dem Schlafmangel und der Fremdbestimmung, ich auch ein bisschen. Oskar wird sehr wahrscheinlich ein Einzelkind bleiben, ich liebe ihn über alles - aber ich brauche nichts davon ein zweites Mal - und dann auch noch zusätzlich mit Kleinkind. Ich brauche die Schwangerschaft mit all ihren Unsicherheiten und Ängsten kein zweites Mal, die grauenhafte Geburt kein zweites Mal, etwaige Kinderklinikaufenthalte kein zweites Mal, auch muss ich bald wieder arbeiten, stells mir mit 2 Kindern superstressig vor (allein morgens 2 fertig zu machen, wenn alle gleichzeiteig losmüssen...), und schließlich habe ich auch einfach Angst, dass ich Oskra und einem weiteren Kind nicht gerecht werden könnte, oder vielmehr, dass ich mir+meinem Freund+Oskar+einem weiteren Menschlein nicht gercht werden könnte, dass das unser System einfach überlasten würde. Es ist gut so wie es ist, ich will das Schicksal nicht noch einmal herausfordern. Hut ab vor allen, die es wagen, ich versuche jetzt mein Einzelkind zu geniessen :-)
Daher schreib ich hier auch nicht mehr mit, Kinderwunsch ist abgeschlossen. Ihr seid mir alle ans Herz gewachsen, ich danke Euch von Herzen für Euren Zuspruch und ich wünsche jeder einzelnen von Euch und Ihrer Familie alles nur erdenklich Gute.
Ganz liebe Grüße,
EllaHi Ihr Lieben,
nun auch nochmal ein kleiner Gruß von mir...
Also der errechnete Termin rückt näher, es ist der 2.3.2020, kommender Montag, und ich bin leider-obwohl ich weiß, dass Entspannung und NICHT Anspannung förderlich wäre-doch recht aufgeregt. Ich hatte die letzten Wochen oft angstvolle Gedanken rund um die Geburt, vor allem, weil ich sooo sooo gerne eine möglichst interventionsarme Geburt hätte, aber ich in meinem Umfeld fast nur "Horrorgeschichten" zum Thema Geburt höre (oft "...und dann musste eingeleitet werden...und dann wurde es doch ein Kaiserschnitt") Mittlerweile habe ich eigentlich keine Angst mehr vor der Geburt, weil...es kommt wie es kommt. Bestimmt wird es das härteste, was ich bisher erlebt habe, aber ja mei, da muss ich durch. Mittlerweile hab ich aber irgendwie Bedenken, dass der kleine Oskar sich immer mehr und mehr Zeit läßt und ich womöglich dann doch eine Einleitung brauche, und diese Gedanken obwohl ich ja noch nicht einmal am errechneten Termin angekommen bin... Ihr seht, mein Kopf macht mir mal wieder das Leben ziemlich schwer...
Ich würde mich sehr freuen, falls Ihr was zum Thema Geburt schreiben wollt, was von Euch zu hören, am besten natürlich ermutigendes...ermutigend in welcher Form auch immer. Seit ein paar Nächten übt meine Gebärmutter nun merklich, vor allem nachts, manchmal aber auch tagsüber habe ich immer wieder einen sehr harten Bauch, Oskar ist in Startposition (Köpfchen fest im Becken), aber so wirkliche Geburtsanzeichen-Fehlanzeige. Laut CTG, Plazentafunktion, Bewegungen gehts ihm weiterhin gut im Bauch, trotzdem ist da diese leise Angst, wie lange das wohl noch so sein wird...ab termin, also kommenden Mo muss ich dann eh alle 2 Tage zur Gyn, wobei auch das irgendwie Druck erzeugt...Naja, wird schon werden...Und wie gesagt, ich würde mich tierisch freuen, wenn die ein oder andere von Euch Ihre Erfahrungen über diese sehr spannnende (und auch etwas zermürbende, anstrengende) Zeit so kurz vor der Geburt-oder auch über die Geburt selbst berichten würde.
Schön, dass hier doch noch ein paar schreiben. Sofiasmum, meine Anteilnahme zu Eurer anstrengenden Zeit und toi, toi, toi, dass Ihr vom Coronavirus verschont bleibt. Also DAS brauchts jetzt echt nicht auch noch!
Kerstin, meine Güte wie die Zeit vergeht, jetzt ist Logan schon 1 Jahr alt, Wahnsinn! Ich glaube Dir gern, dass neue Entwicklungen auch immer neue Ängste mit sich bringen, aber auch neue Freuden, oder? Also das Mit dem Laufen ist ja auch irgendwie toll...Meine Glückwunsch!
Und Clonii, Deine Kleine wird auch bald 1, wie schön! Und dass sie sich so gut entwickelt, das freut mich auch sehr zu hören.
Hat jemand von Thirsty gehört?
Liebe Grüße,
haltet mir bitte die Daumen für die nächste Zeit,
ich werde berichten, egal wie das alles laufen wird,
ganz liebe Grüße,
Ella mit Oskar bei 39+4Hi an alle,
ich hoffe Ihr seid gut ins neue Jahr gekommen! Schlomo gehts gut, mir auch soweit (noch), es wird schon alles beschwerlicher, der kleine Mann hat auch schon etwas über 2 Kilo, aber noch geht alles einigermaßen, ich muss auch nicht mehr arbeiten seit Weihnachten (hab grad Urlaub und ab 20.1. dann mutterschutzfrei).
Im Moment bin ich schwer am Zusammensuchen der letzten Sachen, die ich für Schlomo noch so benötige, vor allem hinsichtlich Stoffwindeln, die ich gebraucht erwerbe, such ich mir allerhand zusammen-dem Internet sei Dank. Seit dieser Woche bin ich nun auch im Geburtsvorbereitungskurs.
Wann habt ihr eigentlich mit der Kinderarztsuche begonnen? Soll ich sicherheitshalber jetzt schon mal rumtelefonieren, natürlich nicht wegen Terminen, aber wegen der grundsätzlichen Frage ob sie ab März ein neugeborenes Kind aufnehmen würrden oder z.B. Aufnahmestopp haben?
Ach ja, Kerstin zu Deiner Frage: Schlomos erster Name wird vermutlich Oskar. Ich verbinde mit diesem Namen einen gewissen Eigensinn, Mut, sich gegen bestehende Konventionen aufzulehnen und so zu leben, wie man selber will und nicht wie die anderen es wollen oder "die Gesellschaft", diese Eigenschaften wünsche ich mir für ihn (wobei ich diesen Wunsch eines Tages womöglich verfluche :taquin:). Klar ist mir bewusst, dass mein Kind ein eigenständiger Mensch ist und ich meine Wünsche nicht in ihn hineinprojizieren sollte...es aber irgendwie trotzdem manchmal tue...nee, im Ernst: Er soll so werden wie er meint und genau das verbinde ich mit dem Namen :saut:
Liebe Grüße, bis bald,
Ella (&Schlomo SSW 32+5)- dahlia_11880931
Liebe Thirstyhorse,
Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen. Deine Gefühle sind absolut nachvollziehbar. In dem einen Jahr, bis ich überraschend doch noch schwanger wurde ging es mir zigmal ganz genauso, Neid, Wut, Trauer, gehört alles dazu. In diesem Forum hab ich auch gar nicht mehr geschrieben, weil ich das Gefühl hatte, alle nur ich nicht, ich konnt es einfach nicht mehr, obwohl alle so lieb waren, aber trotzdem, ich konnt da gar nicht mit umgehen.
Ich weiß nicht, warum ich plötzlich doch schwanger wurde und es bis heute gehalten hat, ich weiß es wirklich nicht. Es hätte ebenso gut anders ausgehen können, wie gesagt, das ist einfach nicht gerecht. Dass Du Dich so quälen musst ist furchtbar ungerecht und es tut mir wahnsinnig leid. Und wie schon gesagt, lass bitte alles raus, vor allem die Gefühle, die in der "echten Welt", bei Freunden/Bekannten/Verwandten oft nicht so gezeigt werden können, wie Wut, Neid, Trauer. Wenn Ihr da Besuch habt von Freunden mit einem Baby, das muss furchtbar schwer sein, ich hab bis vor Kurzem noch jeden Kontakt zu Babies-und vor allem frischen Eltern!-vermieden, ich weiß, auch nicht richtig, aber ich glaub Dir gern, dass das schwer ist.
Und der Neid, da kennt man sich selbst nicht mehr. Scheiße, ich wünschte wirklich,ich könnte Dir besser helfen, ich kenn das so gut. Klar, vom heutigen Standpunkt aus betrachtet wirkt das alles so lächerlich von mir und macht Dich auch irgendwo zurecht wütend, aber die Zeit nur ein paar Monate zurückgedreht stand ich genauso da und dachte, das wird niemals was. Niemals.
Im Moment hoffe ich einfach, dass Ihr-Du und Dein Mann- Euren Weg findet, wie auch immer er aussieht.
Alles Liebe und Gute und wenn Du weiter die Kraft hast, melde Dich hier und wenn Du was brauchst, und wenns nur ein Prellbock ist, immer gerne!!! Ich versteh das nicht falsch, ehrlich nicht!
Liebe Grüße,
bis bald,
Ella - dahlia_11880931
Liebe Thirsty,
ich nehme Dir deine direkten Worte überhaupt nicht krumm. Es tut mir sehr leid, dass es bei Dir so angekommen ist, als wollte ich Deine Situation "schönreden", das war und ist gar nicht meine Absicht. Auch das Wort "mitteltraurig" tut mir leid, ich wollte damit sagen, Du hast Eizellen, die von den Spermien Deines Mannes befruchtet werden können, es nistet sich etwas ein, und ich dachte, das sei etwas Gutes.
Natürlich ist Deine Situation- vor allem emotional- eine Katastrophe, da geb ich Dir völlig recht. Ich wünsche niemandem in dieser Situation zu sein.
Trotzdem ist es auch eine Tatsache, dass Du und Dein Mann nach künstlicher Befruchtung und PiD gute Chancen auf ein Kind hättet, da ja durch die PiD ausgesiebt wird, was sich eh nicht weiterentwickelt hätte. Und mit einer EZS hättet ihr vermutlich ohnehin gute Chancen, wenns eben an den Eizellen liegt, also an Deinem Alter, und ja, ich weiß, das weißt Du alles selbst, ich wollt nur nochmal erklären, weshalb ich Eure "Gesamtlage" nicht ganz so schwarz sehe wie Du-auch wenn Du jetzt vielleicht noch wütender auf mich bist. Es ist okay, dass Du wütend auf mich bist, auch dazu ist dieses Forum denk ich da, dass wir wütend sein können. Viel wichtiger ist doch, dass Du nicht so wütend auf Dich bist! Du bist keine "Versagerin"! Fortpflanzung hat doch nichts mit etwas leisten, sich etwas verdienen oder eben darin versagen zu tun.
Hat die 15-jährige, die besoffen auf einer Party schwanger wird, etwas "besonderes geleistet"? Hat die Frau auf der Flucht es "verdient", bei einer Vergewaltigung schwanger zu werden? Hat es die blöde Kuh aus der Schule, die immer schon alles gekriegt hat, was sie wollte, es "verdient", gleich im ersten Kinderwunschzyklus schwanger zu werden? Haben es Kerstin oder Sophiasmum oder Du (und ein bisschen auch ich, sooo einfach wars jetzt bei mir auch wieder nicht) "verdient", dass es so schwer wird mit dem Kinderkriegen? Oder haben wir alle irgendwann "versagt"?
Nein, das Ganze ist gnadenlos ungerecht, läuft chaotisch und oftmals nicht nachvollziehbar, ein Kind ist im besten Fall ein Geschenk und im schlimmsten Fall sogar eine Katastrophe und es gibt viele Menschen, bei denen es schwierig ist und etliche, die dabei Hilfe brauchen, vor allem ab einem gewissen Alter. Das ist kein Versagen und auch keine Leistung, sondern eben hauptsächlich "Glück" oder "Pech".
Thirsty, auch wenn Du jetzt womöglich nie wieder mit mir sprechen möchtest: Es tut mir wirklich, ganz ehrlich, leid, dass ich Dich verletzt habe, das wollte ich ganz sicher nicht! Ich hatte mich so gefreut, wieder von Dir zu hören, auch wenn der Anlass ein so schrecklicher war, trotzdem hab ich mich gefreut, von DIR zu hören, dass ich einfach drauflosgeschrieben hab, anscheinend ohne meine Worte mit genügend Bedacht zu wählen...
Ich wünsche Dir und Deinem Mann von ganzem Herzen, dass Ihr Euren Weg findet und dass Euch diese furchtbar schwere Zeit-wie auch immer sie ausgeht, ich hoffe in Eurem Sinne- noch enger zusammenschweißt.
Ganz liebe Grüße
von der reuigen, zerknirschten Trampeltante Ella - lieven_18534858
Wie schön, dass es Euch gut geht! ja, Sodbrennen hab ich auch. Heute war ich bei meiner hebamme, leider liegt mein Kleiner derzeit in Querlage, obwohl er laut Ultraschall auch bereits in Schädellage war...
Hoffentlich dreht er sich bald!
Liebe Grüße, bis bald,
Ella 29+0 Hi ewig nix gehört,
wie gehts Dir/Euch inzwischen?
Meiner und ich sind ab morgen 30.SSW, Mensch wie die Zeit vergeht...
Es geht uns gut soweit, aber jetzt muss ich Eisentabletten nehmen, die ich auf nüchternen Magen leider überhaupt nicht vertrage...
Hat eine einen Tipp für mich?
Liebe Grüße,
Ella und Baby 28+6 SSW- gala_11932185
Liebe Kerstin,
Dir wollt ich auch schon ewig wieder schreiben, Euch allen natürlich , aber besonders Dir, weil Du mir damals so lieb und ausführlich geantwortet hast, als ich hier verschiedenes gefragt hab.
Ich wollte Dir sagen, dass ich Dich total gut verstehen kann mit Deinen Ängsten, mit den Ängsten, die Du während der Schwangerschaft hattest- die Untersuchungen immer top und trotzdem denkt man zwischendrin, verdammt, ist wirklich alles okay mit dem Baby, lebt es noch etc.- mir gehts nämlich genauso. Also seit er sich mehrmals am Tag so bewegt, dass ich ihn deutlich spüren kann, sind diese Ängste zwar etwas besser geworden, trotzdem sind sie immer noch da, wenn ich ihn dann mal wieder länger nicht spüre etc., es ist-so schön es auch ist- doch auch irgendwo sehr anstrengend...Und der Gedanke, das alles halte ich kein zweites Mal aus, das schaff ich nicht, und daher wird mein Kind höchstwahrscheinlich ein Einzelkind bleiben, auch diesen Gedanken kenne ich sehr gut.
Nun ist meiner ja noch längst nicht mal auf der Welt- ab morgen bin ich 30.SSW- Termin ist weiterhin der 2.3.2020, trotzdem schleichen sich manchmal schon solche Gedanken ein, so von wegen zweites Kind ja/nein-verrückt aber wahr.
Naja, das wollte ich Dir sagen-mir gehst da ganz ähnlich wie Dir.
Und weil Du das mit dem Sex so erfrischend offen angesprochen hast, ja unser Sexualleben hat sich mittlerweile auch verändert, auch eher Richtung Hand- und Mundarbeit und weniger Penetration...klar weiß man, dass es dem Baby eigentlich nichts macht, aber trotzdem ist es einfach anders, Mann und Frau wissen, das Baby ist halt da und das macht dann mindestens kopfmäßig einfach einen Riesenunterschied...also nei uns und grade auch bei IHM...
Sonst geht es uns soweit gut, morgen hab ich wieder Hebammentermin, am 30.12. dann Gyn-Termin, neulich hatte ich Zuckertest, der Gott sei Dank gut ausgefallen ist (also kein SS-Diabetes), aber ich hab einen Eisenwert am unteren Rand, auch der Hämoglobinwert krebst am unteren Rand, so dass ich nun Eisentabletten nehmen muss, da steht im Beipackzettel, ich soll sie nüchtern nehmen, was aber nicht geht, weil ich sie vom Magen her nüchtern überhaupt nicht vertrage...kennt das eine von Euch? Hat jemand einen Tipp?
Ganz liebe Grüße an alle,
bis bald,
Ella (und Schlomo 28ssw +6) Liebe thirsty,
es ist schön, wieder einmal von Dir zu hören, obgleich mit traurigen Nachrichten. Naja, vielleicht mitteltraurig, denn immerhin ist wieder ein Ei befruchtet worden, wieder hat sich was eingenistet, aber leider dann nicht weiterentwickelt. Ich weiß nicht ob Du Dich erinnerst, aber ich bin nach meiner Fehlgeburt, die so ähnlich abgelaufen ist (leere Fruchthöhle, keine Entwicklung), 1 Jahr überhaupt nicht mehr schwanger geworden. Nicht mal "ein bisschen".
Ich habe die Hoffnung dann aufgegeben, habe andere Pläne gemacht, habe mir Input auf "Kinderlos"-Seiten geholt (z.B. "Elaine ohne Kind, oder auch eine Schweizer Seite von Regula Simon, Franziska Ferber, etc), mich dort ausgetauscht, auch deshalb, weil ich mir eine künstliche Befruchtung überhaupt nicht vorstellen konnte und einfach ums Verrecken nicht mehr schwanger wurde. Ich wäre aber eher kinderlos geblieben, als eine künstliche befruchtung machen zu lassen. Übrigens überhaupt nicht deshalb, weil ich das verurteile, das tue ich nicht. Aber ich war ja Ende letzten Jahres bereits zur Diagnostik in einer KiWu-Praxis und kam mir da völlig fehl am Platz vor. Ich glaube aber, dass mein Hauptgrund war, dass ich nicht gewusst hätte, wie ich mit der Enttäuschung umgehen soll, wenn dieser zehrende und in jeder Hinsicht extrem aufwändige Weg nicht zum Erfolg geführt hätte...Mit anderen Worten: Ich habe mich früh dagegen entschieden, weil ich für solche Schritte einfach ein viel zu großer Schisser bin!
Deine Geschichte ist anders gelagert, Du bist x-mal schwanger geworden, hattest immer wieder neue Hoffnung und bist am Ende doch wieder enttäuscht worden. Du bist unheimlich stark, Du gibst nicht auf, und das ist mutig und bewundernswert. Ich bin überzeugt, dass Du Dein Kind bekommen wirst. Da Du bereits eine EZS erwägst, musst Du Dich zeitlich auch nicht mehr soooo dermaßen unter Druck setzen, da kommt es jetzt nicht so sehr auf ein paar Monate hin oder her an- und wahrscheinlich nicht mal mit Deinen eigenen Eizellen. Die Problematik, die aktuell besteht, ist so neu nicht-also bis Anfang nächsten Jahres kannst Du Dir sicher in jedem Fall Zeit lassen mit einer Enscheidung-wichtiger ist doch, dass Du und auch Dein Mann wieder zu Kräften gekommen seid nach der jüngsten Enttäuschung! Ich verstehe total, dass Du schnell eine Lösung willst, und ich persönlich finde, dass für beide Wege etwas spricht:
Entweder erst der Versuch mit den eigenen Eizellen, Chance auf Erfolg geringer als mit EZS, aber dann wärs auch in genetischer Hinsicht "Dein Kind", oder gleich EZS, einfach weil Du dann wirklich sehr sehr große Chancen hast, dass es gleich beim esrten Mal klappt und auch ich bin überzeugt: Du wirst genau DIESES Kind als DEIN EIGENES KIND spüren, lieben und erleben-egal woher die Eizelle ist. DU lässt es wchsen, DU ernährst es, DU trägts es unter Deinem Herzen, DU spürst seine ersten Bewegungen, DU bist seine Mutter! Und Dein Kind wird sich so glücklich schätzen können, DICH als seine Mutter zu haben!
Jedenfalls wünsche ich Dir für welchen WEg auch immer Du Dich entscheidest alles erdenklich Gute und ich weiß, dass das eine oder das andere auch klappen wird, ganz sicher!
Alles Liebe und Gute,
EllaAch Kerstin,
das ist ja lieb, dass Du fragst!
Schlomo und mir gehts gut, also vor allem Schlomo. Wir sind jetzt gemeinsam schon in der 25.SSW angekommen, und eigentlich läuft alles gut-eigentlich, weil ich sehr häufig erkältet bin und ab und zu auch kleine Aufregungen habe, wie zum Beispiel vorgestern, als ich nach dem Geschlechtsverkehr (den mein Freund und ich zurzeit doch deutlich seltener haben als vor der Schwangerschaft) plötzlich etwas Blut am Toilettenpapier hatte!!!:shock:
Es war fast nichts und trotzdem war ich natürlich sehr beunruhigt, wir sind sofort ab ins Krankenhaus (war ja Sonntag...), die haben 30 min CTG geschrieben, einen ausführlichen Ultraschall vom Kind, der Plazenta und der Nabelschnur gemacht, weiterhin ausführlichen Vaginalultraschall mit Bestimmung der Gebärmutterhalslänge und vaginale Untersuchung und alles, alles war in Ordnung, Schlomo hat sich während des CTGs sehr aktiv gezeigt, und das bisschen Blut am Toilettenpapier kam wohl von einer lecihten Reizung der Schleimhaut außen am Gebärmutterhals beim Geschlechtsverkehr...und war auch gleich wieder weg.
Also-letztendlich alles gut, aber eine Riesenaufregung wars natürlich schon...
@Kerstin: ja schön, dass mit Logan alles so gut läuft und er sich so gut entwickelt. Ab wann willst Du ihn denn in die Krippe tun? Hast Du schon in Planung wann Du wieder arbeiten willst und wieviel? Entschuldige die Fragerei, bin einfach neugiereig, weil ich mir ja irgendwann auch diese ganzen Fragen stellen muss...Ich musste schmunzeln, als Du von dem merklichen Alters-(und Reife-)unterschied zwischen Dir und den anderen Müttern berichtet hast in der Krabbelgruppe...Ja, das wird mir auch so gehen...
Wie ist das bei den anderen mit Krippe/Kita und Arbeit?
ich würde mich über Austausch freuen...
Liebe Grüße,
bis demnächst,
Ella- gala_11932185
Hi Ihr Lieben,
Schlomo ist ein Junge. Wie ichs mir von Anfang an dachte. Heute lass ich eine Grippeimfung machen, weil ich wirklich oft krank bin und wenigstens die "echte Grippe" mit 40°C Fieber vermeiden möchte.
Ich hoffe Euch gehts soweit allen gut oder ihr seid zumindest auf dem Weg der Besserung.
@Kerstin: Ja, man sieht Logan den Spaß im Wasser an, wie schön! Babyschwimmen möcht ich unbedingt auch machen, wenns dann mal so weit ist. Ab wann kann man das denn machen, also wie alt muss das Baby sein? Ich weiß nicht obs Schlomo gefallen wird, aber ICH bin so gerne im Wasser...obwohl eigentlich sollte man ja meinen, dass das Babies gefällt, immerhin sind sie ja 40 Wochen im Wasser :-D Ist ja sozusagen ihr natürlicher Lebensraum...:redfish:
Liebe grüße an alle,
bis bald,
Ella mit Schlomo (ca. 21+3) Hallo, hallo, gar niemand mehr da? Wie geht es Euch?
Ich bin leider dauererkaeltet, schon seit 2 Wochen nicht in der Arbeit, aber sonst gehts mir gut, weils dem kleinen Mann gut geht, am 10.10. hatten wir Organ-Ultraschall, alles sah gut aus, das beruhigt mich doch schon etwas...:-)
Wie schauts bei euch aus? Alles okay mit den kleinen? Arbeitet ihr alle noch oder ist schon wer im BV? Also ich arbeite zwar noch bin aber echt peinlich oft krank, irgendwie ist mein Immunsystem anscheinend etwas angeschlagen :-/
Meld sich doch mal wieder wer, wuerd mich echt freuen!!!
Liebe Gruesse, Ella mit Schlomo (20+3) Ps: ich weiss es jetzt, es wird ein Junge, wie ichs mir schon dachte :-)Hi ihr Lieben,
alle schwer beschaeftigt? Ich auch in letzter Zeit, erst Urlaub, jetzt schon die 2. Woche krank...eigentlich fuehl ich mich gut mit der Schwangerschaft, aber mein Immunsystem schwaechelt irgendwie, ich hab ganz oft Erkaeltungen...
Schlomo geht es gut, am 10.10. hatten wir Organ-Ultraschall, alles sah gut aus, Gott sei Dank! Allmaehlich (bin jetzt 21.Ssw) spuere ich ihn oefters mal, vor allem wenn ich in Ruhe bin (sitze oder noch besser liege), morgens und abends im Bett...Aber es ist weiterhin eher leicht- wie Stupser oder platzende Blasen, eindeutig fuer mich zu erkennen, aber noch nicht sehr kaeftig, ich hoff es wird bald mehr und reglmaessiger...bis mans von aussen sieht und spuert wird wohl auch noch etwas Zeit vergehen, ich hab eine Vorderwandplazenta, also einen Airbag Richtung Aussenwelt...
Drueckt uns die Daumen dass alles gut weitergeht,
Hoffe bei euch ist auch alles gut soweit?
Liebe Gruesse,
Ella mit Schlomo (20+3)- felek_12574006
Liebe nadu,
wenn ich noch meinen Senf dazu geben darf:
ich an Deiner Stelle würde auch nicht verhüten. Es ist super, dass Du einen coolen Job in Aussicht hast und ich wünsche dir von ganzem Herzen dass es klappt, aber es ist doch auch so, dass Du mit 37 noch viele Jahre bis zur Rente hast und somit die Möglichkeit auf einen coolen Job-notfalls auch einen anderen als den, den Du jetzt in Aussicht hast (sollten sie Dich jetzt im Falle einer Schwangerschaft tatsächlich nicht weiterbeschäftigen, was ja auch nicht sicher ist, vielleicht überzeugst Du sie in den nächsten Monaten derart von Dir, dass sie heilfroh sind, wenn Du nach Elternzeit o.ä. zurückkommst!).
Eher scheint doch das Problem, dass Du Dir mit dem Kinderkriegen eben nicht mehr ewig Zeit lassen kannst (obwohl Du nicht die erste währst, die in den Wechseljahre unverhofft schwanger wird, gerade WEIL sie sich eben nicht mehr darauf versteift).
Wenn Du also beides willst-coolen Job und Kind-dann solltest Du-rein rational betrachtet- Prioritäten setzen, und das heißt in Deinem Fall: nimm das, wofür du nicht mehr endlos Zeit hast, zumindest parallel auch in Angriff-EGAL, wie cool der Job ist, der ist auch noch in ein-zwei Jahren cool. Und konzentrier Dich trotzdem auf den Job, das ist gut für Job und fürs Kinderkriegen, weil sich frau bekanntermaßen auf zweiteres nicht so versteifen soll und ersteres da eine super Ablenkung sein kann-zwei Fliegen mit einer Klappe...
Es sei denn, Du hast WIRKLICH die Schnauze voll vom Kinderwunsch und bist es einfach sowas von leid-DANN kann Verhütung auch eine Befreiung sein...also wenn Du bereit bist loszulassen...aber ich glaub nur dann...zu dem Thema find ich übrigens den Blog von Elaine super (Elaine ohne Kind), der hat mir in schweren zeiten SEHR geholfen...
Sorry, ist jetzt lang geworden und natürlich-ist Deine Entscheidung, ich dacht nur, ich tret hier mal meine Meinung breit :-)
Und nebenbei bemerkt: Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass BEIDES klappt, das mit dem Job UND das mit dem Kind. Du hast schon soviel durch, hast nie aufgegeben, standest hier schon so vielen verzweifelten zur Seite-KEINE hätte es mehr verdient als Du! Ich drücke Dir alle alle Daumen!!! Hallo Ihr Lieben,
ja der Bauch...bin jetzt so etwa 16+3 oder so, seit letzter Woche glaube ich einen gewissen Bauchansatz zu haben (so von unten rauf, hochsteigende Gebärmutter), der ist aber auch nicht jeden Tag gleich, mal mehr, mal weniger, ist aber auch unterschiedlich stark gebläht...aber auch ohne große Blähungen ist er zumindest vorhanden. Bei mir ging das mehr oder weniger von heute auf morgen, eben war da noch fats nichts und plötzlich war da deutlich was.
ich trag nur noch weite Hosen und hab jetzt auch mit Umstandshosen begonnen, die ich mir secondhand besorgt hab (2, und dann nochmla 2, das sollte reichen...). Und halt lange Oberteile...ich arbeite mit Patienten, in einer Praxis (Psychiatrie- und Psychotherapiepatienten), und irgendwie will ich nicht, dass die das so bald mitbekommen und mich dann am Ende noch darauf ansprechen...Das wird sicher passeiren, aber je länger ich es rauszögern kann, desto lieber ist es mir...Mit dem Kaufen ist es bei mir so, dass ich wie ihr auch noch keine Sachen fürs Baby kaufe (ich allerdings habe Angst, immer noch, dass jeden Moment alles vorbei sein könnte, zurzeit steigere ich mich manchmal rein, dass ich eine Zervixinsuffizienz haben könnte, obwohl es dafür gar keine Anzeichen gibt, aber ich hab halt Angst und kanns noch nicht so recht glauben...und meine Frauenarzttermine liegen so quälend lange auseinander, vom letzten bis nächsten 6 Wochen, erst am 10.10. bin ich wieder dort, diese endlose Zeit kann ich schwer aushalten, aber: deshalb hab ich mir jetzt einen Zwischendurchtermin bei meiner Hebamme besorgt...am 23.9., dann weiß ich wenigstens wieder, dass noch alles okay ist...)Naja jedenfalls fürs Baby kauf ich noch nix, aber für mich hab ich schon ein bissl Sachen gekauft, ein paar Umstandssachen und Bücher über Schwangerschaft und über Babies...Wie läufts bei Euch so?Liebe Grüße,
bis bald,
Ella (mit Baby Schlomo ca 16+3)- everly_12468565
Hi Ihr Lieben,
ich meld mich auch mal wieder, ich bin mittlerweile irgendwo in der 16.SSW (15+x) angekommen und langsam aber sicher bekomm ich einen kleinen Bauch. Also manchmal bin ich mir nicht sicher ob er nicht einfach recht aufgebläht ist, grad vormittags in der Arbeit hab ich oft etwas Verdauungsbeschwerden, Druckgefühl, Blähgefühl, Gefühl, eigentlich "groß" aufs Klo zu müssen, aber das geht dann nicht gleich usw...Also vielleicht kommt der Bauch auch etwas daher, aber ein wenig ist es auf jeden Fall schon ein Schlomi-Bauch, so von unten her spür ich die Gebärmutter langsam immer höher steigen, wenn ihr versteht, was ich meine...
Da ich ja wie ihr wisst eher so der etwas unsichere Typ bin, der sch gern viele Gedanken macht, beruhigt mich das gefühl etwas, dass "da etwas wächst", auch wenn mir schon klar ist, dass das kein sicheres Lebenszeichen ist und ungenau und so, aber zumindest kann ich mir so etwas leichter einreden, dass er ja quietschlebendig sein muss, wenn er wächst, weil ohne Leben kein Wachstum!
Naja, ansonsten sing ich ihm viel vor, bin schon ruhiger und vor allem zuversichtlicher als vor den Tests und vor Ablauf der ersten 3 Moante, aber eine Restsorge um sein Wohlergehen bleibt und wird wohl auch immer bleiben-das gehört zum Kinderkriegen wie zum Kinderhaben wohl einfach dazu...
Da ich jetzt meinen nächsten Gyntermin auch erst wieder am 10.10.2019 habe und Schlomis letzte Untersuchung somit bis dahin 6 Wochen her ist, hab ich mir zwischendurch einen Hebammentermin gegönnt (am 23.9.), einfach dass sie mal guckt, wies dem kleinen Mann (Mann? :-D) in meinem Bauch so geht...ich glaube ja gut, aber wenn ab und zu mal jemand nachguckt, find ich das schon auch schön...
Und ja, ich hab zu Hause einen Fetal-Doppler, versuche ihn aber nicht zu oft einzusetzen, soll man ja nicht, aber wenns mich wirklich mal überkommt dann nehm ich ihn zur Hand und hab damit auch schon Herztöne hören können, ja. Das hilft schon. Kindsbewegungen spür ich aber noch keine, aber ich glaube auch, dass das beim ersten Kind in der 16.SSW normal ist...Hoffentlich!
Liebe Grüße Euch allen und bis bald,
Ella (+Schlomo 15+x) - mable_18588149
Nein, ich hab einfach Youtube-Videos gemacht :-)
Aber ich kann mir gut vorstellen, dass, falls Du in oder bei einer größeren Stadt lebst, solche Kurse auch angeboten werden, z.B. von der Volkshochschule oder Fitness- oder Yogastudios. Hormonyoga wird ja nicht nur bei Kinderwunsch eingesetzt sondern auch z.B. in den Wechseljahren, bei PMS, Zyklusstörungen und so weiter.Der Vorteil vom Kurs ist halt, dass Du unter Umständen Gleichgesinnte triffst, was evtl auch helfen kann ( wie gesagt: Nerven behalten und Stressreduktion sind das allerwichtigste, um in dieser Zeit nicht völlig durchzudrehen)
Aber fürs Yoga an sich reichen auch einfach Youtube_Videos.
Liebe Grüße und alles Gute und immer daran denken: Das mit dem Baby klappt ganz bestimmt, die Aufgabe besteht nun darin, die Zeit bis dahin so angenehm wie möglich zu gestalten, weil zwar klar ist, dass es klappt, aber leider nicht, WANN...
Ella Hi Ihr Lieben,
mensch maja, das hört sich aj sehr gut an, herzlichen Glückwunsch zum 95%-Jungen, Hauptsache, alles sieht gut und gesund aus!
Zum Thema Kaufen, Vorbereiten etc.: Ich war am Anfang und eigentlich bis nach den Harmony-Test-Ergebnissen sehr verhalten und vorsichtig, dachte auch immer, ach wenn es aber doch nichts wird...
Mittlerweile denke ich: Ich hatte jetzt so viel Angst, das reicht jetzt einfach und bemühe mich regelrecht, das Ganze positiver und somit "proaktiver" anzugehen...Wirklich teure Anschaffungen mach ich eh (noch) nicht, also würd mir jetzt keinen Kinderwagen für 1000 Euro kaufen, aber z.B. Bücher über Schwangerschaft, einen Papa-Pass für meinen Freund, ein paar Secomdhand-Umstandsklamotten (langsam aber sehr sicher seit dieser Woche wächst mein Bauch...), und Schwangerschafts-Still-BHs für so eine Woche, das hab ich mir schon mal gegönnt :-)
Nächster Stopp bei uns ist wie gesagt das Organ-Screening in der 20.SSW, falls da alles okay ist (hoffentlich...), dann trau ich mich noch ein bisschen was dazu anzuschaffen, eins nach dem anderen. Aber ganz ehrlich: Das meiste fürs Baby lass ich mir von der Verwandtsachft schenken bzw. Secondhand bzw. ich lass nachschauen, was Bekannte/Verwandte noch so an Babykram haben, bevor ich groß irgendwas im Laden hole...Wie gehts Euch anderen so?
Liebe Grüße,
Eure Ella (mit Baby 15+3 SSW in etwa)Hallo Lene,
ich bin 37, hatte letztes Jahr mit 36 einen Kinderwunsch entwickelt und im Mai 2018 erstmal ne frühe Fehlgeburt. Danach Tees, Globuli, GV mind.alle 2-3 Tage, Ovulationstests, Temperaturmessen, irgendwann sogar Diagnostik und GV nach Plan-es hat sich nichst aber auch gar nichts getan, außer, dass meine Nerven irgendwann so blank lagen, dass ich mir sagte: Gut, offenbar hat Gott(oder das Schicksal) anderes mit mir vor, dann halt keine Kind.
Was ich aber seit Januar diesen Jahres schon gemacht habe, war regelmäßig Hormon-Yoga, mind. 3mal/Woche ca. 35-40 Min (Internet). Auch weil meine Zyklen immer länger wurden und ich schon befürchtet hab in den (verfrühten) Wechseljahren zu sein. Ich weiß nicht, ob das Hormon-Yoga beim Schwangerwerden geholfen hat, aber ich hatte das Gefühl, dass es mir körperlich geholfen hat, und psychisch-Stressabbau und so, ist ja auch wichtig.
Schwanger geworden bin ich ca. 5 Monate danach im Juni diesen Jahres...
Was aus meiner Sicht das Wichtigste ist? Wenn es keine krassen körperlichen Hemmnisse gibt wie z.B. verklebte Eileiter oder null Sperma im Ejakulat ist vor allem folgendes wichtig:
1) Lieber weniger als zuviel machen, aber das, was Dir persönlich gut tut, und zwar gerade auch dabei zu entspannen und von dem vehementen Wunsch mal etwas abzurücken (solang ich unbedingt unbedingt unbedingt und mit allen Mitteln wollte, wurde ich nicht schwanger).
2) Sehr regelmäßigen Sex haben, da schließ ich mich meiner Vorrednerin an, aber erzwungener GV nach Plan bringts auch nicht-meine Erfahrung.
3) Und vielleicht das Wichtigste: Nerven behalten!!! Man kann es nicht oft genug sagen, aber wir sind keine 25 mehr und da braucht man erfahrungsgemäß oft (nicht alle, aber die meisten), etwas mehr Geduld! Nicht durchdrehen, das macht es nur schlimmer.
Bei mir hats nach der Fehlgeburt 1 Jahr gedauert! Und erst, als ich dachte, das wird eh nix mehr, wurde es -plötzlich und unerwartet und einfach so-doch noch was! Ungalublich, aber so passierts, ganz ganz sicher auch bei Dir!
ich wünsch Dir von Herzen alles Gute,
Ella (+Baby in 15+3 SSW)