Huhu, also meine situation ist folgende: ich bekomm meinen kleinen krümel im Mai, und wurde in der Ausbildung von meinem chef gekündigt und bin sozusagen momentan arbeitslos. Würde aber nächstes Jahr gern gleich wieder im zweiten lehrjahr einsteigen. Ne neue Kanzlei zu finden und erst September anfangen dürfte bei der aktuellen arbeitslage kein Problem werden....


Jedoch wäre mein krümel dann gerade mal 3 Monate alt, und mein Freund meint, dass sei viel zu früh, und ich soll doch bitte mindestens ein Jahr zu hause bleiben....


Dann wäre mein erstes lj aber fast 2 Jahre her, und ich hätte sicher Probleme mit der zwischenprüfung. Außerdem bin ich jetzt 20 und möchte bald mal ausgelernt sein, man möchte dem Kind später ja auch was bieten können....


Denkt ihr es ist zu früh mit 3 Monaten? Kann das der Mutter-kind-bindung schaden?


Ich möchte wirklich bald weiterlernen, aber mein Kind dadurch nicht vernachlässigen....


Sorry for long post....


Mamamandel + bauchzwerg 19+4

  • Vielleicht noch etwas zur kita-situation hier....
    Es gibt hier genug kitas und aktuell werden auch noch neue gebaut, und Erzieher sind auch ausreichend vorhanden, der betreuungsschlüssel ist entsprechend Verhältnismäßig niedrig.


    Tagesmuttis gibt es auch einige, die meisten auch mit abgeschlossener Ausbildung....


    Also ich denke schon, dass ich was geeignetes finden könnte....


    Evtl kann meine Schwiegermutter ihn/Sie auch mitnehmen. Sie arbeitet als Erzieherin in ner Kita....aber die ist eig ohne Krippe...:s


    Teilzeit wird schwierig, Anwälte sind da meist nicht so sozial, aber ich Werd das auf jeden Fall versuchen. und mein Freund würde notfalls elternzeit nehmen, sagt er bisher, aber er hat dann auch noch 2,5 Jahre Ausbildung vor sich...



    Ich bin übrigens absolut nicht geeignet fürs arbeitslos sein. Ich fühle mich jetzt schon so nutzlos und schlecht, dass ich depri werde und gar nichts mehr mache...


    Der job hat mir Freude gemacht....aber ich will nicht zu egoistisch sein...oO

:!!!: :?: :!!!: :?:
Ich denke das ist so ein Ding, wo sich die Geister teilen und Streiten.
Ich Persönlich bin total dagegen.
Bin jetzt 21+ und mache mir auch Gedanken wegen solchen Sachen. Auch wenn sie zu dieser Zeit nicht wirklich von Nöten sind.


Aber wenn ich sonst, mal Teil weiße im Kindergarten hier in der nähe ausgeholfen habe...
Eine Große truppe von fast 60 Kindern. Und darunter auch eine Krabbelgruppe. Wenn ich sehe das die Kinder jedes Jahr jünger werden und entgegen dem was die Eltern sagen und denken gar nicht mit der Trennung klar kommen. (Und das geht erst ab 6 Monate alten Babys los)


Mit 4 Monaten ist das heftig, werden die evt. gar nicht machen, wenn es ein guter Kindergarten ist. Eben weil die Babys zu dem Zeitpunkt noch so auf Mama angewiesen sind.
Vielleicht denkt da die ein oder andere Mami nicht so, weil sie es eben genauso handhabt.
Das mit der Ausbildung ist gelinde gesagt sch***


Eben weil so viel daran hängt und sie wirklich wichtig ist.
Aber auch meine Meinung ist Sch*** egal, eben weil am ende das zählt was dir wichtig ist und was du tun möchtest und für was du dich entscheidest.


Was meine Meinung ist auch wenn du es am ende vielleicht anders machen wirst?:
Höre auf deinen Freund, und lass dir Zeit.
Dein Baby wird dich brauchen und wenn du nicht da bist ist es eben sch***!!!
Vor allem in den ersten Monaten. Dann setzte du eben mal ein Jahr aus, es wird niemand mit dem Finger auf dich zeigen wenn du dich lieber erst einmal um dein Kind kümmerst.


Aber wie gesagt es ist deine Entscheidung.


LG Fraya mit Isabella 21+

Und eine tagesmutti...?
Dann wäre zumindest die Gruppe kleiner....


Ach menno...das ist alles so schwierig....

Hallo erstmal (und guten Morgen :TRISTE: )
Also erstmal ist nachgewiesen, dass in den allermeisten Fällen KEINE Störungen in der Mutter-Kind-Bindung auftreten! In skandinavischen Ländern ist es Gang und Gebe, seine Kinder so früh in die KiTa zu geben. Die Mütter gehen völlig selbstverständlich wieder arbeiten. (Es gibt übrigens auch Studien zur Lebens-Zufriedenheit dort ;-) Und wenn man sich PISA anschaut, könnte man sich hier in Deutschland eine Scheibe von denen dort abschneiden :FOU: )
Wir sind hier in Deutschland sehr verwöhnt. In vielen Ländern kommt gar nicht erst die Frage danach auf, ob man zu Hause bleibt, oder nicht. Es ist entweder finanziell nicht möglich, oder eben selbstverständlich, es nicht zu tun.
Es kommt nicht unbedingt auf die Quantität der gemeinsamen Zeit an, sondern vielmehr darauf, WIE man diese nutzt!
So viel erstmal dazu.


Dann zu meinr Meinung...
Ich selbst bin in ähnlicher Situation wie du.
Wenn mein Sohn (hoffentlich kommt er innerhalb der nächsten Woche endlich auf die Welt :mrgreen: )
zur Tagesmutter geht, wird er knapp 4 Monate alt sein.
Ich stecke auch mitten in der Ausbildung (lerne übrigens Erzieherin ;-) ) und kann mir wegen meines Alters den Luxus des ein Jahr aussetzens gar nicht erlauben! Was nicht heißen würde, dass ich es nicht schön finden würde.
Ich finde, jeder sollte selbst entscheiden, wie er mit solchen Dingen umgeht, ohne sich Sorgen vor Anfeindungen zu machen. (Wird ja gern hier praktiziert... *hust*)


Die Kosten für eine Tagesmutter (zumindest ist das hier so) sind übrigens die Gleichen, wie für die KiTa. Vielleicht fühlst du dich bei dem Gedanken wohler, deinen Kleinen dort hin zu geben, anstatt in eine größere Einrichtung mit möglicherweise geringerem Betreuungsschlüssel... ;-)
Kümmer dich je nach dem auf jeden Fall rechtzeitig um einen Platz!
Von 17 Tagesmüttern in der Stadt war nur eine bereit und hatte Kappazität, den Kleinen zu nehmen :FOU: Alles ganz schön eng...


Ich hoffe, ich konnte dir wenigstens ein bisschen helfen und du fühlst dich besser ;-)


Ganz liebe Grüße
Nadine & BabyBoy 38+3

    chau_12164621

    Guten morgen und danke.:)
    Hast du mal nen link zu solchen Studien?



    Kosten wären kein Problem, die würde die Stadt übernehmen, da ich azubi bin.;)


    Tagesmutti wäre sicher schöner....hoffe, dass.ich eine finde die auch ein so junges baby nimmt...


    Anfeindungen sind mir egal, ich will ehrliche Meinungen und Erfahrungen hören.:)


    Ich hab halt nur Angst, dass ich viel von meinem Kind verpasse, oder dass ich die Bindung zu meinem Kind verliere...zumal ich ungeplant schwanger bin, und den krümel am Anfang nicht wollte...:/

    ...
    sehe ich auch so samtschrecke!


    und dass immer über krippen hergezogen wird ist eine frechheit! es gibt auch qualifizierte mit einem guten betreuungsschlüssel!!!!!!!!! man muss sich halt informieren und umgucken.
    und bei einer guten eingewöhnung weinen kinder auch nicht sondern gehen gerne in die kita/krippe.
    man sollte eher bei tagesmuttern aufpassen. die haben keine ausbildung und die zustände sind teilweise katastrophal. natürlich wird es auch gute geben, deswegen sollte man sich die vorher angucken (auch die räumlichkeiten!).


    entscheide wie du möchtest! höre suf dein bauchgefühl. es ist kein problem auch länger auszusetzen, egal wie alt man ist, aber es ist auch kein problem das kind fremdbetreuen zu lassen!

      :arrow:
      Also ich bin selbst stellvertretende Leitung einer Krippe und wir nehmen bei uns erst Kinder mit 8 Monaten auf... Und dann werden diese Kinder teils wirklich die komplette Öffnungszeit bei uns gelassen und das tut mir für die Kleinen Zwerge immer unheimlich leid. So ein Tag in der Kita ist für die Kleinen auch wie ein Arbeitstag für Erwachsene, weil sie so viel lernen jeden Tag.
      Und ich glaube genau da liegt dann der Punkt, wie lange das Kind dann in der Kita ist...

      ramiye_12580202

      Tagesmütter
      Haben hier fast alle auch eine Ausbildung oder ein Studium absolviert. (also Erzieherin oder Pädagogik)

      Vielleicht noch etwas zur kita-situation hier....
      Es gibt hier genug kitas und aktuell werden auch noch neue gebaut, und Erzieher sind auch ausreichend vorhanden, der betreuungsschlüssel ist entsprechend Verhältnismäßig niedrig.


      Tagesmuttis gibt es auch einige, die meisten auch mit abgeschlossener Ausbildung....


      Also ich denke schon, dass ich was geeignetes finden könnte....


      Evtl kann meine Schwiegermutter ihn/Sie auch mitnehmen. Sie arbeitet als Erzieherin in ner Kita....aber die ist eig ohne Krippe...:s


      Teilzeit wird schwierig, Anwälte sind da meist nicht so sozial, aber ich Werd das auf jeden Fall versuchen. und mein Freund würde notfalls elternzeit nehmen, sagt er bisher, aber er hat dann auch noch 2,5 Jahre Ausbildung vor sich...



      Ich bin übrigens absolut nicht geeignet fürs arbeitslos sein. Ich fühle mich jetzt schon so nutzlos und schlecht, dass ich depri werde und gar nichts mehr mache...


      Der job hat mir Freude gemacht....aber ich will nicht zu egoistisch sein...oO

      ramiye_12580202

      :???:
      Also so kenne ich das auch nicht...
      Wenn man es als Tagesmutter überhaupt zu was bringen will, muss man hier mindestens eine einschlägige Ausbildung (Sozialassitenz oder Erzieher) nachweisen und die 6Monateige Fortbildung vom Jugendamt nachweisen!
      Wer sich dann noch dazu entscheidet, freiwillig zu einer Tagesmutter zu gehen, die NICHT mit dem Jugendamt zusammen arbeitet, der ist selber schuld!


      Hier werden die Tagesmütter und ihre "Zustände" regelmäßig überprüft und kontrolliert.

      Hallo
      ich hab mir gedacht ich schreib dir kurz..


      da ich der Meinung bin, dass du es nicht übers Herz bringen wirst.


      Mein Zwerg ist morgen genau 2 Monate alt und wenn ich daran denke dass ich ihn in einem Monat tagsüber weggeben müsste kommt mir das Grauen.
      Ich habe Ende Jänner einen Termin der 4 Std geht und dann 2 Wochen später noch einen 3 Std Termin und ich grüble jetzt schon wie wir das machen (da ich stille - dann muss ich ihm das Fläschchen lernen für die Tage) und er sehr unruhig ist bei jemand anderen.
      Mir tuts so leid wenn ich ihn weggeben muss.


      Mir grauts jetzt schon wenn ich daran denke dass ich ihn mit 20 Monaten in die Krippe geben muss/soll, da ich wieder arbeiten gehe.


      Ich dachte bevor er da war auch eher logisch und was klug wäre.. aber als er da war, war alles vergessen! Alles nur noch fürs Kind!!


      Ich würde dir wirklich ans Herz legen 1 Jahr zu Hause zu bleiben. Es wird dann vl schwieriger aber nicht unmöglich. Aber dein Baby wirds dir danken!!! Was wenn er Dreimonatskoliken hat? Sehr Bauchweh?? Dann musst du dein weinendes Baby abgeben.. das zerreisst dir das Herz!


      Mir wäre es auch wichtig eine Ausbildung fürs Baby zu machen.. aber ich finde es wichtiger und schöner fürs Kind dazusein wenn es noch so hilflos ist und würde mir dafür danach den A** aufreissen damit ich eine Ausbildungsstelle finde.


      Alles ist möglich und denk an dein Baby. Ich merke wie sehr mich mein Kleiner braucht.. Er fühlt sich wohl sobald ich bei ihm bin. Anders schläft er zB nicht ein wenn er mich nicht sieht oder spürt. Die Kleinen brauchen noch so viel Nähe..


      Alles Gute!