• Mein Baby
  • Schwanger trotz Ängsten/Panik, wie ist das so?

Hallo,


mein Titel sagt wohl noch nicht alles. Ich bin 27 und mein Mann und ich wünschen uns Kinder. Nun ist es aber so, dass ich doch unter so manchen Ängsten leide - irgendwie alles was mit Ärzten und Krankenhaus zu tun hat oder meinem Körper(sobald ich beim Arzt bin wird mir schlecht). Habe auch schon eine Therapie gemacht und seitdem gehts zwar besser, aber die Ängste sind nicht komplett weg!


Meine Frage eigentlich: Gibt es Mütter, denen es auch so erging? Wie ist es dann, schwanger zu sein? Ist es nicht beängstigend, wenn man ein Lebewesen im Bauch hat? (Klar ist das ein feines Wunder, aber ich frage jetzt mal aus dem Aspekt einer Angst-Frau...)


Eigentlich hält mich nur das davon ab, schwanger zu werden :-( Ich habe Angst vor der Schwangerschaft und Geburt, dass ich zusammenklappe oder so :-(

Das
ist eine schwierige Frage, weil ich z.b. ja keine Angst vor Ärzten hab' außer vor Zahnärzten.


Sagen wir's mal so:


eine Schwangerschaft tut NICHT weh. Alles passiert von allein, du brauchst nichts zu machen.


Die Untersuchungen sehen (bei MIR) so aus:


Erstmal wird von "unten" geguckt wie weit man ist. Sobald ein kleines Bäuchlein da ist, wird von "oben" geguckt :D Also geschallt. Das dürfte so ab der 15. Woche etwa sein.


Es könnte sein, das für dich die ersten zaghaften Bewegungen und Tritte seltsam sind. Aber sie sind dein ständiger, stärker werdender Begleiter. Es fühlt sich schön an. Einfach nur schön.


Beängstigend weil sich dein Körper ohne dein Zutun sehr verändert könnte ich mir das für dich schon vorstellen. Aber du bist ja nicht allein, und dein Partner ist immer für dich da. Du brauchst vor gar nichts Angst zu haben.


Alle 2 Monate wird bei mir Blut gezogen und überprüft. Eine Aufklärung wie man sich als Schwangere verhalten sollte bekommt man bei einem der ersten Termine.


Die Geburt. hm. Ich glaube du solltest dich dann gut damit beschäftigen. Eine Geburt dauert lang, ist schmerzhaft und du bist nicht zu Hause.
Das am Ende alles egal ist, weil das Baby da ist, ist logisch aber das zählt nicht.


Es gibt ja die Lösung eines Kaiserschnitts mit Vollnarkose.
Die könnte eventl. für dich die Richtige sein.


Im Endeffekt, kann ich nur sagen: Es sind 40 Wochen. Danach ist alles wieder vorbei und du hast dein heiß ersehntes Kind.


Du entscheidest.


Aber eins will ich noch sagen: Ich wünsche jeder Frau auf der Welt Kinder. Denn das ist etwas ganz, ganz besonderes. Etwas Anderes. Etwas, das es als Single Haushalt einfach nicht gibt.
Es ist mit Ängsten, Hoffnung, Sorge und mit mehr als verschwenderisch viel Liebe verbunden.


Und es ist einfach wunderschön.


Zieh's durch. Es hört ja wieder auf ;)

Im gegensatz zu
anderen kh aufenthalten ops oder untersuchungen, hab ich mich auf die ss untersuchungen total gefreut.
Das war was gaaanz anderes, man ist mega stolz und glücklich.
Ich fühlte mich in der ss sowieso glücklicher, was besonderes, und war ruhiger.
Vlt ist das bei dir dann auch anders als herkömmliche arztbesuche?
Und gegen ende der ss nimmt sowieso alles seinen lauf und man bekommt irre kräfte dass das baby heil rauskommt egal mit ks op oder sont wie.
Ich hatte habe aber auch keine ängste und paniken, ist nr eine idee für dich, das es genau in der ss anders als sonst immer sein kann, in deinem kopf. :-)

Danke
erstmal für eure Worte.


@chrissi, du hast Recht, es ist eine absehbare Zeit. Das macht es irgendwie "einfacher", aber die kann einem ja auch ewig vorkommen wenn man sich nicht wohl fühlt :-/ Vor einem Kaiserschnitt habe ich komischerweise noch mehr Angst als vor einer normalen Geburt. Ich bin halt bekloppt :FOU: Ich habe große Angst vor Krankenhäusern und diesen ganzen Geräten etc. fühle mich dann so ausgeliefert, dabei war ich bisher noch nie selber drin (nur Notaufnahme als Kind ständig).


@redfortune, dass man in der Schwangerschaft plötzlich keine Panik mehr hat, habe ich auch schon mal gelesen. Das wäre dann mein letzter Strohhalm an den ich mich klammer.


@theoneandonlyspucktuch, eine Hausgeburt traue ich mir nicht zu. Die Hebamme Zuhause für Untersuchungen schon eher.


Irgendwie bin ich ja total verquer: Ich habe Angst vor Krankenhäusern und ärztlichen Untersuchungen, Angst vor Ohnmacht oder Kreislaufkollaps, aber dennoch würde ich die medizinische Sicherheit bei Geburt dort vorziehen...ich glaub mir ist nicht mehr zu helfen :TRISTE: Vielleicht sollte ich einfach sagen "sch... drauf" und einfach schwanger werden :???:

Hallo
Auch ich bin eine Angst- und Panikpatientin!


Habe nach jahrelanger Medikamenteneinnahme eine Verhaltenstherapie gemacht und bin seit dem etwas ausgeglichener. Meine größte Sorge galt immer einer Schwangerschaft und der Geburt. Und ich wollte soooo sehr Kinder!


Ich habs einfach versucht und habe nicht über die Angst nachgedacht. Als ich dann schwanger war, hatte ich erstaunlicherweise überhaupt keine Angst mehr. Mein Psychologe erklärte das mit den Hormonen. In der Schwangerschaft sei man quasie vor Ängsten durch die Hormone geschützt. Wenn du wirklich Kinder willst freust du dich viel mehr über die Schwangerschaft als das du "Zeit" hast über deine Ängste nachzudenken. Kannst du mir glauben. Ich hätte das auch nicht gedacht. Außerdem kann man jede Angst nur mit Mut überwinden....


Meine Tochter ist heute 10 Wochen alt und ich bin die glücklichste Mami der Welt:-)


PS: Eine Geburt ist schon nix leichtes und schmerzfreies, aber du bist in den Händen der Ärzte, die machen das 100 x die Woche...da kann dir nix passieren:-)

PDA
@bitterssuessii, hmm ja PDA wäre dann wohl auch nix für mich, weil das ja mit Spritzen und so verbunden ist. Ich kann auch keine Gegenstände im Körper aushalten (ganz schlimm bei der FÄ usw.) ich hasse es einfach und kippe dann fast um :-(


@Aristurtles, ja die Sicherheit eines Krankenhauses bräuchte ich auch - obwohl es mir davor graust und ich immer in Fluchtstellung bin (selbst wenn ich nur jemanden besuche).


@tinaunddres, danke, du hast mir nochmal Mut gemacht. Ich wünsche mir sooo sehr Kinder und ich hoffe, dass die Freude dann einfach die Angst überwiegen wird.


Danke euch allen.

Stimmt
die Entbindungsstationen sind ja auch meist sehr nett eingerichtet, so dass dieses Krankenhausfeeling ein bischen geschwächt wird :BIEN:


Oh man, wahrscheinlich mach ich mir voll den Kopf und hinterher ist gar nix :-)

Hey
hm also Angst vor Schwangerschaft und Geburt habe ich nicht direkt.
Eher vor Blut/Blut abnehmen. Allein das gerade zu schreiben, wird mir schon schwindelig...
Bei meinem Sohn damals wars besser geworden, da sie mir alle 4 Wochen es abgenommen haben. Die Helferin war aber auch sehr gut und ich hab kaum was gespürt.
Nach der Geburt kam die Angst aber auch wieder. Weg war sie ja nie ganz.
Und in dieser Schwangerschaft haben sie es mr nur ein paar mal abgenommen. Aber sobald es hieß Blut abnehmen wird mir schwindelig und ich bekomm Schweißausbrüche. Zugänge legen geht gar nicht. Ich dreh da durch. Ich betone auch immer dass ich mich bitte hin legen muss!
In dem Punkt kann ich dir also nix raten.
Während der Geburt war mir das Blut abnehmen aber egal. Da war ich mit den Wehen und so beschäftigt. :-D
Werde auch dieses mal versuchen den Hebammen zu erklären, dass sie mir den Zugang so spät wie es geht legen. Also wenn ich schon im Wehendilerium bin :-D


Vor Krankenhäusern hatte ich früher auch ''Angst''. Naja mir wurd zumindest immer so schlecht dass ich mich übergeben musste. Dies ist weg gegangen seit dem ich Entbunden habe. Irgendwie hab ich es dort genossen und gemerkt es ist gar nicht so schlimm. Es kann eig. ganz nett sein. Ist es in der Regel ja auch auf der Säuglingsstation.


Rede aufjedenfall mit deiner FA über deine Ängste damit sie Rücksicht nehmen kann. Meine ist auch sehr vorsichtig weil ich grundsätzlich zusammen zucke sobald sie mich anfassen muss.


Ansonsten, halte dich doch mal bewusst im Krankenhaus auf. Geh dort einfach in die Cafeteria und trink oder esse dort was. Ungezwungen.
So gewöhnst du dich an den Geruch.
Vllt. findest du auch ein KH welches gar nicht so nach Krankenhaus riecht und aussieht.
In dem ich entbinden werde (Uniklinik) siehts überhaupt nicht aus wie in nem KH. Alles sehr freundliche Farben und dort hängen auch verschiedene ''Gemälde'' etc.

@tweety
also meine FÄ weiss ja dass ich so zimperlich bin. Die hat auch immer nur das nötigste und ganz schnell gemacht. In der Hinsicht wäre ich also "abgesichert", weil sie für mich eine vertrauensperson ist. Aber um Blut abnehmen usw. komme ich ja nicht drum herum.


Ich glaube, bei einem Zugang würde ich schreien :FOU:


So und wie ist das mit einem Lebewesen im Bauch? Kann einem das irgendwie gruselig werden oder wächst man in diese Rolle ganz natürlich mit rein :???:

    kendra_12926156

    Man wächst def. rein.
    Ich habe/hatte jede Menge Panik, die schlussendlich im KS endete. Aber meine sind mit deinen wohl nicht zu vergleichen. Ich bereue NICHTS!! Es war wunderbar und ich möchte auch weitere Kinder, auch wenns oft nicht witzig war. Wichtig ist, dass du einen Partner ast, der deine Ängste kennt, dich Unterstützt, usw.

    kendra_12926156

    Hm
    also am Anfang merkt man nichts.
    Ich denke man wächst rein, denn irgendwann möchte man es ja spüren damit man weiß dass es dem Kind gut geht. Die Bewegungen sind ja nicht plötzlich stark da. Du spürst die Bewegung ja nur mit der Größe des Babys stärker. Also gewöhnt man sich langsam dran. Es steigert sich langsam und irgendwann nimmst du sie gar nicht mehr so richtig wahr. Vor allem wenn du noch arbeiten gehst. Dann bist du eh abgelenkt.

    Danke
    das beruhigt mich jetzt! Mein Mann weiss manchmal besser mit meinen Ängsten umzugehen als ich ;-) Bin auch sehr froh, dass er mich immer unterstützt. Aber schlussendlich hab ich ja das Baby im Bauch :FOU:


    @missunwissend, also eine Hebamme würde ich mir dann shcon gerne "zulegen" als Begleitung. Hmm Geburtshaus wäre mir wieder zu unsicher wegen der medizinischen Versorgung :-/