Hallo (:
Da ich morgen Reli-Klausur schreibe,
wollte ich euch mal fragen, wie man einen Atheisten aus christlicher Sicht (!) von der Existenz Gottes überzeugen kann?
Habt ihr Ideen ?
Würdet mir sehr helfen, dankeschön (:
Hallo (:
Da ich morgen Reli-Klausur schreibe,
wollte ich euch mal fragen, wie man einen Atheisten aus christlicher Sicht (!) von der Existenz Gottes überzeugen kann?
Habt ihr Ideen ?
Würdet mir sehr helfen, dankeschön (:
Einfach
gar nicht. probiers mal mit Nihilisten, könnte noch lustiger werden.
Gemeine Klausur, denn:
Naja, auf die Idee von der ersten Ursache sind die meisten Atheisten wohl auch gekommen. Aber warum soll die Gott sein?
Dass man nicht beweisen kann, dass er es nicht war, ist genau so wenig ein Beweis wie alle anderen Argumente in der Art. Kannst du beweisen, dass unter meinem Bett keine Monster sind? Das ist doch kein Argument für Monster unter meinem Bett ;)
Die Wahrheit ist: Es gibt kein wirklich überzeugendes Argument, das logisch Gott herleiten kann. Da bin ich mir sehr sicher, denn selbst Theologen verstricken sich dabei nur in logischen Fehlschlüssen.
Und noch gemeiner ist die Klausur gestellt: Aus christlicher Sicht?! Was du meinst mit "schon allein der gedanke, jemanden von gott überzeugen, der nicht an gott glaubt, ist doch christlich " ist doch leider auf alle missionierenden Religionen auszuweiten.
Also wie beweist man den christlichen Gott?
Ich finde, der besagte Lehrer hat nen Sockenschuss. Wenn er sich selbst mit der Materie auseinander gesetzt hätte, bevor er die Aufgabe gestellt hat, hätte er diese wieder verworfen.
Ganz meine Meinung!
Nur dass ich manchmal schon finde, dass manche Dinge mit Gläubigen ausdiskutiert werden müssen ;)
Spätestens, wenn wie in den USA (und teilweise sogar hier) Kreationisten fordern, dass die Schöpfung als Alternative zur Evolution gelehrt werden sollte.
Bei solchen Dingen kommt es ja doch zwangsläufig auf die Gottesfrage: Wenn Gott nicht wissenschaftlich haltbar ist, ist Gott auch kein Thema in wissenschaftlichen Schulfächern.
Hach, ich fände es traumhaft, wenn Weltanschauungen einfach Privatsache wären :AMOUR:
Bete für den Atheisten und erkläre ihm ...
Warum sieht keiner den Widerspruch der Evolutionstheoretiker ?
Wir Mehrzeller können gar nicht von einer Zelle ( Bakterie) aus dem Meer entstanden sein !Auch der Affe kann nicht '
mal seine Organe für uns spenden, da die Medizin schon damit auf's Schwein kam,welches gerade so unser Körper annehmen würde.
Neandertaler waren eine kurze Zwischentwicklung und die Hautfarbe passte sich den klimatischen Verhältnissen an! Verschiedene Sprachen gab uns Gott,damit wir uns v
Für unsere Naturkatastrophen durch Ozonloch,Berge sprengen,Flußbegradigungen usw. sind wir selbst verantwortlich und die stehen sogar in der Bibel,wie in Jeremia,d e r - H o l o c a u s t ! Gott ließ uns unseren freien Willen!
Früher versuchte er uns durch Schadensbegrenzung oder Ersatzleistung (Zahn um Zahn ) zum Frieden zu bewegen.Der Götzenbau machte ihn zornig! Er hilft ja auch,wenn er angebetet wird! Jesus starb für unsere Schuld und nun halten wir die andere Wange auch noch hin ! Gott heilt und beschenkt uns , wenn wir es ernst meinen! Warte nur ab
Katholiken und Z.Jehovas ( drängen Gott jedem auf -falsch)setzten Gott ein Damoklesschwert auf, dabei ist er nicht fern, sondern freut sich auf Dich,ohne Rituale,Kommunion,Firmung ,Babytaufe ( erwachsen und frei entscheidest Du Dich zur Unterwassertaufe,wie im Jordan bei Johannes) ,usw.
@Widerspruch
Weil es den nicht gibt.
Ich lasse jedem seinen Glauben, aber wenn jemand mit Milchmädchen-Logik kommt, hab ich nunmalhalt auch etwas dagegen zu setzen.
Die Evolutionstheorie ist eine elegante Theorie voller Erklärungskraft. Sie erklärt ganz ohne Zusatzannahmen die meisten Phänomene des Lebens. Das kann die Gotteshypothese nicht.
Beispiel: Warum sollte ein Gott unsere Retina "falsch herum" aufbauen, so dass wir einen blinden Fleck haben?
Warum sollte ein Gott der Blindschleiche Krüppelbeine antackern?
Warum solle Gott Delfinen und Walen keine Kiemen geben?
Warum sehen Wirbeltiere in den ersten Wochen der Embryonalentwicklung identisch aus?
Die Evolutionstheorie ist bestens begründet. Glaub warum auch immer du magst, aber denke nicht, dass diese Gründe außerhalb deines Gehirns plausibel sein müssen.
....
ach, nur ein Troll :roll:
Wie ist die Klausur gelaufen?
Verstandesmässiges Überzeugen wird kaum möglich sein. Weil der Verstand sich erkenntnistheoretisch eben von Gott emanzipieren will. Der nicht-christliche Verstand hat einen effektiven Filter gegen die Erkenntnis Gottes aufgebaut, indem er erklärt und begründet, warum Gott nicht existieren kann.
Diese verstandesmässige Ablehnung Gottes ist grundsätzlich kein intellektuelles Problem sondern ein Problem des Willens. Also wenn der Atheist sich entschieden hat (Wille) nicht glauben zu wollen, wird er in allem Hinweise finden, die ein Nicht-Existenz Gottes bestätigen.
Wenn aber jemand sich entschieden (Wille) hat, ich will Gott suchen - der wird Gott finden. Hat er Gott gefunden, wird er in allem Hinweise der Existenz Gottes erkennen
Grace4you
Zahn um Zahn
Hi Marlene
"Zahn um Zahn" ist nicht nur Ersatzleistung - wie unsere Haftpflichtversicherung sondern dient aktiv dem Frieden und zwar um Gerechtigkeitsgefühl wieder herzustellen. Gottes Volk soll ein Volk sein, dass Gottes Liebe in der Gemeinschaft zum Ausdruck bringt und von daher darf "keiner dem anderen was schuldig bleiben" - so wie es Paulus im Neuen Testament ausdrückt.
Jesus aber geht bei seinen Jüngern einen Schritt weiter: Er ermutig sie, selbst auf "Wiedergutmachung" zu verzichten, und so eine Haltung des Verschenkens zu demonstrieren. Denn Gott pocht auch nicht auf sein Recht - sondern er hat uns in Jesus Christus vergeben. Damit löst Jesus grundsätzlich den Gedanken der Wiedergutmachung nicht auf, sondern er zeigt seinen Nachfolgern, dass vollkommene Liebe sogar auf das Recht der Wiedergutmachung verzichtet um die Liebe Gottes zu demonstrieren. Hat aber der Nachfolger Christi jemandem geschadet, dann ist es selbstverständlich dass er Wiedergutmachung leistet (Zachäus) Denn der Jünger Jesu soll niemandem einen Anlass zum Hass geben und keine bittere Wurzel im Gottes Volk aufwachsen lassen durch Ungerechtigkeit.
Soviel ich weiss, drängen die Katholiken niemandem Gott auf Sondern die Verbindung von Kaiserreich und Papstum führte schlussendlich zur Inquisition. Jesus hatte es uns vorgemacht - als ihn die liberale Mitte zum König krönen wollte - entwich er. Die Kirche ist irre gegangen, weil sie sich im Spiel um weltliche Macht mitspielte. Ob die Zeugen Jehovas jemanden zwingen - das ist auch nicht möglich - sie versuchen durch Überzeugungen die Menschen zu gewinnen - ob ihre theologischen Überzeugung stimmt, ist eine andere Diskussion. Aber zwingen können die Zeugen nicht - dazu fehlt ihnen die politische Macht. Sie versuchen zu Überzeugen durch rhetorische Rede. Das ist in Demokratien ein legales Mittel (die Überzeugung), auch Paulus machte das in der Apostelgeschichte. Das Christentum wurde immer durchs Predigen (Überzeugen) verbreitet - aber die Kraft zur Umkehr, das sagt Paulus ebenfalls sehr klar - kommt vom Heiligen Geist. Das ist die Kraft, die Wirksam wird, wenn das gepredigte Wort den Willen eines Menschen berührt und diesen motiviert, Gott zu suchen.
;-)
Grace4you
Die Logik des Verstandes - der Gottesbeweis
Verstandesmässige Überzeug für den Glauben ist nicht möglich. Weil der Verstand sich erkenntnistheoretisch eben von Gott emanzipiert hat. Der nicht- gott-geweihte Verstand hat einen effektiven Filter gegen jede Gotteserkenntnis aufgebaut und erklärt und begründet, warum Gott nicht existieren kann und versucht eine andere Erklärung für die Erschaffung des Menschen und den Sinn des Lebens zu finden, als der in den biblischen und anderen Überlieferungen offenbarte.
Diese verstandesmässige Ablehnung Gottes ist grundsätzlich kein intellektuelles Problem sondern ein Problem des Willens. Also wenn der Atheist sich entschieden hat (Wille) nicht glauben zu wollen, wird er in allem Hinweise und Erklärungsmodelle finden, die eine Nicht-Existenz Gottes bestätigen.
Wenn aber jemand sich entschieden (Wille) hat: "ich will Gott suchen" - der wird Gott finden. Denn wer sucht der findet, wer anklopft dem wird aufgetan. Hat der Suchende Gott gefunden, wird er von nun an in allem Hinweise der Existenz Gottes erkennen und staunen können und das führt ihn in die Anbetung Gottes, dessen Grösse, Herrlichkeit und Weisheit weit über alle menschliche Erfahrung reicht. Der Mensch der Gott gefunden hat, hat von nun an ein Gegenüber, wo er seine Dankbarkeit für die Schöpfung ausdrücken kann. Und je mehr er Gott erkennt, desto grösser wird sein Verlangen, Gott zu danken.
Während der Atheist nur auf sich selbst geworfen ist. Er mag zwar über die "evolutionistische" Errungenschaft eines unpersönlichen Entwicklungsprozesses beeindruckt sein, aber diese Erkenntnis befriedigt ihn nicht, es treibt ihn eher an, noch mehr "zu entdecken", was seinem Intellekt schmeichelt - aber er bleibt in seinem Herzen leer, mit vielen Fakten und Knochen, die zwar seinen Verstand beschäftigt aber ihm nicht wirkliche Frieden bringt
Grace4you
Hättest du wohl gerne :mrgreen:
"Während der Atheist nur auf sich selbst geworfen ist. Er mag zwar über die "evolutionistische" Errungenschaft eines unpersönlichen Entwicklungsprozesses beeindruckt sein, aber diese Erkenntnis befriedigt ihn nicht, es treibt ihn eher an, noch mehr "zu entdecken", was seinem Intellekt schmeichelt - aber er bleibt in seinem Herzen leer, mit vielen Fakten und Knochen, die zwar seinen Verstand beschäftigt aber ihm nicht wirkliche Frieden bringt"
Nö.
Ich bin definitiv ein vollkommen glücklicher und zufriedener Atheist. Und nun?
P.s.: Interessant wie genau du bei bestimmten Formulierungen bleibst. Klingt irgendwie wie auswendig gelernt...
Ergänzung GIBT ES EINEN GOTT?
in meinem Blog "Perelandra" habe ich einen Eintrag, den ich hier reinkopiere:
Im Mai 2004 wurde Flew einer der weltweit fehderführenden Atheisten - zu einem Symposium an die New Yorker Universität eingeladen, um eine Debatte mit dem israelischen Wissenschaftler Gerald Schroeder und dem schottischen Philosophen John Haldane zu führen. Alle waren sehr erstaunt, als Flew eingangs bekannt gab, dass er JETZT AN GOTT GLAUBE. Statt einer Debatte kam es zu einem Austausch neuster wissenschaftlicher Entdeckungen. In einem Bericht über dieses Treffen steht: die grösste Entdeckung der modernen Wissenschaft sei die Entdeckung Gottes!
Als Flew gefragt wurde, ob es neue Erkenntnisse gäbe, welche eine schöpferische Intelligenz voraussetzten, antwortete er: Ja, ich glaube das gibt es: DNS-Untersuchungen haben gezeigt, dass nur planerische Intelligenz solche Komplexität hervorzubringen vermag. Atheisten, erklärte er weiter, waren stolz auf die Idee, dass über lange Zeiträume, der Zufall jede Veränderung hervorbringen könne, sogar Leben. Und Schroeder beeindruckte Flew, indem er die sogenannte Affen-Theorie auflöste. Diese besagt: Es brauche nur genügend Affen, plus unendlich lange Zeit, plus eine Schreibmaschine und ein Shakespearestück würde geboren. Oder anders gesagt: Leben entstehe durch Zufall.
Schroeder berichtete vom Experiment, das durch den Britischen National Arts Council (Kunstkommission) durchgeführt wurde: Sechs Affen und ein Computer wurden zusammen eingesperrt. Einen Monat und fünfzig Seiten Papier später zeigten, dass kein einziges Wort durch die Affen geschrieben worden war. Nicht einmal einsilbige Worte wie a (= ein) oder I (= ich). Schroeder erklärte: die Wahrscheinlichkeit Ein-Buchstabenworte zu schreiben, läge bei 27'000. Wie gross ist da die Wahrscheinlichkeit, ein14-Zeiler Shakespeare Drama zu erhalten? Die Wahrscheinlichkeitsrechnung ergab eine Zahl von 10 hoch 690 (= eine Zahl mit 690 Nullen). Zum Vergleich: Alle Atomteilchen unseres Universums - Protononen, Elektronen und Neutronen zusammengenommen ergeben 10 hoch 80 ! Für Flew war dieses Argument so überzeugend, dass er die Affen-Theorie - die er und andere Atheisten so gerne benutzten, um Gott zu leugnen - zum reinen Unsinn erklärte.
Quelle: Joel News (www.focusuisse.ch)
Nicht auswendiggelernt
Habe den obigen Eintrag reinkopiert und etwas abgeändert.
Auswendiglernen das findest Du bei mir nicht. Meine Aussagen sind immer frisch. Es sei denn ich zitiere andere Quellen.
"ich bin ein vollkommen glücklicher und zufriedener Atheist" Schön für Dich. Lebe und geniesse das Leben deshalb wurde es Dir geschenkt. :-D
Danke für die Steilvorlage
Aus Wikipedia:
"Flew begründet seinen Positionswechsel in einem Brief an Richard Carrier (Okt. 2004) ursprünglich mit der "offensichtlichen Unmöglichkeit, eine naturalistische Theorie vorzulegen für die Entwicklung der ersten reproduktionsfähigen Art aus der DNA". Dies sei der einzige Grund, weshalb er begann einen aristotelischen Gott in Betracht zu ziehen[2]. Er zog diese Begründung allerdings kurze Zeit später in einem anderen Brief an R. Carrier (29. Dez. 2004) zurück: "Ich erkenne nun, dass ich mich zum Narren machte, als ich glaubte, dass es keine vorweisbaren Theorien für die Entwicklung unbelebter Materie hin zur ersten reproduktionsfähigen lebenden Kreatur gäbe." [3]"
WOW! Dieser spektakuläre Gesinnungwandel hielt ganze 3 Monate! :lol:
P.s.: Falsche Vorstellungen über Naturwissenschaften geben schlechte Argumente gegen eben diese ab... :roll:
:)
Jap, ich bin meinen Eltern auch sehr dankbar für mein Leben :)
Stimmt
Es gibt kein überzeugendes logisches Argument von dem man auf Gott schliessen kann - warum!?
Weil Gott es selbst so eingerichtet hat, dass man ihn auf dem erkenntnistheoretischen Weg nicht finden kann. Nur wer wirklich an der Gottesfrage interessiert ist, kann ihn auf diesem Weg finden, wer Ihn nicht sucht, findet Ihn auch nicht.
Aber Paulus hat es ganz schön ausgedrückt: "Seht, nicht viele Intellektuelle oder Akademiker und nicht viele Mächtige, Einflussreiche und Reiche sind berufen." (verdeutschte Übersetzung). Also es stimmt, Reichtum (Mammon), Wissen (Klugheit, Intellekt) und Macht (Position und Einfluss) sind Blockaden für das Reich Gottes. Das hat Jesus ebenfalls gesagt: "Leichter geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als ein Reicher (an Macht, Geld und Wissen) ins Himmelreich.
Die Welt oder der natürliche Verstand kann Gott nicht erkennen. Weil Gotteserkenntnis mit Offenbarung zu tun hat und nicht mit der natürlichen Begabung denkerische Prozesse zu verarbeiten. Sonst wäre es ja ungerecht, kämen wieder nur die Reichen ans Ziel und all die anderen blieben wieder zurück.
Deshalb kann durch Logik nicht überzeugt werden - es gibt wenige Ausnahmen in der Kirchengeschichte: (Z:B. Augustinus) aber auch hier war es nicht seine Logik sondern seine Liebe und Such nach Wahrheit.
Überzeugen können wir nur, wer sich "überzeugen lässt". Jemand der bereits in seinem Herzen die Möglichkeit eingeräumt hat, dass es vielleicht einen Gott gibt und diesen Gott gerne finden will.
Wie beweist man den christlichen Gott?
Ganz einfach, indem man von ihm erzählt (Verkündigt, Predigt) und wenn der Hörende am anderen Ende der Botschaft im Herzen angerührt ist, sich die Frage stellt: "gibt es ihn doch?" Der wird weiter fragen und suchen - bis er gefunden hat. So hat das Gott eingerichtet.
Der christliche Glaube beruht auf völliger Freiwilligkeit. Der missionarische Dienst hat die Funktion eines Wegweisers. Wenn ich aber nicht dorthin will (Atheist) dann darf er einen anderen Wegweiser wählen wie z.B. Selbsterfahrung. Das ist das Wesen der Liebe, sie lässt die Wahl. Deshalb darf der Mensch seinen ganz eigenen Weg gehen. Das ist seine Entscheidung
Der Lehrer hat keine dumme Frage gestellt, sondern eine sehr gute. Mich würde jetzt auch interessieren, was dieser Lehrer geantwortet hätte
;-) Grace4you
Stimmt
Es gibt kein überzeugendes logisches Argument von dem man auf Gott schliessen kann - warum!?
Weil Gott es selbst so eingerichtet hat, dass man ihn auf dem erkenntnistheoretischen Weg nicht finden kann. Nur wer wirklich an der Gottesfrage interessiert ist, kann ihn auf diesem Weg finden, wer Ihn nicht sucht, findet Ihn auch nicht.
Aber Paulus hat es ganz schön ausgedrückt:
:BIEN:
Das ist die richtige Einstellung - und ein guter Anfang, Deinen Eltern Dankbarkeit zu erweisen - darauf liegt ein Segen!
Den wünsch ich Dir :-D
MEIN Gnom
"jeder hat ein recht drauf zu sagen, dass er nicht an gott glaubt und die christen die immernoch meinen es gäbe irgendwo irgendeinen beweis dafür, der mehr sei als eine religiös eingefärbte vermutung, ist eben einfach einer der besagten eiferer."
Jeder hat ein RECHT auf SEINE MEINUNG. Das ist die Errungenschaft der Demokratie und auch die Trennung von Kirche und Staat - wofür die Protestanten eingetreten sind - dass jeder SEINE MEINUNG, Seinen Glauben entwickeln kann. Deshalb darf auch jeder Christ seinen Glauben bezeugen und öffentlich davon sprechen - genauso wie der Atheist.
Aber seien wir doch aufrichtig: weder das atheistische Weltbild noch das jüdisch-christliche Weltbild lässt sich experimentell beweisen.
Nur weil die Medien das Mantra der Evolution chanten und es farbenprächtig medial ausschmücken, ist das noch lange kein Beweis.
Von Beweisen sprechen wir erst dann, wenn eine theoretische Aussage experimentell verifiziert werden kann. Diesen Beweis ist uns die Wissenschaft genauso schuldig wie die Kirche den Gottesbeweis. Beide können ihre Position nicht beweisen.
Im Falle des Gnoms:
"wenn ich behaupte ich hätte in der zimmerecke einen grünen gnom gesehen, dann ist das vielleicht für mich so. aber das braucht mir niemand glauben und es ist auch völlig unwichtig ob mir das jemand glaubt. ich sollte mich nur einfach damit abfinden, dass es eben nur MEIN gnom ist."
Angenommen, der Gnom ist neutral - er ist weder bedrohlich noch sonst etwas, dann spielt die Erkenntnis, ob da ein Gnom ist, tatsächlich keine weitere Rolle.
Ist der Gnom aber eine Gefahr, nicht nur für den Betrachter sondern auch seine ganze Familie, dann ist es doch von Bedeutung, wie geht er mit dieser gnomisierten Erfahrung um. Dann ist es auch wichtig, die Familie in Sicherheit zu bringen, damit der Gnom diese nicht angreift. Wenn nun die Sicherheit darin besteht, das Haus zu verlassen, dann muss der Beobachter seine Familie überzeugen, das Haus zu verlassen.
Genauso ist es mit dem christlichen Glauben. Der Christ hat diese Erfahrung gemacht, dass er an etwas glaubt, das andere nicht sehen können. Er kommuniziert (Kommunion) mit diesem Wesen. Dieses Wesen, von dem der Christ überzeugt ist, sagt von sich: Es habe die Welt erschaffen. Somit bezeugt dieses Wesen einen Eigentumsanspruch an der Schöpfung. Er ist Eigner dieser Welt. Und die Botschaft ist klar, die der Christ nun verkündigen wird: glaube und kehr um zu Gott und diene ihm, denn er kommt wieder.
So beim Gnom wird sich die "Gefährlichkeit" erst erweisen, wenn die Gefahr vorbei ist.
Genauso ist es mit dem christlichen Weltbild, erst das Ende wird zeigen, ob es die Wahrheit ist. Bis dahin sehen nur diejenigen das Reich Gottes, die geglaubt haben, allen anderen bleibt es verborgen.
:cry: Grace4you
Traumhaft - wenn Weltanschuungen Privatsache wären!
Wenn Gott nicht wissenschaftlich haltbar ist, ist Gott auch kein Thema in wissenschaftlichen Schulfächern."
Da stimme ich mit Dir überein!!! Aber dann gehört die "Evolutions-Hypothese" auch dazu, die darf dann auch nicht gelehrt werden - schon gar nicht im Biologie-Unterricht, sondern muss in den Weltanschauungs- bzw. Ethik bzw. Reli-Unterricht verlagert werden.
Denn die Wissenschaft ist uns den "Beweis" schuldig.
Anmassend ist ebenfalls das weiterverbreitete Dogma der Evolutions-THEORIE. Eine Theorie wird erst zur Theorie wenn wissenschaftliche Beweise erbracht worden sind, die eine Hypothese erhärten. Dann erst kann man von einer Theorie sprechen. Aber im eigentlichen Sinn ist die Evolution eine HYPO-THESE. Also wenn wir "wissenschaftlich" argumentieren wollen, dann lasst uns auch wahrhaftig in der Diskussion sein und nicht einfach die Wahrheit um unserer eigenen Vorlieben willen verdrehen.
Die Wissenschaft hat heute den Platz der Kirche des Mittelalters eingenommen. Sie hat sich erdreist, Dogmen aufzustellen und in inquisitorischen Eifer, diese genauso zu verfechten, wie die Kirche im Mittelalter ihre Dogmen verfochten hat.
Wenn Meinungsfreiheit im öffentlichen Schulwesen zählt und die säkulare Gesellschaft darauf pocht, dass Religion und Staat getrennt sind, dann erwarte ich das aber auch von der atheistischen Bildungselite! Die "Schaffung des Menschen aus der Materie" ist ein vorchristliches philosophisches Konzept, das meint in der Evolutions-Hypothese eine Antwort gefunden zu haben.
Wenn die Atheisten so aufgeklärt sind - wie sie tun, warum besitzen sie dann nicht die Grösse eine echte Diskussion zu auch an den Schulen zulassen, indem den Schülern wertungsfrei beide Modelle vorgestellt werden und es den Schülern zu überlassen, selbst zu entscheiden, was sie glauben wollen ohne die Dominanz einer Bildungselite, die ihre "wissenschaftlichen Dogmen" verteidigt wie der Vatikan seine Unfehlbarkeit!
Hach, ich fände es traumhaft, wenn Weltanschauungen einfach Privatsache wären
Ich auch, fände das traumhaft. Dann darf jeder glauben, ob einen Affen oder Gott zum Vater hat! :FOU:
Grace4you