Ihr Mathegenies, helft mir mal bitte auf die Sprünge..


bei einer Warmmiete von 740 Euro verdient mein Freund 2300 netto, ich verdiene ca. 1000 Euro netto. Momentan überweise ich monatlich 550 Euro auf unser Haushaltskonto, er nur 200 Euro mehr, also 750 Euro!
Da ich kein Fan von Dreisätzen und dergleichen bin und Mathe nie mein Lieblingsfach war, würde ich gerne von Euch wissen, wie eine gerechte, durch zwei geteilte Lösung aussehen würde. Er müßte doch viel mehr zahlen als ich eigentlich, bei seinem Verdienst!?

  • Gerechte Aufteilung
    Hallo Nanija,


    ich stimme Dir zu. Eigentlich muesste dein Lebensgefährte anteilmäig auf seinen verdienst gerechnet für die Beteiligung an den Lebenshaltungskosten aufkommen.


    Ich habe mit meinem Partner das gleiche Problem. Immer gibts Streit zu diesem Thema. Wir sind seit 6 Jahren zusammen.
    Er verdient sehr viel (ca. 6000 EUR netto. Ich habe 3 Kinder (aus erster Ehe) und mir bleiben nach Abzug aller
    festen Ausgaben noch 750 EUR zum Leben. Das heisst für Lebensmittel, Kleidung, Auto (Reparatur), und sonstiges. (Ich habe Einnahmen von 2000 EUR,Mietanteil/Nebenkosten 650 EUR, fixe Kosten 650 EUR)


    Er lebt wie die Made im Speck und ich bin sändig am knapsen und habe schon richtige Existenzängste.
    Gerne würde ich eine Versicherung zur Altersvorsorge abschließen - doch dies ist einfach nicht möglich.


    Ihn juckt dies überhaupt nicht. Er spricht von Emanzipation der Frauen und ist einfach nur geizig. Seiner Familie (er hat noch 2 Kinder aus erster Ehe) steckt er alles mögliche zu. Nur ich und meine Kinder haben überhaupt nichts zu erwarten.
    Ich fange langsam schon an ihn deswegen zu hassen. Ich finde mich ungerecht behandelt und ungeliebt.


    Nicht dass ich in erster Linie einen Versorger suchen würde - aber für ihn ist jede Relation weg.
    Für mich sind 10 EUR soviel wie für ihn 100 EUR. Die ganze Relation stimmt nicht.


    Und das schärfste ist, wenn ich ihm mal 5 oder 10 EUR auslgelegt habe und verlange das Geld zurück - dann
    versteht er es nicht und meint ich wäre kleinlich.
    Manchmal steigere ich mich so in dieses thema hinein, dass ich ihn am liebsten verlassen würde und anfange ihn zu hassen.


    Ich kann seine Denkweise einfach nicht nachvollziehen.

Huhu!
Ich wollte auch immer die Hälfte der Kosten übernehmen, wurde dann schwanger. Jetzt trägt mein Freund doch alle Kosten alleine und für mein Essen und Sonderwünsche ist auch er zuständig.


Also sei doch froh, wenn du ein bisschen mehr zahlen kannst. Es wird vielleicht nicht immer so sein und wenn du ein Kind bekommst oder arbeitslos wirst, werdet ihr eh als Bedarfsgemeinschaft gewertet und er muss für dich aufkommen. Dann brauchst du wenigstens nicht das schlechte Gewissen haben, das ich zur Zeit habe.


Liebe Grüße
Diane.

    Da dein freund..
    mehr als das doppelte mehr als du verdienst wäre es nett von ihm wenn er dir anbieten würde anteilig mehr zu zahlen. als freiwillige geste seinerseits würde ich das an deiner stelle annehmen - einfordern jedoch nicht.


    du würdest für eine wohnung für dich alleine definitiv auf höhere kosten kommen als in dieser konstallation - im grunde bist du untern strich also recht gut gestellt :-).


    wobei, mein tipp wäre ihm vorzuschlagen sich eine günstigere wohnung zu nehmen die deinem geldbeutel gerechter wird. schau mal wie der dann reagiert und ob er den wink mit dem zaunpfahl merkt ;-).

    rei_12855373

    Halbehalbe
    Bei uns auch - halbehalbe, unabhängig vom Einkommen des Partners. Das ist mir wichtig, denn ich kann mir unseren Lebensstil durch meinen Job genauso leisten wie er, auch wenn er mehr verdient.


    Anders wäre es, wenn einer von beiden wirklich in Geldnöte kommt oder ein Einkommen plötzlich wegfällt. Ansonsten würde ich auf 50/50 weitermachen, das gehört sich einfach. Wenn man verheiratet wäre und ein gemeinsames Konto hätte, würde es doch auch nicht anders.


    Viele Grüße
    nexgo

    Hi
    Hallo,
    also ich fände das auch ungerecht. Ihr seid doch keine WG sondern ein liebespaar! Da ist doch jeder darum bemüht, dass es dem anderen gut geht - da will doch keiner den anderen nackig machen? Er schwimmt quasi im Geld und es interessiert ihn gar nicht, wo du das Geld ehrnimmst um dir mal n Eis zu kaufen oder ne Handtasche, also nee.
    Also ihr habt Kosten von 1300 Euro, wenn ich das richtig sehe...
    Du 1000 Euro netto
    Er 2300 Euro netto


    Ihr müsst einfach schauen, dass ihr die selbe Prozentzahl abgebt, jeder hat dann den gleichen "Schmerz" beim hergeben. :-)
    Ich glaube, das wäre bei euch etwa 40%.
    Du müsstest dann 400 Euro zahlen und er den Rest.
    Im Gegenzug kannst du ja (wenn es nicht eh schon so ist) etwas mehr im haushalt machen. das ist doch auch noch ARbeit!
    Ich hab früher gesagt, ich bin eigentlich viiiel zu schlecht bezahlt...ich bin Liebhaberin, Köchin, Putzfrau und Sekretärin in einem! Und dann muss ich noch den gleichen Prozentsatz Miete bezahlen! :-) Ist doch wahr!

    19 Tage später

    Gerechte Aufteilung
    Hallo Nanija,


    ich stimme Dir zu. Eigentlich muesste dein Lebensgefährte anteilmäig auf seinen verdienst gerechnet für die Beteiligung an den Lebenshaltungskosten aufkommen.


    Ich habe mit meinem Partner das gleiche Problem. Immer gibts Streit zu diesem Thema. Wir sind seit 6 Jahren zusammen.
    Er verdient sehr viel (ca. 6000 EUR netto. Ich habe 3 Kinder (aus erster Ehe) und mir bleiben nach Abzug aller
    festen Ausgaben noch 750 EUR zum Leben. Das heisst für Lebensmittel, Kleidung, Auto (Reparatur), und sonstiges. (Ich habe Einnahmen von 2000 EUR,Mietanteil/Nebenkosten 650 EUR, fixe Kosten 650 EUR)


    Er lebt wie die Made im Speck und ich bin sändig am knapsen und habe schon richtige Existenzängste.
    Gerne würde ich eine Versicherung zur Altersvorsorge abschließen - doch dies ist einfach nicht möglich.


    Ihn juckt dies überhaupt nicht. Er spricht von Emanzipation der Frauen und ist einfach nur geizig. Seiner Familie (er hat noch 2 Kinder aus erster Ehe) steckt er alles mögliche zu. Nur ich und meine Kinder haben überhaupt nichts zu erwarten.
    Ich fange langsam schon an ihn deswegen zu hassen. Ich finde mich ungerecht behandelt und ungeliebt.


    Nicht dass ich in erster Linie einen Versorger suchen würde - aber für ihn ist jede Relation weg.
    Für mich sind 10 EUR soviel wie für ihn 100 EUR. Die ganze Relation stimmt nicht.


    Und das schärfste ist, wenn ich ihm mal 5 oder 10 EUR auslgelegt habe und verlange das Geld zurück - dann
    versteht er es nicht und meint ich wäre kleinlich.
    Manchmal steigere ich mich so in dieses thema hinein, dass ich ihn am liebsten verlassen würde und anfange ihn zu hassen.


    Ich kann seine Denkweise einfach nicht nachvollziehen.

    5 Jahre später

    ...wenn ihr euch
    da schon nicht einigen könnt, solltest ihr besser mal über eure beziehung nachdenken..es sit doch wurst, werwieviel wann und wo zahlt, wichtig sit doch, dass ihr gemeinsam euch was leisten könnt und es auch tut, oder?

    2 Monate später

    Rechne doch selber!
    Mit der Gerechtigkeit ist das so eine Sach, es wird zwischen Leistungs- und Bedarfsgerechtigkeit unterschieden.
    Zu deinem Problem:
    Wollt ihr die Wohnung zu gleichen Teilen finanzieren, oder bezogen auf euer Gehalt?


    Möglichkeit 1: 740/2=370


    Möglichkeit 2: 2000/1000=2,3 -> Dein Freund verdient also das 2,3 fache
    740=X+2,3*X
    740=X*(1+2,3)
    740=X*3,3
    X=740/3,3
    X= 224,24 Das musst du bezahlen
    2,3*X= 514,75 Das muss dein Freund bezahlen


    War das wirklich so schwer?

    5 Tage später

    Ich habe die Idee.
    Heirate ihn doch einfach, dann habt ihr nur noch gemeinsames Geld, egal wieviel jeder von euch verdient.