Hallo ihr,
bevor ich zu meinen Fragen komme, stelle ich mich kurz vor.
Ich heiße Sandra, bin noch 25J. (geb.Dez.) und in der 6. SSW. Es wird mein erstes Kind sein.
Ich lebe im Haus (Mietshaus) meiner Eltern, habe aber eine eigene Wohnung in der oberen Haushälfte. Einen extra Mietvertrag haben wir nicht.
Ich arbeite derzeit in Vollzeit als Köchin in einem Hotel. Der Beruf ansich ist oftmals mit viel Stress, Lauferei und Temperaturschwankungen verbunden.
Jetzt zu meiner ersten Frage: bis wie viel Wochen vor der Geburt darf/kann ich noch arbeiten??? In der Regel sagt man doch 8 Wochen, das aber stelle ich mir in meinem Berufsfeld extrem anstrengend vor. Anders wäre es sicherlich, wenn ich z.b eine Bürotätigkeit ausüben würde.
Zu meiner zweiten Frage: ich lebe mit dem Vater des Kindes nicht zusammen und habe es auch nicht vor.
Was kann ich nun für Gelder in anspruch nehmen bzw. ab wann sollten diese beantragt werden???


Für Antworten danke ich schonmal im Vorraus. :-)

Hi
Zur Arbeit:
Wie es nun genau in deinem Beruf aussieht weiss ich nicht genau. Mutterschutz ist ja klar 8 Wochen vorher. Es gibt da bestimmte Regelungen, wie es mit Wochenend Arbeiten aussieht, und Nachtschicht usw. Du kannst dich aber jederzeit von deinem Frauenarzt Krankschreiben lassen, oder auch ein Berufsverbot aussprechen lassen. Denn du darfst ja auch keine schweren Töpfe usw tragen. Hol dir mal von einer Beratungsstelle das Mutterschutzgesetz. Da steht alles genau und gut erklärt drin. Meist haben die FA das auch.


Geld:
Im ersten Jahr bekommst du ja das Elterngeld ca. 65 % deines durchschnittlichen Einkommens. Und Kindergeld 164 Euro.
Die Anträge kannst du jederzeit schon holen. Abgeben geht aber erst mit der Geburtsbescheinigung.
Ich denke mal das der Vater Unterhalt für das Kind zahlen muss. Ansonsten kannste sicher harz4 dazu bekommen.


Ich würde dir vorschlagen, das du zu einer Beratungsstelle gehst und dir da mal einen Termin geben lässt. Die können das meist gut beantworten. Ich war bei der Caritas. Die haben mir gut geholfen.

    sky_12636831

    :arrow:
    Nur zur Vollständigkeit: Muschu beginnt regulär nicht 8 Wochen sondern 6 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin. ;-)

      Danke..
      ..euch beiden für die schnelle Antwort. :-D
      Die Caritas habe ich hier sogar in der nähe, da werde ich dann mal anrufen oder einfach vorbei gehen und mich beraten lassen.
      Zwei befreundetet Kolleginnen meinen, ich sollte die ersten 3. Monate der SW abwarten und erst dann meinen Chef davon unterrichten. Ist das ratsam oder sollte ich jetzt schon zu ihm gehen ??

      yoko_12858663

      Hi
      ich hab es grade auch im Netz gelesen.
      Bekannt waren mir 8 Wochen, da gerade nämlich eine andere Kollegin in den Muschu gegangen ist. Die allerdings arbeitete im Büro bzw. als Rezeptionistin.

        an0N_1272343299z

        :BIEN:
        Ja, okay. ;-) Man findet ja viel im Netz... ;-)


        Übriens, von wegen wann melden: ich hab's ziemlich bald gesagt nachdem ich es wußte und für mich 'verarbeitet' hatte. Weil dann gilt der Muschu, und man braucht nicht komisch rumtun, wenn was ist (ich war z.B. wegen Übelkeit und Erbrechen krank geschrieben von der 8.-14. SSW, war dann kein Problem, weil mein Chef wuße, was los ist).
        Man sagt 12 Wochen, weil am Anfang die Zeit ist, wo noch was 'passieren' kann, aber davon würde ich mal nicht ausgehen.


        Also, ich habs ehr gute Erfahrungen damit gemacht es meinem Chef gleich zu sagen. ;-) ;-)

          yoko_12858663

          :-)
          Ich denke auch, dass ich es meinem Chef bald möglichst sagen sollte, eben weil mein Beruf ja auch nicht gerade risikolos ist. Ich weiß wo von ich spreche :-D
          Zum Thema "verarbeitet" bei mir ist es so, dass ich den Vater des Kindes auch gerade erst gute 2 Monate kenne und ich mir eigentl. sicher war, dass das nichts mit Zukunft ist. Jedenfalls nicht von meiner Seite aus. Von ihm aus sieht das alles ganz anders aus. Heute abend werde ich ihm von seinem "Glück" erzählen, denn er weiß es noch nicht! :roll: