gwenhy meine damit Tantrasex und das Kamasutra.

Hört sich interessant an; damit habe ich aber selbst noch keine Erfahrung. 🙂

gwenhy Ob es immer einen Führer braucht...ich denke dass ist eine Frage der Persönlichkeit.

In manchen Beziehungen wechselt diese Rolle ja auch je nach Situation. Es ist nirgendwo geschrieben, dass einer immer führt und bestimmt und der Andere nicht. 😉
Klassisches Beispiel: Dein Mann ist ein guter Handwerker und du nicht. Also baut er den neuen Schrank zusammen, während du ihm vielleicht die Nägel, Schrauben etc. angiebst.
Oder in anderen Situationen, vielleicht wieder klassische Rollenverteilung: Du kochst das Essen und er hilft dir Zutaten zu schneiden.
Kann natürlich auch anders rum sein. 😂

  • gwenhy hat auf diesen Beitrag geantwortet.

    himmelblau interessante Sichtweise. Auf den aktiveren Part in einem.aktuellen Tun, würde ich persönlich Dominanz und Unterordnung nicht ansiedeln..

      gwenhy Beim Thema Sex/BDSM ist die Rollenverteilung so beschrieben.
      Zitiere Wiki hier mal:

      "Im BDSM nennt man den Partner Top (engl. oben) oder Dom, der die aktive Rolle in einer meist durch die Ausübung von Schmerz, Erniedrigung oder Unterwerfung geprägten BDSM-Handlung hat. Der als Bottom (engl. unten) oder Sub bezeichnete Partner setzt sich für eine bestimmte Zeit freiwillig solchen Handlungen aus und ist der sogenannte passive Teil. Häufig ist der Bottom derjenige, der zum Beispiel durch seine Festlegung von Grenzen und Tabus die Handlung im Wesentlichen bestimmt. Dieser Rahmen wird im Allgemeinen durch ausgiebige Kommunikation im Vorfeld der eigentlichen Handlung bestimmt, bei der auch sicherheitsrelevante Aspekte wie Safeword, gesundheitliche Einschränkungen etc. besprochen werden."

      Rollenwechsler heißen dort Switch. (So wie der Schalter/Umschalter - daher).

      Und das kannst du eben nicht nur auf das Thema Sex anwenden, sondern auf jede Lebenslage. Es ist immer einer da der die Vorgabe macht und der andere, der sich eher unterordnet. Bei manchen Paaren bleibt das so und bei anderen tauschen die Rollen, je nach Thema/Aufgabe. (Das ist aber mehr meine Ansicht).

      Dominanz ist übrigens auch nicht = Sardismus. Sowie Devot/Submission ebenfalls nicht = Masochismus ist.
      Die Leute werfen da oft Dinge durcheinander. Ist mir auch schon passiert. 😂

      • gwenhy hat auf diesen Beitrag geantwortet.

        himmelblau OK, aber was hat das mit meinem Post zu tun? Ich habe nichts mit BDSM und Machtgefällen im Allgemeinem zu tun.

          gwenhy Wegen Dominanz und Unterordnung, komme ich darauf. Dominanz und Unterordnung findest du eben überall. Die meisten Menschen sind sich dessen nicht bewusst. Beim Thema Sex z.B. , egal ob Vanilla oder BDSM gibt es immer eine Dominante und immer eine Untergeordnete Rolle (je nach Position/Stellung/Art von Sex).
          Oder die Beispiele, die ich mit dem Möbelaufbau und dem Kochen weiter oben gegeben habe.
          Genauso gibt es in jedem Lebensbereich Dominanz und Unterordnung - überall wo Menschen aufeinandertreffen. Ansonsten würde unser aller Zusammenleben gar nicht mehr funktionieren. Klassische Rollen hierbei Chef und Arbeitnehmer, Lehrling und Meister, Dienstleister und Kunde - ist immer aktiv/passiv.
          Die Top/Bottom Beschreibung beim BDSM fasst es nur recht gut zusammen. 😉

          Hier der Teil deines Posts auf den ich mich beziehe:

          gwenhy würde ich persönlich Dominanz und Unterordnung nicht ansiedeln..

          oder der Anfangspost:

          gwenhy dominante Männer!

          Es lässt sich meiner Meinung nach nicht vermeiden; allein schon im Alltag in einigen Situationen auf Dominanz zu treffen. Dominanz ist einfach nur derjenige der Bestimmt, den Ton angiebt, aktiv etwas tut. Je nach Situation wechselt das im Alltag - jeder von uns nimmt mal eine dominante und eine untergeordnete Rolle ein, eben nur nicht immer bewusst.
          Vielleicht ist das auch etwas zu philosophisch... 😂

          • gwenhy hat auf diesen Beitrag geantwortet.

            Hihi, wie sich die Zeiten ändern, in den 80ern und Anfang der 90ern hieß es noch:

            Er muss mich zum lachen bringen.

            Ach, was war da die Welt noch einfach. 😅🤣

            himmelblau das ist deine Meinung und die ist dir ungenommen. Ich sehe das nicht so. Ich glaube nicht, dass ein aktives Tun automatisch etwas mit Dominanz zu tun hat. Wenn ich koche, dann bin ich nicht dominant den anderen Familienmitgliedern und umgedreht genauso wenig. Machtgefälle empfinde ich als etwas ganz unangenehmes und ich möchte dies nicht leben und erleben..... zumindest nicht in meinem Privatleben. Sicherlich ist es ein philosophisches, aber auch spirituelles Thema....eine Frage der Sichtweise und Einstellungen und natürlich gibt es Phasen im Leben in dem man aus Trauer oder Krankheit sich mehr zurück nimmt und der Partner mehr Verantwortung übernimmt, aber deshalb ist der nun aktivere Partner nicht dominant. So möchte ich das Leben auch nicht sehen...
            Aber jeder wie er will.

              gwenhy Mir geht es eher darum, dass eine Begriff nicht vorab stigmatisiert wird. Dominanz ist nicht per se etwas böses, sondern eine natürliche Ordnung. Die kommt überall vor. Selbst bei Tieren. Egal ob es um Futter, Gebietsabgrenzung oder Fortpflanzung geht. Selbst in der Biologie/Genetik mit Dominant/Rezessiv.

              Und du hast ja selbst ein Beispiel genannt wo es gut tut sich zurückzunehmen und den aktiven Part abzugeben.

              gwenhy atürlich gibt es Phasen im Leben in dem man aus Trauer oder Krankheit sich mehr zurück nimmt und der Partner mehr Verantwortung übernimmt,

              Manchmal tut es einfach gut Verantwortung, oder Kontrolle ein Stück weit abzugeben. 🙂

                himmelblau
                Dominanz heißt ja nicht automatisch, dass jemand willenlos unterlegen ist.
                Dominanz heißt Führung.
                So ist beim Kochen einer der Verantwortliche, der alles Koordiniert und der andere derjenige, der dann die Zutaten nach vorgabe schnippelt.
                Beim Tanzen führt auch einer und der andere folgt.

                Das sind alles "Machtgefälle", die aber nicht schlecht oder unangenehm sind.

                Ich denke, ein Leben ohne irgendein Machtgefälle - so wie es @gwenhy erwähnt hat - kann es garnicht geben.
                Das ist wie, dass man nicht nicht kommunizieren kann.

                Ich denke, es kommt darauf an, wie steil das Machtgefälle ist.

                  Ich mag meine Männer auch gerne älter und mit Erfahrung.
                  Gern groß mit etwas Bauch, ist gemütlicher😄
                  Er muss nicht riesig sein auch wenn das von Vorteil wäre aber zu klein darf er auch nicht sein

                  hardy Ist doch exakt was ich gesagt habe.

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                    himmelblau Wie gesagt, deine Meinung sei dir ungenommen, ich empfinde Dominanz als etwas Widerliches und möchte sie nicht in meinem Privatleben leben. Ich verstehe unter Dominanz kein aktives Tun, sondern Persönlichkeitsmerkmale und diese lehne ich für mich ab. Übernatürliche Ordnungen gibt es ja die Definitionen zur Unterscheidung der politischen Rechten bzw. Linken und gerade auch Menschen wie Lukas Courtial und Co. bringen solche Thesen vor (damit will ich hier weder jemanden eine politische Richtung zuordnen oder eine politische Diskussion aufmachen - Das gehört nämlich nicht in "Sex und Verhütung". Ich persönlich finde das gruselig und möchte so nicht leben. Wir leben ausgeglichen, harmonisch und auf Augenhöhe. Aber jeder, wie er mag und sein passendes Deckelchen so auch leben will.

                      magdalena966
                      Was er in der Hose hat, ist dir total egal ? Oder nur so, dass es egal ist , solange der Sex gut ist. Was ja auch hinsichtlich der Größe unwichtig ist, weil Sex unterschiedlich praktiziert wird.

                      himmelblau ich habe dir auch nicht widersprochen, sondern nur versucht, es auf eine andere Art und Weise zu erklären.

                      TinaLusig

                      Sportlich (die Sportart ist nicht so wichtig, aber er sollte regelmäßig Bewegung machen), gern einen Bart (und Körperbehaarung), Intelligenz gepaart mit positiver ethischer Ausrichtung (zieht eine Vielzahl positiver Eigenschaften nach sich), Herzensbildung und Mitgefühl, er darf etwas Wildes und Verwegenes haben, besser zu verrückt als zu normal.

                      Die Ausstattung in der Hose muss sich gut anfühlen 😁. Ich leugne nicht, dass ich bei einem für mich attraktiven Mann schon auch einmal darüber nachdenke, wie er wohl bestückt sein mag, aber ich habe keine bestimmten Ausmaße als Kriterium im Kopf.

                      • gwenhy hat auf diesen Beitrag geantwortet.
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                        gwenhy Lukas Courtial

                        Den Menschen kannte ich noch nicht mal. Um politische Überzeugung geht es hier auch nicht (und wähle vermutlich nicht mal das, in welche Ecke du mich gerade packen möchtest). 😉
                        Da machst du gerade merkwürdige Verzweigungen auf finde ich... 😆
                        Fakt ist jeder Mensch führt manchmal und manchmal Folgt er. Das ist ein natürliches System - ich hab es nicht erfunden. Darum kann man meiner Meinung nach auch nicht per se sagen es ist widerlich.
                        Das was du als Gleichberechtigung siehst ist einfach ein Hin- und Herwechsel von Führung/Kontrolle zwischen dir und deinem Partner, je nach Thema/Aufgabe. Daran ist nichts schlimmes, da nicht jeder alles gleich gut kann. Es ist einfach nur eine natürliche Optimierung des zusammenlebens. Oder wie bertl es einfacher ausgedrückt hat:

                        bertlbrehm Genau so ist es! Ohne Dominanz wäre die Menschheit noch im Neandertal.

                        Aber wir werden hier vermutlich nicht zu einem Konsenz kommen. Also alles gut! 🙂

                        • gwenhy hat auf diesen Beitrag geantwortet.

                          himmelblau ja, da finden wir keinen gemeinsamen Nenner.

                          bissfest Toll wäre es, wenn er rotieren würde!