So viele planlose Leute hier...
Guten Tag,


ich bin grade per Google auf diese Diskussion gestoßen und hab mich extra deswegen angemeldet, ich dachte mir da muss ich mal meinen senf dazugeben. Mich macht es nämlich wirklich wütend, was hier manche Leute für eine Scheisse verzapfen.


Vorweg muss ich sagen, dass ich selbst seit ungefähr 5 Jahren kiffe, am Anfang nur ganz selten, zwischendrin mal 2 Jahre lang täglich und mittlerweile nur gelegentlich.


Eine Sache die hier viele Leute völlig falsch sehen ist das mit der Einstiegsdroge. Eine Einstiegsdroge. Leider habe ich grade keine richtige Enzyklopädie zur Hand, aber bei Wikipedia habe ich Folgendes gefunden:


"Unter Einstiegsdrogen werden illegale wie legale Drogen zusammengefasst, deren Nutzung eine erhöhte Koinzidenz für eine Drogenkarriere haben. Dies trifft vor allem auf die beiden Volksdrogen Tabak und Alkohol zu."


Dem stimme ich 100%ig zu. Es ist schwer zu beurteilen, welche Droge eine Einstiegsdroge ist und welche nicht. Aber in einer Hitliste der Einstiegsdrogen stehen ganz klar Alkohol und Zigaretten ganz oben, und NICHT das böse Marihuana.
Ich selbst habe keine "härteren" Drogen probiert und möchte es auch nicht tun, doch ich kenne einige Leute die neben dem Kiffen auch Speed und Ecstasy nehmen. Ich finde das zwar scheisse aber ich kann da leider nix machen. Dennoch bin ich mir sicher dass das Kiffen NICHT der Einstieg dahin war, sondern ganz einfach die "falschen Freunde" (unter anderem Leute die NUR chemie nehmen und nicht kiffen). naja wie dem auch sei, ich möchte jetzt garnicht anfangen, Beispiele aufzuzählen. Diese ganzen Beispiele a la "der freund der tochter meiner stieftante ist voll auf teilen abgekackt weil er vorher gekifft hat" oder aber "ich kiffe seit 20 jahren und fühle mich super" interessieren mich garnicht. erstens mal können 100000 andere Umstände zu solchen Schicksalen führen und zweitens gibt es ganz genau dieselben beispiele (wahrscheinlich sogar noch viel mehr) in bezug auf den alkohol. nur weil sybille aus hamburg nach 3 monaten cannabiskonsum in der klappse gelandet ist, muss das nicht auch dem dieter aus finsterwalde passieren. menschen sind verschieden und reagieren unterschiedlich auf drogenkonsum. so ist julia schon nach einem bier besoffen, während alex nen halben kasten trinken muss um auf das gleiche level zu kommen, versteht ihr? das finde ich schonmal ist ein wichtiger punkt.


und was einfach fakt ist: regelmäßig alkohol trinken ist viel gefährlicher als regelmäßig kiffen. das kann mir niemand widerlegen!!! es gibt tausend beispiele dafür. an dieser stelle dulde ich beispiele, sofern erwiesen ist, dass der tod eines menschen auf alkohol zurückzuführen ist. und das kann man ja leicht feststellen.
also: wer sagt, kiffen sei scheisse, marihuana sei eine einstiegsdroge, der darf auch keinen alkohol trinken und keine zigaretten rauchen. da ist die gefahr, abhängig zu werden erwiesenermaßen um ein vielfaches höher.
ich finde das ist ein absolutes unding in unserem gesetz: alle schimpfen übers kiffen (allein schon weil es illegal ist) und ziehen sich dabei den wirklich harten stoff rein und rechtfertigen das dadurch dass es ja legal ist. man ihr belügt euch doch alle selbst. ihr seid opfer einer gewissen propaganda. was das gesetz vorschreibt, ist nicht immer richtig. im prinzip müssten alkohol und zigaretten verboten werden, oder aber kiffen wird legalisiert. so wie die gesetzlage heute aussieht, ist es einfach nur lächerlich. das bedeutet: einige argumente der kontra-kiffen-fraktion beruhen ganz einfach auf falschen annahmen (nämlich dass kiffen gefährlicher ist als saufen zum beispiel), deswegen hat es keinen sinn darüber zu diskutieren. ich kann nur hoffen dass diejenigen mal darüber nachdenken. oder besser: glaubt nicht alles, was politiker oder andere wichtigtuer propagieren, sondern denkt "selbstständig" und geht mit offenen augen durch die welt. wieoft sieht man besoffene penner wie tod in der straße liegen? oder 14jährige alkoholleichen die im krankenwagen abtransportiert werden? wieviele menschen sind am alkohol gestorben? - kleiner einschub: meine oma ist letztes jahr gestorben weil sie alkoholsüchtig war - wieviele menschen sterben an lungenkrebs weil sie jahrelang mehrere schachteln zigaretten am tag rauchten? und wie ist das beim kiffen? NICHTS DERGLEICHEN!!!
und was machen wir jetzt?
ALKOHOL UND ZIGARETTEN VERBIETEN???
Am besten noch gleich den Kaffee hinterher oder was? (sooo viele menschen können ohne kaffee nicht in den tag starten...) oder wie wär es mit nasentropfen? (auch die machen ab einer bestimmten dosis süchtig)
mann! drogen gehören zu unserem leben dazu. es gibt harte und weiche drogen. marihuana ist eine weiche droge. viel viel weicher als alkohol, alkohol ist dagegen hart wie stahl. ob man drogen nimmt ist jedem selbst überlassen.


Noch was persönliches: auch ich habe unter anderem schlechte Erfahrungen mit dem kiffen gemacht. während meiner extremen phase wurde ich sehr ruhig und habe mich von der aussenwelt abgekapselt, hatte kaum noch kontakt zu freunden und verlor mein selbstwertgefühl. ich wurde in der schule schlechter und war dauernd müde und unkonzentriert. aber ich bin aus dem loch wieder rausgekommen und ich denke das kann man auch schaffen sofern keine weiteren drogen im spiel sind.
was wäre wohl gewesen wenn ich statt zu kiffen , mir jeden abend die kante gegeben hätte? die veränderung meines wesens wäre wohl etwas anders ausgefallen, mehr richtung aggresivität. und das ist (für die umwelt) sogar noch schlimmer. und was meine gesundheit angeht: vermutlich wäre ich schon tod.
ich verstehe es einfach nicht: Kiffer werden von den "spießern" (sorry ein besserer begriff fällt mir grade nicht ein) verabscheut - ich habe in diesem thread sogar die beschimpfung "asoziales pack" gelesen LOL - und die Spießer selbst saufen sich ihr Hirn und ihre Leber kaputt und finden das völlig in ordnung - weil legal. ihr habt sie doch nicht mehr alle!!!


naja, um auf das eigentliche thema zu kommen:
@ sarah1760: zunächst mal scheint sich das kiffen bei dir anders auszuwirken als bei den meisten Menschen, in der Regel wird man nämlich eher verschlossener und "lebt in seiner Gedankenwelt" (ACHTUNG: ich spreche vom täglichen kiffen, gelegentlich ist es voll ok so wie es auch ok ist gelegentlich zu saufen).
ich möchte dir einen rat geben: lass das tägliche kiffen sein. das führt nur zu problemen. hör vielleicht mal ganz auf, oder du beschränkst es auf eine gemütliche tütenrunde mit freunden am wochenende. hm, am besten erstmal aufhören und schauen wie es dir ohne den stoff geht und wie du im nachhinein dein kiffer-dasein siehst. ich persönlich fand und finde es sehr interessant welch unterschiedliche sichtweisen man als "vollkiffer" und als "seltenkiffer" hat. erst nachdem ich ein paar wochen sauber war, ist mir klar geworden, WIE EXTREM mein konsum eigentlich war. naja, übrigens gut dass du so relativ schnell erkannt hast, dass du ein problem hast. bei mir hats länger gedauert. wenn man merkt, das mit dem kiffen ist nicht ohne (du schreibst ja selbst dass du dich verändert hast!!!), da sollten die alarmglocken klingeln und man muss was tun, um sich nicht noch mehr zu verändern. viel glück noch!!!


Zum Abschluss: Ich verherrliche das Kiffen nicht. Genau so wenig wie das Volk den Alkohol verherrlicht. Aber ich schätze und mag das kiffen. Genau so wie das Volk einen guten Wein schätzt und sich gerne mal betrinkt.
Ich möchte niemandem zum kiffen ermutigen. Nichts läge mir ferner. Aber ich kann die ganzen falschen Voruteile einfach nicht mehr hören und möchte sie richtigstellen. Ich finde es ist Zeit für eine Aufklärung. Auch von Seiten der Politiker. Aber das ist in unserem Land leider sehr schwierig.
Ich weiss dass Kiffen gefärlich ist und kann nur jeden davor warnen. Aber dasselbe gilt für Alkohol und Zigaretten. Vor ALkohol würde ich sogar noch deutlich mehr warnen, denn da gibt es sowas wie eine tödliche Dosis und die ist schneller erreicht als man denkt.


Naja, ich fange an mich zu wiederholen. Ich hoffe ich habe alles gesagt was ich sagen wollte.
So jetzt dürft ihr auf mich eindreschen :)

    jose_12377447

    Von wegen
    eindreschen. Respekt, dazu muss man glaub ich nix mehr sagen. Sehr schön find ich das, was du zum Thema Alkohol gesagt hast. Ich selbst habe meine Tante durch Alkohol verloren, deshalb kann ich das auch nachvollziehen. Sie musste sehr leidvoll sterben. Sie ist sozusagen verdurstet, weil ihre Leber so kaputt war. Die Ärzte gaben ihr nix zu trinken. Ist auch egal- Dazu sage ich nur noch, dass es erwiesen ist, dass Kiffen körperlich NICHT abhängig macht. Es macht nur psychisch abhängig. Alkohol hingegen zerstört die Gehirnzellen. THC hängt sich nur dran. Ich wollt das nur kurz sagen und dabei spielt es keine Rolle ob ich kiff und wieviel. Ich kenne sicherlich genug Leute, die dadurch psychisch so abhängig wurden, dass sie ihr Leben versauten. Ich denke, es kommt drauf an, wie man die Droge ansieht. Entweder als Flucht in eine "bessere" Welt oder einfach als Spaßfaktor. Es gibt Leute, die Alkohol am Wochenende trinken und es gibt Alkoholiker. Und so gibt es auch Kiffer, die am Wochenende zur Entspannung kiffen und abhängige. Wer was anderes behauptet, hat meiner Meinung nach keine Ahnung.
    LG

      ein Jahr später
      10 Tage später
      jannah_12347859

      Klasse!
      Du sprichst mir aus der Seele !
      Ich selber rauche 1-2 mal im jahr,und das
      werde ich sicher auch die nächsten 30Jahre tun wenn nicht länger! Für mich ist es der Spassfaktor pur und ausser Bauchmuskelkater(vom Lachen) nächsten tag habe ich absolut keine Nebebwirkungen !!
      Glaubt mir nach ner Sauftur siehts net so rosig aus!
      LG. an alle

      5 Jahre später

      Hallo sarah
      ich war lange weg bin aber wieder da und möchte was rauchen lebe in der nehe von oldenburg

      5 Tage später
      ein Monat später

      Diese Verherrlichung ist typisch für Drogenabhängige!
      Kiffer sind einfach nur widerliche gammliche faule egoistische realitätsfremde passivaggressive gleichgültige Arschlöcher.


      Ich hasse Alkoholiker genauso nur merken die eben irgendwann das sie ein Problem haben und machen daraus keinen Kult!


      Und klar hat man durchs Kiffen entzugserscheinungen!
      Unruhe, Zittern, Schweißausbrüche.


      Kiffer funktionieren irgendwann nur noch stoned!


      Wie bei jeder anderen Droge auch. Gut man vernichtet villeicht nicht soviel gehirnzellen wie bei einem Vollrausch aber man verarscht sein Belohnungszentrum im Gehirn.


      Und das ist genauso gefährlich.


      Und so ist es mit allen Drogen und da gehören alk zigaretten auch dazu.


      Rafft euch endlich mal!


      Habe es selber bei meinem Bruder und meiner ex erlebt.


      Süchtig ist süchtig egal ob psychisch oder physisch!

        3 Monate später
        tacita_12535247

        Ich glaube...
        ich muss da mal ein paar Sachen richtig stellen. Zu allem voran, ich selbst bin auch nicht der riesige Befürworter zum kiffen, aber mein Freund machts und ich hab kein Problem damit. Deswegen denke ich einiges darüber zu wissen und Klarheit zu besitzen.
        Also...


        >Kiffer sind einfach nur widerliche gammliche faule egoistische realitätsfremde passivaggressive gleichgültige Arschlöcher.<
        Stimmt in dem Sinne nicht. Trifft vielleicht auf manche/viele/die meisten zu allerdings nicht auf jeden einzelnen Kiffer. Es gibt durchaus nette, gepflegte, unternehmungslustige, realitätsnahe und an seinen Mitmenschen interessierte Kiffer... nicht alle sind gleich!


        >Kiffer funktionieren irgendwann nur noch stoned!<
        Muss ich ebenfalls richtig stellen. Auch wenn er nicht stoned ist, kann er "funktionieren" wobei die Verwendungsweise des Wortes "funktionieren" zu überlegen wäre.


        >Süchtig ist süchtig egal ob psychisch oder physisch!<
        Nicht jeder wird physisch abhängig vom kiffen, genausowenig wie jeder psychisch abhängig wird.

        Kiffen macht blöd,
        das merkt der Kiffer leider selber nicht. Alle aus meiner Jugend die längere Zeit gekifft haben, sind relativ früh abgestiegen. Kiffer bleiben unter sich, weil sie für die Gesellschaft zu doof geworden sind. Das ist leider die Wahrheit, auch wenn der Kiffer das anders sehen möchte.

        12 Tage später

        Verblüffend
        Also, ich bin extrem verblüfft, welche wirkungen und erlebnisse z.B. downclaud zu berichten hat. Ich kann mir gar nicht vorstellen, daß er oder sie nur was geraucht hat oder ob da vieleicht noch LSD oder z.B. psyllopilze oder ähnliches mit im spiel waren.
        Sollten alle bewusstseinserweiterungen nur vom Rauchen kommen, so muss ich gestehen, daß ich schon ein wenig neidisch werde, denn soooo extrem hat das HEALING OF THE NATIONS leider noch nie auf mich gewirkt.
        Ein klarer beleg dafür, daß es eben tatsächlich sehr individuell wirkt.
        Mir ist in erster linie aufgefallen, daß es sowohl bei mir selbst, als auch bei all meinen bekannten und freunden immer genau das verstärkt, was man sowieso in sich trägt.


        Ich persönlich bin von natur aus eher introvertiert und immer wenn ich was geraucht habe, rede ich so gut wie gar nix mehr.
        Einige meiner kumpels reden immer sehr viel und wenn die dann was geraucht haben, fleißen mehr worte aus ihrem mund, als wassertröpfchen die niagarafälle hinunterrauschen.


        Was sich aber bei allen bisher immer eingestellt hat, war am ende eine extrem ausgeglichene, innere körperliche ruhe.


        Kraetive Menschen werden durch Herb noch kreativer und ihre kunst wird dadurch meistens wesentlich interressanter, was ich ganz besonders in der Musik immer wieder feststelle.


        Musik, die unter einfluss von drogen gemacht wurde ist meistens wesentlich gehaltvoller und auch zeitloser als all die musiken, die unter marktvorschungskriterien hergestellt wurden und mit denen uns all die stocknüchternen radiofuzzies tagtäglich beschallen.
        Ich bin weder kreativ noch besonders gesprächig aber eine der besten wirkungen von Herb ist für mich die extreme konzentrationsfähigkeit auf dinge, die einen wirklich interressieren ( auf alles andere kann man sich dann allerdings so gut wie gar nicht mehr konzentrieren, weil uninterrressant ) . Man kann sich übrigens auch sehr gut aufs autofahren konzentrieren, wenn da nur nicht dieses schlechte gewissen wäre, denn es is ja strengstens verboten.


        Ich möchte mich an dieser stelle bei BONNER bedanken, denn seinen ausführungen ist eigentlich nichts hinzuzufügen.


        Ich kann es aber auch nicht lassen, noch einige provokationen loszuwerden, denn wenn hier jemand schreibt, "kiffen macht blöd" dann stimmt das nur für diejenigen, die sowieso schon blöd waren. Denn wie ich schon erwähnte, hab ich sehr stark den eindruck, daß eben immer das verstärkt wird, was sowieso in einem steckt.
        Sollte man eine versteckte MANISCHE DEPRESSION in sich tragen, so wird diese ziemlich sicher durch kiffen zum ausbruch kommen ( soweit gehen jedenfalls meine erfahrungen ).
        Kiffen ist definitiv nicht generell ungefährlich aber für viele ist es ein probates mittel, am feierabend quasi auf knopfdruck zu relaxen oder eben seinen künstlerischen horizont zu erweitern oder auch einfach nur ne einschlafhilfe. Ich persönlich habe damit meinen tinitus erträglich gemacht und rauche zum einschlafen tausendmal lieber einen Spliff, als daß ich mir schlaftabletten einwerfe, von deren nebenwirkungen ich jetzt gar nicht erst anfangen möchte.
        Hanf hat einfach zu viele gute Wirkungen als das man es generell verbieten müsste.
        Sicherlich gibt es menschen, die es gar nicht vertragen aber es gibt auch menschen die sterben an einem stich von einer biene oder einer wespe oder sie bekommen ausschlag von fleischsalat. Ich habe allerdings noch nicht erlebt, daß jemand darauf hin alle bienenvölker verbieten wollte und das es unter strafe gestellt wird, wenn jemand fleischsalat ist.


        Die juristen dieser welt, müssten eigentlich in jeder zelle ihres körpers spüren, daß das verbot von Hanf und die kriminalisierung seiner Konsumenten die größte Dummheit bei der ganzen thematik ist.


        Ok, soviel zu meinen erfahrungen ..................... lemmi

        8 Monate später

        Hallöchen ^^
        ich hab 4 jahre gekifft.. immer! in der früh nen Topf, vor der Schule und Arbeit, vor und nach dem Essen, bevor ich raus gegangen bin, vor dem zu Bett gehen.. Egal zu welcher Tages und Nacht Zeit.


        Seid 2 Monaten kiffe ich nicht mehr. einerseits meinem (neuen) Freund zu liebe, andererseits, weil das ewige "gechillt" sein einen echt fertig macht.. ständig träge und man kommt nie ausm Arsch. und dann noch die Suche nach Dope -.-
        also mich hat das echt fertig gemacht!


        ich will jetzt auch nicht komplett aufhören, aber zur Zeit braucg ich es einfach nicht (u.a. auch wegen den ganzen Prüfungen)


        LG

        Der eine so der andere so..
        hab mit 14 bis 19 auch täglich seit dem nur noch ab und zu, ich nehm mehr chemie seit dem und das hat mir voll den guten kontrast zum bekftt sein gezeigt: Seitdem mag ichs wenn ich wach bin. Wenn mans ab und an 1-2 mal im monat macht, ist es mal ganz hilfreich und angenehm mal runter zu kommen damit, aber die 5 jahre dauerdicht kommen mir so wie ein langer brei vor, hab paar erinnerungen aber das ist alles so verschwammen- keine höhen, keine tiefen. und hab mich in dieser zeit auch nicht groß mit mädchen, sport, disco motorrad, auto beschäftigt, sondern nur mit genauso verballerten leuten an den verschiedensten orten abgegeben und hab gebufft. alles monoton. und nach nem gramm am tag warst du zwar immer gut dicht, aber es wurde nie mehr so schön wie die ersten paar male. naja trotzdem werd ich immer wieder schwach...
        manchmal seh ich leute, bei denen denke ich mir: der sollte auch mal einen rauchen, würde ihm bestimmt gut tun.
        Aber ich kenne mehr leute, bei denen ich mir denke, die sollten aufhörn weil sie nicht drauf klar kommen....so wie ich

        Klarer Fall von Missbrauch
        Na, da hamm was ja wieder. Erstens mal bin ich sehr geschockt, wie jung doch die meisten sind, die nicht nur damit anfangen, sondern es auch gleich wieder über alle grenzen hinaus übertreiben. 14 Jahre alt und schon von morgens bis abends kiffen. Woher habt ihr so viel geld und warum hattet ihr in dem alter nix anderes zu tun ?!
        Ich habe zuerst mit 16 einen joint geraucht und schon gar nicht jeden tag und vor allem nicht den ganzen tag.
        Die beste art vom kiffen wieder los zu kommen ist , jeden tag den ganzen tag zu kiffen und nichts anderes zu tun als zu kiffen. Da kommt einem der nüchterne zustand tatsächlich wie ein absolutes high vor. Kein wunder, wenn der bekiffte zustand der "normalzustand" ist, muss einem die nüchternheit ja geradezu als etwas ganz besonderes erscheinen.
        Ich kann und will hier nicht der ratgeber für "vernünftiges kiffen" sein. Am besten ist es bestimmt, man raucht und trinkt gar nix aber wenn man es denn nun schon mal tut und in gewisser hinsicht auch zu schätzen gelernt hat, so bin ich doch stark dafür, es als kontrastprogramm zum rest des tages oder eben nur gelegentlich zu genießen. Wie heist es doch so schön : "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen".
        Das cannabis im Vergleich zu alcohol oder gar christal dingsbums die softere "lösung" ist, muss wohl nicht näher erklärt werden. Seht euch einen alkoholiker an oder einen junky oder jemand der christal meth (o.s.ä.) kosumiert hat und vergleicht sein erscheinungsbild mit einem dauerkiffer, so werdet ihr sicher erkennen, daß der kiffer bei weitem am besten abschneidet. Gegen einen körnerfressenden vegetarier, der täglich joggt, hat dann der kiffer auch die schlechteren karten aber dafür hat er eventuell ja doch etwas mehr spass am feierabend.Ok, das war jetzt etwas gehässig, gegen die gesundheitsfreaks aber ich stehe nun mal mehr auf laster als immer nur auf frische luft.
        Wie dem auch sei, jedem das seine und bei all dem für und wider in bezug auf cannabiskonsum kann ich nur immer wieder fragen, warum werden konsumenten dafür kriminalisiert, daß sie etwas tun, womit sie allerhöchstens sich selbst schaden.
        Ich will es nicht verharmlosen aber verteufeln muss man das Kraut ja wohl auch nicht und deshalb wäre ich mal ganz stark dafür, es endlich wieder freizugeben. So wie es vor über 200 jahren ja auch üblich war.


        Greetings .................. lemminger

        4 Tage später

        Ich verstehe das total :D
        Ich war 16 als ich es das erste mal gemacht hab.. ichwollte es eigentlich nur mal ausprobieren.. das war letzten Sommer. :-/ .. ja und dann halt immer wieder mal wenns halt grad gepasst hat.. ich weiß noch wie wir, also ich und meine freunde, uns immer anstrengen mussten um an Gras zu kommen :-D :-D :-D Im WInter gings dann los und mittlerweile bin ich auch ziemlich hart unterwegs :P ich kiffe zwar grüßtenteils nur am Wochenende, aber das auch jedes, und unter der Woche ist doch such mal drin ^^. Jedenfalls hab ich eiegtnlcih die selben Erfahrungen gemacht, was Veränderung angeht. Ich war zwar schon immer alles andere als schüchtern, aber ich bin noch offener geworden. Alleridngs bin cih auch viel leichter Reizbar als früher.. Naja ich frage mich ob es euch oder dir auch so geht, dass ihr euch manchmal denkt, dass es jetzt zu weit geht und es besser ist aufzuhören. Aber man lässts dann halt doch bleiben und macht weiter :-/ :-D :super:

        Verstehe noch nicht ganz
        Also ich verstehe noch nicht ganz, wie das mit dem "mehr gereizt sein" gemeint ist. Ich denke mal, das bezieht sich darauf, "wenn nix da is". Allein schon die beschaffung und der preis machen einen sehr gereizt. Im berauchten zustand ist es aber nahezu unmöglich mich zu reizen. Seitdenn, man legt dann heavy metal auf. Ansonsten bin ich da einfach nur sehr relaxt bzw. gechillt, wie man heute sagt.
        Ich wurde erst sehr gereizt und agressiv meiner umwelt gegenüber, als ich mit der schule endgültig durch war und ich mich plötzlich in einer ausbildung wiederfand, in der es auf einmal keine sommer-herbst-winter-und osterferien mehr gab.Das kam mir vor, wie die ewige verdammnis und die totale fremdbestimmung meines tages bzw. meines lebens.
        Nun ja, man gewöhnt sich ja fast an alles.
        Ein weiteres aggressionsrisiko besteht darin, daß Cannabiskonsumenten größtenteils eh etwas kritischer und vieleicht auch nachdenklicher sind als z.b. alcopop-konsumenten, die meistens nur dumm rumpöbeln, bevor sie sich dann ablegen.
        Im moment kann ich mich sehr darüber aufregen, wie die medien über die proteste und die reaktionen der türkischen staatsmacht berichten."Wie kann man nur so brutal gegen das eigene Volk vorgehen" wird da immer gefragt und indirekt angeklagt.Bis jetzt is mir jedenfalls noch nicht zu ohren gekommen, daß dort Menschen im Rentenalter das Auge rausgeschossen wurde, so wie das hier bei uns zum beispiel bei den friedlichen demonstrationen gegen Stuttgart 21 gemacht wurde. Im grunde steht da auch noch eine umfassende entschuldigung unserer regierung aus aber wie gesagt, man gewöhnt sich ja an alles.
        Fakt ist für mich jedenfalls, daß alcohol aggressiv macht und Cannabis macht gechillt.Wer da was anderes merkt, macht mich stutzig.
        Ein weiteres aggressionspotential liegt darin, daß ich mildernde umstände bekomme, wenn ich unter alcoholeinfluss jemanden zusammenschlage und auf der anderen seite wie ein schwerverbrecher behandelt werde, wenn ich nur versuche, mir mal wieder "das heilige kraut" zu beschaffen.Unsere justiz ist nicht nur auf dem rechten auge blind ( wobei sie eigentlich nur die augenklappe endlich mal entfernen müsste ), sondern steht auch noch für völlig willkürliche drogengesetze.
        Jedenfalls kann ich nur jedem empfehlen, dringend mit dem "kiffen" aufzuhören, falls man davon aggressiv wird,denn dann hat das Kraut definitiv nicht richtig gewirkt.
        Und für alle anderen, die in unserer welt gar nix mehr wütend und aggressiv macht, kann ich nur sagen:


        Die sind wohl dauer-natur-breit !


        Greetings ........................... lemminger

        4 Monate später

        Erbärmliches Gesetz
        Das sollte doch zu denken geben. Obwohl es illegal ist, werden die jugendlichen immer jünger, wenn sie ihren ersten Joint rauchen. Das Verbot von Cannabis nützt also einzig und allein den illegalen dealern.Und es dient irgendwelchen unausgelasteten richtern sich damit beruflich zu beschäftigen.Quasi eine art beschäftigungstherapie für richter, die sonst wohl nix zu tun haben.
        Was an Cannabiskonsum kriminell sein soll, ist nicht erklärbar. Man wird einzig und allein als ganz normaler bürger vom gesetz dazu genötigt, sich mit kriminellen oder zumindest mit extremen hirnies zu befassen, nur weil jene einfach besser an den stoff rankommen. Diese kriminellen haben dann auch keine skrupel, den jugendlichen auch wirklich harte und gefährliche drogen anzudrehen, wodurch es dann tatsächlich zu schwerwiegenden problemen kommen kann. Das kann man ganz einfach umgehen, indem man eben schlichtwg ins reformhaus geht und sich dort seine gewünschte menge an cannabis zu einem korrekten Preis kaufen kann. Aber auf mich hört ja keiner.Die Regierungen werden anscheinend zu sehr von den Drogenbossen unter Druck gesetzt oder eben zu gut mit Spenden bestochen, so daß sie keine veranlassung sehen, dieses erbärmliche gesetz ( welches Cannabiskonsumenten kriminalisiert ) endlich wieder abzuschaffen.


        Es ist noch niemand an einem Joint gestorben !!!
        ( eventuelle ausnahmen bestätigen die regel )


        Leider is das hier nicht das richtige forum aber ich habe noch kein forum gefunden, wo politiker oder sogar richter zu diesem thema stellung beziehen. Ja, wo man sich vieleicht sogar mit denen darüber unterhalten könnte.
        Unsere Angie hat ja mal im fernsehen zugegeben, daß sie gegen eine legalisiesung von Cannabis ist, weil das nicht in unsere kultur passt. Schließlich geht auch unsere angie lieber aufs münchner deppenfest zur oktoberzeit als zum beispiel auf den Summerjam.
        Und sowas will dann auch noch gewählt werden. ( Sorry aber da muss ich lachen ).


        Equal Rights and Justice ................. lemmi

        13 Tage später

        Fördert auf jeden fall die kreativität wenn...
        ja, die kreativität wird auf jeden fall gefördert, allerdings wenn man es in Maßen macht. es sollte unbedingt als genussmittel konsumiert werden und nicht missbrauchen. es kommt wie bei vielen sachen auf die dosis an...versuche es doch mal mit fotografie zu kombinieren.
        hier ein tip wie ...geldverdienen-mit-dem-smartphone-oder-handy.pen.io/


        mein tip, genieße es und übertreib es nicht.