So ungefähr
Ich meine nicht, dass Kinder prinzipiell das Projekt der Frau sind, aber das es wohl häufig so ist, dass SIE eins will und ER "lässt sich breitschlagen". Dann ist es auch nicht unfair, wenn er nicht zu Hause bleiben will, denn er stimmt zwar zu, einen Teil der Arbeit/Verantwortung mitzutragen, aber nicht einer 50:50-Aufteilung.
Die moderne Frau... :) (Frage an alle!)
Also
zum einen ist Deine Aussage ohne Quellenangabe wertlos, vielleicht kannst Du die ergänzen. Zum anderen sehe ich in den Angaben keinen Widerspruch zu meinen. Solage Du Hauptverdiener (oder Mehrverdiener) bist, sind die beiden Aussagen genau das, was man bei meinen Argumenten als Mann ankreuzen würde, oder nicht?
Quelle:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=597229&sea-rch=karriereknick
das würde also bedeuten, dass nur in 3% der beziehungen die frau mehr verdient als der mann?
Aha...
...na so eine argumentation habe ich ja noch nie gelesen. vielleicht sollte man dies dann auch bei fälligen unterhaltszahlungen berücksichtigen, wenn der mann eigentlich sich hat nur breitschlagen lassen, dann sollte er vielleicht auch nur 50% des unterhalt zahlen wie männer, die wirklich auch ein kind wollte...ach und die väter die, die mit den mütter zusammen leben, sollten dann auch nur 50% der zeit mit dem kind spielen wie die väter, die zu 100% ein kind wollten....mann, mann, mir kräuseln sich die fussnägel!
Sorry...
...aber bitte jetzt nicht die argumentation, dass frauen die "nur" 6 monate zu hause sind, rabenmütter sind...darüber sind wir bitte schon hinaus!
Danke
für den Nachtrag
>nur in 3%
Das wäre nur der Fall, wenn meine Aussage in 100% aller Fälle gültig wäre, einen so hohen Erklärungsgrad kann man praktisch ausschließen.
Im übrigen solltest Du den Artikel noch einam sorgfältig lesen:
a) Offensichtlich Mehrfachnennungen (53%+46%+31%+13%>>100%)möglich waren, deshalb gibt es keine "3% Restmenge".
Und die gestellte Frage wurde wohl nicht Männern mit Familie gestellt, die keine Elternzeit genommen haben, sondern allen befragten, was Sinn gemäß eher der Frage entspricht, welche Gründe Mann sich vorstellen kann, keine Elternzeit zu nehmen. Das ist deutlich was anderes, als zu Fragen "Würden Sie eine Elternzeit nehmen und wenn nein, warum nicht?".
Nun ja
Um es so polemisch zu machen, wie Du: Wenn es das erste mal ist, dass Du so etwas hörst, hast Du wohl erst verdammt wenig gehört.
Das ist das normalste der Welt. Wenn Du unbedingt ins Kino willst und Du Deine Freundin überredest, kauft Sie dann meist die Karten? Wahrscheinlich genau 50:50, denn es war ja eine gemeinsame Entscheidung. Bei den meisten Menschen schaut es aber wohl anders aus.
Kinder = kino gehen???
sorry, aber in meinem bekanntenkreis waren die kinder immer gemeinschaftsprojekte und ich würde nie ein kind mit einem mann bekommen wollen, der nicht zu 100% hinter dieser entscheidung steht.
lieber dirkomat, kinder sind lebewesen und keine gegenstände die man sich anschafft so nach dem motto, wenn du das teure auto willst, dann zahl auch bitte mehr und kümmer dich um alles.
ach ja, ich bin übrigens eine frau, die bis vor ca. 3 jahren garkeine kinder wollte, aber durch meinen partner habe ich eine ganz andere sich darauf bekommen, da er sich schon immer kinder gewünscht hat und nur weil er zu 100% mitzieht, ist es für mich auch ein thema geworden.
Bitte...
...ok, wie regelst du das dann mit den kinder?
Das
ist zwar nicht repräsentativ, aber wenn es klappt werde ich mir 2 Monate Auszeit nehmen und meine Freundin wird auch eine Zeit aussetzen und dann Teilzeit wieder anfangen, es sei denn, sie will dann doch lieber ganz zu Hause bleiben (das will sie jetzt noch nicht aber ich glaube das erst, wenn ich es sehe, obwohl ich es nicht verkehrt finde). Unter meinen Kollegen gibt es übrigens einige, die durchaus ganz zu Hause bleiben würden (mich eingeschlossen), da hapert es genau an dem Gehaltspunkt. Aber das ist mit Sicherheit keine repräsentative Gruppe.
Ich wollte eben auch nichts repräsentatives...
...sondern deine eigene meinung :-)
mein schatz würde auch gerne zu hause bleiben und ich traue es ihm auch zu, dass er diese rollen hervoragend ausfüllen würde....mal sehen wir meine karriere voran geht und wie es bei ihm läuft.
tigerle
SOOO modern sind wir Frauen gar nicht...
Ich arbeite in meiner Firma mit mehreren Frauen zusammen, die bei uns einen Halbtagsjob ausüben, da sie Kinder haben.
80 % dieser Frauen würden lieber gar nicht arbeiten, sondern würden sich gerne mehr um die Familie kümmern.
Sie arbeiten nur um den LEBENSSTANDARD zu erhalten oder erhöhen.
Man will ja schließlich auch 3-4 x im Jahr in Urlaub, oder man braucht 2 Autos und jeder ein Handy....
Darum arbeiten doch viele Frauen, obwohl sie kleine Kinder haben.
l.g.
Hibiskuss
Wie kommst du darauf?
habe ich das behauptet???
ich sagte lediglich, dass mein aussetzer viel länger war und die karriere deshalb nicht zu kurz kam.
darum geht es hier doch - oder???
rike
Sinnloser Vergleich
>nur weil er zu 100% mitzieht
Du magst so denken, aber das ist kaum allgemeingültig.
Wenn ihr das offen so geklärt habt, ist das okay. Ich kenne genug Fälle, die sich anders geeinigt haben und nicht 50:50.
>Lebewesen und keine gegenstände
Das mit dem "Kinder sind keine Gegenstände" klingt nett, hat aber überhaupt nichts mit Deiner Folgerung zu tun. Man sollte mit seinem Partner klären, wie man die Familienarbeit aufteilen will, aber ich sehe keinen Grund, da auf genau 50:50 hinaus zu wollen. Im Gegenteil: Gerade wenn ein Partner das Kind mehr will als der andere (und da gibt es nun mal mehr als "Unter allen Umständen" und "Auf gar keinen Fall"), ist es unsinnig eine exakte gleichverteilung der Aufgaben haben zu wollen.
Schön, dass es bei dir so gut geklappt hat...
...aber ist eben nicht in jedem beruf möglich. manchmal muss man eben die zeit zu hause verkürzen, damit man/frau die karriere weiterführen kann
Hallo
habe dich eigentlich nur gesucht. Schau doch noch mal in deinen Lust- Frust Thread. Würde mich über eine Antwort freuen.
P.S. : sicher gibt es diese Frauen, die nur für den Lebensstandard arbeiten. Aber die wissen doch gar nicht, wie es zu Hause allein mit kleinen Kindern ist. Die sollen froh sein, dass sie beides haben können. Ich weiß noch zu genau, wie schlecht es mir ging, weil ich keine berufliche Perspektive hatte. Wenn sie wüssten, dass sie nach einer langen Pause gar keine Chance mehr haben, würden sie das Ganze sicher differenzierter sehen und ihre Situation als arbeitende Mutter bewusster gestalten.
Ciao Tangazo
Na, dann haben sie sicherlich...
...auch vorher nicht gerne gearbeitet....sorry, aber die meisten meiner kolleginnen sehen ihren job nicht nur als mittel um geld nach hause zu bringen, sondern sie haben spass daran.