Guten Morgen,
da hat sich sehr viel geändert. Nach dem Krieg kam der Aufschwung, die Menschen hatten nichts und es lohnte sich fleissig zu sein. Es gab vor dem Krieg keine Waschmaschinen, Kühlschränke, Fernseher etc. von Autos für Normale ganz zu schweigen. Wurden diese Dinge angeschafft, wurden sie gehegt und gepflegt. Es gab auch die Handwerker die solche Dinge reparierten, sie waren einfach wertvoll und man hatte lange gearbeitet und gespart. Man wusste den Wert zu schätzen.
Das hat sich heute drastisch gewandelt. Selbst die " Armen " haben Autos, Fernseher usw. Geht es kaputt, wird es weg geschmissen und neu gekauft, natürlich immer besser.
Ich hoffe das der Gedanke der Nachhaltigkeit vielen bewusster wird. Aber die Wirtschaft versucht immer wieder die Gier zu wecken und es gelingt sehr oft.


Ich hoffe auch, dass auf die Nachhaltigkeit mehr Wert gelegt wird!


Vor Corona und gleichzeitig bin ich Grossmama geworden, liebte ich schöne Kleider über alles. Habe auch viel Geld ausgegeben, und plötzlich ist mir das nicht mehr so wichtig! Sparen für's Enkelkind! Und unser Enkelkind macht mich s o unendlich glücklich. Obwohl ich das vorher nie für möglich gehalten hätte! Von daher weiss ich nicht woher, dass das kommt!
Und ja, manchmal dachte ich auch, ach was soll ich das kaufen, man weiss ja doch nicht, ob Corona mich dahinrafft!
Sonst hat sich bei mir nicht viel geändert. Ich kochte schon immer alles frisch. Bin schon gerne auf Gemüsemärkte gegangen. Ich bin pensioniert und habe Zeit.


Online habe ich noch nie eingekauft!


Aber ich lege mehr Wert auf ein schönes Zuhause! Kaufe öfters Blumen, und mal schöne neue Tassen.
Ich bin halt jetzt sehr viel zuhause!

esmeralda1701

Nein, oder doch? Vor der "Pandemie" ging ich gerne auf Flohmärkte. Dadurch, dass mir diese Möglichkeiten genommen wurden, Gebrauchtes zu kaufen, griff ich (noch) mehr auf e.bay(Kle.inanzeigen) zurück. Dann dahin gefahren und an der Haustür gekauft, wie z.B. Schulranzen für Junior. Oder sich schicken lassen.


Nach 20 Jahren gönnten wir uns tatsächlich mal was neues, eine Sofawohnlandschaft. Zuvor hatten wir kostenlos 2 gebrauchte ausprobiert. Unser altes Sofa haben wir aber noch, es steht jetzt unten in einem Zimmer.
Unser Erspartes plus zusätzlich einem Bausparvertrag
werden wir jetzt komplett in die Sanierung/Renovierung/Umbau unseres Hauses stecken, da ist es garantiert sicherer "angelegt" als auf der Bank. Und WIR haben was davon, nicht mehr die Bank. 8-8-10 neue Fenster (1-2fach verglaste kommen endlich weg), neues Dach (Eternitplatten auch weg!) und unten der Altbau wird umgebaut, neue Böden rein und der Dachboden endlich mal isoliert plus zwei Veluxfenster dazu.
Zudem haben einige Wände Risse bekommen, weil unser Haus durch die letzten 3 trockene Sommer absackte.


Ansonsten lebten wir meistens spartanisch- daher konnten wir ja viel sparen. Aber habe Angst vor der Inflation. In ein zwei Monaten schon, würden wir nur noch die Hälfte an Baumaterialien bekommen fürs selbe Geld, daher wird jetzt noch schnell alles eingekauft. ALLES wird teurer, dann haben wir noch etwas mehr davon, wenn wir es jetzt kaufen (und es wurde schon teurer als noch vor wenigen Wochen!). Vielleicht ganz gut so, denn geplant war dies schon länger aber man hatte ja noch ewig Zeit - jetzt nicht mehr, weil, wie gesagt, man bald kaum noch was für sein Geld kriegt.

    esmeralda1701

    Ich bzw. wir kaufen jetzt mehr online, in die Kaufhäuser darf man bei uns nicht mehr ohne einen Corona-Negativtest rein, die Teststellen sind überlaufen und ich habe keine Lust dort lange in der Warteschlange zu stehen.


    Ins Bauhaus kann ich auch nicht mehr rein wenn ich irgendetwas Handwerkliches benötige, also bleibt mir nur Onlinehandel übrig.


    Schöne Kleidung mag ich auch sehr, davon habe ich noch genug, meine Sachen sind länger als ein, zwei Jahre tragbar, ich kaufe sehr bewusst ein, weiß alles zu schätzen was ich besitze.


    Was Kontakte betrifft, die sind natürlich sehr stark eingeschränkt, dafür ist der Kontakt mit meinen Geschwistern intensiver geworden über das Handy mit einem guten Messengerdienst (kein Whatsapp!). Man schickt sich häufiger aktuelle Bilder und hält sich gegenseitig auf dem Laufenden, wir sind alle weit auseinander in Europa verstreut.


    In der Schweiz ist alles geöffnet, ausser Restaurants, aber ich habe trotzdem keine Lust!
    Baumarkt kann ich nicht gehen, weil ich schrecklich unbegabt bin handwerklich!


    Was ich demnächst kaufen möchte ist ein Liegestuhl für unseren Gemeinschaftsgarten. Der ist hübsch und wenig frequentiert!


    Ansonsten halt Lebensmittel und einen Abstecher zu Spielzeug und Babykleider! Oma halt!


    Manchmal muss ich mich zusammenreissen, dass ich noch aus den Jogginghosen rauskomme. Lohnt sich nicht! Richtig toll schaut man ja nicht aus mit der Maske!
    Dafür mache ich ein wenig mehr beim Augen make-up!

    skadirux

    Meine junge Freundin hat das genau so gemacht wie du. Sie haben eine Eigentumswohnung, haben alles renoviert im letzten lockdown, vieles auch selbst gemacht! Und im Garten einen Pool!

    esmeralda1701

    Bei mir hat sich da nichts groß verändert. Ich hab vor Corona schon lieber online geshoppt als in der Stadt (zu viele Menschen, zu viel Hecktig).
    Wir haben weniger Geld für reisen ausgegeben bzw. die reisen auf 2022 verschoben und nichts Neues gebucht.
    Kleidung hab ich weniger gekauft aber trotzdem blieb am Ende nicht so viel mehr über als sonst. Das Geld wurde z.b. für die Neugestaltung unseres Balkons oder für ein neues Auto ausgegeben.

    esmeralda1701

    Ich bin mitlerweile in dem Alter, in dem ich gut darauf aufpassen kann, was ich wann wo wie Esse

    esmeralda1701

    Bei mir....
    ich tingel jetzt halt nicht mehr durch Läden, weils ja gar nicht geht. Da nehm ich halt das ein oder andere Stück nicht mit.
    Auch fahre ich jetzt selten in mehr als einen Laden, weil ich echt nach einem schon die Schnauze voll hab von der Maske.
    Auch nehm ich die Kinder kaum mehr mit. Das ist mir auch zu blöd und sie sollen auch nicht hinter dem Lappen stecken müssen.
    Ich hab auch vorher manches Online gekauft. Nun mache ich das vermehrt für Geschenke.
    Bzw habe ich für ein Kind im Freundeskreis aus Optionen- und Zeitmangel das Geburtstagsgeschenk im Lidl gekauft. Wär mir sonst auch nie einfallen.


    Sonst ist nicht viel anders. Tendentiell kaufe ich mehr, damit ich nicht so oft einkaufen muss.
    Ich habe früher soo gerne Lebensmittel gekauft. Ich liebe Essen und konnte mich ausführlich damit beschfätigen, Zutatenlisten zu lesen und zu vergleichen. Jetzt bin ich froh, wenn ich wieder raus bin.


    Einen anderen Blick habe ich aber nicht.
    Ich bin niemand, der viel wert auf Konsum legt. Ich hab lieber Schuhe, die 1000km halten, als ständig neue und verschiedene.
    Nur bei Essen werd ich eben leicht schwach. Da gebe ich gerne für Geld aus.
    Gab. Jetzt ist das, wie gesagt, lästig.

      skadirux

      Da bin ich ja nicht die einzige. Wir haben Schuhe geshoppt, für uns und die Kinder in den nächsten Größen.
      Auch so ein paar Sachen, die man doch mal gerne aber geizig. Genau so! :pdr:

      esmeralda1701

      Ich besuche nur noch Lebensmittelmärkte, Bäckereien und Baumärkte. Alles andere besorge ich online. Aber nicht über das große A, sondern über die vielen unterschiedlichen Onlineshops, die es mittlerweile in Deutschland gibt.

      esmeralda1701

      Meins nicht sehr. Ich gehe nur noch alle 2 Wochen in den Supermarkt statt meist jede Woche. Alles außer Lebensmitteln habe ich schon lange vorher online gekauft.
      Ok und im Restaurant waren wir im letzten Jahr nur einmal.

      Ich komme aus eher bäuerlich-landwirtschaftlichen Verhältnissen, und wenn ich sehe, wie heute Landwirtschaft betrieben wird, kann ich mich damit nicht mehr identifizieren. Riesenäcker, die von irgendwelchen Holdings bewirtschaftet werden- wo bleibt da das Verständnis für die Natur? Zur Zeit lebe ich in einer Großstadt in Ostdeutschland, und rings um die Städte hier ist fast nur ausgeräumte Landschaft- Mais, Raps, Getreide- Monokulturen. Wenn man da auf dem Dorf wohnt, braucht man keine Pestizide für die eigenen Radieschen mehr, das erledigt der Landwirt nebenan. Gruselig sowas, und mich wundert es nicht, dass die Leute immer mehr Allergien bekommen. In der Schweiz ist sowas wohl kaum möglich, hier aber schon. Ohne Soja aus Südamerika würden wir hier in Deutschland auch nicht so eine Auswahl an Lebensmitteln haben wie derzeit, aber sind das wirklich LEBENS- Mittel? Ich esse gern Wild, Brot backe ich mir selber, Klamotten seit Jahren meistens Second-Hand, kein Auto, hatte auch mal einen Garten, momentan nicht.
      Wir leben auf Kredit an der Zukunft, und zwar völlig gedankenlos. Es muss wieder mehr in Richtung regionale Subsistenzwirtschaft gehen. Ich würde auch überall öffentliche Komposttoiletten aufstellen, und das Zeuch dann gleich wieder auf die Äcker karren. Das ist brutale Verschwendung, das zusammen mit Waschabwässern in die Kläranlage zu bringen und dann gehts wieder in die Gewässer. Und dann braucht man wieder irgendwelche Phosphat- Minen usw. um künstliche Dünger herzustellen, damit die Pflanzen überhaupt noch wachsen. (Die Bodenfruchtbarkeit nimmt auch ab durch diese Art Landwirtschaft)
      Und natürlich braucht es sinkende Bevölkerungszahlen, um die Natur zu entlasten, denn niemals wird jeder Mensch vegan leben wollen, ich auch nicht.

        esmeralda1701

        Kenne ich nur all zu gut, vor allem das ganze Internet shoppen, da kauft man meistens viel zu viel ein