astarteAstarte, tut mir leid, davon zu lesen das du so viel leiden musstest. Mit den Fehl- und Todgeburten und mit deiner Schwester :( da kann ich auch sehr gut verstehen, dass ein Einzelkind für euch vermutlich die beste Lösung ist.
Ich finde auch, man kann das nicht pauschalisieren. Allerdings war und bin ich immer für mehr als ein Kind. Es kommt aber ganz stark auf die Familie drauf an. Ob die Kinder miteinander spielen werden, hängt hauptsächlich von ihren Interessen und ihrem Temparament ab. Aber ich finde es wichtiger, dass sie dann im Erwachsenenalter jemanden haben. Auch da kann man Pech haben, wie Astarte. Diese Sachen sollten daher nicht der Grund für die Entscheidung sein, sondern, ob DU willst und kannst. Ich finde einen Altersabstand auch nicht so schlecht, da die Kinder in den ersten 3 bis 6 Jahren am meisten Aufmerksamkeit für eine gute Entwicklung brauchen. So kann man sich auf das einzelne Kind besser einlassen, wenn das Große in der Schule ist. Die erste Zeit kann halt immer schwer werden, weil das Einzelkind von seinem "Thron" gestoßen wird. Da liegt es an den Eltern, richtig mit den Gefühlen umzugehen :)
Ich habe die Erfahrung mit meinem Einzelkind gemacht, dass er viel gemütlicher und lieber spielt, wenn andere Menschen (mit oder ohne Kinder) da sind. Selbst wenn die Kinder nicht miteinander spielen, war er zufriedener, wenn am anderen Ende des Raumes ein größeres Kind gespielt hat oder jemand da war, der mit Mama Kaffee getrunken hat (okay, das hat nur bei der Hälfte der Zeit funktioniert, aber trotzdem!) in Zeiten des Lockdowns ist es sehr hart, weil wir niemanden haben, mit dem wir so eng sind, dass die Kinder öfters als alle zwei Wochen zum Spielen vorbeikommen - die meisten haben eben eine andere Familie oder Freundin, mit der sie enger verbunden sind, wo sie trotz des Lockdowns hin können. Zum Glück haben wir trotzdem zwei Möglichkeiten, die wir halt nicht so oft nützen können, wie ich gerne würde.
Bei uns ist das zweite für nächstes Jahr geplant. Ich hoffe inständig, dass es leichter wird, nicht, weil wir ein Zweites haben (der mit 3 wirklich nicht viel helfen kann/muss :larme:) sondern weil ich hoffe, das das zweite ein ruhigeres Temparament hat ;) Ich merke auch, dass der Kleine einfach eine Person braucht, die er in sein Spiel einbinden kann. Sind derweil nur Mama und Papa, aber wenn andere Menschen da sind, dann redet er total gern mit ihnen und zeigt ihnen alles und findet es toll, dass sie Interesse zeigen. Ich hoffe, das behält er sich bei und macht dann bei Kind Nr 2 auch so, wenns groß genug ist :D
Ich finde es übrigens auch gut, das viele hier genauso der Meinung sind, dass andere Kinder sehr wichtig für die Entwicklung sind :happy: das müssen aber mitnichten die Geschwister sein, wie Skadiru sagt, sind ja auch ihre Kinder und die ihrer Schwester sehr viel beisamen, das geht auch mit zwei Einzelkindern. Außerdem hat man da auch wen als Mutter, mit dem man sich austauschen kann und so :roule: also solang die Kinder auch andre Kinder haben können, wenn sie keine Geschwister haben, ist das ja auch voll ok. Ich bin dann auch wieder mehr der großes, volles Haus-Mensch ;) auch wenn ich die Säuglingszeit gar nicht schön fand. Aber die geht ja vorbei. :super: