maui999

Das ist vor allem eine Zeit- und auch natürlich eine Geldfrage. Es ist halt so, je näher die Kinder altersmäßig beieinander liegen, desto eher spielen sie miteinander. Wenn du jetzt noch ein zweites Kind bekommst, wird sich deine Fünfjährige wohl nicht mehr so sehr für ihr Geschwisterkind interessieren, erst recht nicht, wenn es dann ein Junge wird. Vielleicht noch am Anfang, wenn es ein Baby ist, aber wenn sie mal ein Teenager ist, wird sie wohl keine Lust haben, auf das kleinere Kind aufzupassen oder noch was mit ihm zu machen. Der Zug ist dann wohl abgefahren. Da sind die jüngeren Geschwister dann eher lästig als eine Bereicherung und die gleichaltrigen Freunde werden vorgezogen.


Aber wenn du jetzt knapp hintereinander noch zwei bekommst und diese auch noch dasselbe Geschlecht haben, dann könnte das noch was werden.

Also ich habe noch garkein Kinder aber will aufjedenfall mindestens 2 Kinder haben :D


Finde man kann das nicht so pauschalisieren mit dem Geschwisterabstand. Ich habe 2 Geschwister, einen großen Bruder und eine kleine Schwester. Mein großer Bruder ist 2 Jahre älter und kleine Schwester 4 Jahre jünger. In unserer Kindheit haben meine Schwester und ich oft und viel zusammen gespielt. Mein Bruder nur manchmal und hin und wieder. Er war eher der ruhige Typ und im teenie Alter lieber alleine (völlig normal) ich habe mich sehr viel um meine Schwester gekümmert was ich nervig aber jetzt schön finde. (als große Schwester stehe ich ihr gerne immer mit Rat und Tat zur Seite und bin da auch stolz drauf 😁)
So jetzt sind wir alle erwachsen und wir verstehen uns alle 3 blendend. Meine Schwester und Bruder sind 6 Jahre auseinander und sie lieben sich. Wir treffen uns hier und Da mal, telefonieren viel, haben eine whatsapp Gruppe wo wir uns austauschen, kochen mal was zusammen.


Ich bin so so so dankbar, dass ich meine beiden Geschwister habe und kann mir kein Leben ohne sie vorstellen.


Also wenn du das Gefühl hast noch ein Kind haben zu wollen, warum nicht? Deine Tochter wird sich bestimmt freuen. Verantwortung zu übernehmen kann auch Spaß machen. Ist auch klar, dass Tage kommen werden wo es mal keine Lust hat ^.^ aber wer hat schon jeden Tag die gleiche Lust und Motivation... :roule:

  • skadirux hat auf diesen Beitrag geantwortet.
    katara0281

    So ähnlich war es bei uns, nur dass mein Bruder 2 1/2 Jahre älter und meine Schwester 8 Jahre jünger ist als ich.


    Heute habe ich 3 (11, 9 & 6) und meine Schwester 4 (11, 6, 4 & 2) Kinder. Ich hätte auch gern ein viertes bekommen aber der Zug ist wahrscheinlich mit 45 abgefahren.
    Unsere jeweils ältesten Kinder sind exakt 2 Monate auseinander (meine kam zuerst) und gingen 4 Jahre in die selbe Klasse. Mein Junior und ihre zweite sind auch wieder in einer Klasse.


    Es ist zwar manchmal anstrengend und stressig aaber gerade in den Lockdowns war ich froh, dass sie sich haben. Zwar war immer mal ein oder zwei, manchmal für jedes Kind, Besucherkinder da oder meine waren woanders aber im Großen haben sie jeden Tag was um die Ohren, spieltechnisch. Da sie schultechnisch genug an Elektronik hingen (die beiden großen), muss das im der Freizeit nämlich nicht auch noch sein - nur in Maßen. Zum Glück ist seit dem 18.1. wieder Schule. Groß und klein gehen täglich, die mittlere jeden zweiten Tag. Kontakte zu anderen Kindern sind sooooo wichtig für ihre Entwicklung! Zum Glück denken hier genug andere Mütter genau so!

    Hier eine Stimme für EINZELKIND.


    Nie nie niemals würde ich ein zweites Kind haben wollen. Aber da bin ich eventuell auch ein totales Extrembeispiel.
    Ich habe zwar einen tollen 10 Monate alten Sohn, den ich über alles liebe, und welcher sehr pflegeleicht und ein absoluter Sonnenschein ist, aber ich finde trotzdem überhaupt nichts erfüllendes oder spaßmachendes am Muttersein, ganz zu schweigen von all den fehlenden Freiheiten...


    (Trotzdem wird mein Sohn nicht als Einzelkind aufwachsen, da er bereits 3 Halbgeschwister hat :-))

    Ich glaube, dass ist wirklich super individuell wie man das empfindet.. ich war Einzelkind und fand es oft blöd.. meine beste Freundin ist mit 5 Geschwistern aufgewachsen und fand das nicht immer super, dadurch waren wir immer gerne beim jeweils andern. Jetzt bin ich 29 und meine Eltern haben beide schwere Krankheiten (Krebs und Alzheimer).. ich bin froh, dass ich meinen Mann habe, denn Geschwister mit denen ich das Gleiche durchmache habe ich ja keine... ich bin froh, dass meine Kinder zu dritt sind und später nicht alleine in schweren Situationen. Sie verstehen sich zg auch sehr gut, was ja auch nicht immer so ist und ich bin sehr glücklich mit der Entscheidung drei Kinder bekommen zu haben.

    • astarte hat auf diesen Beitrag geantwortet.

      Ach so auch das Mutterdasein empfinde ich als sehr erfüllend, ich mag dass das immer was los ist. Es geht mir nicht nur um die Zukunft, aber ich wollte anführen warum ich es selber nicht schön finde keine Geschwister zu haben..

      Ich habe keine Kinder, aber möchte gerne wenn dann nur ein Kind. Ich finde, dann kann man sich voll auf eines konzentrieren. Naja, liegt vielleicht daran, dass ich in einer Großfamilie geboren wurde. Da hatte ich oft das Gefühl, dass kein Elternteil nur für mich da ist.

      Unser Sohn ist aus Nov 2019 .- somit nun gute 15 Monate.
      Das er ein Einzelkind bleibt - eher unwahrscheinlich.
      Mein Mann und ich haben vor so ab 2023 es wieder zuversuchen. Ziel Geburt in 2024.
      Halten 5 Jahre für einen guten Altersunterscheid.
      Bin jetzt 28

      wunschkind2020

      Daraus würde ich keine Allgemeingültigkeit herstellen, ich bin kein Einzelkind und verstehe mich mit meiner Schwester nicht wirklich. Wir haben auch schon länger kaum Kontakt. Meine Eltern hatten ebenfalls beide schon Krebs, es war besonders schwierig, grad für unsere Eltern, weil wir einfach nicht miteinander können und natürlich auch keine gute Stimmung herzaubern konnten, was wiederrum den Erkrankten zusätzlich belastet. Ich wäre froh gewesen, das alleine mit und für meine Eltern durchzumachen und nicht ständig noch meine Schwester und ihr völlig unpassendes Verhalten ertragen zu müssen :Fou: Nicht auszudenken, wenn einer oder beide es nicht geschafft hätten. Das ist mein persönlicher Horror, irgendwann mit meiner Schwester den Nachlass unserer Eltern zu regeln...

      • earl.grey hat auf diesen Beitrag geantwortet.
        astarte

        Astarte, tut mir leid, davon zu lesen das du so viel leiden musstest. Mit den Fehl- und Todgeburten und mit deiner Schwester :( da kann ich auch sehr gut verstehen, dass ein Einzelkind für euch vermutlich die beste Lösung ist.


        Ich finde auch, man kann das nicht pauschalisieren. Allerdings war und bin ich immer für mehr als ein Kind. Es kommt aber ganz stark auf die Familie drauf an. Ob die Kinder miteinander spielen werden, hängt hauptsächlich von ihren Interessen und ihrem Temparament ab. Aber ich finde es wichtiger, dass sie dann im Erwachsenenalter jemanden haben. Auch da kann man Pech haben, wie Astarte. Diese Sachen sollten daher nicht der Grund für die Entscheidung sein, sondern, ob DU willst und kannst. Ich finde einen Altersabstand auch nicht so schlecht, da die Kinder in den ersten 3 bis 6 Jahren am meisten Aufmerksamkeit für eine gute Entwicklung brauchen. So kann man sich auf das einzelne Kind besser einlassen, wenn das Große in der Schule ist. Die erste Zeit kann halt immer schwer werden, weil das Einzelkind von seinem "Thron" gestoßen wird. Da liegt es an den Eltern, richtig mit den Gefühlen umzugehen :)


        Ich habe die Erfahrung mit meinem Einzelkind gemacht, dass er viel gemütlicher und lieber spielt, wenn andere Menschen (mit oder ohne Kinder) da sind. Selbst wenn die Kinder nicht miteinander spielen, war er zufriedener, wenn am anderen Ende des Raumes ein größeres Kind gespielt hat oder jemand da war, der mit Mama Kaffee getrunken hat (okay, das hat nur bei der Hälfte der Zeit funktioniert, aber trotzdem!) in Zeiten des Lockdowns ist es sehr hart, weil wir niemanden haben, mit dem wir so eng sind, dass die Kinder öfters als alle zwei Wochen zum Spielen vorbeikommen - die meisten haben eben eine andere Familie oder Freundin, mit der sie enger verbunden sind, wo sie trotz des Lockdowns hin können. Zum Glück haben wir trotzdem zwei Möglichkeiten, die wir halt nicht so oft nützen können, wie ich gerne würde.


        Bei uns ist das zweite für nächstes Jahr geplant. Ich hoffe inständig, dass es leichter wird, nicht, weil wir ein Zweites haben (der mit 3 wirklich nicht viel helfen kann/muss :larme:) sondern weil ich hoffe, das das zweite ein ruhigeres Temparament hat ;) Ich merke auch, dass der Kleine einfach eine Person braucht, die er in sein Spiel einbinden kann. Sind derweil nur Mama und Papa, aber wenn andere Menschen da sind, dann redet er total gern mit ihnen und zeigt ihnen alles und findet es toll, dass sie Interesse zeigen. Ich hoffe, das behält er sich bei und macht dann bei Kind Nr 2 auch so, wenns groß genug ist :D


        Ich finde es übrigens auch gut, das viele hier genauso der Meinung sind, dass andere Kinder sehr wichtig für die Entwicklung sind :happy: das müssen aber mitnichten die Geschwister sein, wie Skadiru sagt, sind ja auch ihre Kinder und die ihrer Schwester sehr viel beisamen, das geht auch mit zwei Einzelkindern. Außerdem hat man da auch wen als Mutter, mit dem man sich austauschen kann und so :roule: also solang die Kinder auch andre Kinder haben können, wenn sie keine Geschwister haben, ist das ja auch voll ok. Ich bin dann auch wieder mehr der großes, volles Haus-Mensch ;) auch wenn ich die Säuglingszeit gar nicht schön fand. Aber die geht ja vorbei. :super:

        • astarte hat auf diesen Beitrag geantwortet.
          tete_19261645

          Ich bin auch der Meinung, dass Eltern sich nicht nur an sich beim weiteren Kinderwunsch denken sollten. Ich verstehe, was du meinst. Ich hatte eine Freundin wie du, die die Älteste von 3 Kids in der Familie war. Sie musste immer mit anderen Kids helfen, halt täglich währen ihre Eltern am Arbeiten waren. Statt einfach Zeit für Hobbys, Lernen zu nehmen, sie musste täglich mit Kleineren zu Hause sein.
          Und diese Aussage von TE, dass " Kids könnten sich auch etwas miteinander beschäftigen" klingt irgendwie komisch für micht.
          Natürlich entscheidet jeder selbst. Aber es gibt ja viel, was man bedenken muss.

          earl.grey

          Mir wars halt nur wichtig, aufzuzeigen, dass Geschwister nicht nur Friede Freude Eierkuchen sind, sondern es sich oft auch nicht so gut entwickelt. So ganz alleine ist meine Tochter auch nicht mit ihrer Halbschwester 😁

          Also ich bin froh meinen 5 Jahre älteren Bruder zu haben. Egal was kommt, es ist einfach immer noch jemand da auf dem man sich verlassen kann. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nur die Familie ist auf die ich zählen kann.

          maui999

          Ich habe zwei Schwestern und einen Bruder.
          Für mich stand schon früh fest das ich mal mehr als nur ein Kind möchte.
          Geplant waren immer vier.
          Es sind dann letzten Endes mehr geworden. Aber ich bin froh über meine Großfamilie. Ich brauche immer etwas Action um mich.