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user68552

  • 4. Okt 2021
  • Beitritt 9. Jan 2019
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  • 11 Beiträge
  • 0 beste Antworten
  • Liebes Forum,


    danke euch im Voraus für eure Meinungen. Ich habe mich vor kurzem von meiner Freundin getrennt, weil ich aufgrund einiger für mich wichtiger Faktoren keine gemeinsame Zukunft gesehen habe. Zum Hintergrund, wir sind erst im Julie zusammengekommen und sie stammt aus einem asiatischen Land und hat sich hier selbst hochgearbeitet und studiert. Ich bin hier aufgewachsen und wir sind beide um die 30 sie Anfang ich Ende.
    Bereits während dieser kurzen Zeit kam es mehrfach zu kleineren Streitigkeiten (was ich bei einer so kurzen Beziehungsdauer voher noch nie erlebt habe) die zum einen auf kulturell basierten Missverständnissen beruhten und zum anderen durch Ihren Charakter induziert waren - konkret hat sie auch geschildert, dass Sie in Diskussionen nicht die Meinung anderer akzeptieren kann, dies aber im Nachhinein bereut. Außerdem muss sie ihre Familie finanziell unterstützen und hatte die Vorstellung, das Ihre Eltern (wenn es mal Kinder geben sollte) doch für längere Zeit hier leben könnten um auf die Kinder aufzupassen (was ich mir nicht vorstellen kann, da beide weder Englisch noch Deutsch sprechen). Diese Stretigkeiten haben bei mir die starke Befürchtung geweckt, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist und deshalb habe ich mich dazu entschlossen die Beziehung zu beenden um uns beiden keine weitere Lebenszeit zu klauen. Außerdem gab es viele kleinere Dinge (über die man hinweg sehen könnte und die auch kulturellen Unterschieden geschuldet sind), die ich als schwierig empfand und eine was das vokabular anbelangt leider etwas eingeschränkte Kommunikation nur auf Englisch.


    Sie war wirklich lieb und hat sich wohl ziemlich in mich verliebt, was die Sache sehr schwer gemacht hat. Was denkt Ihr war es die richtige Entscheidung?
    Danke euch!

  • Ich danke euch nochmals, auch für die weiteren Beiträge!

  • witnessinadaydream

    Ich danke dir und euch sehr für eure Unterstützung und eure sehr geschätzten Beiträge. Ich nehme mir jetzt einige Tage für mich alleine um alles zu bedenken. Danke euch und bleibt gesund!

  • Das finanzielle ist für mich nicht im Vordergrund - ich finde es normal dem Partner zu helfen, solange dieser nicht arbeiten kann - ich finde eher die charakterlichen Probleme schwierig - insbesondere den Umstand, dass Sie halt sagt: Für dich war ein günstiges Auto ok, für mich nicht, (weil du jetzt ein teueres hast und es dir doch leisten kannst). Sie will also den selben Status haben, den ich habe - was man einerseits verstehen kann, aber andererseits auch wieder nicht. In einer Beziehung die auf eine Familie hinauslaufen sollte, könnte man ja alles teilen, aber halt nicht auf so eine Art und Weise - glaube ich habe einfach zuviel Hoffnung auf Besserung...

    • Liebes Forum ich hoffe ihr könnt mir hier bei der Entscheidungsfindung helfen.
      Zur Situation: Ich bin seit ca. 4 Jahren mit einer Frau zusammen und habe mich mit ihr vor ca. einem Jahr verlobt.
      Heiraten möchte sie aber nicht und meint immer nur es ist der falsche Zeitpunkt bzw. ist sie auch nicht bereit einen Ehevertrag zu unterzeichnen (Ich bin Unternehmen und es ist mir nicht anders möglich zu heiraten da ich sonst meinen Betrieb aufs Spiel setze im Falle eines Falles). Zukunftspläne schmiedet Sie immer mit Ihrer Schwester aber nicht mit mir (Firmen gründen etc.) auch ist in ihrer Planung nie von Familie die Rede – nur wenn ich Sie darauf anspreche sagt sie, was vorgeschoben klingt, dass sie irgendwann mal Kinder will (sie ist Ende Zwanzig ich fast Ende Dreißig), aber erstmal in den Beruf starten will (sie hat sehr lange studiert). Wir haben häufig Streit in der Beziehung wegen allem möglichen – ein aktuelles Beispiel von gestern:
      Ich wollte Ihr ein Auto kaufen, weil Sie gerade den Führerschein bestanden hat. Ihr Ursprünglicher Anspruch war gleich ein hochwertiges SUV was ich als überzogen empfand (natürlich mit anschließendem Streit).
      Später war es dann ein kompakteres Auto (auch weil sie festgestellt hat, dass sie nur was kleineres fahren kann) und hier hatten wir ein Budget vereinbart – Ich habe Ihr dann einige Modelle Ihres Wunschautos rausgesucht & sie meinte diese wären zu schwach motorisiert – daraufhin habe ich Ihr entgegnet, dass ich noch vor fünf Jahren solche Autos gefahren bin, als ich mich gerade selbstständig gemacht habe und, dass die Motorisierung wirklich mehr als ausreicht, davon abgesehen wären die mit mehr Leistung ausserhalb des Budgets das wir besprochen hatten (und sie ohnehin schon immer weiter nach oben geschoben hatte). Sie hat mir dann damit geantwortet, dass es ihr egal ist, welches Auto ich Ihr ausleihe – ich empfand die Wortwahl als beleidigend, weil es nicht ausleihen ist, sondern ich es für sie kaufe, woraufhin sie die Thematik des Vergleichs wieder aufgegriffen hat und meinte, dass nur weil ich damals ein weniger hochwertiges Auto hatte ich es auch von Ihr erwarte.
      Es vielen Sätze wie:
      • Ein anderer Mann wäre Stolz darauf, wenn sein Frau ein besseres Auto (als er) hätte.
      • Diese Vergleiche, das ist nicht normal (bezogen darauf, dass ich früher ein preisgünstiges Auto hatte)
      • Bald sagst du mir, ich habe mit 30 diesen Fleisch nicht gegessen, also kriegst du auch nicht Und wirst selber fressen vor meinen Augen
      • Du solltest, auch vom Anfang an sagen, dass alle Autos mit XXXPS sind dir zu teuer und du hast keine Möglichkeit momentan dir so was zu leisten.


      Ich empfinde das höchstgradig unpassend und erniedrigend insb. den letzten Satz – zumal ich sehr erfolgreich bin und das nicht der Realität entspricht und ich lediglich denke, dass für eine Fahranfängerin als erstes Auto nunmal kein teueres Auto gekauft werden sollte (Anm. das Budget reicht für einen deutschen Mittelklassewagen).


      Wie dem auch sei – im Anschluss habe ich die Nacht im Hotel verbracht und wir haben beide zum gefühlt 100. Mal Schluss gemacht. Dannach kommt sie wieder auf mich zu & tut so als ob nichts gewesen ist...


      Solche Streitsituationen gibt es bei uns leider fast im Wochentakt erst letzte Woche war es ähnlich. Ich war auf Dienstreise und hatte mich sehr darauf gefreut wieder zuhause zu sein und zumindest einen freien Tag gemeinsam zu verbringen - aber sie ist erstmal mit Ihrer Schwester in die Stadt gegangen statt wenigstens einen gemeinsamen Nachmittag zu verbringen -> Streit am Abend als ich Ihr gesagt habe, dass ich das sehr schade fand. Ihr Vorwand war, sie hat Kopfschmerzen und will Spazierengehen (hätte man auch zusammen machen können).


      Meine Kernfrage ist, nachdem das gestern war, soll man hier noch einen Anlauf wagen oder es bleiben lassen?


      Noch ein paar Hintergrundinfos: Sie ist Ausländerin und stammt aus einer nicht gerade prosperierenden Gegend und ist seit 8 Jahren in D. Bisher war sie nie längerfristig berufstätig und ich habe ihren Lebensunterhalt bestritten (was für sie natürlich selbstverständlich war).


      Herzlichen Dank für eure Perspektiven!

      • ceylan_882660

        Danke für euer Feedback - ich versuche immer fair zu sein und gehöre bestimmt nicht zu der befürchteten Kategorie "bei guter Laune Benz bei schlechter Fiat", das ist nonsens, auch Machtspielchen mache ich nicht. Selbst wenn ich mir ein Auto kaufe lasse ich sie mitentscheiden - weil wir es ja zusammen nutzen. Und die teuren reisen will in erster Linie auch Sie, ich bin mit weniger genauso zufrieden...
        Noch mehr Hintergrund, sie ist keine Deutsche und wie es aussieht macht sie auch wegen ihrem aufenthalt in D druck mit der Hochzeit... wird immer besser: neuestes Zitat: Dein Freund XY hat seine Frau sofort geheiratet damit sie keine solchen Probleme hat... alles klar ich glaube ich nehme mir eine Auszeit.

        • hunter_20034917

          Naja im Kern ja- stellt euch vor sie will nach ein paar jahren die Trennung und sucht sich einen neuen Mann, dann darf ich signifikante Beträge zahlen, die in den fünf Jahren an Zugewinn entstanden sind und habe den doppelten Schaden, diese Option will ich schlicht verhindern

          • soncherie

            Wenn Kinder da sind und sie deswegen nicht arbeiten kann, würde ich einen mehr als guten Unterhalt bezahlen, absolut selbstverständlich - aber ich habe ein Unternehmen und die jährlichen Erträge bzw. die Wertsteigerung des Unternehmens stehen in keinem Verhältnis dazu. Würde ja im Familienfall auch auf eine gemeinsam genutzte Immobilie verzichten - aber sie will halt ganz oder garnicht...

            • Danke für eure Meinungen - ich werde eurem Rat folgen und beim Vertrag bleiben.

              • monasmama hat auf diesen Beitrag geantwortet.
              • Liebes Forum,


                ich stehe vor einer schwierigen Situation: Wir wollen heiraten aber sie besteht darauf, ohne Ehevertrag zu heiraten, andernfalls will sie Schluss machen. Ich kann das nicht weil ich beruflich erheblich erfolgreicher als sie bin und obendrein auch Firmen habe. Außerdem sagt sie, dass es nur eine echte Familie sein kann, wenn sie auch über mein/unser Geld verfügen darf ohne mich zu fragen, da sie sich unterdrückt fühlt wenn ich die finanziellen Entscheidungen treffe z.B. welches Auto sie sich kaufen darf (wohlgemerkt von meinem Geld, wenn sie zuhause bleibt und auf die zukünftigen kinder aufpassst).
                Würde ihr nachgeben und ohne Vertrag heiraten?
                Danke euch!

                • bissfest, inacio_20353196, soncherie, und 8 weiteren haben auf diesen Beitrag geantwortet.
                • 1) Ich finde einen Ehevertrag sinnvoll, wenn die Frau sich großteils um die Kinder kümmert und dadurch finanzielle Einbußen aufgrund Teilzeit etc. hinnehmen muss. Dann finde ich es nur gerechtfertigt, wenn der Mann im Falle einer Scheidung für einen entsprechenden finanziellen Ausgleich sorgen muss. Sollte sie jedoch trotz Kinder voll arbeiten und sich den Lebensunterhalt selbst bestreiten können, finde ich es nur angebracht den Kindesunterhalt zu klären.
                  2) Wenn deine Partnerin dein Geld ausgibt hast du sehr wohl ein Mitspracherecht. Wenn sie sich ein Wunschauto kaufen will, muss sie es auch selbst bezahlen. Mir würde ja im Traum nicht einfallen, dass ich mir von meinem Mann ein Auto kaufen lasse.