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gannet_12061485

  • 26. Juni 2017
  • Beitritt 30. Dez 2013
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  • waupee_11888563

    Hallo,
    danke für deine liebe antwort! ich bekomme keine medikamente, nehme jedoch eisen und vitamin d.
    ich werde über klinik nachdenken.
    viele grüße, marlene

    • Hallo liebe Community,
      Ich bin 16 Jahre alt und besuche zurzeit die 10. Klasse eines (sehr sehr leistungsorientierten) Gymnasiums.
      Ich habe seit Kleinkindalter mit psychischen Krankheiten zu kämpfen (Soziale Phobie, Panikstörung, Zwänge), dann kamen Depressionen und Essstörungen dazu. Außerdem dissoziiere ich sehr häufig und unterschiedlich stark in Folge eines Traumas.
      Seit 3 Jahren geht es mir drastisch schlechter, ich bin jedoch seit 2 Jahren wegen meiner psychischen Erkrankungen in (ambulanter) Behandlung.
      Ich habe (fast) alles versucht, ich habe etliche Therapieformen und schon mehrere Hypnosen durch, ich esse (inzwischen) wieder genug (auch wenn es so ein harter weiter Weg bis hierhin war), ich nehme Vitamin D und Eisen gegen die Müdigkeit, habe schon Bachblüten und den ganzen Kram durchprobiert.
      Ich bin verzweifelt. Immer wieder kommt es zu sehr tiefen Tiefs, wo ich einfach keine Hoffnung mehr in meinem Leben sehen kann. Das Hauptproblem ist, dass ich extrem häufig die Schule schwänze und jetzt auch noch in jeder Arbeit (!) eine 6 geschrieben habe. Meine Versetzung scheint ausgeschlossen. Aber das wäre mein Ende. Ich weiß doch, dass ich viel mehr könnte. (Ich habe auch vor circa einem Jahr wegen eben diesen Problems einen IQ-Test machen müssen, wo ein überdurchschnittlicher Wert herauskam und generell werde ich eher als reif und intellektuell bezeichnet).
      Aber die Angst zu versagen ist einfach so riesig, dass ich das Blatt dann leer abgebe. Ich könnte es einfach nicht verkraften keine 1 zu schreiben und mache dann lieber gar nichts. (Jaja, diese Logik ist scheißseltsam).
      Ich fühle mich 24/7 unter psychischem Stress, ich fühle mich so auswegslos in dieser Siutation gefangen.
      Die Angst und die Depressionen werden einfach nicht weniger. Das Verhältnis zu meiner Mutter hat sich drastisch verschlechtert, weil sie nicht verstehen kann, wie ich mein Leben wegwerfe (verständlicherweise). Gleichzeitig sagt sie, dass ich in meinem Leben schon so viel Hilfe bekommen habe und jetzt endlich mal lernen sollte, sie zu nutzen. Es fällt mir unendlich schwer, mir etwas zu erlauben (ist quasi unmöglich) und ich dissoziiere leider auch stark, wenn ich extreme Gefühle empfinde (dazu zählen eben auch die Positiven...) Aber gleichzeitig will und kann ich so nicht weiterleben. Wir gehen alle so kaputt daran.
      In letzter Zeit ist es schon wieder fast unmöglich, aus dem Bett zu kommen und wenn die Schule ansteht, will ich mich am liebsten verstecken.
      Vielleicht wird es doch einmal Zeit, über Klinik nachzudenken. Allerdings habe ich das Gefühl, dafür nicht krank genug zu sein und ich weiß auch nicht, ob ich das verkraften würde, ein Jahr zu wiederholen. Andererseits werde ich in diesem Zustand mein Abitur wohl nicht schaffen.
      Ich weiß einfach nicht weiter und dachte, vielleicht hat hier jemand eine Antwort oder einen Ratschlag. (Oder vielleicht auch eine Erfahrung - mit Angststörungen bzw. Traumafolgestörungen in eine Klinik?)


      Ich hoffe so sehr auf eine Antwort. Mit vielen Grüßen, Marlene

    • beate_12235622

      Hallo,
      Riesenriesenriesendank für diese unglaublich nette Nachricht!
      Ja, ich hatte die Therapie zwischenzeitlich abgebrochen, werde sie nun aber denke ich doch weiter machen... Denn alleine ist alles noch viel schlimmer geworden.
      ich muss einsehen, dass ich es alleine nicht schaffe.
      Ich werde die Sache mit meinem Sportlehrer im Auge behalten... So ganz will man es ja doch nicht wahrhaben... Und wenn es mir dann wirklich zu viel wird, werde ich ihm das zeigen und/oder mit unserer Klassensprecherin reden.
      Ich habe das Glück, von sehr vielen Lehrern aufgrund anderer Probleme (Essstörung, Angststörung) Unterstützung zu bekommen und weiß, dass ich auch immer zu ihnen gehen kann, wenn etwas ist.
      Ganz liebe Grüße zurück :)

    • Hallo ihr :-(
      Ich brauche dringend Rat! Meine alte Therapeutin ist der Meinung, dass ich evlt. ein Trauma haben könnte. Ich bin mir da nicht so sicher. Sie spielt vor allem sexuellen Missbrauch an. Könnt ihr mir sagen, ob diese Vermutung gerechtfertigt ist?
      Ich leide seit Jahren unter Depressionen, Magersucht, ausgeprägten Zwängen und einer starken Angststörung.


      Die Angststörung war "schon immer da", ich kenne es nicht, keine Angst zu haben. Bis ich 10 war, redete ich zudem nicht und bis ich 15 war sehr sehr ungerne mit Erwachsenen. Im Alter von neun Jahren entwickelte ich zusätzlich eine Essstörung, mit 11 schloss sich die Depression an. Ebenfalls leide ich unter tausenden von Zwängen, von denen der Zählzwang bereits da ist, seit ich zählen kann. Zum Beispiel habe ich feste Abläufe, die niemand durchbrechen darf, Rituale etc., kann nur auf bestimmtem Papier mit bestimmtem Stift schreiben unter bestimmten Bedingungen, alles muss sauber sein sonst bekomme ich Panikattacken etc.
      Vor mehr als einem Jahr war ich bei einem Osteopathen in Behandlung, davor hatte ich als Ärzte immer nur Frauen. Irgendwie hatte ich die ganze Zeit über immer Angst, wollte mich gar nicht ausziehen, habe gezittert und versucht mich tot zu stellen. Ich war 4x da, danach nie wieder und bekomme noch immer Angst wenn ich an ihn denke.
      Ich habe halt ein großes Problem damit, mich vor anderen auszuziehen, generell mag ich Berührungen nicht sehr gerne. Mein Sportlehrer z. B. legt mir häufiger mal den Arm um die Schulter oder umarmt mich etc. (ich frage mich lieber gar nicht, warum...), aber auch da bekomme ich eine Scheißangst, mit einem komischen Druck auf der Brust, Atemproblemen und Würgereiz. Ich mag Männer generell nicht so gerne, bzw. vor allem autoritäre Männer machen mir sehr Angst aber auch Frauen, die sehr männlich erscheinen wie z. B. durch kurze Haare oder männliche Klamotten.
      Im Alter von 11 - 13 Jahren hatte ich nachts regelmäßig Panikattacken, weil ich fest davon überzeugt war, dass jemand in meinem Zimmer war und mich umbringen wollte. Ich habe auch seit ich denken kann immer wieder den gleichen Albtraum.
      Abgesehen davon habe ich - ebenfalls seit ich denken kann - das verlangen "mich unten zu säubern", ich kann nachts nicht schlafen ohne mich untenrum gründlich sauber gemacht zu haben. ich habe schon versucht das abzustellen, weil das extrem nervig ist, aber ich kann gar nicht damit aufhören.
      So, ich habe jetzt eben doch ein bisschen Angst, dass da was mit sexuellem Missbrauch ist. Mama sagt, dass sie das eigentlich ausschließt. Meine Thera meinte nur, ich solle das mal in Betracht ziehen.
      Erinnerungen an Missbrauchssituationen habe ich keine.
      Über eure Meinungen wäre ich dankbar... <3

    • ;-)
      danke für diese wundervolle antwort, das erleichtert mich jetzt wirklich :BIEN: :-D

    • hella_11891111

      Hallo
      hallo annabla,
      ja, ich kenne mich sehr gut aus, aber die angst, dass das nicht auf mich zutrifft... essstörungslogik... ist groß.

      • Hallo,
        Ich bin 15 Jahre alt und seit vielen vielen Jahren essgestört, 2014 hatte ich meinen Magersuchtstiefpunkt, bin seitdem irgendwie am Gesundwerden...
        Nun hatte ich mal wieder einen Rückfall, dieser war kaum drei Wochen lang, allerdings sehr schlimm, hab kaum noch was gegessen und schreckliche Kreislaufprobleme, Angst vorm Essen...
        Nur komischer Weise, genauso schnell wie das kam, genauso schnell ist es auch wieder verschwunden :cry: Einerseits bin ich glücklich darüber, andererseits... habe ich nun regelrechte Essanfälle :shock: Ich esse zum Beispiel 1 Müsli und 5 Toasts zum "Frühstück", danach irgendwie 5 Schokoriegel, 3 Brote, Riesenmittagessen,... Ich komme dann so auf 2000 Kalorien pro Tag...
        Aber ich habe so eine Angst zuzunehmen und kann trotzdem nicht aufhören! :cry: :cry: :cry: :cry: Ich bin 1kg untergewichtig (gewesen), inzwischen sicher wieder normalgewichtig. Meine Eltern haben die Waage weggenommen, vermutlich besser so.


        Inwieweit sind Essanfälle während Recovery normal? Ich weiß von den unzähligen Versuchen, die ich bereits hinter mir habe, dass diese Anfälle IMMER kamen, wenn ich versuchte gesund zu werden, meistens reguliert sich das nach zwei Wochen wieder, aber dann habe ich ein Gewicht wieder, das ich gar nicht ausstehen kann.
        Hab auch viele Therapien usw hinter mir, die alle nichts genutzt haben, weil ich zugeben auch nicht bereit bin, die Essstörung so ganz gehen zu lassen, bin damit groß geworden, nur ist die Lust nach Leben momentan viel größer, meine Eltern sind auch so stolz.
        Aber es ist was völlig anderes, "gesund" werden zu wollen, wenn man keinen anorektischen BMI mehr hat als 15kg im Untergewicht zu sein. Es ist verdammt schwer.
        Wie viel meint ihr, werde ich zunehmen...? Was kann ich tun, um die Essanfälle zu verhindern oder soll ich es einfach geschehen lassen? Ich nehme an, das absolut falscheste, das ich tun könnte, ist: wieder zu hungern?
        Bitte bitte gebt mir einen Rat, ich bin am verzweifeln.


        Marlene :larme:

      • oonagh_12840145

        :BIEN:
        ja, ich bin in ambulanter therapie, die allerdings nicht gut hilft, zumindest was die ES angeht. vielleicht stecke ich noch tiefer drin, als ich dachte... :snif:
        mein gewicht ist schon noch im normalbereich, aber sehr weit oben, und mit "meinen kurven" und dem gefühl wie die oberschenkel sich berühren kann ich mich (noch) nicht anfreunden..
        danke für deine liebe antwort :love:

      • [s:p/oaq]
        danke für diese hoffnungsvolle antwort :) ja, ich bin in ambulanter therapie wegen depressionen und einigen angststörungen, meine therapeutin kennt sich leider gar nicht mit ES aus und kann mir dementsprechend nicht helfen, sie will mich immer nur einweisen lassen und das will ich wirklich überhaupt nicht, dafür ist es jetzt ja auch irgendwie zu spät.


        ich habe ein bisschen angst, aber ich denke, jetzt habe ich nicht mehr viel zu verlieren und steigern könnte kein problem sein.. also mache ich das jetzt einfach mal.


        danke :)

      • lisa_12893749

        :)))
        oh jaa, das kenne ich so gut. das ist genau wie bei mir.
        ich überlege, mich einfach nie wieder zu wiegen (die waage habe ich bereits zu meinen eltern abgeschoben) und den schwerpunkt auf gesunde ernährung und viel viel sport + muskelaufbau zu legen.. vielleicht wird das ja was.

      • Ich hatte Magersucht, wirklich ziemlich lange, aber hab nie eine stationäre Behandlung gemacht. Vor knapp einem Jahr jetzt kamen Fressanfälle dazu... da ich rasch viel zunahm, dachten alle, es würde mir besser gehen (geht es bis heute aber nicht..)
        Ich hab zunächst versucht, das mit fasten wieder auszugleichen, aber nach zwei Tagen dann wieder ordentlich reingehauen.. jetzt habe ich echt sehr viel gewicht zugelegt und mein bmi ist im oberen normalgewicht.
        und ich komme damit nicht klar, so wirklich überhaupt nicht, ich bin depressiv und will nur noch sterben. der "neue körper" ist so ungewohnt. ich wünschte ich würde wenigstens wirklich nicht fett sein.
        wie kann ich abnehmen? ich halte mit 1500 - 1300 kalorien mein gewicht... das ist doch nicht normal? ich bin verzweifelt.
        so rutsche ich doch direkt wieder in die magersucht ,oder? wenn ich jetzt mit 500 kalorien wieder abnehme.. befindet mein körper sich also NOCH IMMER im hungerstoffwechsel und was kann ich tun?

      • hallo ihr lieben! :)


        nachdem ich jahrelang eine essstörung hatte, bin ich seit oktober 2014 dabei, einen weg aus dem teufelskreis zu finden! und zwar mit gesunder ernährung und sport. ich bin 15 jahre alt, mein gewicht liegt inzwischen im unteren normalbereich und ich bin 1.60m klein.
        falls du lust hast, dich ebenfalls gesund zu ernähren, evtl. von einer ES recoverst oder abnehmen willst, bist du herzlich willkommen. (einzige bedingung beim abnehmen, dein bmi ist höher als 21).
        ich würde mich freuen, wenn sich ungefähr menschen meines alters per PN melden würden; 13 - 18 jahre! :) und bittbitte keine pro anas.
        ich freue mich!
        ps: die gruppe wird ab 5 mitgliedern aufgemacht :)

      • axelle_12926152

        :)
        lieben dank vanillemilchjunkie (schöner name übrigens ;)) und caprice128! ich versuche mal, das beste aus der übrigen zeit zu machen. :)

      • axelle_12926152

        Auf auf :)
        Lieben Dank für diese absolut mutmachende Antwort!! :) Der letzte Kontrollbesuch beim Arzt wird in den Ferien am 22.12. sein.. danach gehts im Januar auf in die Lüneburger Heide.. Und ich bin schon sehr gespannt und hoffnungsvoll :)
        Liebe Grüße

        • [s:p/oaq]
          Bei mir gab es heute endlich mal wieder Schokolade :)

        • Hallo, meine lieben.


          Ich bin heute in der Schule mal wieder (zum dritten mal) umgekippt, langsam werden auch die Lehrer misstrauisch.. Es gab riesigen Stress mit meiner Mutter, sie will mich einweisen lassen.. Sie meint, ich soll mich bis heute abend entschieden haben. Außerdem hat sie mir an den Kopf geworfen, dass ich mich nie um andere sondern immer nur um meine eigenen Probleme kümmere und es nur ein zwei Menschen in meinem Leben gibt, die mir wirklich etwas bedeuten.
          Ich wiege auf einer Größe von 1.59m 38.3kg und habe damit schon ziemlich viel zugenommen. Ich bin in Therapie und würde bei 36.5kg zwangseingewiesen werden.
          Die Therapie bringt nicht viel.
          Ich fühle mich fett, BIN es irgendwie auch - schließlich wird mir kaum gesagt, ich wäre dünn, ja ich bin dünn, aber nicht dünn genug, nicht krankhaft genug, nicht besonders genug.
          Ich habe seit einigen Jahren schwere Depressionen, immer wieder tiefe Abstürze etcetc, da war auch schon oft von Einweisung die Rede, aber letztendlich haben die da alle keinen Bock drauf, so ein junges Mädchen einweisen zu lassen, ich bin zu schlecht in manchen Fächern, ich würde das nicht mehr aufholen können. Es ist mir egal aber meinen Eltern anscheined nicht.
          Meine Oma und meine Mutter hatten ebenfalls Esstörungen (beide Bulimie) aber meine Mutter kann das trotzdem überhaupt nicht nachvollziehen, sie meint ich mache das weil ich Aufmerksamkeit will und leiden will.. blabla.. bin echt sauer auf sie grade.
          Ich habe jetzt sehr lange geweint, sehr viel gegessen, sehr viel nachgedacht. Ich weiß, dass ich gesund werden und mich für oder gegen Klinik entscheiden muss und hoffe, dass jemand das hier liest und mir vielleicht helfen kann.


          Ich habe Angst, dass ich ohne die Magersucht keinen Sinn mehr in meinem Leben sehe, ich habe kaum noch Freunde, da ich in der Schule eher apathisch rumsitze, bis es wieder zu einem Zusammenbruch kommt und ich dann wieder anfange zu essen, nur um das ganze Spielchen noch einmal zu wiederholen.
          Kann es sein, dass ich durch die Magersucht versuche, meine Depressionen zu "vergessen"/"verdrängen". etc.. ?


          Und ich weiß nicht, ich würde alles für ein gutes Leben tun, ich wäre gerne endlich glücklich, aber das erscheint mir unmöglich. Ich habe Angst vor der Leere und Sinnlosigkeit, die damit verbunden wäre: Ich wäre so unglücklich, traurig und suizidgefährdet wie vorher.
          Wäre eine Einweisung das richtige? Es ist zwar so, dass ich häufig tagelang unter 100 Kalorien esse und ziemlich viel Sport treibe, vor manchem Essen habe ich auch Angst, aber ab und zu esse ich schon ein Stück Schokolade.
          Ich denke, dass ich essen kann aber es nur nicht will, das schlechte gewissen danach, außerdem will ich nämlich nicht fett werden, ich will einfach bloß respektiert werden und endlich die dünnste aus der Klasse sein, nicht das normalgewichtige Mädchen. das hab ich als krasse beleidigung empfunden als meine Freundin neulich zu mir sagte, ich wäre normalgewichtig und solle mich nicht so haben, als ich keine Pizza essen wollte.


          Was meint ihr? Ich brauche dringend Rat! Klinik oder nicht Klinik? (Ich würde vermutlich in eine in der lühneburger heide kommen)


          Liebe Grüße!

        • :roll:
          Das sollte lediglich bedeuten, dass ich nicht ganz glaube, wie wahr die geschichte ist.
          allerdings hat goldmarie20 schon recht. eigentlich egal ob die geschichte wahr ist oder nicht, hauptsache ist das, was sie aussagt.

        • Magersucht
          Ich bin ebenfalls 1,59m groß und wiege 37kg. Abgesehen davon, dass ich ein bisschen blass und knochig bin, gehts mir prima. :D
          (Hab auch Magersucht.)

          • Hallo, meine Lieben.
            Ich habe seit einigen Jahren Depressionen, die im Laufe der Zeit durch verschiedene Dinge schlimmer geworden sind. Seit ein paar Monaten bin ich deswegen bei einem Psychologen.
            In letzter Zeit geht es mir sehr, sehr schlecht, ich verletze mich jeden Tag ziemlich stark und auch die Selbstmordgedanken sind sehr schlimm, ich fahre häufiger vor Autos und stand auch schon vor unserem Medikamentenschrank.
            Heute wäre eigentlich mein Psychologentermin gewesen, aber er ist ausgefallen. Das hat mich sehr aus der Bahn geworfen. In der Schule saß ich heulend auf der Toilette und hab meiner Mutter per SMS geschrieben, wie schlecht es mir geht und was dieser Ausfall des Termins für Auswirkungen auf mich hat.
            Sie hat daraufhin versucht, meine Psychologin zu erreichen, aber sie ist nicht ans Telefon gegangen, jetzt fährt meine Mutter heute Abend zur Praxis und schaut, ob sie dort ist.
            Meine Mutter hat vorgeschlagen, dass ich vielleicht eingewiesen werden sollte, wenn es mir so schlecht geht.
            Nun weiß ich nicht, ob ich das wirklich will.
            Ich habe nämlich eine Essstörung, seit ungefähr fünf Monaten, von der aber niemand außer einer anderen Essgestörten etwas weiß.
            Jetzt wollte ich mal fragen..soll ich mich wirklich einweisen lassen? Noch liegt die Entscheidungsfreiheit bei mir. Es ist so, mir geht es zeitweilig sehr, sehr schlecht und dann ab und zu besser und ich bin froh, dass ich mich nicht umgebracht habe. Durch die Esstörung habe ich auch Eisenmangel und nehme jetzt wieder ein Medikament, meine Mutter meinte, meine Depressionen könnten auch am Eisenmangel liegen.
            Ich fühle mich eigentlich gar nicht so "schlimm", so, als müsste ich in eine Klinik, nur eben, wenn ich wieder vor dem Medikamentenschrank stehe.
            Ich würde mich sehr über Antworten oder Tipps freuen.
            Lg Marlene
            PS: Ich will eigentlich nicht aus meiner ES rauskommen, aber in der Klinik würde das vermutlich auffallen.. Ich habe Angst, dass ich sozusagen viel zu viel für eine ES wiege. (Bin 15 Jahre alt, 1.60m gross und wiege 38.8kg.)
            Bitte helft mir.. :/
            Lg.