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an0N_1251575299z

  • 11. Sept 2005
  • Beitritt 11. Sept 2005
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  • Auch schön...
    nachdem ich mit der Geliebten meines Ex-Mannes telefoniert hatte und die ganze Sache somit ans Licht kam, konfrontierte ich ihn mit meinem Wissen und bekam zu hören:"ich bin da in was reingeraten, wo ich nicht reingeraten wollte"....


    Ja, nee...is klar

  • Hallo!!
    Die Überschrift ist ein bissel blöd aber eigentlich trifft es das.


    Also...ich bin Witwe und somit alleinerziehende Mutter von 2 Kids (10&5).
    Ich muß dringend wieder arbeiten, sonst stehen wir bald auf der Straße (Schulden).


    Jetzt hätte ich sogar die Möglichkeit auf 2 Jobs...da könnte ich schätzungsweise in nem halben jahr ade zu den schulden sagen.
    Wäre allerdings auch von 7.30 - 22.00 Uhr außer Haus.


    Ich weiß einfach nicht wohin mit den Kindern!!!!


    Familie wohnt zu weit weg und hat selber wenig Zeit...Freunde habe ich hier nicht.


    Und eine Tagesmutter für diese lange Zeit (bsp. in den Ferien)????
    Macht wohl auch keine.


    Habe schon überlegt, sie über die Woche in eine Pflegefamilie zu geben und am WE halt hier bei mir.


    Geht so was überhaupt???


    Wie habt ihr Job und Kinder unter einen Hut bekommen??


    Brauche ganz dringend Tips!!!

  • Du
    hast dich also nie allein/einsam gefühlt?
    Beneidenswert.
    >>Abstrakte Sehnsucht ohne Objekt dafür ist mir unbekannt.<<
    Ich denke dieses "Objekt" trägt (fast) jeder in seinem Kopf mit sich herum...eben Mr. oder Mrs. Right. Und da kann man schonmal Sehnsucht haben :-) oder?

  • Ich
    beneide dich aufrichtig dafür, das du in dir selber angekommen bist.
    Dieses Ziel möchte ich auch mal erreichen.

  • Also...
    ...ich habe Beziehungen nicht nur als "Verbiegerei" kennengelernt oder -anders formuliert- nicht nur bei mir.
    Überall stellt man fest, das Menschen sich an ihre jeweiligen Partner anpassen.
    Ich gebe dir allerdings recht, das ich mich vermutlich wirklich immer sehr schnell "getröstet" habe (obwohl ich nicht suchte, dafür aber gefunden wurde) und das vermutlich tatsächlich aus dem Grund nicht allein zu sein.Und ich habe mich auch immer sehr angepasst. Das habe ich auch immer verflucht aber das geht bei mir automatisch und ist nicht auf den Partner reduziert.
    Es ist halt so, das ich mich unheimlich schnell auf Menschen "einschieße" und mich mit Leichtigkeit ihrem Niveau anpasse. Das entzieht sich meiner Kontrolle...passiert einfach.
    Ich denke das hat etwas mit der Angst vor "Liebesentzug" oder "nicht gemocht werden" zu tun.
    Aber warum bloß? Ich bin nämlich an und für sich sehr gern allein...war schon als Kind eher ein Eremit als ein Herdentier.
    Und von daher war die Affäre für lange Zeit auch ideal für mich. Ich hatte genug Freiraum...Zeit für mich...konnte tun und lassen was ich wollte...warum aber reicht das jetzt nicht mehr??
    Woher kommt verflixt nochmal der Wunsch mehr zu wollen??

  • ahuva_12568446

    Hmmm...
    Reden und Spaß haben wären für mich fast schon Voraussetzung für eine Beziehung.Ich denke, körperliche Nähe kann man von Freunden durchaus bekommen (bis zu einem gewissen Grad). Körperliche Liebe...ich denke mal damit ist Sex gemeint...nun, das kann man notfalls auch selber machen oder man sucht sich jemanden für gewisse Stunden. Kommt man als Frau sicher leichter ran als an 5 Euro.
    Wenn's denn unbedingt sein muß.
    Versteh' mich bitte nicht falsch...ich will gar nicht provozieren oder angreifen oder meine Meinung aufzwängen...ich möchte nur aufzeigen das es für jeden Grund "dafür" auch mindestens ein Argument "dagegen" gibt.

    • winona_11924385

      Genau...
      auf diesen Gedanken bin ich auch gekommen :-)
      Deshalb sagte ich ja auch: WENN wir 100% mit uns zufrieden wären...
      Aber warum ist es so schwer??
      Warum kann man nicht einfach die Einstellung gewinnen: ist mir doch egal was ihr denkt, wie ihr mich seht, ICH mag mich und das langt mir.
      Laß uns uns doch zusammen suchen :-)))
      Da gibt's bestimmt ne Menge zu finden.
      Die Sache mit dem inneren Kind hört sich interessant an....da werd ich mal dranbleiben. Sehr treffend. Schön das es so kluge Menschen gibt, die einem helfen sich selbst zu verstehen :-)

      • >>das gelebte akzeptieren ohne reue<<
        Kannst du das??
        Wie??
        Ich schaffe das nicht.
        Es gibt eine Menge Dinge in meinem Leben, die ich bereue und ich kann das nicht einfach als gemachte Erfahrung abhaken. Leider.
        Insbesondere in punkto Männer hat sich bei mir ein immenses Mißtrauen manifestiert.
        So oft schon habe ich mir gesagt, nimm was du kriegen kannst, genieße es und fertig. Alles weitere wird sich zeigen.
        Geht aber so gar nicht bei mir.
        Da schleichen sich automatisch die gemachten Erfahrungen ein und man (also ich) hinterfrage im Geiste gleich alles was er von sich gibt.
        Find ich selber ziemlich daneben aber ich kann nicht anders.
        Ich habe wohl ein Sch***angst davor mich mit meinen gezeigten Gefühlen "lächerlich" zu machen. (Deshalb bleiben die auch immer schön weit weg geschlossen)

      • ahuva_12568446

        Aber
        auch ein Partner ist ja nicht zwangsläufig und auf ewig immer da.
        Zudem kommt noch die Ungewissheit...ist er treu, meint er's ehrlich...
        Wären da Freunde nicht eine bessere, konstantere Wahl?

        • Die natur hat es so eingerichtet
          ...okay...aber wenn man doch genug wirklich gute Freunde hätte, dann wäre man doch nicht allein...müßte nicht allein durchs Leben gehen.
          Kann man denn die Vergangenheit wirklich abhaken??
          Bleibt da nicht immer ein bißchen haften? Ist es nicht das, woraus wir unsere Erfahrung ziehen?
          Weil wir lieben wollen...hmmm...ich habe meine Kinder...die kann ich lieben bis zum Abwinken...ich habe meine Haustiere...die kann ich auch ohne Ende lieben...warum nur wollen wir unbedingt diesen einen besonderen Menschen (den es vermutlich eh nicht gibt :-) )
          Vielleicht stimmt der Spruch ja...man ist lieber aus den falschen Gründen mit jemandem zusammen als aus den richtigen Gründen allein.

          • ...den wir "lieben" können??


            Ich bin seit ca. 1,5 Jahren die Affäre eines Mannes und nicht mehr wirklich glücklich mit diesem Zustand, scheue aber davor zurück eine Entscheidung zu fällen, weil ich mir (noch) nicht sicher bin ob ich mit den Konsequenzen leben will.
            Naja...bei dem nächtelangen hin- und herüberlegen was denn nun richtig sein könnte, kam ich auf diese Frage.
            Ausschlaggebend war das Osterwochenende, das ich natürlich wieder mal allein mit meinen Kindern zubringen mußte (wie alle Wochenenden,Feiertage,Urlaubszeiten,etc.).
            Ich dachte mir: NEIN!! Das will ich nicht mehr. War schon in meiner Ehe ständig allein und so langsam hab ich ja wohl auch mal ein Recht darauf, daß da jemand nur für mich da ist.
            Also sagte ich mir: machst du dich jetzt ein bißchen "chic" und gehst dann mit den Kids raus...mal sehen wie dein Marktwert so steht.
            Im gleichen Moment fragte ich mich aber auch was das soll. Das chic machen halt...ich bin nunmal kein besonders femininer Typus und wenn ich mich schonmal so präsentiere fühle ich mich nicht wirklich wohl, irgendwie verkleidet, SO bin ich halt nicht wirklich und schon gar nicht immer. Ergo dachte ich mir, gehst du halt so wie immer, dann kannst du wenigstens davon ausgehen, das sich keiner ein falsches Bild von dir macht.
            Schließlich kamen meine Gedanken an den Punkt, warum überhaupt einen Mann finden wollen??
            Nehmen wir einfach mal an, wir wären mit uns und unserem Aussehen 100% zufrieden, würden uns rundherum in unserem Leben wohlfühlen, hätten genug gute Freunde...würden wir dann trotzdem noch nach einem Partner suchen??
            Ich würde sagen: JA!
            Aber warum?? Was läßt uns ständig danach suchen, selbst wenn wir gar keinen "nötig" hätten, weil wir alles allein auf die Reihe kriegen??
            Wie würden uns doch ne Menge Streß ersparen.
            Bei allen Beziehungen die ich bis dato erlebt/miterlebt habe,läuft es doch immer nur mit z.T. einem Haufen Kompromissen, Zugeständnissen und zurückstecken ab.Ich weiß ja das das nötig ist und ohne das gar kein menschliches Miteinander möglich wäre aber...kann man da noch behaupten, man ist sich selbst? Man verbiegt sich (bis zu einem gewissen Grad) und je nachdem wie sehr das im Gleichgewicht ist läuft eine Beziehung eben von "gut" bis "gar nicht". Enden werden sie aber alle (früher oder später) und das dann meist mit Streitereien, Tränen, Schmerz, Kränkungen und Verlust.
            Trotzdem schützt einen dieses Wissen nicht, sich immer wieder nach diesem einen zu sehnen.
            Warum denn nur??
            Mich würden eure Meinungen sehr interessieren.
            Was ist es, das uns (zumindest die Singles)ständig suchen läßt??

            • Habs ausm google,...
              *ggg ich bin nicht soooo der maschinschreib Profi,.... und übrigens dir noch einen Dank für die Inschutznahme bei dem Thread mit der betrogenen Schwangeren,... weiß grad nicht wie sie heißt,..... ;-)

          • Vielen Dank
            euch beiden für eure Antworten.
            Ich habe bisher eigentlich immer gelesen, das man erst zum Hausarzt müßte um eine Überweisung zu bekommen.
            Ich kann es mir leider nicht leisten die Kosten aus eigener Tasche zu zahlen.
            Hat es euch (falls betroffen) eigentlich auch soviel Überwindung gekostet euch Hilfe zu suchen??
            Ich denke immer, ich bräuchte doch einen "triftigen" Grund, sonst halten die mich alle für nen Spinner.

            • Hallo!!
              Ich hab mal ne Frage...
              Was erzählt man eigentlich seinem Arzt, wenn man an Depris leidet??
              Ich wohne erst seit 1 Jahr hier und war in dieser Zeit erst einmal beim Arzt (wegen Magenschmerzen).
              Ich zweifele seine Kompetenz in keiner Weise an und er war mir auch recht sympathisch, allerdings ist er auch ein eher lockerer Typ, der seine Scherzchen macht und ich weiß nicht, ob ich bei dem einen "Seelen-Striptease" hinlegen kann.
              Bzw. das er das dann auch ernst nimmt.
              Es käme mir auch etwas anmaßend vor, wenn ich da hingehe und sage:"Hallo, ich leide unter Depressionen."
              Beschreibe ich ihm also lieber nur die Symthome und laß ihn selbst drauf kommen??
              Das Problem ist auch, das ich meist darüber nachdenke endlich einen Arzt aufzusuchen, wenn es mir relativ gut geht (wenn es mir schlecht geht scheint mir sowieso alles sinnlos).
              Tja und dann denke ich, wenn ich jetzt zum Arzt gehe, dann denkt der doch ich mach ihm was vor oder so.
              Hätte nie gedacht, das es soviel Überwindung kostet zu nem Arzt zu gehen.
              Ich möchte aber ne Therapie machen, damit ich endlich wieder "normal" leben kann...ohne Angst vor dem nächsten "Loch".
              Wie habt ihr euch überwunden den ersten Schritt zu gehen und wie war das dann??
              Ich würde mich über eure Antworten sehr freuen!!!

            • Wenigstens einer :-)
              Baut frau ja doch auf, das nicht nur wir so ... äh... sonderbare Sachen mitmachen.
              (Wollt jetzt nicht so direkt sagen: "so blöd sind und auf das Gerede hereinfallen :-))

              • Gibt es echt
                keinen einzigen Mann der sich das antut???
                *grübel*

              • zwischen Männern und Frauen und der Bedeutung von Sex.
                Warum hat Sex bei Männern und Frauen eigentlich so einen unterschiedlichen Stellenwert??
                Nicht bei allen...das ist klar aber nach dem was ich aus eigener Erfahrung, aus dem Bekanntenkreis oder auch hier im Forum erfahren habe, scheint es doch so zu sein, das insbesondere in längeren Beziehungen die Sexflaute einzug hält und...das geht meistens von dem weiblichem Part aus.
                War bei mir ja nicht anders...aber WARUM ist das denn so??
                Für Männer scheint Sex einen ungeheuren Stellenwert zu haben während für die (meisten?) Frauen ganz andere Dinge wichtig sind.
                Ich z.B. könnte mir durchaus vorstellen, ohne Sex (ich bezeichne "Sex" hier mal als das auf Befriedigung abzielende Verhalten)eine glückliche Beziehung führen zu können, wenn alles andere stimmt.
                Das scheint für Männer undenkbar zu sein.
                Brauchen Männer das als Bestätigung??
                Natürlich ist begehrt werden ein schönes Feeling und vielleicht "tick" ich ja auch nicht richtig aber ich würde mich durch viele alltägliche Kleinigkeiten genauso geliebt fühlen.
                Da bräucht ich keinen Sex als Bestätigung.
                Mich würde wirklich mal interessieren, ob es für diese unterschiedliche Sichtweise einen Grund gibt.
                Gibt's da irgendeinen psychologischen Hintergrund??
                Ich will mit diesem Thread niemanden provozieren oder Vorhaltungen oder dergleichen machen, ich würd's einfach nur gerne verstehen. (Na wenigstens versuchen :-))

              • Und weil...
                ...jeder Mann eine anständige Frau will, hat Gott noch keinen passenden für dich gefunden :-)
                Sei ihm weiter dankbar dafür...die Männer sind es bestimmt!!


                P.S. Ein Eintritt ins Kloster wäre für dich in dieser gottlosen Welt doch sicher erstrebenswert, oder etwa nicht?