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Florina911

  • vor 14 Tagen
  • Beitritt 17. Juni 2024
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  • Lavenderslife
    Hallo!
    Es ist leider so, dass man in die Norm passen muss.
    Sobald jemand in irgendeinem Punkt anders ist als die gesellschaftlich Norm das vorgibt, muss man sich ändern, therapieren etc.. weil man sonst aneckt.

    Man könnte auch sagen, ist doch okay, solange du keine Managerin oder Teamleiterin werden willst, ist es eben deine Eigenart.

    Mein Tipp wäre, versuchen daran zu feilen ist immer gut.
    Aber wenn das zu viel Energie kostet, dazu stehen und dem Umfeld verständlich machen.

  • Nicht auf Zack sein, bedeutet nicht unbedingt eine verminderte Intelligenz. Auch veränderte /verlangsamte Hirnfunktionen können eine Leistungsschwäche auslösen.
    Die Diagnose ADHS oder ADS wird über die Syptome gestellt. Kein Arzt wird einem die Diagnose verwehren, wenn man diese Symptome aufweist.
    Es gibt sehr viele Menschen, die Probleme haben, aber keine Diagnose, weil es halt „irgendwie“ geht.
    Neben ADHS gibt es auch andere Diagnosen, alle nach Symptomen gestellt, wie Autismus, FASD.

    Auch so Argumente der Gesellschaft, wie „der/die benutzt das nur as Vorwand um nichts tun zu müssen“, finde ich unangemessen.
    Ein fiter Mensch will nicht dauerhaft mit angezogener Handbremse durchs Leben. Das würde ihn unterfordern und langweilen.

  • linea
    Das ist alles wieder genau mein Thema,
    ich könnte bis heute Abend darüber schreiben.. 🤣

    Okay Ich wusste tatsächlich nicht, dass man diese Sprüche bzgl Schilddrüse bekommt.

    Genau, das Problem ist dass man Hirndefizite und mangelnde Fähigkeiten nicht messen kann (zumindest nicht so klar und einfach).
    Und da liegt das Problem.
    Weniger kluge Menschen werden oft verurteilt für ihre verminderten Fähigkeiten. Es wird sogar gern geschumpfen, etwa so „der/die ist so doof, wie kann man so blöd sein…“

    Wer sagt aber bei einem wirklich offensichtlich Behinderten (egal ob geistig oder körperlich) ähnliches? Niemand!!!

    Meiner Meinung nach haben es die Menschen, die einfach geistig nicht völlig auf Zack sind am schwierigsten, da man von ihnen ohne Rücksicht die volle Leistung erwartet.

    Und genau deshalb sollten genau diese Menschen auch Medikamente nehmen wenn es ihnen hilft.

    • linea hat auf diesen Beitrag geantwortet.
    • linea
      Schönen guten Morgen,

      völlig richtig, nur wird es von der Gesellschaft unterschiedlich gewertet.

      Bei Medikamenten für bessere Hirnfunktion ist der Aufschrei oft riesig.
      Man müsse nur wollen und dann braucht man keine Medikamente, hört man gerne.
      Kein Mensch würde sagen, streng dich einfach an, dann schaffst du es auch mit Schilddrüsenunterfunktion😆

      • linea hat auf diesen Beitrag geantwortet.
      • micha40

        Hallo,
        grundsätzlich würde ich es ähnlich sehen.
        Allerdings würde ich nicht pauschal die böse Absicht seinerseits unterstellen.
        Er muss nicht manipulieren oder abhängig machen WOLLEN.
        Er mangelt ihm vielleicht auch nur an Feingefühl, oder er denkt nicht weiter und handelt nach einem Bedürfnis nach Nähe.

        • micha40 hat auf diesen Beitrag geantwortet.
        • confused0
          Huhu!
          Als erstes mal die Frage: ihr seid schon lange befreundet, war das schon immer so oder hast du das Gefühl, es hat sich verändert? Also hat sie sich früher mehr Mühe gegeben oder ist das einfach ihre Art?
          Denn man darf natürlich nicht außer Acht lassen, dass Menschen unterschiedlich sind.
          Vor allem wenn es um solche Sachen geht wie „sich Mühe geben“.
          Wenn zwei sich gleich viel Mühe geben, kann das Ergebnis dennoch völlig unterschiedlich aussehen.

          Aber zu der Absage deines Geburtstags passt meine Theorie natürlich trotzdem nicht.
          Hast du eine Idee weshalb sie wirklich abgesagt hat?
          Keine Lust auf die anderen Gäste vllt?

          • Coeur Ein Mensch ist mehr als seine erbrachte Leistung

            Guten Morgen!
            Unser Thema 😛
            Leider sieht das die Gesellschaft anders.
            Wenn ein Mensch die als normal betrachtete Leistung nicht erbringt, wird we verurteilt, bekommt keine Anerkennung und es entstehen in vielen Lebensbereichen gravierende Probleme.

            Vor allem geht es bei „Leustung“ ja nicht nur im Lernleistung in Schule oder Beruf.
            Es geht um die Leistung im Alltag, und wer hier nicht normal liefert, hat leider verloren.

          • Kruemelwer
            Guten Morgen!
            Dann müsste man aber auch Medikamente, die andere Organe besser funktionieren lassen, als Doping bezeichnen.
            Gutes Beispiel ist die Schilddrüse.
            Ihre Funktion ist für den Antrieb verantwortlich, ähnlich wie die Abläufe im Gehirn.
            Gesellschaftlich wird das Gehirn aber leider nicht wie ein Organ gesehen, sondern eher wie etwas, das wir alle selbst steuern und selbst bestimmen, wie gut es funktioniert 🤨
            Ob man nun Medikamente für eine normale Schilddrüsenfunktion oder für eine normale Hirnfunktion einnimmt, ist gleich zu werten!

            • linea hat auf diesen Beitrag geantwortet.
            • dizzy319
              Hallo!

              Ich hab jetzt nirgends lesen können, ob ihr euch schon mal getroffen habt?
              Also ich persönlich finde die Idee mit dem Besuch über 2-3 Tage auch zu viel. Aber das ist Ansichtssache. Es gibt sicher einige Leute, die damit gar kein Problem haben. Daher würde ich diese Idee jetzt nicht als „seltsam“ werten - sieht jeder anders.
              Wenn 2 Tage, dann fände ich eine Übernachtung in einem Hotel allerdings angebracht, damit Zeit zum Durchatmen ist und vor allem die Kinder nicht überfordert sind.

            • Claudi63
              Vermutlich wollte er cool sein 😎was sich liebt das neckt sich… heißt es doch!
              Das ist so ein Begriff, den man eher im spaßigen Zusammenhang sagt. Ich find ihn auch nicht lustig… aber es denkt nicht jeder gleich.
              Jedenfalls glaube ich nicht, dass dieser Begriff bei boshafter, ernster Absicht zum Einsatz kommt.

            • Waldfeeforest
              Hallo Tina 😊
              Weil eine gewisse Anziehung existiert, die Kommunikation einen Flirtcharakter hat.
              Ein gewisses Knistern ist bestimmt da.

              • Coeur
                Guten Morgen,
                das ist ein sehr interessantes Thema.
                Hmm, also ich habe mal etwas nachgelesen, wie das funktioniert mit der Förderung der Motivation und Steigerung des Antriebs.

                Ich bringe ja gerne Beispiele:
                Abgenommen ich mag keine Gartenarbeit. Jetzt wäre es an der Zeit, den Garten zu richten.
                Ich sag mir „los, hinterher fühlst du dich doch richtig wohl, in einem schönen Garten zu sitzen, außerdem sieht es dann toll aus“. Unterstützt wird das noch durch die Nachbarin, die bereits rüber schielt und vielleicht freundlich eine Bemerkung macht „ich freu mich schon, wenn eure Hortensie wieder so toll blüht..“ Also eine zusätzliche Motivation, endlich mal die verwelkten Pflanzenteile zu entfernen.

                Dann mach ich das. ABER: dass ich dadurch eine Freude an der Gartenarbeit entwickle ist dennoch unwahrscheinlich. Ich mache es, bin hinterher heilfroh, dass es erledigt ist … und denke, zum Glück ist das Thema für die nächsten Wochen, Monate abgehakt.

                Wenn dann nach einigen Wochen wieder was fällig ist, arbeitet derjenige, der die Arbeit ungern macht, eben weniger präzise und seltener.
                Das heißt, er wird nie den tollen Garten desjenigen haben, der die Gartenarbeit liebt. Hat aber eigentlich mehr Lob verdient, weil er diszipliniert gegen sein inneres tiefes Gefühl angeht, während der andere Freude daran hat und täglich akribisch nach Blättern zum Zupfen sucht.

                Was ich sagen will: wenn man die Motivation ankurbeln muss, an sich arbeiten muss, klappt das oft (Ausnahmen mag es geben) nur bedingt und man kommt nicht an das Level desjenigen, der es von Haus aus gerne macht.
                Man darf dann zwar zufrieden sein, ABER dieser Unterschied wird meistens bleiben und ist in vielen Bereichen auch offensichtlich und das Ergebnis kann eben auch trotz Bemühung im eher nicht so guten Bereich liegen.

                Wer das Putzen liebt und deshalb sehr viel putzt, hat immer eine sauberere Wohnung als der, der es in normalem Maße erledigt.

                Das Problem ist eigentlich, dass die Gesellschaft viele Tätigkeiten als „nervige Pflicht“ betrachtet, obwohl das gar nicht allgemein so ist.
                Gerade beim Putzen (viele finden das super entspannend),Hausarbeit, Backen, Bügeln, berufliche Tätigkeit (für viele die Erfüllung), sportliche Betätigung gilt man als diszipliniert und fleißig… wie oft wird meine Jogger-Freundin bewundert, wie diszipliniert sie doch ist. Völlig falsch, ohne joggen fühlt sie sich schlecht!!

                Eigentlich hat jeder seinen inneren „Motor“, nach dem er lebt. Ich würde sogar sagen, wir sind durch unser inneres Bedürfnis /Sein viel gesteuerter als wir glauben.

                Liebe TE, wie geht’s dir? Hat das Gespräch schon stattgefunden??

              • Waldfeeforest
                Hallo, ja, man kann es durchaus so deuten:
                Er will zunächst ein wenig Eifersucht schüren, indem er von seiner Hochzeit schwärmt.
                Aber noch interessanter finde ich das Runterspielen, nachdem er gefragt wurde.
                Das sieht so aus, als ob er sich selbst dadurch weiter für Tina interessant halten will. So als wolle er sich nicht ganz aus dem Rennen nehmen.

                • Coeur Was auch als gesichert anzusehen ist, andere Menschen im direkten Umfeld einer betroffenen Person fühlen sich oftmals belastet. Weil ein verringerter Antrieb eben auch andere Schwierigkeiten mit sich bringt, z.B. Lustlosigkeit oder eine mangelnde Motivation. Das wirkt sich auf viele Bereiche des Lebens aus. Schlaf, Essen, Arbeit, Beziehung, Familie

                  Ja, das ist klar. Das ist natürlich auch beim gelähmten Arm so, dass es für das Umfeld belastend ist. Aber es wird anders gewertet und das finde ich eben nicht ganz richtig.

                  Mal ein Klischee-Beispiel aus Erfahrung:
                  Immer wieder brauchen Schule oder Sportverein Kuchenspenden.
                  Jetzt gibt es die Hobbybäckerin, die aus dem kleinen Finger 2 tolle Kuchen zaubert.
                  Dann gibt es die Unbegabte, die für den einfachsten Schokokuchen zwei Anläufe braucht und völlig gestresst dann irgendwann was Brauchbares geschaffen hat.

                  Die Unbegabte hat trotz Mühe wenig geschaffen, aber viel Kraft investiert. Die andere bekommt aber mehr Anerkennung, obwohl es a) easy war und
                  b) Spass gemacht hat.

                  So zieht es sich durch viele Bereiche. Und niemand ist gern die Unbegabte.

                • Ich0704
                  Hallo Liebes,
                  Das Gespräch wäre dann sicherlich heute?
                  Ich kann mir gut vorstellen, dass man aufwacht, wenn einem tatsächlich die Trennung angedroht wird. Das dürfte sich für ihn nochmal anders anfühlen, als die Worte ohne Androhung von Konsequenzen.

                  War er früher eigentlich grundsätzlich anders?
                  Geht dich mal gemeinsam zum Psychiater, evtl. wäre auch eine Behandlung sinnvoll.

                • Coeur

                  Guten Morgen!
                  Ganz viele deiner aufgezeigten Punkte find ich gut.
                  Aber dass wir unseren Antrieb mal eben so easy selbst steuern können, ist nicht der Fall. Sonst gäbe es ja nur noch Menschen, die ihr Leben toll meistern- denn dann besteht die höchste Lebensqualität.

                  Oft machen die Menschen Sachen, die sie gern machen, die ihnen leicht fallen.
                  Natürlich muss man auch mal anstrengende Erledigungen meistern und diszipliniert sein.
                  Aber wie ist das Verhältnis zwischen anstrengenden Tätigkeiten und für sich selbst relativ angenehmen Tätigkeiten über den Tag verteilt??
                  Wenn die Anstrengung den Großteil ausmacht, haben wir ein dauerhaft anstrengendes Leben, sprich schlechte Lebensqualität.

                  Man kann es beobachten:
                  Ich sitze grad gechillt rum und genieße die Ruhe.
                  Ne Freundin geht joggen und gönnt sich damit ihre größte Wohltat, sie liebt es.
                  Der Nachbar buddelte im Garten voller Hingabe, er liebt es. Seine Frau putzt und lebt damit ihren Putzfimmel aus.
                  Mein Mann putzt sein Auto 3 Stunden lang und genießt diese Tätigkeit sichtbar.

                  Keiner würde mit mir tauschen wollen, obwohl sie alle fleißig sind und ich faul. Wir tun gerade alle was uns gut tut.
                  Natürlich muss man dann auch mal was tun, was einen anstrengt oder nervt weil man es nicht mag… das klappt solange es in ausgewogener Relation zum angenehmen Teil des Tages steht. Andernfalls hatten wir keinen schönen Tag, was nicht schlimm ist, solange das nicht jeden Tag so ist.

                  Lange Rede… oft sind es sinnvolle Dinge, die man ganz gern macht, Glück gehabt (fleißig)..
                  wenn es also tatsächlich eine Möglichkeit gibt, den Willen zu steuern, sag es mir… 😊

                  Psychische Probleme werden völlig unterschätzt und die Gesellschaft tut gern so, als wäre man mit Absicht faul und rücksichtslos.
                  Wenn jemand einen gelähmten Arm hat und dadurch weniger erledigen kann und ewig für alles braucht, baut keiner Druck auf.
                  Allein schon die Tatsache, dass sich Menschen das Leben nehmen, weil sie ihr Leben nicht im Griff haben, zeigt dich, dass sie diesen Zustand nicht mal kurz ändern konnten.
                  Habe noch nie gehört, dass sich jemand wegen gelähmtem Arm das Leben nahm.

                  • Coeur hat auf diesen Beitrag geantwortet.
                  • holzmichel Ging es hier nicht eher darum das sie Vollzeit arbeitet und sich kaputt macht

                    Man macht sich nicht zwangsläufig kaputt,
                    Arbeit ist /sollte nichts Schlimmes sein.
                    Sonst über Jobwechsel nachdenken.

                    • Bzgl Unterhalt zurück zahlen:
                      Wenn man den eigenen Unterhalt für sich selbst nicht stemmen kann, muss man die staatliche Leistung nicht zurück zahlen, sobald man wieder verdient..
                      Finde ich insofern richtig, da man sonst ja immense Schulden anhäuft, wenn man vorübergehend hilfsbedürftig ist.

                      Daher finde ich es ebenfalls nicht richtig, wenn das beim kindesunterhalt anders geregelt ist.

                      • linea
                        Du hast nicht verstanden, was ich sagen will.

                        Du kennst so viele Leute, die tun was ihnen gut tut, weil genau das normal ist. Häufig ist genau das was sie tun dann (zufällig) was Sinnvolles und die Leute haben Glück (sind fleißig).
                        An was „beteiligen“ sich die „Faulen“ denn nicht?

                        Ich hänge am heiligen frühen Morgen hier unproduktiv (faul) im Forum rum… ehrlich gesagt weil ich Lust darauf habe..
                        Nachbar macht Gartenarbeit, auch weil es ihm Spaß macht… ist er fleißig?

                        • det92
                          Wenn er sein Nichtstun gut begründen kann (Krankheit), werden diese Schulden erlassen.

                          • linea hat auf diesen Beitrag geantwortet.
                          • linea gefällt das.