an0N_1206328399z

Ich meinte bei supermaus :)
Denn ich finde wenn der Partner keine klaren ansagen macht kann die neue quasi machen was sie will.


@ Betti: im grunde musst du nix ändern. :) mach alles so wie bisher :) halte deinen Partner den rücken frei der Rest ergibt sich von selbst

an0N_1206328399z

Das ist doch ein Problem, das es nur in deinem Kopf gibt, oder? Änderedeine Einstellung zu dem Baby, schon ist das Problem weg.


Was kann das Kind dafür, dass die Erwachsenen sich nicht alle mögen? Richtig, nichts.

    keno_12041371

    Das Kind kann und soll da auch nichts für können. Es hat in meinem Leben nur keinen Stellenwert. Das Baby gibt´s halt nicht ohne den Anhang, der ebenfalls keinen Stellenwert für mich hat. Du verstehst glaube ich mein "Problem" gar nicht wirklich: Ich bin quasi nunmehr durch den begeisterten Opa "gezwungen" mir Dinge anzuhören, anzusehen zu denen ich keine Beziehung habe und die bislang aus meinem Leben ausgeklammert waren, da sie auf das Nötigste reduziert wurden.

      Ja, dass hatte ich zuerst auch gedacht, bis ich feststellte, dass das genau der Punkt für meine Zerrissenheit ist. Es ist zu konträr zu meiner Einstellung und zu meinen Gefühlen.

      mit Akzeptanz hat das nichts zu tun. Es ging mir im Thread darum, Meinungen zu bekommen wie man am besten mit den Dingen umgeht wie sie nun mal sind

      an0N_1206328399z

      Boah bist du hart. :shock:


      Du möchtest dir also nicht anhören, wenn er von seinem Enkelkind schwärmt und sich dran erfreut, Opa zu sein. Find ich krass empathielos von dir deinem Partner gegenüber, aber sei's drum. Es ist halt einfach so, wie du schon sagst.


      Tja da bleibt dann wohl nur, dass du ihn offen bittest, dir gegenüber nicht mehr von dem Baby zu reden, weil das Kind für dich genauso eine Persona non grata ist wie dessen Mutter. Du stößt ihn damit vermutlich heftig vor den Kopf, evtl. wird er auch - verständlicherweise - stinkesauer auf dich sein, aber anders wird er sein Verhalten wohl nicht ändern.
      Ich frag mich gerade, wer von euch beiden das größere Pech mit der Partnerwahl hatte. Irgendwie tut er mit leid, eine so gefühlskalte Frau neben sich zu haben. Es geht hier um ein BABY, meine Fresse..... :-(

        keno_12041371

        Falsch Luise, es geht eben nicht um das Baby; es geht um MICH und wie ich mich bei der ganze Sache fühle. Ich lasse mich doch nicht von Menschen so scheiße behandeln und setze mich dann noch liebevoll mit deren Leben auseinander. Ich glaube, wenn ich - wie du meinst - gefühlskalt wäre, dann hätte ich die ganze Beziehung bereits beendet, denn dann wären mir auch die Gefühle meines Partners egal. Du scheinst den Kern des Problems überhaupt nicht zu verstehen. Wer für mich empathielos ist, das ist vor allem die Mutter des Babys.

        cmamaj

        Mein Papa hat sich ganz seinen Frauen untergeordnet. Ob sie Diskussionen hatten, darüber weiss ich nichts. Nachdem meine erste "Stiefmutter" verstorben war, rief er täglich an und wollte, dass ich mich um ihn kümmere. Nichts war je gut genug, was ich tat. Plötzlich hörten seine Forderungen auf und wenige Wochen hörte ich, dass "spontan" geheiratet hat. Die Frau verbot ihm den Umgang mit mir, zockte ihn ab und verliess ihn. Mir ist er inzwischen egal. Passt von der Antwort her nicht ganz zum Thema, wollte damit nur sagen, dass es einfach mies ist, wenn neue Partnerinnen die Kinder am liebsten rückwirkend abtreiben möchten.

          Du erinnerst mich wirklich sehr an meine beiden "Stiefmütter". Bei mir keimt der Verdacht auf, dass du an dem schlechten Verhältnis wahrscheinlich nicht unschuldig bist. ???

          sphinxkitten1

          hey Sphinxkitten1,


          interessant deine Meinung dazu als Scheidungskind. Ich bin ebenfalls eins und kann dir eigentlich nur zustimmen. Meine Eltern haben beide neue Partner. Ich freue mich sehr für sie.


          Zu Original Thread: Ich denke die Kinder (obwohl mittlerweile erwachsen) sind immer noch durch die Scheidung der Eltern traumatisiert und sehen in den neuen Partnerinnen des Vaters den Gund für die Scheidung (siehe: psy. Projektion). Die Partnerin, egal welche, ob die 1.oder 4. nach der Scheidung, wird zum allgemeinen Feindbild erklärt, da die Mutter nicht (mehr) die erste Frau im Leben des Vaters ist, wodurch sich auch die Kinder emotional zurück gesetzt fühlen. Durch das neue Enkelkind werden die ehemaligen Familienbande (Vater, Mutter, Kind und Enkelkind) erneut gestärkt - die neue Partnerin bleibt außen vor. Ich sehe es so, dass die TE dies akzeptieren muss, wenn sie nicht gewillt ist, sich in die Familie einzubingen, was aufgrund des o.g. Verhaltens nachvollziehbar ist. Gleichzeitig erklärt die neue Situation aber auch das Verhalten des Partners. Die Situation zeigt es ihm deutlich sein aktuelles Alter / seinen Alterungsprozess seid er selbst Vater wurde und stärkt das verbinungsgefühl zu seiner Tochter, für die er aufgrund der Scheidung wahrscheinlich kein guter Vater gewesen sein konnte. Die angestauten "Vatergefühle" projeziert er nun auf das neue Baby / Enkelkind. Das angespannte Verhältnis in dieser Beziehung wird dadurch noch mehr ungewollt belastet. Ich rate daher unbedingt von verallgemeinernden Vorwürfen abzusehen und auf jeden Fall im Gespräch zu bleiben. Eine gemeinsame Auszeit / Reise wäre vlt. sinnvoll um sich auf die gemeinsame Beziehung zu konzentrieren.

            ilise_12921802

            Danke Sphinxkitten1, das war sehr aufschlussreich und gibt mir neue Impulse. Es ist eben doch so, wenn man Partei, kann man nicht mehr objektiv denken.

              lida_12545441

              Die Aussage in deinem letzten Satz zeigt mir, wie sehr du verletzt wurdest.
              Was dir da widerfahren ist, tut mir aufrichtig leid.

              5 Tage später

              Ja "normalerweise" heißt bei mir, wenn sie noch klein sind. Aber wir reden hier von erwachsenen Menschen, die ihr eigenes Leben leben so wie wir auch. Die sind ja nicht jedem Tag um ihren Vater herum. Mit den paar Dates und ein paar Mails und Fotos werde ich mich hoffentlich schon irgendwie arrangieren können. Die Option einer Trennung hat man ja immer; aber wie gesagt, das wäre mir zu einfach gestrickt und würde mir wie ein Wegrennen vorkommen. Mit einem anderen Partner gibt es andere Probleme, die es zu bewältigen gilt.

                an0N_1206328399z

                mit Dates sind natürlich die zwischen Vater/Tocher/Enkelkind/Schwiegersohn gemeint, da werde ich mich nach wie vor raushalten. Ich habe mich aber "überwunden" und ihr eine Nachricht auf Facebook geschrieben (obwohl wir nicht befreundet sind, kann man ja trotzdem Nachrichten schicken) und ihr und ihrem Mann zur Geburt des kleinen Erdenbürgers gratuliert und alles Gute gewünscht.