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  • Eure Erfahrungen - Geburt 2. Kind, Betreuung eurer Großen

Hi zusammen,
das Thema beschäftigt mich gerade so sehr. Vllt könnt ihr mir eure Erfahrungen schreiben und mir ein bisschen die Angst nehmen.
Ich erwarte in ein paar Wochen mein zweites Kind. Mein großer Sohn ist jetzt gerade zwei geworden und ich mach mir wirklich einen Kopf, wie es ihm geht, wenn die Mama im Krankenhaus ist und wie sehr er mich wohl vermissen wird.
Er ist ein extremes Mama-Kind und egal ob es nachts los geht (der Opa würde dann kommen und ihn für den Kiga fertig machen) oder ob es tagsüber los geht und die Mama nachmittags nicht da ist - ich male mir das gerade so aus, dass es bestimmt nur Tränen gibt :roll: :-(
Bitte sagt mir, dass das dann schon irgendwie klappt, wenn es muss... momentan haben wir das Problem dass Papa ihn nicht mal ins Bett bringen kann :TRISTE:
Wie schlimm war die Trennung von den Großen bei euch?
Ja, ich weiß, wahrscheinlich stell ich mich da echt an... aber da ich die letzten zwei Jahre kaum mal ne Möglichkeit gehabt hätte, ihn abzugeben, ist unsere Bindung entsprechend eng.
Danke und lg
Sunshine

:)
Mein Mann war mit dem Großen zuhause.
Ich habe ambulant entbunden und wurde nach dem Frühstück (Kind kam morgens halb 5) von meinen beiden Männern abgeholt ;)
Im Juni kommt Kind Nr. 3 und wir werden es genauso handhaben :)


VG

Unser Großer war 3
Als sein Bruder auf die Welt kam. Er war und ist auch ein extremes Mama-Kind, daher wollte ich eigentlich ambulant entbinden. Während der Entbindung war er bei der Oma und nach der Geburt kamen sie uns im KH besuchen. Da der kleine nachmittags auf die Welt kam und ich das KH erst mitten in der Nacht verlassen hätte dürfen haben wir spontan beschlossen dass ich eine Nacht bleibe. Das einschlafen zu Hause war kein Problem, er durfte in meinem Bett schlafen. Mitten in der Nacht gab es Tränen weil die Mama nicht da war, aber mit dem festen Versprechen dass er am Morgen gleich zur Mama darf um sie abzuholen ging es dann. Ich hatte auch totalen Horror davor ihn mit dem Papa alleine zu lassen, aber dafür lief es echt super.

Ich habe
es zwar noch vor mir, aber vielleicht hilft dir das ja auch ein bisschen...


Bei uns kommt dann auch die Oma und passt auf unsere Tochter auf bis der Papa dann aus dem Kreißsaal kommt. Sie ist auch ein extremes Mamakind.
Ich habe ihr zur Vorbereitung ein Buch zum Thema gekauft wo die Mutter in der Geschichte aucb ins Krankenhaus geht.
Oma holt sie jetzt seit ein paar Wochen Freitags ausm Kiga ab damit sie schon ein bisschen mehr Zeit miteinander verbringen. Auch dem Papa ladsen wir mehr mit ihr allein. Da ich 38.Ssw bin, kann ich auch nicht mehr so viel machen und deswegen lasse ich die beiden extra häufig allein gemeinsam raus gehen. Seit dem ist die Bindung der beiden auch schon inniger geworden. Was mich etwas beruhigt.
Ansonsten darf in der Zeit in der ich entbinde alles gemacht werden, egal welche Uhrzeit es ist :-D. Sie dürfte dann tv/dvd in Dauerschleife gucken und Fischstäbchen, Pommes und Eis essen. Alles extra schon vorhanden. Das lenkt sie hoffentlich auch etwas ab. Auf der Couch schlafen wäre auch erlaubt, auch wenn es beim tv gucken wäre.
Wenn sie mich dann danach besuchen kommt, kriegt sie ein Geschenk vom Bruder. Habe extra was gewählt wo sie sich länger mit beschäftigen kann.
Im schlimmsten Fall versuchen wir für die restlichen Tage ein Familienzimmer im Krankenhaus zu buchen.
Ich versuche es ihr immer mal wieder zu erklären.
Und hoffe einfach darauf, dass es im Endeffekt klappt.

Für unsere Familie ein Segen
Mein großer ist/ war ein absolutes Mama Kind. Als seine Schwester kam, musste ich fast zwei Wochen bleiben.
Mein Sohn und ich haben uns sehr vermisdt. Aber mein Mann und er sind seit dem ein richtiges Team. Seit dem darf er ihn auch ins Bett bringen.
Mein Mann traut sich auch viel mehr zu- er ist damit auch für unsere Lady ein besserer Papa geworden.
Ich bin sehr stolz auf die beiden.

Kind ablenken
Also gemeinsame Unternehmungen starten um das Kind abzulenken.
Mein Sohn war bei der Geburt seines Bruders 3.5Jahre,ich war Tag und Nacht seine Bezugsperson Nr 1.
Wir haben geschaut,dass wir vor der Geburt einige Unternehmungen mit dem Opa machen,zb als wir beim Frauenarzt waren oder zu Untersuchungen ins Kh hat der Opa das Kind 1-2h betreut,war mit ihm einfach spazieren oder auf dem Spielplatz.


Mir tat die Trennung mehr weh als ihm ;) als er mich das erste mal abends im KH besucht hat,hab ich erstmal vor Freude geweint... 10min später nahm er Opas Hand und wollte gehen ;) weil dieser ihm sagte dass sie noch Essen gehen würden.
Schlafen legen war auch kein Problem,Papa hat sich mit ihm einfach in unser Bett gelegt.

    lilaweisskariert

    Achja
    Beim 3.kind waren meine Jungs 5 und 1.5jahre alt.
    Und auch beim mittleren bin ich Bezugsperson.
    Aber da hatten wir die Situation,dass meine Mama und meine Oma zu Besuch waren und die Kinder betreut haben.
    Sie haben das super gemacht und es flossen nie Tränen.