Hallo, ich denke, ein Psychologe könnte mir helfen:
Ich habe enorme Schwierigkeiten, mich zu akzeptieren, meinen Körper zu akzeptieren. Kleinigkeiten werfen mich aus der Bahn. Ich vergleiche mit JEDER Frau - zumindest mit denen, die dem Ideal, dem ich gern entsprechen würde...
mein jetziger Freund liebt mich abgöttisch, er gibt mir keinen Anlass dazu, so wenig Selbstvertrauen zu haben und ist ECHT geduldig mit mir. Aber in meiner ersten Beziehung (4 Jahre) lief vieles schief und ich hab es mir gefallen lassen. und auch in meiner letzten (2 Monate) war nichts wirklich entspannend und Geborgenheit hatte ich da keine. In meiner ersten Bez. wurden mir Sachen gesagt wie "Mit der und der könnte man es sich vorstellen" oder "Dein Arsch könnte auch ein bisschen trainierter sein"....ständig wurde mir mitgeteilt, wer ihm gefällt. Das hängt mir immer noch nach. Das hat so viel in mir kaputt gemacht.
Ich mache mich ständig selber schlecht. Entdecke immer nur die Fehler an mir.
Ganz früher, bestimmt 12 - 14 Jahre her, hat auf dem Nachhauseweg von der Schule mal ein Typ, vielleicht 1 Jahr älter, zu seinem Kumpel gesagt: "Guck mal, die sieht ja aus wie ein Eimer".
Oder auf irgendeiner Reli-Freizeit (da hatte ich mich ECHT noch nicht drum gekümmert, wie ich aussehe- trug Brille, die gern von den Mitschülern und Mitschülerinnen als "Taucherbrille" tituliert wurde, hatte komische karierte Flanell-Blusen und Cordhosen an, Sch...frisur): da kamen Sprüche wie: "Ich wusste gar nicht, dass die Eltern auch mit dürfen." Oder beim gegenseitigen beschreiben: "Sie ist sehr natürlich... wie man sieht!!" Alle haben gelacht.
OK, mittlerweile seh ich bedeutend besser aus, habe auch hier und da Interesse von Männern bekundet bekommen. Aber diese Angst, nicht zu genügen, Idealen nicht zu entsprechen, die ist so groß wie eh und je. Weil ich nicht perfekt bin, ich hab Orangenhaut, meine Nase ist etwas zu groß, die Brüste zu klein, aber mit 1,74, und 64 kg doch einigermaßen schlank. Aber ich hab sogar Hemmungen, ins Schwimmbad zu gehen!! :-(
Also: wie geht man das mit einem Psychologen an? Wie findet man einen? Wer zahlt den? Was kostet der?
Ich verschwende sehr viel Zeit mit diesen negativen Gedanken, aber auch mit Vernunft kann ich nicht dagegen angehen!! Ich weine viel und hab allmählich echt Angst, meine Beziehung damit aufs Spiel zu setzen!!! :-(
Vielen Dank für eure Hilfe!!!
Psychologen aufsuchen - wie geht man es an?
Psychologe
ich kann sehr gut nachvollziehen wie es dir geht,habe ähnliche sorgen.zu nächst einmal, therapien werden von den krankenkassen übernommen (bis auf die zehn euro praxisgebüren virtel jählich), das ist die gute nachicht. die schlechte, dass es sehr schwer ist guten therapeuten zu finden oder sie haben wartelisten.du must dein hausarzt ins vertrauen ziehen, von ihn bekommst du die überweisung und eine liste von psychologen und die telefonierst du dann ab. wenn du einen termin hast wirst du warscheinlich bauchschmerzen haben, aber keine angst die beißen nicht und du brauchst nichst sagen was du nicht willst. du hast fünf "teststunden"( einen pro woche),danach kannst du enscheiden ob du mit dem therapeut klarkommst oder nicht. wenn ja gut, wenn nicht geh zum nächsten. bedenke schon das kleinste unwohlsein/ bedenken kann deine therapie für dich gefährden. er sollte dein "bester freund" werden. in der regel bekommst du ersteinmal 25 stunden die bei bedarf verlängert werden.so das wars von mir erst einmal ich hoffe ich konnte einige fragen beantworten.alles gute.
l.g. nickymaus2
Suchmaschine
Im Internet gibt es Seiten, in denen man Psychologen nach ihren Fachgebieten raussuchen kann, die telefoniert man einfach durch. Man hat 5 Probestunden und kann es in der Zeit promlemlos abbrechen und den Doc wechseln. Ich hab meine bei psychinfo.de gefunden. Leider scheint es die Seite nicht mehr zu geben. Sonst schau mal auf Seiten über Esstörungen, ob es da Suchmaschinen über Psychologen gibt.
An sich werden erstmal 25 Stunden beantragt und ggf. dann verlängert.
Viel Glück!
Hallo shereen,
bitte hör mal, hier falsche Informationen zu verbreiten. Erstens können bei ein und derselben Diagnose individuell ganz unterschiedliche Symptome auftreten, zweitens werden die Kosten für den Psychologen von der Krankenkasse übernommen (vorausgesetzt, er hat eine Kassenzulassung, was aber bei den meisten niedergelassenen Psychologen der Fall ist) und drittens ist die Qualifikation eines Mediziners, der sich in in Psychotherapie weiterbilden hat lassen, in keinster Weise mit der eines psychologischen Psychotherapeuten zu vergleichen.