• Sex & Verhütung
  • Was wollen Frauen, Liebe oder Geld oder beides. An die "älteren"

Was ist es? Wenn ich beabsichtige, eine Partnerschaft einzugehen, bemerke ich schon zu Anfang, dass die Frauen den ganzen Kerl, ich meine Freizeitpartner, Begleiter, Einkaufsberater usw. wollen. Die Liebe bzw. Sex ist oft Mittel zum Zweck bzw. Nebensache. Für mich ist dies aber eine wichtige Voraussetzung in einer Verbindung.


Da ich beruflich sehr eingespannt bin, funktionieren diese Vorgaben bei mir nur sehr eingeschränkt. Kann denn eine Verbindung nicht auf "bedarfsgerechter" Zweisamkeit funktionieren, ohne Stress und Klammer? Stress habe ich im Beruf genügend. Wird im Alter mehr auf das Geld gesehen? Ist es besser, mit einer finaziell gleichgestellten Frau eine Verbindung einzugehen?


Für ernstgemeinte Kommentare, besonders von älteren Damen wäre ich dankbar.

Geld..
..ist meiner Meinung nach doch immer attraktiv. Und es gibt sicher einige Frauen, die es mehr auf Dein Geld abgesehen haben, als auf Dich. Zumal, wenn Du nur selten da bist. Dann ist Geld doch ein netter Zeitvertreib.


So gesehen, ist eine finanziell gleichgestellte Frau sicherlich die sicherere Bank. Sie hat ihr eigenes Geld und liebt Dich dann ohne Absichten auf Dein Geld zu haben.


Meine Erfahrung ist allerdings, dass Männer mit angesehenem Job und ordentlichem Gelhalt gar kein Interesse an gleichgestellten Frauen haben. Männer wollen doch fast immer der "Herr" sein. Welcher Mann will sich schon von einer Frau was sagen lassen? Vor gleichgestellten Frauen haben Männer Angst, sie sind zu selbständig, zu emanzipiert. Lieber eine "einfache" Frau, da hat man noch das Sagen und eine gewisse Macht.


(Ausnahmen bestätigen die Regel...)

Ok
ich bin keine ältere...aber mir ist liebe wichtiger als geld.alles andere muss passen.nur geld...naja ich kann mich selbst versorgen und brauch keinen mann der mich "bezahlt".ich weiss nicht ob sich meine einstellung,jemals ändern wird.denn durch meine ehe hätte ich immer wieder angst,denk ich,das er seinen finanziellen einfluss auf mich ausüben könnte...
zu den "älteren"damen...ich kann mir gut vorstellen,das es viele gibt,die wirklich nur auf geld gucken und denen sowas wie gefühle usw egal sind.wer älter ist,hat einen ganz anderen lebensstil,ein anderes umfeld.man wird bequemer.und ein mann,der frau dann finanziell unterstützt,ist denen(so denk ich mir das) ganz recht.
nur sowas käme für mich nicht in frage.und wenn ich arbeiten gehe bis ich abkratze.

Hmm
also wenn ich eine Beziehung eingehe sollte das "Kompletpaket" einfach stimmen. Sexuelle Anziehungskraft ist ein Muss - Liebe oder verliebtsein ebenso. Geld: er sollte sich einfach selbst versorgen können - ich verdiene ansonsten mein eigenes Geld. Freizeitpartner, Begleiter: ist doch in einer Beziehung so üblich dass man einfach Zeit mit dem Partner verbringen möchte. Einkaufsberater: nein danke - Männer sind zum Einkaufen viel zu anstrengend.
Ich will in einer Beziehung einen Mann der für mich Freund und Liebhaber ist. Viele Abstriche gibts da nicht.


Anders sieht es natürlich aus wenn ich nur Sex will. Da ist es mir im Endeffekt egal ob er Geld hat und ich will auch meine Freizeit nicht mit ihm verbringen. In einer Sexbeziehung sieht es für mich so aus das jeder absolut sein eigenes leben hat und sich diese beiden Leben ausser beim Sex auch nicht kreuzen. Hier entstehen keine Verpflichtungen.


Und zu der Frage ob im Alter mehr Wert auf Geld gelegt wird: ich denke das hängt von der Frau ab. Ich persönlich denke immer ich verdiene mein eigenes Geld. Das Geld des Partners ist mir nicht so wichtig. Ich sollte allerdings merken dass er zielstrebig ist und die Dinge nicht schleifen lässt. Er sollte einfach seinen Arsch hochkriegen. Also Arbeitslos und nur daheim auf der Couch hängen ist auch nicht drin. Er muss für mich einfach auch eine Person sein zu der ich aufsehen kann und auf die ich stolz bin - das hängt aber nicht vom finanziellen Status sondern von seiner persönlichkeit ab

    azalea_12887882

    Ich will in einer Beziehung einen Mann der für mich Freund und Liebhaber ist
    nett:)
    mein motto war immer:
    ich möchte für ihn die freundin sein,die frau in seinem leben
    der beste kumpel,mit dem er pferde stehelen kann
    die ... im bett(nur für ihn;) )
    und ein bisschen die fleissige hausfrau,die ihn ab und an was abnimmt(weil ich so unglaublich nett bin)


    über punkt 4 bin ich schon am grübeln....männer verstehen daraus...putzfrau,angestellte

      Wahrscheinlich bin ich hier die ausnahme...
      ..aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es den meisten hier wirklich egal wäre, ob er etwas geld hat oder nicht. zumindest im unterbewusstsein hätte ich schon gedacht, dass einen das bei der partnerwahl beeinflusst. ist ja die evolution! die chance auf ein gutes, abgesichertes leben, mit möglichkeiten jeglicher ausbildung ist doch einfach viel größer, wenn man ein finanziell abgesichertes leben hat!


      ich könnte auch einen partner haben der weniger verdient als ich. aber ich könnte es nicht ertragen, jemand "armen" oder "dauerarbeitslosen" zu haben. da könnte er sonst toll sein wie er will. no way! er muss sich schon auch um arbeit bemühen. mir ist einfach absicherung sehr wichtig. dazu brauche ich allerdings den partner nicht. das kann ich auch selber. aber ich wäre nicht bereit, jemanden sein ganzes leben durchzufüttern.

        cheri_12856826

        Das komplettpaket
        eben - er sollte der Mensch sein mit dem du am liebsten die Zeit verbringst.
        Ich will mit ihm hemmungslosen Sex, ich will mit ihm in die Disco, will lachen können, will mich mit ihm besaufen können - ich will mit ihm reden können - Probleme lösen, ich will einfach einen zusammenhalt zwischen ihm und mir und das er der Mensch ist mit dem ich in jeder Lebenslage am meisten Spass habe :amour:

          1, 2 oder 3
          Seltsamerweise hat das, was du im Text beschreibst nur noch wenig mit dem Titel zu tun.


          Das Problem ist doch wohl eher, dass du keine Partnerschaft, sondern nur eine lose Verbindung mit Sex suchst. Viele Frauen legen aber gerade auf Beziehung einen Wert. Ich brauche in erster Linie einen Mann, der mit mir alle Facetten des Lebens teilt und keinen "nur"-Sexpartner.


          Damit bedarfsgerechte Zweisamkeit funktioniert, müssen schon wirklich die richtigen Charaktere aufeinander treffen, da die landläufigen Vorstellungen von Partnerschaft doch andere sind. Viele würden das, was ich mit meinem Freund führe, niemals Beziehung nennen, aber für uns stimmt das. Wir beide realisieren unsere beruflichen Vorstellungen und leben ein Leben zwischen Single-Dasein und Zweisamkeit, sind aber ganz stark aufeinander fixiert.


          Und was das Geld betrifft, da wirst du ebenfalls solche und solche finden. Es gibt Frauen, welche die finanzielle Absicherung suchen und dafür alles andere zurückstellen und es gibt Frauen, bei denen die Gefühle im Vordergrund stehen. Geld ist kein unwesentlicher Faktor. Ich verdiene seit jeher mein eigenes und lebe nicht schlecht davon. Deshalb erwarte ich von einem Mann ein ähnliches Umfeld, aber vor allem ein ähnliches Intelligenz- oder Bildungsniveau.

          nyree_12108417

          Jein
          solange er sich selbst versorgen kann und ich ihn nicht mitfinanziere ist es ok(grüße an prosecco,die sagte es schon richtig)....aber wenn er den ganzen tag zuhause hängt,den arsch zur jobsuche nicht hochbekommt,wäre auch nicht mein ding.

            cheri_12856826

            Hmmm
            nein das wird sich erst noch rausstellen. ganz so ist es momentan noch nicht.
            Der Sex ist hammer soviel vorweg, und Liebe ist auch da... nur leider auch viele Missverständnisse, zuviel Stolz von beiden Seiten und 2 Dickköpfe die kaum zu überbieten sind... es besteht hier also sicher noch viel Verbesserungsarbeit *lach*


            Im Grunde ist es einfach so dass wir 2 komplett unterschiedliche Typen sind - ob das über kurz oder lang wirklich kompatibel ist wird sich zeigen. Momentan ist aber alles super

            cheri_12856826

            Ja weder
            das eine noch das andere extreme bitte. Ein karrieregeiler Mann wäre auch nix für mich. Also bitte gesundes Mittelmass - einfach bodenständig und mit Zielen vor den Augen

            Das ist ja schon mal was
            Eure Beiträge haben mich in meiner Meinung bestärkt. Besten Dank. Für mich habe ich im Schnelldurchlauf herausgelesen:


            Frauen sind heute gleichberechtigte Partner, das ist sehr gut.


            Frauen wollen nicht abhängig sein, ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen, bestens


            Frauen haben ihre eigene Meinung was die Partnerschaft betrifft, auch gut.


            Obwohl der jetzt folgende Minuspunkt nur ansatzweise durchklingt. Ein liebevoller, zärtlicher, intelligenter Mann will die Frau nicht dominieren. Das ist keine Grundlage für eine Partnerschaft, so sie gewünscht wird. Er will wie die Frau auch, einen liebevollen Partner für alle Lebenslagen, einen Kumpel, auf den er sich verlassen kann. Zu und abgeben, nicht beherrschen. Aber auch dem Partner seinen persönlichen Freiraum lassen.


            Eine gute Formel (ist meine persönliche Meinung) für eine funktionierende Partnerschft. Na denn, lasst es uns angehen.


            PS.: Zu den älteren Damen zähle ich alle die im Herzen jung geblieben und (ganz grob) die Jahrhunderthälfte hinter sich haben.

            Die ursprüngliche Frage weitet sich zu einer Weltanschauung aus
            Ich gehe einfach mal hier dazwischen, bei den verschiedenen Beiträgen.


            Dass sich in Zukunft das Miteinander der beiden Geschlechter verändern wird, zeigen die Beiträge und ist m.E. Fakt.


            1. Ob die Ehe in der heutigen Form Zukunft hat, wage ich mit Einschränkung zu bezweifeln. Ich behaupte mal, angesichts der rasant ansteigenden Scheidungsraten, werden die Gemeinschaften, wie auch immer geartet (offene Ehe?, mit Versorger weiblich oder männlich?) zunehmen. Die jüngste Vergangenheit zeigt den Weg dahin (Hausmann).


            2. Entstehen dann Lebensgemeinschaften, die schon mit dem Hintergedanken geschlossen werde: Irgentwann, wenn es nicht mehr gut läuft steht ein andere Partner zur Verfügung unter dem Motto "öfter mal was Neues", Richtung Wegwerfgesellschaft?


            3. Hat sich inzwischen die Wohlstandsgesellschft dahin entwickelt, dass alles was nicht ganz in den Kram passt, abgetan wird? Ist man nicht mehr bereit, Probleme gemeinsam zu lösen? Ist man nicht mehr gewillt, Einschränkungen und Kompromisse in Kauf zu nehmen?


            4. Was machen wir dann aber mit den Kindern, die aus einer ursprünglich entstandenen, intakten Verbindung/Ehe vorhanden sind? Müssen die sich auch ändern, indem sie sich an die wechselnden Partner (Bezugspersonen) gewöhnen müssen.


            5. Ist dann doch die Ehe in ihrer ursprüngliche Form das "non plus ultra? Gegebenenfalls mit Veränderung (anderem Prtner), in einer Lebensphase in der die Kinder aus dem Haus sind. Hier spielt die Veränderung der Prsönlichkeit der Partner im Laufe der vielen gemeinsamen Jahre eine große Rolle. Können die sich bei gutem Willen gemeinsam entwickeln, wie es uns unsere Vorfahren (teilweise gezwungenermaßen) vorgelebt haben?


            6. Wollen wir überhaupt noch solche bombenfeste Partnerschaften mit allen Vor- und Nachteilen?


            Es sind sicher die spezifischen Umstände und der Wille zum gemeinsamen Konsenz, die bei all den Fragen entscheident mitwirken. Hier wird auch die Frage, wie wird die Liebe, der Sex gelebt. Ich stehe immer noch auf dem Standpunkt, Liebe und Sex, so die Verbindung ernst gemeint ist, sind der Kitt in einer Verbindung.


            Ob eine generelle "Betriebsanleitung" gegeben werden kann, ist die Frage. Bei gutem Willen auf beiden Seiten, können auch schwierigere Probleme gelöst werden. Geben und Nehmen im Gleichgewicht ohne Krieg der Geschlechter. Wenn's allerdings beim besten Willen nicht anders geht, Trennung, bevor die Verbindung zur täglichen Belasung wird.

            Weiss zwar nicht was mit "älter" gemeint ist
            aber für mich hört sich das was Du da schreibst an wie eine Zweckgemeinschaft; wär nix für mich.