Schrecklich finde ich,
dass ihr das als "nicht schlimm" empfindet. DAS IST EINE SUCHT!!! Und eine Sucht ist immer Sch... Der Tenor ist, dass geritzt wird, um sich besser zu fühlen, wenn es einem schlecht geht. Aber so geht das nicht! Gefühle wie Traurigkeit, Angst, Trauer, Enttäuschung, Einsamkeit und, und, und gehören zum Leben leider dazu. Und man muss lernen, auch mit diesen Gefühlen umzugehen - so schwer das auch teilweise ist.
Auch mein Leben war - und ist - bestimmt nicht immer einfach. Ich habe schon viel kämpfen müssen aber n i e m a l s bin ich auf die Idee gekommen, dem zu entfliehen, indem ich mich besaufe, eine Pille einschmeisse, einen Freßanfall bekomme oder mir die Arme aufschlitze. Denn ich bin mir bewußt, dass ich dadurch nichts verbessere. Im Gegenteil: Ich will nicht auch noch süchtig sein nach irgendetwas. Auf dieses Problem kann ich verzichten.
Das Leben ist kein Ponyhof - leider. Und ich nehme euer Problem auch bestimmt nicht auf die leichte Schulter. Ich appeliere nur an alle: Versucht, mit diesem Scheiß aufzuhören. Irgendwann reicht das Ritzen der Armen nicht mehr aus und was kommt dann? Eine Sucht hat leider die Eigenschaft, dass sie sich im Laufe der Zeit verschlimmert. Dass man noch immer einen draufsetzen muss, dass man immer weiter nach unten rutscht. Tut Euch das nicht an. Seid Euch dessen bewußt, dass das Ritzen keine Lapalie ist.
LG
mag884