• Mein Baby
  • 2. Klasse und Schwierigkeiten in Mathe

curro_12727774

Hallo Susi.Ich habe auch 2 Töchter. Habe ihnen Mathe bildlich vermittelt.Setz dich mit deiner Tochter und 3 bis 4 puppen( nehme Puppen keine Menschen so hat deine Tochter mehr ruhe) nehme Obst und fange an mit ihr zu spielen.10 äpfel Rosi bekommt 1 wie viel bleiben und so weiter.muss mit stolz sagen das meine beiden auf dem Gym in Mathe die besten waren

Pauschal kann man es nicht sagen, wann es am besten klappt. Klar, abends auf keinen Fall. Wir machen die Hausaufgaben ca. 20 min nach dem Mittagessen. Das geht am besten, meistens zumindest.


Klar, in der Schule gibts zwischen den Mädels schon manchmal Stress. Finde ich auch schlimm. Das kann man aber nicht verhindern. Heute will die freundin nicht mit mir spielen, eine andere aber auch nicht usw....

Ja, davor habe ich auch ein bisschen Angst. Denn wenn man mal in so einer Spirale drin ist, ist es sicher schwer wieder raus zu kommen ...


Die Lehrerin ist super, da kann man nichts sagen.

Hallo, bei meiner Tochter auch zweite Klasse ist es ähnlich wie bei euch. Mit dem unterschied dass unsere Lehrerin mich als Mutter völlig wuschig gemacht hat. Auch sie erwähnte die Diagnose Dyskalkulie. Daraufhin haben wir vermehrt geübt. Immer kleine Einheiten am Wochenende, in den Ferien, oder einfach zwischendurch. Meine Tochter ist er der Lerntyp der alles begreifen muss, also viel in die Hand nehmen muss. Wenn wir dann noch Beispiele aus dem realen Leben, zum Beispiel Kuchenstücke oder Gummibärchen oder später dann mit Geld her genommen haben, hat sie das einfach viel schneller verstanden. Wir bekamen dann nach dem Abschluss der ersten Klasse eine dicke Mappe mit haufenweise Übung Material. Da war im Endeeffekt alles enthalten und hat den gesamten Stoff der ersten Klasse wiederholt. Davon haben wir in den Sommerferien nur einen Teil gemacht. Behandelt wurde der Zahlen Raum bis 20+ und minus. Ich hab sie zum Beispiel Lego Steine bis 20 Stück nehmen lassen Und sie schätzen lassen wie viel Stück sie in der Hand hat, hinterher musste sie zählen. Das hat zum Beispiel sehr gut funktioniert. Sie nahm zum Beispiel 16 Stück und schätzte es seien 18. Damit war für mich klar dass es keine kein Dyskalkulie sein kann.
Seitdem hat sie immense Fortschritte gemacht. Jetzt rechnen sie in der zweiten Klasse bis 100+ und minus . Sie braucht hin und wieder ein wenig mehr Unterstützung, aber grundsätzlich versteht sie wie sie das gelernte anwenden muss. Sie rechnet auch nicht sehr schnell aber die Fehler sind überschaubar. Und das ist bei den ersten Startschwierigkeiten ein wirklich guter Erfolg. Im übrigen hat meine Tochter ebenfalls einige Sorgen mit der Konzentration.
Wir haben einige Zeit ergo Therapie in Anspruch genommen und spielen viele Spiele mit räumlicher Wahrnehmung wie zum Beispiel Knobelspiele, das verrückte Labyrinth, oder ubongo . Das hilft ihr ungemein.
was bei uns ja interessant ist, ist, dass sie sich viel mit Rechnungen beschäftigt und auch einiges sich selber beibringt, weit bevor das Thema in der Schule behandelt wurde. Kommt es in der Schule vor hat sie alles vergessen. Sie versteht teilweise die Komplizierten Lösungswege nicht.


unsere Lehrerin übt aber in gewisser Weise Druck aus und das verunsichert meine Tochter sehr.
wir üben daher das locker werden.

flo_12471799

Ich kann dir mal aus einer Situation im Freundeskeis berichten.
Eine Freundin von mir hat Zwillinge. Die eine ist ein super Genie in Sprache und Wissenschaft (Bio)dafür total schlecht in Mathe, wärend die andere ist dafür ein Genie in Mathe und Geschichte, dafür aber gleicht Englisch einer Folter, wenn man mit ihr lernt.
Der Vater der beiden ist vor ein paar Monaten abgehaun ohne überhaupt mal tschüss zu sagen. Ich helfe ihr sehr viel und unterstütze sie auch oft, ich nehme die beiden auch mal bei mir auf, wenn sie mal wieder Zeit für sich benötigt.


Die beiden machen absolut ALLES zusammen, ABER wenn es um die Hausaufgaben geht, könnten sie nicht unterschiedlicher sein.
Es ist faszinierend zu sehen wie beide genau die gleichen Aufgaben haben und jeder
sein Fachgebiet in wenigen Minuten fertig macht, aber sobald sie das Fach machen müssen, wo sie "schlecht" sind beginnt das Chaos. Es beginnt mit Lustlosigkeit dann geht es über in Verzweiflung bis hin zum Wutanfall mit Tränen.
Ich nehme mir dann sehr viel Zeit für die beiden und erkläre es mit der Hilfe der anderen, das klappt dann meist sehr gut.


Leider sind wie in einer Gesellschaft in der Noten nun mal mer Wert sind, wie der Mensch selber.
Der Vater der beiden ist leider auch sehr forsch mit den beiden kleinen.
Sobald sie mal wieder bei ihm sind, die Hausaufgaben nicht klappen wollen wie er das will, werden sie angeschrieen oder es gibt auch mal eine auf die 12....


Das ganze mit der Trennung kommt auch noch dazu, weshalb sie schlecht lernen.
Meine Freundin und ich haben jetzt gesagt, es ist uns wichtiger, dass das Zeugnis insgesamt Gut ist, anstatt sie jetzt zu zwingen perfekt zu sein, denn das ist keiner.


Ich selber habe ja porobleme in Mathe und Deutsch gehabt, hatte immer Noten von
4-6, BIS in der 7 Klasse nur noch 1er und 2er kamen.
Anscheinend ist da irgendwie der "Knoten" geplatzt und alles lief super.


Wie gesagt deine Kleine ist in der 2. Klasse und nicht in der Abschlussprüfung zum Master in Physik...
Mache für dich selber aus, was dir wichtiger ist, dass deine Tochter überrall 1er haben muss und keine Lust mehr auf Schule hat, weil alles nur noch Zwang ist.
ODER du akzeptierst, dass sie halt in Mathe nicht so gut ist, lernst aber mit ihr wie SIE es benötigt und akzeptierst hier und da mal eine 3 oder 4, was ja jetzt kein Welt untergang wäre.

Da hast du sicherlich recht, und ich stimme dir auch zum Großteil zu, aber:


in der ersten und zweiten Klasse lernen die Kinder die Basics des Rechnens. Wenn sie da schon Probleme haben und im Grunde nicht verstanden haben was sie eigentlich tun, bringt das einfach Schwierigkeiten für die gesamte Schullaufbahn mit sich. Hat ein Kind es grundsätzlich verstanden und macht zum Beispiel Leichtsinnsfehler ist das eine andere Situation als würde der Lernstoff nicht verstanden. Da muss man als Mutter einfach schon ein bisschen schauen.

    heuel1

    Stimme ich dir vollkommen zu.


    Aber was ist wenn es bei Ihr gesundheitlich oder auch psychisch nicht geht?
    Klar man soll ja nicht den Teufel an die Wand malen und um Himmelswissen sie soll kern gesund sein:shock:.
    Was ist aber, keine Ratschläge klappen oder Ärzte nichts rausfinden:???:?


    Ich möchte nur sagen, sie ist in der 2. Klasse mach dir einfach nicht all zu große Sorgen. Hör auf deinen Mutterinstinkt, denn das ist seit Jahrzehnten schon immer der beste Weg gewesen :lol:


    Selbst wenn sie die 2. Klasse wiederholen muss, ist das nicht schlimm.
    Ich habe meinen Hauptschulabschluss wiederholt undverbessert, anschließend alle anderen Schulabschlüsse innerhalb von 4 Jahren gemacht. Verdiene so gut das ich mir jetzt mit 25 Jahren ein Haus gekauft habe :FOU:


    Wie heißt es so schön bei den Kleinen...es wächst sich alles raus ;-)

    Auch da stimme ich dir größtenteils zu @gamergirl...


    aber... die Zeiten haben sich sehr geändert. Ich finde es einfach nur krass, was so „kleine“ Kinder schon alles können müssen.
    Eine „1“ gibt es bei uns (Bayern) in der Grundschule nur, wenn Aufgaben im Test richtig gelöst werden, bei denen man 5x um die Ecke rum denkt.
    hat meine Tochter vor 3 Wochen einen Test in HSU schreiben müssen. Thema „Kalender“ ...
    Gegeben war zum Beispiel das Datum „26.6.2017“
    es sollte jeweils das Datum einen Tag davor und einen Tag danach sowie eine Woche zuvor und eine Woche danach aufgeschrieben werden.
    und das Ganze OHNE Kalender, sondern frei aus dem Kopf.


    Oder eine gelesene Geschichte In Sätzen mit eigenen Worten nach erzählend aufschreiben. Dabei sollten jedoch bitte schön auch verschiedene Satz Anfänge verwendet werden wie zum Beispiel „danach“ „später“ „plötzlich“ „mit einem Mal“ und so weiter.... der Inhalt musste passen, der Ausdruck und auch die Rechtschreibung.
    Und diese Anforderungen werden jedes Jahr höher.


    man muss leider sehr hinterher sein, dass das Kind den Stoff grundsätzlich verstanden hat. Hat es damit aber Probleme kommt es nicht mehr mit, weil im Unterricht die Zeit zum ausgiebigen üben und wiederholen fehlt.


    ich bin selbst aus einigen Wolken gefallen... aber das ist leider nicht mehr so locker

      heuel1

      Ich finde auch das zuviel verlangt wird...
      Sie haben Anfang 2. Klasse in Deutsch einen Test geschrieben. Das war eine Geschichte über den Herbst, 1 Seite lang. Dazu müssten Fragen beantwortet werden. Mal zum Ankreuzen mit mehreren richtigen Antwortmöglichkeiten, mal selbst schreiben, auch ankreuzen was nicht vorkam im Text.
      Und das waren 4! Blätter insgesamt...


      Ich dachte, ich sehe nicht richtig... Allein bis das schon alles gelesen ist...


      Ich finde das ist einfach zuviel.


      In Mathe ist es so, das vieles nur angeschnitten wird. Sie haben mal in 1 1/2 Wochen minus im 100 Bereich, cm und die Uhr gemacht!


      Da ist ein Thema noch gar nicht richtig gefestigt, dann kommt schon das nächste. Das ist doch verrückt!

      Ich bin da auch nicht hinterher weil ich nur 1 sehen möchte. Ich bin mit einer 3 auch zufrieden. Ich möchte, das sie gerne in die Schule geht es und nicht ständigem Druck ausgeliefert ist. Das sind sie in der Schule sowieso schon genug...


      Ich übe mit ihr, weil ich eben auch der Meinung bin, das die Grundlagen auf jeden Fall sitzen müssen. Das zieht sich doch durch die ganze Schulzeit...

        flo_12471799

        also ihr habt in der Hinsicht noch ein bisschen Zeit, sie ist ja erst zweite Klasse und mein Kind ist bis auf dass sie auch kein Mathe- Genie ist, eine ganz andere Baustelle, aber ich möchte dir schon mal sagen wenn es soweit ist und der Schulwechsel ansteht, ihr ein passable Geanztagesschule/Gemeinschaftsschule habt-dann wählt die.


        Ich bin so zufrieden. Selbst mein wirkliches kluges aber schwieriges ADHS Faultier ist da viel motivierter wie in der Grundschule.
        Die Art wie sie dort lernen ist für unsere die richtige Entscheidung gewesen.


        Wo du schreibst wie sie Mathe lernen, das fand ich auch immer merkwürdig. Kaum ein Thema verstanden, kam das nächste dran. Die Lehrer waren auch immer bemüht dort, das kann ich nicht anders sagen, aber es war eben eine gewisse Vorgabe. Und auch eine Gemeinschaftsschule muss ihren Lehrplan erfüllen, trotzdem haben sie ihr eigenes Konzept und das funktioniert gar nicht so schlecht.
        Zumindest ein paar Schritte aus dem starren System rauszukommen.

        na wenn du meinst :lol:
        Wenn man nicht weis, was jemand arbeitet und wie Teuer das Haus wahr, sollte man nicht einfach kommentieren.
        Kann schnell doof rüber kommen :FOU:

        heuel1

        ja da stimme ich dir zu :-S


        Das Problem liegt da aber zum Glück nicht an uns oder den Kindern.
        Wir können ja nur schlecht beeinflussen was die Politik entscheidet, dies ändert sich leider nur, wenn ein einheitliches System entwickelt wurde und zwar in GANZ Deutschland.


        Ich habe einen RIESEN Respeckt, an die Leute, welche noch eine Familie gründen wollen oder es getan haben :-/
        Wenn ich das so als Neu-Single lese, habe ich richtig bammel Kinder in die Welt zu setzen. Tolle Erfahrungen mit Kindern hin und her, ist alles ganz schön, aber
        da stelle ich mir jetzt schon die Frage, wie soll das Enden?
        Sollen die, die in die 1. Klasse kommen wollen, erst einmal auf Englisch einen 100 Zeilen Aufsatz schreiben, wieso sie in die Schule wollen:???:?!
        Wenn ich von allen ein- oder mehrfach Eltern hier lese, was ihre Sorgen und Beführtungen sind, überlege ich mir das lieber 2 mal mit Kindern.
        Denn heute ein Kind sein, das würde ich nicht mehr wollen...
        Alles nur noch Zwang und Druck, da brauch man sich nicht wundern, wieso wir in so einer "Ellenbogen Gesellschaft" sind :cry: