Ich wusste nicht, dass das passieren würde.. War ehrlich kein geplantes Drama.
Zum Glück stand ich auch nicht mitten in der Meute meiner ehemaligen Schulkameraden, sondern war in einem Gang neben der Aula, vielleicht haben drei Leute es mitbekommen.
Zu der Zeit hatte ich starke Panikattacken, innerhalb der Klinik ging es einigermaßen, aber ich hatte unterschätzt, welche Auswirkungen es hat, in mein altes Umfeld zurückzukehren.
Die näheren Umstände könnte ich zwar erklären, aber das wäre mir gerade ein bisschen zu umständlich und intim, es hatte jedenfalls einen Grund, dass die Panikattacken zu der Zeit so stark waren wie nie vorher oder nachher.
Danach durfte ich auch so schnell nicht mehr die Station verlassen.. Eigentlich war geplant, dass mein Freund mich hin- und wieder zurück bringt, weil es eben das erste mal war, dass ich die Station seit der Einweisung verlassen hatte.. Aber er wollte halt sein Abi holen und ich wollte keinen Ärger machen. Gott sei Dank ist das jetzt schon lange her und es geht mir besser.
Zzusman_18941041
- 10. Mai 2020
- Beitritt 3. Jan 2020
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- joie_18825562
Oh je, ich weiß nicht, ob du die Serie Catfish kennst, aber danach klingt es...
Hast du irgendeinen Beweis, dass sie wirklich ist, wer sie vorgibt zu sein? Es ist wirklich nicht normal, Treffen so oft abzusagen und vor allem dann noch so fies zu reagieren..
Ich drücke dir die Daumen, dass die Sache sich auflöst, ich persönlich könnte keine Beziehung mit jemandem führen, der mich ohne gute Begründung noch nie treffen konnte...
- deryn_18602265
Hausärzte sind mit Vorsicht zu genießen bei psychischen Krankheiten.. Mir wurde wochenlang in großen Mengen Tavor verschrieben, als ich wegen Schlaflosigkeit zu meinem Hausarzt ging und dort in Tränen ausbrach vor Erschöpfung.. Ich war noch keine 18 zu dem Zeitpunkt..
Leider haben viele Hausärzte von Psyche und Psychopharmaka nicht die geringste Ahnung.. Aeber auch ein Psychiater oder Therapeut ist kein Garant für die richtige Behandlung.. Man muss sich wohl immer durchsuchen, manche haben auch auf Anhieb Glück, aber das ist sehr selten...
- litsa_18817961
Also ich hab auch mit schwerer Depression und noch anderen Diagnosen mein Abi geschrieben. Bin einen Tag nach der letzten Prüfung in eine Klinik gekommen, weil ich einfach absolut nicht mehr konnte.
Das war wirklich kein Spaß mehr, ich saß in der Schule und konnte nicht mehr reden, weil ich sofort zu weinen anfing, wenn jemand mich ansprach.
Als ich mein Abizeugnis abholen wollte, bekam ich Ausgang von der Klinik genehmigt und bin in der Schule schreiend zusammengebrochen wegen all der Erinnerungen.
Während des Abis selbst hab ich Antidepressiva genommen, die haben aber höchstens minimal geholfen, es fehlte eine gute begleitende Therapie.
Wenn sich deine Depression hauptsächlich durch Erschöpfung zeigt, lass auf jeden Fall mal deine Blutwerte checken, Schilddrüse und alles. Machen die in Kliniken auch immer, einfach, weil die Symptome sich ähneln können und körperliche Ursachen ausgeschlossen sein müssen, um sich mit der Psyche befassen zu können.
Ich wünsch dir alles Gute und viel Erfolg beim Abi!
- per_11935317
Dein Text macht mich beim Lesen wirklich etwas traurig.. Als Borderlinerin erkenne ich mich in dem Verhalten deines Ex-Freundes leider etwas wieder.
Als Schülerin kam ich mit einem Jungen zusammen, der eine Borderline-Akzentuierung hat, also nicht ganz so dramatisch wie die Borderlinestörung. Wir wurden beide erst Jahre später diagnostiziert, als wir uns soweit kaputt gemacht hatten, dass wir in Kliniken gingen. Die Beziehung war so kaputt und dysfunktional und dadurch hielt sie bombenfest. Wir wussten gar nicht, warum wir uns so verhielten und uns weh taten, wir haben uns nur noch gegenseitig mehr runtergezogen, das familiäre Umfeld hat uns den Rest gegeben.
Wir sind tatsächlich zusammengeblieben, durch elendlange Klinikaufenthalte, betreutes Wohnen, sehr schlimme und auch bessere Phasen. Heute, nach fast drei Jahren, verstehe ich irgendwie gar nichts mehr, wie wir so sein konnten, wieso wir zusammengeblieben sind, wieso es jetzt noch irgendwie klappt. Keine Ahnung.. Die ganzen schlimmen Sachen, die wir erlebt haben, haben uns wie toxischer Kleber aneinandergebunden, durch die ganzen Therapien können wir langsam versuchen, einander und uns selbst besser zu behandeln, nicht in alte Muster zu verfallen und uns gegenseitig darauf aufmerksam zu machen, wenn einer abzudriften droht. Bis wir wirklich aufarbeiten, was in den vier Jahren dieser Höllenzeit alles passiert ist, wird es wohl nocht dauern..
Aber auch wenn es noch lange nicht perfekt läuft, irgendwie ist mir diese Beziehung doch immer ein Beweis dafür, dass man kein hoffnungsloser Fall ist wegen Borderline. Man kann stärker sein als die Krankheit und etwas ändern. Nur allein schafft man es leider nicht und der Weg zu der Erkenntnis ist lang und sehr schmerzhaft..
Ich hoffe, du hast inzwischen einen Partner gefunden, der dich behandelt, wie du es verdienst und bist über die Verletzungen von früher hinweg.
- goldshawtyx
Ich antworte mal hier, weil ich keine Ahnung hab, wo der andere Beitrag ist.
Ich habe selbst Borderline und war mehrmals stationär in Behandlung. Deine Beschreibung trifft es ganz gut, bei mir ist die Krankheit etwas anders, aber viele in den Kliniken ähnelten deiner Beschreibung sehr.
Was genau machst du für eine Therapie? Bevor ich stationär diagnostiziert wurde, hab ich verschiedene Verhaltenstherapien und auch tiefenpsychologisch fundierte Therapien angefangen, aber immer abgebrochen. War einfach nicht das richtige.
Für Borderline wurde eine spezielle Therapieform entwickelt, die sich DBT nennt. Es gibt viele Kliniken in Deutschland, die sich darauf spezialisiert haben und sich auch um die Komorbiditäten kümmern, wie Sucht, Depression, PTBS, ADHS und noch einiges mehr. Dort lernt man, Skills einzusetzen, um mit seiner inneren Anspannung umzugehen, ohne zu explodieren. Ich bin mit 18 in die Klinik gegangen, weil ich einfach nicht mehr konnte. Dort habe ich fast zwei Jahre verbracht und ert jetzt, wo ich wiederum fast ein Jahr ambulant die DBT weitermache, zeichnen sich erste Erfolge ab. Borderline ist kein Spaß, man verletzt sich und andere, nimmt jede Emotion tausendmal stärker wahr als alle anderen und dann wechseln die sich auch noch teilweise stündlich ab.
Was für dich am besten ist, kann ich natürlich nicht sagen, ich weiß nur, dass ich ohne die Klinik nie so weit wäre, wie ich es jetzt bin. Wenn du auf keinen Fall in eine Klinik gehen willst, könntest du auch mal nach einer ambulanten DBT suchen, alternativ hat wohl auch die Schematherapie recht gute Ergebnisse bei Borderline gezeigt.
Das mit den schädlichen Beziehungen, der Selbstverletzung, Essstörung und dem nicht allein sein können ist bei mir auch ganz stark. Dazu noch weiteres selbstschädigendes Verhalten.
Ich drücke dir sehr die Daumen, dass du Hilfe findest :)
- stilla90
Narzissmus ist ein sehr komplexes und schwieriges Krankheitsbild.. Ich kannte ein paar, zum Glück nicht näher. Die Krankheit ist gesellschaftlich so stigmatisiert, dass viele Therapien abbrechen, sobald diese Diagnose gestellt wird. Und, weil Narzissten halt nicht einsehen wollen, dass mit ihnen was nicht stimmt, auch wenn sie sich sehr schlecht mit der Situation fühlen- meistens, wenn sie verlassen wurden oder zurückgewiesen, das passt nicht zu ihrem Selbst. Hast du dich über die Krankheit belesen? Wie kommst du darauf, dass er sie hat? Leider sehen Prognosen bei Beziehungen mit Narzissten oft eher düster aus.. Aber ausschließen will ich es auch nicht, es gibt immer irgendein Paar, dass dann doch noch die Kurve kriegt und sich am Ende konstruktiv und funktional entwickelt.
Alles Liebe dir :) Hallo liebe Community,
ich bin Studentin und verdiene etwas Geld nebenher durch Hundesitten. Da dabei echt nicht viel rumkommt, überlege ich, mir einen kleinen Nebenjob zu suchen, gut wäre, wenn er flexibel wäre und ich von zuhause aus arbeiten könnte, weil ich auch selbst einen Hund habe, den ich nicht immer allein lassen will.
Es würde mich nicht stören, irgendwas stupides oder langweiliges zu machen, ich suche nicht die Erfüllung darin, einfach nur ein bisschen Extrageld.
Habt ihr Ideen, Erfahrungen oder Anregungen, wonach genau ich suchen könnte oder was für ein Job passen könnte?
Liebe Grüße :)- mat_19231911
Hast du irgendeine Ahnung, warum er sich nicht die Hände wäscht oder so? Oder warum er nicht wenigstens darauf achtet, unbeobachtet seinen Kram zu machen? Ich meine, eklige Angewohnheiten haben ist okay irgendwie, solange man ihnen heimlich nachkommt..
Wenn du ihn so schulmeisterhaft ermahnst, kann das einfach aus Reflex eine Trotzreaktion hervorrufen, denke ich.. Hast du mal versucht, es irgendwie nett zu sagen? Wobei ich gerade auch nicht wüsste wie, außer halt zu fragen, warum er das macht. Vielleicht etwas in die Richtung: "Es stört mich nicht, wenn du das machst, aber bitte mach es nicht vor meinen Augen. Wenn ich meine Tampons auf den Esstisch legen oder sonst etwas machen würde, das du eklig findest, hättest du doch sicher auch keine Lust, danach mit mir zu schlafen und mir geht es so, wenn du deine Popel isst.."
Irgendwas in die Richtung :D
Bei heiklen Themen hilft oft, eine Ich-Botschaft zu formulieren und dem anderen trotzdem Verständnis entgegenzubringen, in die Richtung "Ich schätze dich und möchte dich verstehen, aber..."
Aber bei dem Thema wüsste ich auch echt nicht, wie man das formulieren könnte... - amen_18941943
Ich würde mir nicht so viel Stress deswegen machen, wie viele hier schon meinen, es dauert nicht mehr lange, dann ist es dein großer Vorteil, jünger auszusehen.
Ansonsten denke ich, die Ausstrahlung macht auch viel aus, bewegst du dich denn sehr mädchenhaft oder bist du unsicher? Ansonsten stimme ich den anderen zu, Schminke und Kleidung machen viel aus :) - loren_19231496
Ich glaube, es hängt sehr davon ab, wie sehr ihn seine Kultur prägt und wie sehr er ein Entgegenkommen von dir erwartet. Es kann ja durchaus auch bereichernd sein, eine neue Kultur kennenzulernen und die Aspekte, die einem daran gefallen, in sein Leben aufzunehmen.
Wirkt er denn reflektiert? Kann man mit ihm reden? Und vor allem: Kannst du ihm deine Bedenken mitteilen?
Nur wegen einer arabischen Herkunft würde keine Beziehung ausschließen Unglaublich, ich hab das gleiche Problem! Da ich keine Kinder möchte, zumindest im Moment nicht, habe ich die Pille nur gewechselt. Meine Libido ist bisher, ca. nach drei oder vier Monaten, immer noch nicht richtig zurück... Ich hab Angst, dass sie nie wieder kommt..
- molch68
Den Therapeuten geht es in erster Linie darum, ihren Patienten aufzubauen und aus dem Tief zu holen, dabei sind sie natürlich immer auf seiner Seite und wenn er sich entscheidet, ein völlig neues Leben anzufangen, unterstützen sie ihn darin. Viele wollen leider einen kompletten Neustart, so in die Richtung Torschlusspanik, sie wollen unbedingt weg von dem, dass sie in die Lage gebracht hat, eine Klinik aufsuchen zu müssen. Meiner Ansicht und Erfahrung nach, da ich ja öfters in Kliniken war und vergleichen konnte, kommt dieser Abbruch mit allem vertrauten einer Flucht gleich.. Viele scheitern daran umso mehr und bereuen ihren Fehler dann.. Man muss sich eben soweit selbst reflektieren, dass man einsieht, selbst auch Schuld an den Problemen gehabt zu haben und dass man die Probleme mitnimmt, selbst wenn man versucht, das Umfeld ganz zu ändern. Das muss aber leider jeder selbst verstehen.
Ich will auch nicht sagen, dass alle Kliniken und Therapeuten gleich gut sind, aber meine Erfahrungen waren positiv
- molch68
Man wird nicht umgepolt, man wird ermutigt, sich zu verwirklichen. Gesunder Egoismus ist aber kein reiner Egoismus, viele entpuppen sich als richtige Arschlöcher, sind sie einmal aus ihrer Depression bekommen. Sich selbst zu lieben und für sich zu sorgen heißt nicht, andere nach belieben zu verletzen. Diesen Unterschied sehen aber leider viele nicht. Was euch passiert ist, tut mir sehr leid zu hören, aber gebt bitte nicht den Therapien daran schuld, was dort gesagt wird, ist nicht falsch, es wird nur falsch aufgefasst. Eher würde ich der Gesellschaft die Schuld aufdrücken, dass so viele Leute so unglücklich sind und ihr Glück so lange zurückstellen, bis sie in einem Rundumschlag alles zerstören und verwüstet zurücklassen. Gesunder Egoismus will gelernt sein. Es ist auch eine viel größere Aufgabe, nach einer Therapie nicht mit allem abzubrechen, sondern aus den Scherben wieder etwas aufzubauen. Mein Freund und ich wollten das, wir machen beide immer noch eine ambulante Therapie dafür und für uns selbst, damit eben der Übergang von stationärem Aufenthalt in geregeltes Leben erleichtert wird
- lyuba_12367104
Das ist zwar keine Rechtfertigung, aber ich habe vielleicht einen Erklärungsansatz. Ich war selbst schon mehrmals in Kliniken und dort entsteht oft eine ganz besondere Stimmung zwischen den Mitpatienten.. Man ist am Tiefpunkt angelangt, wird aus seinem Alltag geholt, lernt sich in den Therapien selbst kennen und öffnet sich für Neues.
Dadurch, dass es so anders ist als alles gewohnte, hat man leicht das Gefühl, in einem eigenen Mikrokosmos ohne Kontakt zur Erde zu sein. Die Mitpatienten sitzen im selben Boot mit einem, man erlebt viele Sachen zum ersten Mal.
Dazu wird einem in den Therapien geraten, das zu verändern, was einem nicht gut getan hat, sich zu entwickeln, sich neues zu trauen, alles hinter sich zu lassen.
Leider hab ich während meiner Aufenthalte viele Beziehungen enden sehen, es geht den Leuten besser in der Klinik, sie blicken auf ihr trostloses Leben zurück und wollen damit komplett Schluss machen, was oft leider auch den Partner trifft, der ihnendie ganze Zeit beigestandenund eigentlich gut getan hat.
Zu dieser engen Verbindung kann ich nur sagen, ich habe viele "Freundschaften" während meines ersten Klinikaufenthaltes geschlossen, wollte unbedingt in Kontakt bleiben, dachte, es wäre einfach besonders und anders mit diesen Leuten. Nachdem ich wieder etwas in meinem Alltag Fuß gefasst hatte, hab ich meine Handynummer gewechselt und zu fast allen den Kontakt abgebrochen. Es klingt fies, aber viele waren Psychos, die ihr Leben überhaupt nicht im Griff haben und der wahre schlechte Einfluss für mich waren, da ich ja ein normales, geregeltes Leben wollte. Bei späteren Aufenthalten war ich vorsichtiger. Aber leider muss diese Erfahrung jeder selbst machen, ich drücke dir die Daumen, dass das alles auf die eine oder andere Art in Ordnung kommt - flick_19065807
Ich würde gar nicht ausschließen, dass er vielleicht auch Gefühle hat. Nur machen könnt ihr beide erstmal nichts, sollte er sich auf eine Schülerin einlassen, kann ihn das seinen Job kosten und wenn das rauskäme, wäre es sicher auch keine angenehme weitere Zeit an der Schule für dich.
Wenn ihr beide echt was voneinander wollt, muss das bis nach dem Abi warten.. Vielleicht lässt sich ja schon vorher etwas wie eine Freundschaft oder nähere Bekanntschaft aufbauen. Mit meinem Deutschlehrer treffe ich mich immer noch regelmäßig und ich hab mein Abi seit zwei Jahren, allerdings haben wir nie tiefere Gefühle füreinander gehegt, wir kamen nur immer gut miteinander klar
- Beste Antwort
Septum finde ich schrecklich.. Andere Arten von Piercings können sehr ästhetisch sein, Nippelpiercings wären für mich auch nichts, es würde mich bei meinem Partner aber auch nicht stören. An sich anziehend find ich beide nicht wirklich
- In Sexpartneraudie_18903550
Ich bin 21 und hatte nur mit einem Sex, meinem Freund, mit dem ich zusammen bin, seit ich 14 war :D
- Beste Antwort
tamera_18811756Ich glaub, wenn man sich gut mit einer Frau versteht, vielleicht sogar mit ihr zusammen ist und man sich liebt, kann man über sowas reden. Ich persönlich fänd das überhaupt nicht schlimm oder störend, selbst wenn es nicht meine Vorliebe ist, aber so gesehen macht man seinem Partner doch eine Freude, das kann doch auch erregend sein. Solange man nichts gegen den Willen der anderen Person tut, ist doch alles erlaubt, was Spaß macht.
- dyan_19203286
Es geht nicht so sehr um eine Thromboseneigung, die ist gering durch mein Alter und mein Gewicht und in meiner Verwandtschaft kamen auch keine vor, nur das Rauchen stellt ein Problem dar..